(Minghui.org) „Jeder muss wissen, wie die Kommunistische Partei Chinas Falun Dafa verfolgt und welchen körperlichen und seelischen Qualen die Praktizierenden ausgesetzt sind. Jeder von uns sollte etwas tun, um das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen, sei es auch noch so wenig!“ Das sagte Pietrangelo Massaro, Vizepräsident des XII. Bezirksrats von Rom am 27. Juni 2026.
Massaro ist zudem stellvertretender Sekretär von Forza Italia in Rom. Er nahm an einer Kundgebung teil, die Falun-Dafa-Praktizierende am 27. Juni auf der Piazza Vittorio im gleichnamigen römischen Stadtviertel abhielten – einem Viertel, in dem zahlreiche chinesische Geschäfte ansässig sind. Praktizierende aus verschiedenen europäischen Ländern waren dort zusammengekommen, um die Öffentlichkeit über die Verfolgung durch die KPCh zu informieren und ein Ende der eklatanten Menschenrechtsverletzungen zu fordern.





Praktizierende halten am 27. Juni 2026 auf der Piazza Vittorio in Rom eine Kundgebung ab (Minghui.org).
Auch Monsignore Luis Miguel Perea Castrillón, Bischof der Anglikanisch-Episkopalen Kirche von Europa, und Antonio Stango, Präsident der Italienischen Föderation für Menschenrechte, sprachen auf der Kundgebung. Sie bekräftigten ihre Entschlossenheit, sich gemeinsam mit den Praktizierenden für ein Ende der Verfolgung einzusetzen. Darüber hinaus gingen Unterstützungsschreiben verschiedener politischer Persönlichkeiten für die Veranstaltung ein.

Praktizierende halten am Abend im Park der Villa Borghese eine Kerzenlichrmahnwache ab (Minghui.org)
Am Abend fand im Park der Villa Borghese eine Kerzenlichtmahnwache statt im Gedenken an die von der KPCh verfolgten und getöteten Praktizierenden.
Stadtrat von Rom: „Ich stehe an eurer Seite“
Pietrangelo Massaro, Vizepräsident des XII. Bezirksrates, spricht auf der Kundgebung am 27. Juni 2026 (Minghui.org)
Massaro erwähnte, dass der XII. Stadtrat im vergangenen Jahr seinen Antrag verabschiedet habe, der ein Ende der Verfolgung durch die KPCh fordert. Er erklärte: „Dies ist der Anfang, nicht das Ende.“ Er äußerte, dass er sich Sorgen gemacht habe, doch letztendlich sei der Antrag angenommen worden.
Er war sich bewusst, dass uns auf dem Weg des Widerstandes gegen die Verfolgung „viele Herausforderungen und schwierige Zeiten“ bevorstehen würden. „Genau wie vor 16 Jahren werde ich weiterhin an eurer Seite stehen – und das nicht nur als Politiker. Danke, dass ihr hier seid, für eure Stärke und euren Mut sowie für die Liebe, die ihr zeigt. Haltet an euren Werten fest. Danke.“
Massaro erzählte, er habe vor 16 Jahren zum ersten Mal von Falun Dafa gehört. Er erinnerte sich an seinen ersten Eindruck von den Praktizierenden: „Sie sind herzliche Menschen mit Gewissen. Ich glaubte an die Aufrichtigkeit ihrer Herzen und spürte, dass wir gemeinsam etwas bewirken konnten.“ Seine ursprüngliche Absicht, so sagte er, sei unverändert geblieben.
Er habe an vielen Veranstaltungen der Praktizierenden teilgenommen und verstehe, warum sie so beharrlich bleiben: „Sie besitzen eine enorme innere Stärke und spirituelle Kraft. Sie glauben aufrichtig an ihre Werte und treten mutig für sie ein. Ich glaube, das ist ein universelles Prinzip: Wenn man von bestimmten Werten zutiefst überzeugt ist, kann einen nichts aufhalten.“
Er berichtete, dass er in den vergangenen 16 Jahren zahlreiche Nachrichten von der KPCh erhalten habe. „Es gab Momente der Angst, besonders wenn chinesische Institutionen mir Botschaften schickten, in denen unmissverständlich gefordert wurde, ich solle aufhören. Doch ich machte weiter. Ich habe nie daran gedacht aufzugeben, denn das hätte bedeutet, das Vertrauen der vielen Praktizierenden zu enttäuschen, die an mich glaubten. Ich hatte stets das Gefühl, dass ich ihr Vertrauen verraten würde, wenn ich aufgäbe – und ich konnte sie nicht im Stich lassen.“
In seiner Rede erklärte er, der Auftritt der Tian Guo Marching Band habe ihm neuen Schwung verliehen und die Angst vertrieben, die ihn zuvor noch beschäftigt habe. „All diese Menschen zu sehen – die Praktizierenden und sogar die Passanten, die stehen bleiben und zusehen; die Bandmitglieder, die aus ganz Europa angereist sind; Gruppen aus allen Winkeln der Erde –, das berührt mich zutiefst. Es bestätigt mir, dass wir nicht aufgeben dürfen. Wir müssen weitermachen, denn Kundgebungen wie diese zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir stehen auf der richtigen Seite der Geschichte.
Ich kann Ungerechtigkeit nicht hinnehmen – Gewalt, Misshandlungen oder Verfolgung. Die grundlegende Bedeutung von Freiheit liegt darin, dass jeder von uns die Freiheit haben muss, so zu sein, wie er ist, und dies auch offen zu zeigen. Dafür werde ich mein Leben lang kämpfen – selbst wenn ich nicht mehr in der Politik tätig bin“, versprach er.
Für ihn bedeute der Widerstand gegen die Verfolgung den Schutz der Menschenrechte; mit Politik oder staatlichen Grenzen habe dies nichts zu tun. Obwohl die Verfolgung von Falun Dafa in China stattfindet, betonte er: „Menschenrechtsverletzungen gehen alle Menschen etwas an. Man kann nicht gleichgültig gegenüber dem bleiben, was am anderen Ende der Welt geschieht, denn wir alle sind Bürger einer einzigen Welt. Nur weil Menschen woanders leben, heißt das nicht, dass es mir gleichgültig sein kann. Nein. Ich fühle mich als Teil einer Welt. Wenn andere leiden und verfolgt werden, ist es, als würde ich selbst verfolgt. Genau darum geht es bei den Menschenrechten.“
Er erklärte, er wisse aus eigener Erfahrung genau, dass die KPCh die Verfolgung auch auf andere Länder ausgeweitet habe. „Leider hat sich diese Verfolgung über China hinaus ausgebreitet; sie hat Grenzen überschritten. Doch das sollte uns nicht abschrecken – es sollte vielmehr dazu beitragen, die Welt zu vereinen. Wenn ihre Strategie also darauf abzielt, über den eigenen Kontinent und das eigene Land hinaus zu wirken, so verfügen wir über die Mittel, die Geschehnisse international bekannt zu machen. Wir können dafür sorgen, dass weitaus mehr Menschen von dieser Verfolgung erfahren und sich uns im Kampf anschließen.“
Italienischer Menschenrechtsverband unterstützt die Praktizierenden weiterhin
Antonio Stango, Präsident der Italienischen Föderation für Menschenrechte, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Antonio Stango, Präsident der Italienischen Föderation für Menschenrechte, erklärte, er sei sich der länderübergreifenden Repression durch die KP Chinas bewusst. In seiner Rede erklärte Stango: „Da Falun Dafa auf drei Prinzipien beruht – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, sollte sich keine Regierung gegen diese Werte stellen. Seit einigen Jahren konzentrieren wir uns zudem verstärkt auf das Thema der länderübergreifenden Repression.“
Er erwähnte, dass die KP Chinas versucht habe, die Aufführungen von Shen Yun zu verhindern, doch Shen Yun präsentiere „erfolgreich die Schönheit dieser Tänze und Traditionen, die Jahrtausende umspannen und die Sie alle miteinander teilen.
Als Italienische Föderation für Menschenrechte werden wir weiterhin an Ihrer Seite stehen – wir unterstützen das Recht, Falun Dafa zu praktizieren, und treten für die Freiheit ein“, sagte er. „Die vom chinesischen kommunistischen Regime verbreitete Desinformation durchdringt weltweit sämtliche Informationskanäle. Dem müssen wir etwas entgegensetzen. Initiativen wie die, die an diesen beiden Tagen in Rom stattfinden, helfen uns dabei, den Menschen die Schönheit und Bedeutung dieser drei Prinzipien [Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht] sowie von Falun Dafa als Ganzem zu vermitteln. Vielen Dank.“
Er berichtete, dass er vor mehr als 20 Jahren von Falun Dafa erfahren habe. Sein erster Eindruck sei ihm geblieben: „Menschen entscheiden sich dafür, ihr Leben nach diesen drei Prinzipien auszurichten. Es handelt sich um eine spirituelle Praxis. Deshalb bringe ich ihr große Achtung entgegen.“
Um der Verfolgung durch die KPCh entgegenzutreten, gelte: „Der einzige Weg besteht darin, an unseren Prinzipien festzuhalten und gewaltfrei zu bleiben, während wir die Fakten und weitere Grundsätze darlegen.“
Bischof: Ergreift das Wort für die Verfolgten
Monsignore Luis Miguel Perea Castrillón, ordentlicher Bischof der Anglikanisch-Episkopalen Kirche von Europa, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Um die Öffentlichkeit auf die in China stattfindende Verfolgung und die Standhaftigkeit der Praktizierenden aufmerksam zu machen, schaltete Bischof Luis Miguel Perea Castrillón während seiner Teilnahme an der Veranstaltung eine Live-Übertragung im Internet ein.
Zu den Prinzipien von Falun Dafa sagte er: „Sie bilden die Grundlage unserer Gesellschaft. Wir sollten sie fördern. Das Leid, das Falun Dafa erfährt, gleicht der Verfolgung der frühen Christen. Unsere Stärke liegt daher in dem Wissen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und die richtige Botschaft vermitteln – und vor allem darin, dass wir durchhalten und niemals aufgeben dürfen. Wir müssen weitermachen. Wir haben die Pflicht, unsere Stimme für diejenigen zu erheben, die es selbst nicht können!“
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