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Schweizer ermutigen Praktizierende, die Verfolgung in China weiterhin aufzudecken

11. August 2026 |   Von einer Minghui-Korrespondentin in der Schweiz

(Minghui.org) „Vor zehn Jahren habe ich hier, im Berner Stadtzentrum, eine Petition unterschrieben. Ich unterstütze euch!“, betonte Neyia, eine pensionierte Tanzlehrerin, während sie einen Stift zur Hand nahm und eine Petition unterzeichnete. Diese forderte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) dazu auf, die Verfolgung von Falun Dafa und den Organraub bei Praktizierenden zu beenden.

Aktionen am 18. Juli 2026 auf dem Kornhausplatz in Bern, um die Öffentlichkeit über die Verfolgung von Falun Dafa zu informieren (Minghui.org)

Bern: Unterstützung für diejenigen, die das Richtige tun

Als Neyia am 18. Juli 2026 auf dem Kornhausplatz die Petition unterzeichnete, trafen Praktizierende in der Schweiz bereits Vorbereitungen für Aktionen gegen die Verfolgung. Einige stellten Informationsmaterialien zur Verteilung zusammen, andere hängten Transparente in der Fußgängerzone auf. Manche testeten die für Ansprachen genutzte Tonanlage, während andere mit den Übungen begannen. Flyer in verschiedenen Sprachen sowie die Petitionen und Bücher über Falun Dafa waren bereits ordentlich auf dem Tisch ausgelegt.

Nachdem sie die Petition unterzeichnet hatte, erzählte Neyia, wie sie zum ersten Mal von Falun Dafa erfahren hatte. „Viele Menschen in leuchtend gelben T-Shirts meditierten und ich fragte mich, worum es dabei ging. Ich habe eure Materialien und Berichte im Internet gelesen und euch auch bei den Übungen im Rosengarten [einer lokalen Sehenswürdigkeit] gesehen – es war wunderschön.“

Sie lobte die Veranstaltungen, die auf die Verfolgung von Falun Dafa aufmerksam machen, und sagte: „Ich halte das für sehr wichtig. Es zeigt eine andere Seite Chinas; China ist ein Land mit traditionellen spirituellen Überzeugungen, nicht nur mit Kommunismus. China besitzt eine tiefe Spiritualität.“

Sie deutete auf die Praktizierenden und meinte: „Schauen Sie, da sind junge Menschen dabei, aber auch ältere Frauen wie ich. Ich sehe Schweizer und Asiaten – das ist großartig.“

Die Szene erinnerte die Praktizierenden auch daran, wie sich vor Beginn der Verfolgung ältere Menschen und Kinder, Landwirte sowie Dozenten morgens gemeinsam zu den Übungen versammelten und wie die Medien über die wachsende Beliebtheit von Falun Dafa berichteten. Die KPCh begann im Juli 1999 mit der Verfolgung von Praktizierenden, die ihr Leben nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichten.

Die KPCh foltert Praktizierende nicht nur auf brutale Weise; das Regime fördert sogar den Organraub für Transplantationen, bei dem die Opfer getötet werden. Dazu Neyia: „Das ist entsetzlich – das ist das absolut Böse, Menschen ohne deren Zustimmung die Organe zu entnehmen.“ Dann erklärte sie, warum sie die Petition unterzeichnet hatte: „Ich hoffe, den inhaftierten Praktizierenden Mut zu machen. Das kann die Menschen in China schützen.“

Sie war der Ansicht, dass diese Aktionen nicht nur dazu beitragen, Unterstützung für die Praktizierenden zu gewinnen, sondern: „Die Menschen müssen diese Aktionen ebenfalls sehen, damit sie informiert sind. Jeder leistet durch die Unterzeichnung der Petition einen Beitrag.“ Sie fügte hinzu: „Das Wichtigste ist, diejenigen zu unterstützen, die das Richtige tun. Güte ist mächtiger, und die Gerechtigkeit wird gestärkt.“

Praktizierende machen jedes Wochenende im Rosengarten von Bern die Übungen (Minghui.org)

Passanten erfahren von der Verfolgung (Minghui.org)

Zürich: Ehemalige Regierungsbeamtin zollt Falun-Dafa-Praktizierenden Respekt

Praktizierende führen in Zürich die Übungen vor (Minghui.org)

Die ehemalige St. Gallener Kantonsrätin Dr. Eva Keller nahm am 25. Juli 2026 an den Aktivitäten der Praktizierenden in Zürich teil. Zuvor hatte sie jahrelang Unterstützungsschreiben verfasst, um den Protesten der Praktizierenden gegen die Verfolgung – die jeweils im Juli stattfinden – ihre Stimme zu verleihen.

Durch Gespräche mit den Praktizierenden hatte sie ein tieferes Verständnis für die spirituelle Praxis gewonnen. Als sie beispielsweise erfuhr, dass Praktizierende seit über zwei Jahrzehnten rund um die Uhr – an sieben Tagen der Woche – vor der chinesischen Botschaft in London protestierten, um ein Ende der Verfolgung zu fordern, sagte sie: „Solche Aktivitäten sind großartig und bemerkenswert; ich habe größten Respekt davor.“

In ihrer Rede äußert die ehemalige St. Gallen Kantonsrätin Dr. Eva Keller ihre Besorgnis über die Verfolgung, der Falun-Dafa-Praktizierende ausgesetzt sind, und dankt ihnen dafür, dass sie dazu beitragen, mehr Menschen über die Fakten zu den Menschenrechtsverletzungen zu informieren (Minghui.org)

Sie erklärte in ihrer Rede: „Heute gedenken wir der verfolgten Praktizierenden. Die Verfolgung, die sie durch den Staat [die Machthaber] erleiden mussten, ist unermesslich. Was mich noch mehr erschüttert, ist die Tatsache, dass diese Verfolgung sogar Landesgrenzen überschritten hat. Wo also können die Verfolgten Zuflucht finden?“

Sie dankte allen Anwesenden: „Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, insbesondere im Hinblick auf Falun Gong. Nur wenn Menschenrechtsverletzungen aufgedeckt werden, besteht Hoffnung auf Veränderung. Das Schlimmste ist, die Verfolgten zuz vergessen; danke, dass Sie dem entgegenwirken.“

In einem Interview erklärte Dr. Keller, dass sie großen Wert auf Menschenrechte lege und bereit sei, sich für diese einzusetzen. Sie sei zudem der Ansicht, dass die gemeinsamen Bemühungen aller gegen die Verfolgung Wirkung zeigen würden; dies erfordere jedoch, dass alle zusammenarbeiten – im Gegensatz zu den ‚Top-down‘-Gehirnwäsche-Methoden der Diktatoren. Es brauche unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Ideen.

Für sie bedeutet ein freies Land, dass Menschen Informationen frei äußern und sich beschaffen können: „Wir können uns verschiedene Meinungen anhören und uns dann eine eigene bilden.“ Daher sollten sich die Schweizer ihrer Meinung nach bei Gelegenheit informieren, weiter nachdenken und aufmerksam bleiben. Politiker sollten erkennen, was in China geschieht. Sie sollten sich proaktiver zu Wort melden, um die Menschenrechte in Fragen mit China-Bezug zu wahren.

Wir dürfen Grausamkeiten nicht ignorieren

Menschen in Zürich unterschreiben die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Die Ansprachen von Praktizierenden, in denen Falun Dafa vorgestellt und die Brutalität der KPCh offengelegt wurde, weckten das Interesse von Abdelkader Ignou. Er betreibt eine Autovermietung und ist Präsident einer Organisation. An diesem Tag hörte er zum ersten Mal von Falun Dafa und äußerte: „Selbst heute noch gibt es Fälle von Organentnahmen an lebenden Menschen; unschuldige Menschen werden getötet – das macht mich sehr traurig. Manchmal verschließen Menschen angesichts der brutalen Taten, die derzeit auf der Welt geschehen, die Augen, aber wir dürfen solche Dinge nicht ignorieren. So etwas [die Verfolgung] darf nicht geschehen, so Ignou.

Die Frau hat sehr gut gesprochen“, meinte er. „Ich finde es großartig, dass Sie hier Ihre Stimme erheben und die Menschen aufmerksam werden.“ Er fügte hinzu: „Jeder, der stehenbleibt, um sich zu äußern, oder die Petition unterschreibt, ist bewundernswert. Nur so können wir wirklich etwas bewirken; wir müssen dieses Massaker stoppen.“

Und weiter sagte er: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben. Wir dürfen Menschen nicht aufgrund ihres religiösen Glaubens verfolgen oder sie durch Organraub töten.“

Er erklärte, dass man durch das Unterzeichnen der Petition seiner Stimme Gehör verschaffen und Menschen helfen könne, ihre Würde zu wahren. „Ich bin sehr stolz darauf, hier meinen Standpunkt deutlich machen zu können“, schloss er.

Die Krankenschwester Vesna Tavic äußerte sich ähnlich. Sie fand es großartig, dass Falun-Dafa-Praktizierende auf die Straße gingen, um für Gerechtigkeit einzutreten. Sie nahm einen Flyer entgegen und sagte, sie wolle die Informationen an Freunde weitergeben: „Ich möchte sie [die Falun-Dafa-Praktizierenden] unterstützen und die Menschen wissen lassen, was die Wahrheit ist und was richtig ist.“