(Minghui.org) Ich begann im November 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa und bin jetzt 78 Jahre alt. Durch das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen wurden meine Krankheiten beseitigt. Mein Teint wurde rosig und gesund und ich fühlte mich leicht und voller Energie, selbst beim Gehen. Meine Kollegen sagen, ich wirke im Vergleich zu früher wie ein völlig anderer Mensch.
Bevor ich mit dem Praktizieren begann, durchlebte ich viele Schwierigkeiten und litt unter zahlreichen Krankheiten. Als mein Sohn acht Jahre alt war, hatte mein Mann eine Affäre, was unserer Familie entzweite. Glücklicherweise trat zu dieser Zeit Falun Dafa in mein Leben, was mir half, diese Schwierigkeiten zu überstehen. Da ich nur eine begrenzte Schulbildung hatte, verstand ich viele Fa-Prinzipien nicht, als ich mich anfänglich mit der Kultivierung beschäftigte. Ich spürte einfach, dass das, was der Meister lehrte, vollkommen wahr ist. Insbesondere die Worte Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht bewegten mich zutiefst. Ich sagte mir: „Ich bin entschlossen, Falun Dafa zu praktizieren. Von heute an werde ich mich mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verändern.“ Mit diesem einen Gedanken fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.
Andere an die erste Stelle setzen
1990 zog ich in eine neue Wohnung, die mir von meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde. Sie lag im Erdgeschoss. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, putzte ich jede Woche das Treppenhaus vom sechsten Stock bis zum Erdgeschoss. Rückblickend tat ich das mehr als 20 Jahre lang. Anfangs wurde das Treppenhaus von der Hausverwaltung gereinigt, später kümmerte sich jedoch niemand mehr darum. Vor den chinesischen Neujahrsfeiertagen kamen Beamte des örtlichen Straßenamtes, um die hygienischen Verhältnisse in unserer Wohnanlage zu überprüfen. Als ich von einer Reise zurückkam, sagte mir der Vorsitzende des Nachbarschaftskomitees: „Der Leiter des Straßenamtes kam mit einer Gruppe, um die Gegend zu inspizieren. Ich habe ihnen gesagt, dass manche Leute behaupten, Falun Dafa sei nichts Gutes, aber ich habe erklärt, dass die Praktizierenden gute Menschen sind. Sehen Sie sich diese Treppe an, sie wird seit Jahren von einer Falun-Dafa-Praktizierenden gereinigt.“ Der Leiter des Straßenamtes lächelte und ging mit der Gruppe davon.
Nachdem in der Nähe meines Arbeitsplatzes Hochhäuser gebaut worden waren, zogen einige Bewohner weg und neue Familien zogen ein. Einige der Neuankömmlinge kauften Möbel und entsorgten die Verpackungsmaterialien und anderen Unrat einfach im Innenhof. Der Innenhof war nicht besonders groß und das Durcheinander erschwerte es älteren Menschen und Kindern hindurchzugehen. Da ich sah, dass sich niemand darum kümmerte, zerlegte ich die Verpackungen, sortierte die Materialien und veranlasste den Wertstoffsammler, sie abzuholen. Der Wachmann fragte mich, wie viel ich für die Entsorgung bezahlt hätte. Ich sagte ihm, dass es (umgerechnet) 13 Euro gekostet habe, woraufhin er anerkennend nickte.
Ich sagte: „Bevor ich mit dem Praktizieren begann, hätte ich das nicht getan. Der Meister von Falun Dafa lehrt uns, zuerst an andere zu denken. Wenn diese Dinge dort liegen bleiben, sieht es unordentlich aus und man fühlt sich hier nicht mehr wohl. Sobald sie weggeräumt sind, fühlen sich alle wohler, wenn sie durch den Hof gehen.“ Er antwortete: „Nur Menschen, die Falun Dafa praktizieren, tun so etwas.“
Das Festhalten an persönlichem Gewinn loslassen
Aufgrund meiner begrenzten Bildung gab es viele Stellen im Fa, die ich nicht vollständig verstehen konnte. Dennoch spürte ich, dass das Fa großartig und kostbar ist. Mir war klar, dass der Meister das Fa nur für eine begrenzte Zeit lehrte, also schätzte ich diese Gelegenheit sehr und bemühte mich nach Kräften, das Fa zu lernen und die Übungen fleißig zu praktizieren.
Im Jahr 1998 sagten einige Kollegen, dass Mitarbeiter an unserem Arbeitsplatz vorzeitig in den Ruhestand gehen könnten. Ich freute mich darüber, da ich gerade 50 geworden war und die Voraussetzungen für den Ruhestand erfüllte. Mein Arbeitgeber gewährte einen monatlichen Krankenversicherungszuschuss von ca. 40 Euro. Am Ende jedes Jahres konnte ich Quittungen einreichen und eine Erstattung von bis zu 465 Euro für medizinische Ausgaben erhalten. Zu dieser Zeit betrug meine monatliche Rente nur etwa 40 Euro, daher war dies eine beträchtliche Zusatz-Summe. Durch das Lernen des Fa und dem Austausch mit anderen Praktizierenden wurde mir klar, dass ich dieses Geld nicht annehmen sollte. Seit ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, war ich gesund und benötigte keine Medikamente mehr. Die Einreichung von Rückerstattungen bei der Krankenkasse wäre nicht wahrheitsgemäß gewesen und stand daher nicht im Einklang mit dem Fa.
Ende des darauffolgenden Jahres rief mich der Leiter der Personalabteilung an und sagte: „Die Frist für die Erstattung von Krankenkassenleistungen läuft bald ab. Reichen Sie Ihren Antrag ein!“ Ich antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa und bin nicht mehr krank. Da ich andere nicht betrüge, habe ich nichts einzureichen.“ Er sagte besorgt: „Das sind 465 Euro pro Jahr!“ Ich sagte: „Ob es nun 465 Euro, 4.650 Euro oder 46.500 Euro sind, spielt keine Rolle. Früher hätte ich mir dieses Geld garantiert nicht entgehen lassen. Aber ich bin jetzt eine Kultivierende und werde nicht lügen.“ – „Unglaublich“, sagte er, als er auflegte.
Später wurde das Erstattungsprogramm der Krankenversicherungsleistungen im Wert von mehreren tausend Euro pro Jahr umgewandelt und es gab außerdem eine jährliche Zulage für Vorsorgeuntersuchungen in Höhe von 130 Euro. Ich habe nichts davon in Anspruch genommen. So habe ich China in den letzten 27 Jahren eine große Summe Geld gespart.
Reparatur einer Wasserleitung
Als letzten Sommer die Temperaturen täglich 40 Grad erreichten, meditierte ich eines Nachmittags in meinem Wohnzimmer. Plötzlich strömte Wasser über den Boden und erreichte meine Füße. Ich suchte schnell nach der Quelle und stellte fest, dass die Wasserleitung gebrochen war. Ich ging sofort in den Innenhof, um das Absperrventil zu finden, aber niemand wusste, wo es sich befand. Ich rannte zu meinem ehemaligen Arbeitsplatz, der sich hinter der Wohnanlage befand, und schilderte dem Wachmann die Situation. Er sagte, alle seien bereits nach Hause gegangen. Nach langem Suchen fand ich einen diensthabenden Mitarbeiter der Hausverwaltung, der den Wasserschachtdeckel öffnete und das Ventil zudrehte. Ich eilte zurück nach Hause, besorgt darüber, wie stark das Haus möglicherweise überflutet sein könnte. Als ich die Tür öffnete, war ich verblüfft. Die Eingänge zu allen drei Zimmern waren trocken. In keines der Zimmer war Wasser eingedrungen. Die Böden in Küche und Bad lagen tiefer als der Wohnzimmerboden, doch auch dort war kein Wasser hineingelangt. Es war wirklich ein Wunder! Nur auf einer Seite, in der Nähe der Wohnzimmertür, hatte sich eine große Wassermenge angesammelt. Tränen liefen mir über das Gesicht, als ich laut sagte: „Danke, Meister, dass Sie mir geholfen haben.“
Am nächsten Morgen kam ein Mitarbeiter der Gemeinde vorbei, nachdem Anwohner einen „Wasserausfall“ gemeldet hatten. Ich erklärte ihm, dass die Wasserleitung gebrochen sei und dass weder mein ehemaliger Arbeitgeber noch die Hausverwaltung bereit seien, die Reparatur dafür zu übernehmen. Ich sagte: „Ich bin eine ältere Frau und mein Sohn wohnt nicht in der Nähe, könnten Sie das bitte mit den Verantwortlichen meines Arbeitgebers besprechen?“
Nachdem er gegangen war, rief ich meine Nichte an und bat sie, mir zu helfen, online einen Klempner zu finden. Sie sagte: „Oma, du bist eine ehemalige Mitarbeiterin dieses Betriebs. Das liegt nicht in deiner, sondern in deren Verantwortung oder in der Verantwortung der Hausverwaltung. Wenn sie sich weigern, es zu reparieren, wird niemand Wasser haben. Schließ einfach deine Tür ab und komm zu mir. Dann wird jemand anderes gezwungen sein, sich darum zu kümmern.“ Ich erwiderte: „Ich bin eine Kultivierende. Das darf ich nicht tun. Es ist so heiß und mehr als sechzig Haushalte in diesem Gebäude haben kein Wasser. Wie kann das sein? Bitte hilf mir einfach, jemanden zu finden. Ich werde es selbst bezahlen.“
Den ganzen Tag über herrschte im Innenhof großer Aufruhr. Ich suchte den Mitarbeiter der Gemeinde, der an diesem Morgen zu Besuch gewesen war, um ihn zu fragen, wie die Gespräche vorankämen. Dieser war jedoch in einer Besprechung. Gegen 16 Uhr kam mein Neffe und sagte, seine Schwester habe einen bekannten Klempner gefunden, der am nächsten Tag kommen könne. Gegen 17 Uhr kam Herr Liu, der für unser Wohngebiet zuständige Gemeindemitarbeiter, und sagte: „Ich habe das mit den Verantwortlichen Ihres ehemaligen Arbeitgebers besprochen. Sie übernehmen keine Verantwortung.“
Eine Gruppe von Anwohnern hatte sich vor dem Gemeindebüro versammelt und weigerte sich zu gehen, also kam er zu mir, um mit mir zu sprechen. Auch viele Anwohner waren gekommen. Ich sagte: „Es ist extrem heiß und mehr als sechzig Haushalte, darunter ältere Menschen und Kinder, sind seit über einem Tag ohne Wasser. Wenn wir einen Klempner finden und die Reparatur schnell erledigen lassen können, werde ich die Kosten selbst übernehmen.“
Herr Liu wandte sich an die Menge und sagte: „Diese ältere Dame ist bereit, die Reparatur selbst zu zahlen und ihr habt nichts anderes zu tun, als zu streiten?“ Er erklärte weiter, dass es zu spät sei, um an diesem Tag noch jemanden zu finden, aber er würde helfen, am nächsten Tag einen Klempner zu finden. Ich stimmte zu.
Am nächsten Morgen bei Tagesanbruch kam mein Neffe mit einem Klempner. Nachdem er die Hauptleitung begutachtet hatte, sagte der Klempner, dass der Austausch des Rohrs schwierig sei und etwa (umgerechnet) 390 Euro kosten würde. Ich antwortete: „Das ist in Ordnung, solange die Wasserversorgung so schnell wie möglich wiederhergestellt werden kann.“ Sie machten sich sofort an die Arbeit. Während der Reparaturarbeiten herrschte im ganzen Haus Chaos. Gegen 9 Uhr morgens traf ein vom Gemeindeamt vermittelter Klempner ein. Als er sah, dass die Arbeiten bereits im Gange waren, ging er wieder. Später am Vormittag kam Herr Liu vorbei und erkundigte sich über den Verlauf der Reparatur. Die Arbeiter sagten ihm, dass sie die besten verfügbaren Materialien verwenden und für die Qualität der Reparatur bürgen würden. Gegen 17 Uhr am Nachmittag waren die Arbeiten abgeschlossen und die Wasserversorgung wiederhergestellt.
Den Mitarbeitern des Gemeindeamtes die wahren Umstände erklären
Ein paar Tage nach der Reparatur der Wasserleitung kam Herr Liu mit einem jungen Mann vorbei und sagte: „Das ist ein neuer Mitarbeiter in unserem Gemeindeamt. Ich führe ihn gerade herum. In Zukunft wird er für die Betreuung der älteren Bewohner zuständig sein. Wenn Sie also etwas brauchen, wenden Sie sich bitte an ihn.“ Dann gingen sie wieder.
Irgendetwas an der Situation schien mir nicht richtig. Meinem Bauchgefühl folgend ging ich später zum Gemeindebüro und suchte den jungen Mann auf. Ich fragte: „Sind Sie neu hier bei uns eingesetzt worden?“ Er bejahte dies. Daraufhin sagte ich ihm direkt heraus, dass ich Falun Dafa praktizieren würde, und fragte ihn, ob er jemals Materialien über Falun Dafa gelesen habe. Er verneinte dies. Dann sagte ich: „An meiner Tür hängen Spruchbänder und das schon seit vier Jahren. Wenn Sie Fotos davon machen, um diese zu melden oder einen negativen Einfluss auszuüben, wird das keine guten Folgen für Sie haben. Es könnte Ihre Zukunft beeinträchtigen und sogar Ihrer Familie Ärger einbringen.“ Obwohl ich nicht gesehen hatte, ob er Fotos gemacht hatte, folgte ich diesem Gedanken und sprach ihn aus. Sofort holte er sein Handy heraus und versprach: „Ich werde sie löschen.“
Danach erklärte ich ihm, warum ich Falun Dafa praktizieren würde, dass Falun Dafa eine buddhistische Kultivierungspraktik sei und in mehr als hundert Ländern praktiziert werde. Weiter sagte ich ihm, dass der sogenannte Vorfall der „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ inszeniert war. Ich erzählte ihm auch, warum Praktizierende die Menschen dazu ermutigen, aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Nachdem er mir zugehört hatte, sagte er sofort, dass er einst den Parteiorganisationen beigetreten sei und austreten wolle. Ich empfahl ihm, die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu sagen, sodass er dadurch gesegnet werden würde. Ich ermutigte ihn, dies auch seinen Familienangehörigen zu erzählen, damit auch sie davon profitieren könnten.
Zum Schluss sagte ich: „Vor ein paar Tagen ist die Wasserleitung in unserer Wohnsiedlung gebrochen. Bei dieser Hitze wollte niemand die Verantwortung übernehmen, also habe ich selbst jemanden beauftragt und 390 Euro für die Reparatur bezahlt. Wenn Sie in derselben Situation wären, hätten Sie das auch getan?“
Er antwortete: „Nein. Heutzutage ist es für jeden schwierig, 390 Euro aufzubringen.“ Ich sagte: „Genau das unterscheidet Falun-Dafa-Praktizierende von anderen. Mein Meister lehrt uns, dass Kultivierende andere immer an die erste Stelle setzen sollten.“ Er erwiderte: „Das ist unglaublich.“ Danach hat mich der junge Mann nie wieder in irgendeiner Art und Weise negativ behandelt.
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