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Dafa half mir, ein Mensch zu werden, der für andere da ist

1. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich lebe in einer Kleinstadt in Nordchina. Während meines Heranwachsens suchte ich vergeblich nach einer höheren Wahrheit und dem Sinn des Lebens. Ich fühlte mich verloren und hilflos.

Im Jahr 1998 war ich 30 Jahre alt; meine Mutter, die wegen verschiedenster Beschwerden in ärztlicher Behandlung war, erkrankte zusätzlich am Herzen. Während sie litt, erzählte ihr eine Verwandte von einer Freundin, die Falun Dafa praktizierte.

Sie berichtete, dass diese Freundin früher an mehreren schweren Krankheiten gelitten habe, aber durch das Praktizieren von Falun Dafa schnell wieder gesund geworden sei. Danach hätten viele Menschen im Dorf dieser Freundin ebenfalls mit dem Praktizieren begonnen. Die Verwandte schlug meiner Mutter vor, es ebenfalls zu versuchen.

Meine Mutter nahm Kontakt zu der Freundin auf und lieh sich das erste Video aus der Vortragsreihe des Meisters und Begründers von Falun Dafa aus. Da damals sehr viele Menschen Falun Dafa lernten, musste man das Ansehen der Lektionen organisieren, jeder bekam immer nur ein Video nach dem anderen.

Als ich die Lektion gemeinsam mit meiner Mutter ansah, kam mir der Meister bekannt vor, so als würde ich ihn schon seit langem kennen. Sein Lächeln empfand ich als sehr wohltuend.

Der Inhalt der Lektion erregte sofort meine Aufmerksamkeit: Die wahre Bedeutung von Kultivierung, das Zusammenspiel im Universum… Ich schaute wie gebannt auf den Bildschirm und vergaß sogar meine Mutter. Ich wusste nicht warum, aber ich spürte, dass jedes Wort, das der Meister sprach, ein himmlisches Geheimnis enthielt.

Als die Lektion zu Ende war, wünschte ich mir, sofort alle weiteren Lektionen ansehen zu können. Jeden Tag freute ich mich darauf, am Abend eine neue Lektion zu sehen.

Nachdem ich alle neun Lektionen gesehen hatte, verschwand die ganze Verwirrung, die ich seit meiner Kindheit in mir getragen hatte. Ich war überglücklich. Endlich hatte ich gefunden, wonach ich gesucht hatte: den Sinn des Lebens! Ich wusste, dass ich mich fleißig kultivieren würde, und nichts konnte mich davon abhalten.

Ich wusste gar nicht, dass das Praktizieren von Falun Dafa so viele Vorteile mit sich bringt!“

Ich begann, mein Verhalten an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auszurichten. Zuvor hatte ich geglaubt, ein perfektes Vorbild zu sein. Alle hielten mich für gutherzig, rechtschaffen und frei von weltlichen Sorgen.

Doch sobald ich mit der Kultivierung begann, erkannte ich, dass ich mich von traditionellen Werten und der Moral entfernt hatte. Tatsächlich entsprachen viele meiner Verhaltensweisen und Gedanken nicht dem Maßstab eines wahrhaft guten Menschen.

An meinem Arbeitsplatz gab es zwar viele Angestellte, aber wenig Arbeit, sodass sich viele gehen ließen. Insbesondere war es für die jüngeren Kollegen üblich, zu spät zu kommen und früher zu gehen. Auch Kartenspielen, zwischendurch Kleinigkeiten essen und Tratschen waren an der Tagesordnung.

Von dem Tag an, als ich mit dem Praktizieren begann, war ich die Erste, die zur Arbeit erschien. Da sich niemand um die Reinigung kümmerte, waren Flur und Treppenhaus stets schmutzig; deshalb übernahm ich es, sie regelmäßig zu wischen.

Meine Kollegen kamen und sahen mich überrascht an. Während der Arbeitszeit vergnügte ich mich nicht mehr mit ihnen und beteiligte mich auch nicht mehr an unangemessenen Aktivitäten.

Obwohl meine Kollegen über meine Veränderung erstaunt waren, erfuhren sie nach und nach, dass diese auf mein Praktizieren von Falun Dafa zurückzuführen waren. Sie verstanden, dass ich mein Verhalten an höheren moralischen Maßstäben ausrichtete.

Eines Tages, gleich nachdem ich die Waschräume gereinigt und den Boden gewischt hatte, traf ich unten an der Treppe auf den Direktor. Während er die Treppe hinaufging und die Sauberkeit bewunderte, meinte er nachdenklich: „Ich wusste gar nicht, dass das Praktizieren von Falun Dafa so viele Vorteile hat! Sie kommen nicht mehr zu spät und putzen sogar noch!“ Sein Lächeln war herzerwärmend.

Mit der Erhöhung meiner Xinxing entwickelte ich allmählich Barmherzigkeit für meine Kollegen. Wenn ich sah, wie sie um Ruhm und persönlichen Gewinn wetteiferten, und dabei unwissentlich Karma anhäuften, empfand ich Mitgefühl für sie.

Mithilfe der Weisheit, die mir der Meister gegeben hatte, nutzte ich jede Gelegenheit, um diesen Menschen auf subtile Weise zu helfen, die Wahrheit über die Verfolgung zu verstehen und positive Gedanken in Bezug auf Falun Dafa zu entwickeln.

In einem Umfeld, das von Atheismus und der Kultur der Kommunistischen Partei geprägt war, glaubten viele Menschen an nichts. Doch ich sorgte dafür, dass alle an meinem Arbeitsplatz erfuhren, wie gut Falun Dafa ist. Nachdem die KPCh mit der Verfolgung der Praktizierenden begonnen hatte, taten alle – vom einfachen Angestellten bis zur Führungskraft – ihr Bestes, um mich zu schützen.

Lernen, Fehler einzugestehen

Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, glaubte ich, meine Rolle zu Hause gut zu erfüllen. Ich legte keinen großen Wert auf Ruhm und persönlichen Gewinn, war tolerant gegenüber anderen und hielt mich für eine hingebungsvolle Mutter. Doch nach Beginn des Praktizierens schaute ich nach innen und stellte fest, dass ich viele gewöhnliche Anschauungen und Verhaltensweisen hatte, die ich korrigieren musste.

Zum Beispiel wurde mein Sohn einmal im Kindergarten von einem anderen Kind schikaniert. Meine Mutter, mein Mann und ich versuchten, ihm beizubringen, wie er damit umgehen sollte: Meine Mutter sagte: „Du bist so groß, wehr dich! Mit einem einfachen Stoß kannst du ihn umwerfen!“

Mein Mann sagte: „Wenn er dich noch einmal ärgert, schlag ihm auf die Nase!“ Und ich riet ihm, es der Lehrerin zu sagen. Alles, was wir ihm beibrachten, lief auf Vergeltung hinaus.

Kurze Zeit später begannen meine Mutter und ich, Falun Dafa zu praktizieren. Unter vier Augen sagte ich zu meinem Sohn: „Wir haben einen Fehler gemacht. Deine Oma und ich wussten nicht, dass wir dir diese Dinge nicht hätten beibringen sollen, aber jetzt wissen wir es. Du solltest den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen und in dich gehen, um zu prüfen, ob du selbst etwas falsch gemacht hast. Wenn ja, solltest du dich bei ihm entschuldigen und es nicht wieder tun.“

Mein Sohn war ein braver Junge. Obwohl er erst fünf Jahre alt war, verstand er, was ich meinte.

Andere an die erste Stelle setzen und ihnen mit Güte begegnen

Meine Schwiegermutter war schroff und hatte ein hitziges Temperament. Ich wollte nicht, dass mein Mann zwischen uns geriet, also stritt ich mich nie mit ihr. Doch das führte dazu, dass ich Groll gegen sie entwickelte. Als ich meinen Kollegen von meinem Ärger erzählte, sagten sie: „Je mehr du ihr nachgibst, desto mehr schikaniert sie dich.“ Das erschien mir logisch.

Ich erklärte meinem Mann: „Wenn deine Mutter alt wird, werde ich sie nicht einen einzigen Tag lang pflegen!“

Doch nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, sagte ich zu meinem Mann: „Ich habe mich geirrt. Ich habe erkannt, dass es auf dieser Welt höhere ethische Maßstäbe gibt. Ältere Menschen, ganz gleich, wie schlecht sie sich auch verhalten mögen, sind dennoch Ältere, und wir sollten ihnen mit Respekt begegnen. Es ist nicht richtig von mir, ihr etwas nachzutragen.“

Daraufhin begann ich, meiner Schwiegermutter mit Güte zu begegnen, und auch sie verhielt sich immer freundlicher.

Ihre Krankheit und ihr Tod boten mir die Gelegenheit, an der Kultivierung meines Charakters zu arbeiten. Da ich Dafa praktizierte, behandelte ich sie gut und hatte nichts zu bereuen.

Als sie bettlägerig wurde, ging ich los, um eine Bettpfanne für sie zu kaufen. Ich sah eine hübsche, hochwertige blaue Bettpfanne aus Kunststoff und dachte: „Wäre sie für mich selbst, würde ich sie definitiv kaufen; aber für meine Schwiegermutter kaufe ich eine billigere, die praktischer ist.“

Plötzlich wurde mir klar, dass diese egoistische und verdrehte Vorstellung nicht meinem wahren Selbst entsprach. Das waren nicht die Gedanken und Handlungen einer wahren Praktizierenden.

So kaufte ich schließlich die blaue Bettpfanne. Die ältere Schwester meines Mannes sah sie und sagte: „Ach, du hättest nicht so eine schöne kaufen sollen; wie verschwenderisch! Benutze sie lieber zum Gemüsewaschen.“ Meiner Schwiegermutter gefiel sie sehr.

Ein paar Tage vor ihrem Tod gab ich ihr die Bettpfanne, und sie bemerkte: „Diese Bettpfanne, die du mir gekauft hast, ist wirklich hübsch!“

Was mich glücklich machte, war, dass ich in diesen kleinen Dingen des Lebens merkte, wie ich durch die Kultivierung gelernt hatte, für andere da zu sein. Ich bin dem Meister unendlich dankbar!

Vor ihrem Tod lobte mich meine Schwiegermutter bei jeder Gelegenheit öffentlich. Sie sagte: „Es gibt ein Sprichwort: ‚Eine gute Schwiegertochter zu haben ist besser, als einen guten Sohn zu erziehen.‘ Das ist in der Tat so!“ Dass sie so etwas sagen konnte, war ein Beweis für Dafas große Tugend.

Meine Schwiegereltern sind beide schon seit vielen Jahren tot. Selbst wenn ich heute ihr altes Landhaus aufsuche, nicken mir die Dorfbewohner, besonders die Älteren, freundlich zu.

Ich habe verstanden, dass, die wahren Umstände zu erklären, nicht nur dazu dient, die Öffentlichkeit über die Situation der Falun-Dafa-Praktizierenden in China zu informieren.

Die Menschen in unserem Leben, Familie, Kollegen, Nachbarn, Verwandte und Freunde, beobachten unser Verhalten täglich. Wenn wir uns gut kultivieren, sind unsere aufrichtigen Taten der beste Weg, die Schönheit des Dafa zu bestätigen. Damit legen wir den Grundstein für die Errettung der Lebewesen.