(Minghui.org) Eine 65-Jährige, die wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert ist, durfte trotz Darmkrebs im Endstadium weder Besuch von Angehörigen erhalten noch wurde ihr eine Haftaussetzung aus medizinischen Gründen gewährt.
Guo Zhimin wurde am 24. Oktober 2025 festgenommen und nach einer Gerichtsverhandlung am 19. März 2026 zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Bereits zuvor war sie wegen des Praktizierens von Falun Dafa von November 2021 bis Januar 2023 für 14 Monate inhaftiert. Weitere Einzelheiten sind im nachstehend verlinkten Bericht zu finden.
Bei einer vorgeschriebenen körperlichen Untersuchung im Mai 2026 wurde bei Guo Darmkrebs im Endstadium diagnostiziert. Der Arzt warnte, dass die Krebszellen sich bereits in ihre Lunge ausgebreitet hätten und ihr höchstens noch drei Monate zu leben blieben.
Trotz ihres Zustandes gewährte ihr die Haftanstalt der Stadt Qingdao keine medizinische Haftaussetzung. Nachdem das Mittlere Volksgericht der Stadt Qingdao entschieden hatte, das ursprüngliche Urteil aufrechtzuerhalten, wurde sie in das Frauengefängnis der Provinz Shandong verlegt. Dieses nahm sie trotz Kenntnis ihres ernsten Zustands auf.
Guos Familie stellte mehrfach Anträge auf medizinische Haftaussetzung, die von den Gefängnisbehörden jedes Mal abgelehnt wurden. Auch durfte die Familie sie nicht besuchen. Das Gefängnis teilte ihr kürzlich mit, dass Guo eine Chemotherapie erhalte.
Die Verfolgung von Guo belastete auch die Gesundheit ihres Mannes schwer. Er erlitt einen Schlaganfall und leidet nun an einer Gesichtslähmung. Um sich intensiver für die Freilassung ihrer Mutter einsetzen zu können, sah sich ihre Tochter gezwungen, ihr neugeborenes Kind frühzeitig abzustillen.
Früherer Bericht:
65-Jährige aus Shandong erneut verurteilt, weil sie überzeugt von Falun Dafa ist