(Minghui.org) Am 2. August 2026 nahmen Falun-Dafa-Praktizierende am Puistofiesta-Festival im Hämeenpuisto-Park in Tampere, Finnland, teil. Die Veranstaltung richtet sich an ganze Familien und zielt darauf ab, die lokale Gemeinde zusammenzubringen. Zahlreiche lokale Unternehmen, Sportvereine und gemeinnützige Organisationen präsentieren sich dort, und die Besucher können neue Aktivitäten und Hobbys entdecken.
Die Praktizierenden stellten Falun Dafa vor, führten die Übungen vor und verteilten Informationsblätter. Zudem informierten sie die Menschen über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie über den staatlich geförderten Organraub.

Praktizierende führen am 2. August 2026 während des „Puistofiesta“ im Hämeenpuisto-Park in Tampere (Finnland) die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)
Eine Gruppe von Mädchen fühlte sich von den friedvollen Übungen angezogen und kam dreimal an den Stand, um sie zu erlernen. Sie machten aufmerksam mit und lernten die Bewegungsabläufe.
Viele Besucher kamen an den Stand und sprachen mit den Praktizierenden, nachdem sie das Transparent mit der Aufschrift „Stoppt den Organraub in China“ gesehen hatten.
Diese Mädchen haben den Stand drei Mal besucht und die Falun-Dafa-Übungen gelernt (Minghui.org)
Diese Frau (li.) lernt gerade die Übungen (Minghui.org)







Menschen besuchen den Stand und unterschreiben die Petition (Minghui.org)
Milla erzählte, dass sie internationale Nachrichten verfolge und über die Verfolgung von Falun Dafa sowie den von der KPCh betriebenen Organraub Bescheid wisse. Sie unterzeichnete die Petition mit den Worten: „Ich kann wenigstens etwas tun.“ Menschenrechtsfragen seien ihr sehr wichtig; deshalb habe sie die Petition unterzeichnet, um ihre Unterstützung zu bekunden.
Eine Praktizierende überreichte ihr eine Lotusblume als Zeichen der Wertschätzung für ihr Interesse und ihren Einsatz für die Menschenrechte in China.
Tom aus Argentinien beobachtete gemeinsam mit seinen Freunden aus der Türkei und Finnland die Praktizierenden bei den Übungen. Er unterhielt sich lange mit einem Praktizierenden und erklärte, er verfolge aufmerksam, welchen Einfluss die KPCh auf die Welt ausübe. „Ein Ende der KPCh ist ein wichtiges Thema“, sagte er.
Er wies darauf hin, dass chinesische Apps wie TikTok große Mengen an Nutzerdaten sammeln, was bei ihm die Sorge hervorrief, die KPCh könne diese Technologie nutzen, um ihre Kontrolle auszuweiten. Er sei der Ansicht, die Welt sei heute mit einer Art neuem „kapitalistischen Kommunismus“ konfrontiert.
Zum Thema erzwungener Organentnahme äußerte er sich wie folgt: „Ich glaube, in China ist alles möglich. Die KPCh hat Millionen von Organtransplantationen durchgeführt. Das Leben in China ist extrem hart.“ Er berichtete: „Ich habe Dokumentationen über die Umerziehungslager der KPCh gesehen und gesehen, wie Gefangene über lange Zeit hinweg Knoblauch schälten, wobei ihre Hände schwere Geschwüre aufwiesen. Das ist Zwangsarbeit.“
Tom wusste auch über das Sozialkreditsystem in China Bescheid und dass dort Technologien wie die Gesichtserkennung genutzt werden, um die Bevölkerung zu überwachen. Er war bereits in China gewesen und berichtete, dass bei seinem ersten Besuch Arbeiter in einer Handyfabrik protestiert hätten; dabei sei eine Person von einem Gebäude in den Tod gesprungen. Er selbst habe durch ausländische Medien von dem Vorfall erfahren, während viele Chinesen in seinem Umfeld nichts davon wussten. Er sagte: „Es geschah direkt vor ihrer Haustür, doch sie wussten nichts davon. Das hat mich wirklich schockiert.“ Damals habe er diese Information mit einem chinesischen Freund geteilt, der überrascht reagiert und nach der Quelle gefragt habe. Das habe ihm das Ausmaß der Informationszensur durch die KP Chinas vor Augen geführt.
Nachdem die IT-Ingenieurin Anu von dem Organraub erfahren hatte, unterzeichnete sie die Petition und meinte: „Das ist sehr traurig. Jeder sollte aufstehen und sich dieser Verfolgung entgegenstellen.“ Als ihr ein Praktizierender erklärte, dass die Leitprinzipien von Falun Dafa Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien, erklärte sie: „Wenn alle Menschen gütig zueinander wären, würde die gesamte Gesellschaft besser werden. Güte gegenüber anderen erwartet keine Gegenleistung.“
Der Praktizierende überreichte ihr eine Origami-Lotosblume. Sie betrachtete sie aufmerksam und sagte erfreut: „Ich werde sie an einem Ort aufhängen, wo sie gut zu sehen ist.“
Aareti erwähnte: „Menschenrechte sind von entscheidender Bedeutung. Ohne Menschenrechte gibt es keine wahre Gleichheit. Die Entnahme von Organen anderer Menschen ist absolut falsch.“
Uno erzählte, sie habe einmal ein Spiel gespielt, das eine Szene über Organentnahme enthielt. Damals habe sie geglaubt, es handele sich um eine fiktive Geschichte. Als sie erfuhr, dass es tatsächlich systematische Organentnahmen gibt, sagte sie empört: „Ich wusste nicht, dass es so etwas wirklich gibt; deshalb habe ich beschlossen, die Petition zu unterschreiben.“
Juhani erzählte: „Es ist wirklich erschütternd zu hören, dass es Menschen gibt, die systematisch töten, um an Organe zu gelangen.“
Bevor sie die Petition unterzeichnete, fragte Marjo: „Wird meine Unterschrift wirklich etwas bewirken? Hat schon jemand gehandelt?“ Die Praktizierende erklärte, dass die Petition nicht nur Regierungen und der internationalen Gemeinschaft die öffentliche Meinung vor Augen führe, sondern – was noch wichtiger sei – immer mehr Menschen über die Menschenrechtsverletzungen in China informiere.
Daraufhin meinte sie: „Das [Organraub] ist wahnsinnig. Kaum zu glauben. Ich hatte schon früher von entsprechenden Berichten gelesen, aber es war dennoch schwer zu fassen, dass ein derart gewaltiges System so etwas tut. Ich hoffe, dass sich all das ändern kann.“
Eveliina und Mira äußerten, die Berichte über die Verfolgung hätten sie „sprachlos“ gemacht; im Vergleich dazu stehe Finnland wirklich gut da.
Marja sagte: „Es ist beängstigend, dass man wegen seines Glaubens ins Gefängnis kommen oder sogar Opfer einer erzwungenen Organentnahme werden könnte. Ich hoffe, dass sich diese Situation zum Besseren wendet.“ Sie war der Ansicht, dass die KPCh Religionen verfolge, um an der Macht zu bleiben, und dabei Gehirnwäsche, Überwachung sowie Drohungen einsetze, um die Menschen davon abzuhalten, ihre wahren Gedanken zu denken oder zu äußern.