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Die Kraft der Güte verändert das Schicksal: Meine Geschichte mit Yu

6. Juli 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich teile meine persönlichen Erfahrungen, um die Menschen wissen zu lassen, dass Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) gut ist. In diesen unruhigen Zeiten, in denen Pandemien, Katastrophen und von Menschen verursachtes Unheil eines nach dem anderen geschehen, bringt es Sicherheit und Segen, aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren.

Mein Arbeitgeber brachte mich in eine Gehirnwäscheeinrichtung

Im Jahr 2001 wurde ich während der brutalen Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verhaftet und in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht. An jenem Morgen, es war noch vor der Arbeit, kam ein heftiger Wind auf und wirbelte einen Sandsturm auf, der den Himmel verdunkelte. Als ich gegen Mittag nach der Arbeit gerade das Gebäude verlassen wollte, hielt mich der Sekretär der Disziplinarkommission am Arbeitsplatz auf und sagte: „Gehen Sie nicht nach Hause. Sie müssen an einer Besprechung im Bezirksbüro teilnehmen.“

Ich spürte, dass etwas nicht stimmte, und erwiderte: „Es ist fast Feierabend. Was für eine Besprechung? Ich gehe nicht hin.“ Er fauchte mit einem bösartigen Blick in den Augen an und beharrte darauf, dass ich mit ihm mitkommen müsse, ob ich wolle oder nicht.

Plötzlich tauchten drei Personen von unserem Arbeitsplatz auf – ein Mann und zwei Frauen. Sie hoben mich hoch und trugen mich aus dem Gebäude hinaus, wo ein Auto wartete. Ich rief: „Was ist falsch daran, Falun Gong zu praktizieren? Falun Gong lehrt die Menschen, gut zu sein. Sie dürfen mich nicht so behandeln. Sie begehen ein Verbrechen!“ Ungeachtet meines Widerstandes zwängten sie mich in das Auto. Während der Fahrt erklärte ich ihnen weiterhin die wahren Umstände. Keiner von ihnen sagte ein Wort.

Ich wurde in ein Gehirnwäscheeinrichtung gebracht, wo man mich dazu bringen wollte, meinen Glauben aufzugeben, doch ich weigerte mich. Nach mehr als 20 Tagen wurde ich in eine Haftanstalt verlegt, wo mehrere andere Praktizierende ebenfalls gesetzwidrig festgehalten wurden. Meine Haftdauer sollte 15 Tage betragen, doch nach mehr als drei Monaten weigerte man sich weiterhin, mich freizulassen. Um gegen die Verfolgung zu protestieren, trat ich in den Hungerstreik und forderte meine bedingungslose Freilassung.

Mein körperlicher Zustand wurde kritisch. Als der Leiter der Haftanstalt sah, dass ich kaum noch am Leben war, rief er schließlich den Rettungsdienst. Ich sagte ihm: „Ich gehe nicht ins Krankenhaus. Ich will nach Hause!“ Die anderen Praktizierenden protestierten ebenfalls energisch und forderten meine Freilassung. Am Ende wurde ich bedingungslos freigelassen. Später erfuhr ich, dass auch die anderen Praktizierenden innerhalb weniger Tage nacheinander freigelassen wurden.

Nach meiner Rückkehr nach Hause geschahen Wunder

Als ich nach Hause zurückkehrte, bereitete mein Mann mir eine Schüssel Nudeln mit zwei pochierten Eiern zu. Normalerweise sollte jemand, der lange im Hungerstreik war, nicht sofort feste Nahrung zu sich nehmen, sondern sich zunächst langsam mit Flüssigem erholen. Mein Mann wusste das nicht und ich machte mir keine Gedanken darüber. Ich glaubte fest an Falun Dafa und war überzeugt, dass ein Dafa-Jünger normal essen könne. Ich aß die Nudeln und Eier rasch auf.

Als ich vor dem Spiegel stand, war ich schockiert über das, was ich sah. Obwohl ich erst Anfang 30 war, war ich gebeugt und meine Augen blickten leer geradeaus und bewegten sich kaum. Endlich verstand ich, warum sich mein Sehvermögen so seltsam angefühlt hatte. Kein Wunder, dass die Leute in der Haftanstalt so erschrocken waren und mich eilig nach Hause schickten. Sie fürchteten, ich würde dort sterben.

Nachdem ich wieder angefangen hatte, das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren, erlebte ich wundersame körperliche Veränderungen. Ich wusste, dass all dies vom Meister und von Falun Dafa kam. Ich aß normal, ohne irgendeine der Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, die nach einem Hungerstreik üblicherweise nötig sind. Tatsächlich aß ich schon am nächsten Tag meine geliebten Maisbrötchen aus grobem Korn. Mir ging es jeden Tag körperlich besser und mein Zustand veränderte sich bereits merklich in den wenigen Stunden vom Morgen bis zum Nachmittag.

Drei Tage später fuhr ich mit dem Fahrrad durch die Stadt. Innerhalb weniger Tage wurde ich von dem todkranken Zustand wieder vollkommen gesund. Diese Wunder kamen von meinem unerschütterlichen Glauben an Falun Dafa und durch den Schutz des Meisters.

Nachdem ich wiederholt darum gebeten hatte, an meinen Arbeitsplatz zurückkehren zu dürfen, wurde es mir mehr als drei Jahre später schließlich gestattet. Ich empfand keinen Hass, nur Güte, als ich die Menschen wiedersah, die an meiner Inhaftierung beteiligt gewesen waren und beinahe meinen Tod verursacht hatten. Ich bin eine Dafa-Jüngerin und die Fa-Erklärungen des Meisters sind tief in meinem Herzen verwurzelt. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht waren bereits zu einem Teil meines Lebens geworden. Ich grüßte den Sekretär der Disziplinarkommission herzlich, wann immer ich ihn sah. Die Kollegen, die geholfen hatten, mich festzunehmen, behandelte ich freundlich, als wäre nichts geschehen. Dem männlichen Kollegen war es jedes Mal peinlich, wenn er mich sah. Zunächst ging er mir aus dem Weg, doch nachdem ich von mir aus das Gespräch mit ihm gesucht hatte, entspannte er sich allmählich.

Yu und ich

Eine der Kolleginnen, die mitgeholfen hatten, mich ins Auto zu zwängen, hieß Yu. Ich kannte sie nicht gut, denn sie war zu unserem Arbeitsplatz gekommen, als eine andere Einrichtung mit unserer fusionierte. Sie war groß und kräftig gebaut und rauchte und trank viel. Sie war geschieden und lebte alleinerziehend mit einem Sohn im Teenageralter in einer schäbigen ebenerdigen Wohnung, die ihr der Arbeitsplatz gestellt hatte.

Kollegen, die Yu von vor der Fusion kannten, sagten, sie habe die Angewohnheit, andere auszunutzen. Sie freundete sich mit Leuten auf der Straße an und nachdem man sich näher kennengelernt hatte, fragte sie eines Tages plötzlich: „Hey, hast du etwas Bargeld? Ich bin gerade knapp bei Kasse und brauche es dringend. Ich zahle es dir bald zurück.“ Leute, die ihre Gewohnheit nicht kannten, liehen ihr Geld, danach sprach sie nie wieder von einer Rückzahlung. Wenn man sie um Rückzahlung bat, zögerte sie es immer weiter hinaus. Meist lieh sie sich kleine Beträge: 10 Yuan (etwa 1,30 Euro), höchstens ein paar Hundert Yuan. Manche gaben es schließlich auf, das Geld einzutreiben.

Am Ende jedes Jahres nahm Yu sich frei und verschwand für eine Weile. Fremde kamen ins Büro und suchten nach ihr. Die Kollegen ahnten, dass sie sich wieder vor ihren Gläubigern versteckte. Dadurch hatte sie bei den Kollegen einen schlechten Ruf, die sie für habgierig und betrügerisch hielten. Sie sagten auch, sie habe Epilepsie, und beschrieben, wie sie bei einem Anfall aussah. Jedes Frühjahr wurde Yu ungewöhnlich unruhig und aufgewühlt und lief ständig umher. Ihre Kollegen tuschelten hinter ihrem Rücken: „Schau, sie dreht wieder auf. Ihre Epilepsie muss sich mal wieder bemerkbar machen.“

Ich blickte nicht auf Yu herab und behandelte sie freundlich. Sie spürte meine Aufrichtigkeit und Güte. Eines Tages, als ich allein im Büro war, kam Yu herein und setzte sich mir gegenüber auf den Schreibtisch. Sie sagte: „Damals [als sie mich ins Auto zwang] weiß ich wirklich nicht, was über mich gekommen ist. Ich muss den Verstand verloren haben, so etwas zu tun. Es tut mir wirklich leid, dass ich das getan habe.“

Ich unterbrach sie und sagte: „Das ist alles Vergangenheit. Ich habe es mir nie zu Herzen genommen, also fühl dich nicht schuldig. Der Meister lehrt mich, ein guter Mensch ohne Groll oder Hass zu sein. Mach dir keine Sorgen – ich trage es dir nicht nach. Wenn du je Hilfe brauchst, sag mir einfach Bescheid.“ Danach wurden wir viel vertrauter.

Für Yu war das Leben als Mutter, die ihren Sohn allein großzog, nicht leicht. Obwohl sie habgierig war und Leute gern um Geld betrog, erkannte ich, dass sie in Wirklichkeit gutherzig war. Sie fühlte sich aufrichtig schuldig, an meiner Verhaftung beteiligt gewesen zu sein und beinahe meinen Tod verursacht zu haben – anders als manche anderen, die wahrhaft bösartig waren. Einmal besuchten wir die Hochzeit eines jungen Kollegen, dessen Vater gestorben war, als er noch klein war. Yu begann zu weinen, als der Moderator davon sprach, wie hart die Mutter des jungen Mannes gearbeitet hatte, um ihn großzuziehen.

Yu war schlagfertig und schmeichelte sich gern bei ihren Vorgesetzten ein, doch das brachte sie schließlich in Schwierigkeiten. Ihre Intrigen gingen einmal nach hinten los und sie brachte einen Vorgesetzten am Arbeitsplatz gegen sich auf. Die Angst, der Vorgesetzte könnte sich rächen, verursachte bei ihr großen Stress und der Vorgesetzte begann sie tatsächlich kühl zu behandeln. Mir wurde klar, dass Yu unter ihrem lauten und forschen Auftreten in Wirklichkeit ängstlich und furchtsam war. Ohne Mann und ohne jemanden, auf den sie sich verlassen konnte, hatte sie Angst, schlecht behandelt zu werden.

Sie vertraute mir zutiefst. In jener Zeit rief sie mich fast jeden Abend nach der Arbeit an und schüttete mir ihr Bedauern, ihre Hilflosigkeit und ihre Angst aus. Der seelische Druck trieb sie an den Rand eines Zusammenbruchs. Als ich das sah, wollte ich in ihrem Namen mit der Leitung sprechen. Doch Yu hielt mich davon ab, weil sie fürchtete, es würde alles nur noch schlimmer machen. Jedes Mal, wenn wir sprachen, leitete ich sie mit den Grundsätzen von Falun Dafa an. Schließlich sagte ich: „Es gibt keine andere Lösung. Ich schlage dir vor, einige Bücher von Falun Dafa zu lesen. Lies das Zhuan Falun. Es wird dir helfen.“

Yu willigte ein. Ich brachte ihr ein Exemplar des Zhuan Falun und sie las es zweimal hintereinander. Ihre Stimmung besserte sich sehr – sie wurde viel ruhiger und weniger ängstlich. Später gab ich ihr auch Essentielles für weitere Fortschritte und Hong Yin zu lesen.

Eines Tages stürmte Yu bei der Arbeit in ihrer üblichen energiegeladenen Art ins Büro und legte Essentielles für weitere Fortschritte auf meinen Schreibtisch. Aufgeregt sagte sie: „Ich habe es zu Ende gelesen. Ich verstehe es wirklich nicht. Solch ein gutes Buch sollte offen in den Buchhandlungen verkauft werden. Man sollte es voller Stolz in der Öffentlichkeit verkaufen dürfen. Wovor hast du Angst?“ Ihre Worte berührten mich zutiefst und ich freute mich über ihr Erwachen.

Von da an wurden Yu und ich – zwei Menschen, die wegen ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten und Hintergründe völlig unvereinbar schienen – enge Freundinnen. Sie hörte auf, Leute um Geld zu betrügen und nutzte niemanden mehr aus. Sie verteidigte mich, wenn andere schlecht über mich sprachen und sorgte sich ständig um meine Sicherheit wegen meines Praktizierens von Falun Dafa. Einmal rief sie mich an und sagte bewegt: „Falls du je verhaftet wirst, besuche ich dich ganz bestimmt im Gefängnis. Selbst wenn sich sonst niemand traut, ich gehe hin.“ Sie sagte, wir seien Freundinnen, die gemeinsam durch dick und dünn gegangen seien.

Yu wurde im Gegenzug gesegnet. Ihre Epilepsie verschwand auf unerklärliche Weise. Sie zog in eine neue Wohnung. Ihr Sohn wurde erwachsen und fand eine gute Arbeit. Außerdem gewann sie eine fürsorgliche Schwiegertochter und eine bezaubernde, kluge Enkelin. Auch seit sie im Ruhestand ist, ruft sie mich von Zeit zu Zeit an und beklagt sich scherzhaft, dass ich nie zuerst anrufe. Ich sage ihr: „Jedes Mal, wenn ich an dich denke, rufst du mich sofort an. Wir sind wirklich im Herzen miteinander verbunden.“ Und genauso ist es.