(Minghui.org) Eine 57-jährige Frau aus der Stadt Lanzhou, Provinz Gansu, wurde vom Gericht des Kreises Daying, Provinz Sichuan, zu 2,5 Jahren Haft verurteilt, nur weil sie Falun Dafa praktiziert. Das hat Minghui.org vor Kurzem bestätigt.

Yuan Xiuying, Jahrgang 1969, sitzt derzeit im Gefängnis der Stadt Suining in der Provinz Sichuan ein. Sie hat gegen das rechtswidrige Urteil Berufung eingelegt.

Yuan, die einen Bachelor-Abschluss besitzt, hatte im September 1996 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren und sich bald darauf vollständig von ihrer schweren Hepatitis B erholt. Als das kommunistische Regime im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, hielt sie an ihrem Glauben fest und wurde wiederholt angegriffen. Ihr Arbeitgeber, die Firma Minbai der Stadt Lanzhou, entließ sie. Nach ihrer Verhaftung am 18. Juli 2017 wurde sie neun Tage lang gefesselt, wobei man ihr die Hände und Füße zusammenkettete. Dabei erlitt sie eine Wirbelfraktur. Einzelheiten zu den Misshandlungen, die sie erfuhr, finden Sie in den unten verlinkten Berichten.

Später wurde Yuan zu 2,5 Jahren Haft verurteilt. Nach ihrer Freilassung am 18. Dezember 2019 schikanierte die örtliche Polizei sie während der COVID-19-Pandemie weiterhin zu Hause.

Ihre jüngste Verfolgung begann 2023 außerhalb ihrer Provinz, als sie in ihren Heimatort im Kreis Daying in der Provinz Sichuan reiste, um ihren Vater zu pflegen. Dabei wurde sie von der örtlichen Polizei rund um die Uhr überwacht. Als ein Verwandter ein Paket an die Adresse ihres Vaters geschickt hatte, erhielt er zwei oder drei Stunden später einen Anruf von der Polizei Daying. Der Anrufer gab an, eine Volkszählung durchzuführen, stellte ihm jedoch Fragen hinsichtlich des an Yuan adressierten Pakets.

Am Abend des 14. August 2025 bestieg Yuan in Lanzhou einen Zug nach Chengdu in der Provinz Sichuan. Sie hatte sich gerade hingesetzt, als drei Beamte auftauchten. Einer von ihnen war An Lin von der Polizeistation Xiaoxihu. Sie forderten die Praktizierende auf, aus dem Zug auszusteigen.

Yuan weigerte sich. Eine halbe Stunde später traf Hauptmann Sun von der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Qilihe ein. Er teilte ihr mit, dass sie nicht nach Chengdu reisen dürfe, da dort vom 7. bis 17. August 2025 die Weltspiele 2025 stattfanden. Ihr blieb nichts anderes übrig, als ihr Zugticket auf einen späteren Zeitpunkt umzubuchen.

Am 15. August 2025 erhielt Yuan kurz nach 7 Uhr einen Anruf von der Pflegekraft ihres 93-jährigen Vaters. Diese berichtete, dass er gestürzt sei. Yuan rief daraufhin den Beamten An an. Nach Rücksprache mit einem Vorgesetzten teilte An ihr mit, dass es ihr zwar erlaubt sei, nach Daying zu fahren, ihr die Einreise nach Chengdu jedoch untersagt sei.

Am frühen Morgen des 16. August 2025 eilte Yuan zu ihrem Vater. Er fiel ins Koma und verstarb, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Anfang September 2025 fuhren Polizeibeamte von Daying zusammen mit Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Qilihe nach Lanzhou, um Yuan aufzuspüren. Sie wurde schließlich Ende Oktober 2025 festgenommen, zurück nach Daying gebracht und in die Haftanstalt von Suining eingeliefert.

Am 4. März 2026 erhob das Gericht des Landkreises Daying Anklage gegen Yuan und verurteilte sie zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe. Der genaue Zeitpunkt des Haftantritts ist nicht bekannt.

Frühere Berichte:

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