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Der Meister hat mich aus meinem Elend befreit

12. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Liaoning, in China

(Minghui.org) Ich bin eine 67-jährige Falun-Dafa-Praktizierender aus einer ländlichen Gegend. Ich begann mit dem Praktizieren von Falun Dafa, um meinen schlechten Gesundheitszustand zu verbessern.

Bevor ich 2001 mit dem Praktizieren anfing, litt ich unter verschiedenen Beschwerden, darunter einer chronischen Tracheitis (Entzündung der Luftröhre), einer Entzündung der Gallenblase und einer Überfunktion der Schilddrüse. Ich nahm täglich verschiedene chinesische Kräutermedizin und Tabletten ein. Die Winterkälte löste die Tracheitis aus. Bei einem leichten Verlauf nahm ich Medikamente ein; bei schwereren Fällen benötigte ich eine Infusion. Manchmal war ich bis zu zwei Wochen lang arbeitsunfähig.

Als ich in Mitte Vierzig war, konnte ich nicht mehr viel tun. Es war bitter für mich zu sehen, wie sich andere in meinem Alter oder sogar Ältere mühelos und voller Energie bewegten, während ich mich abmühte. Oft beklagte ich mich beim Himmel, dass ich ungerecht behandelt würde, und fragte, warum ich so viel leiden müsse. Es kamen keine Antworten, ich musste die Qualen einfach ertragen.

Im Frühjahr 2001 verschlechterte sich mein Zustand, als ich schwere Magenprobleme bekam. Mein Magen schmerzte, sodass ich kaum etwas essen konnte. Ich suchte alle Krankenhäuser in der Umgebung auf und gab viel Geld aus, aber nichts half.

In nur wenigen Monaten sank mein Gewicht von 54 auf 45 Kilogramm. Abgemagert und schwach lag ich den ganzen Tag im Bett. Ich war deprimiert, konnte nachts nicht schlafen und fühlte mich einfach elend. Meine Familie machte sich große Sorgen um mich.

Ein Falun-Dafa-Praktizierender aus meinem Dorf erzählte mir von der Praxis. In meiner Verzweiflung fing ich an zu praktizieren. 

Anfangs hatte ich nur ein sehr oberflächliches Verständnis vom Fa. Aufgrund meiner begrenzten Erleuchtungsqualität glaubte ich nicht an die Lehre von Meister Li. Ich dachte: „Wird er sich um mich kümmern, auch wenn ich gerade erst mit dem Praktizieren angefangen habe? Wird es mir gut gehen, wenn ich aufhöre, Medikamente zu nehmen?“ Obwohl ich also das Zhuan Falun las, nahm ich weiterhin Medikamente ein.

Einen Grund zur Hoffnung finden

Ich las das Zhuan Falun innerhalb weniger Tage zu Ende; danach überkam mich ein plötzliches Gefühl der Klarheit. Ich fand Antworten auf Fragen, die mich seit Jahren beschäftigt hatten. So verstand ich, warum Menschen krank werden und was der Sinn des Lebens ist. Ich hörte auf, mich zu beklagen, und erkannte, dass die Einnahme von Medikamenten die Krankheit nur unterdrückt, während das Karma – die Ursache der Krankheit – bestehen bleibt und irgendwann wieder zum Vorschein kommen wird. Schließlich beschloss ich, Medikamente im Wert von Hunderten von Yuan (etwa 100 Euro) wegzuwerfen, und begann, die Dafa-Übungen zu lernen.

Die wunderschöne Übungsmusik reinigte mein von Staub belastetes Herz, während die langsamen, fließenden Bewegungen mir das Gefühl gaben, mich in einem wundersamen Fantasieland zu befinden. Ich fühlte mich erfrischt und belebt, mein Geist war ruhig und meine Stimmung ausgesprochen heiter. Es war eine Leichtigkeit, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte!

Nach einer Zeit des Fa-Lernens und des Praktizierens der Übungen besserten sich meine Beschwerden deutlich und ich war wieder in der Lage, Mahlzeiten zuzubereiten. Zwei Monate später verschwanden meine Bauchschmerzen und andere Symptome. Ich erlebte die Freude, frei von Krankheit zu sein, und sagte immer wieder: „Danke, Meister! Danke, Meister!“

Durch Kultivierung meinen Charakter verbessern

Mein Mann und ich hatten viele Konflikte. Er hatte ein aufbrausendes Temperament und mochte es nicht, kritisiert zu werden. Wir stritten uns oft über Kleinigkeiten, was uns beide verärgerte. In seinen Augen war alles, was ich tat, falsch. Er suchte oft Streit mit mir und weigerte sich, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Bei anderen, die Ähnliches taten, hatte er jedoch kein Problem damit.

Einmal fegte ich den Boden, entsorgte den Staubhaufen aber nicht. Er beschwerte sich ununterbrochen deswegen. Ich lernte das Fa damals nicht gründlich genug und war nicht in der Lage, mit solchen Situationen umzugehen. Ich suchte weiterhin bei anderen nach Fehlern, wann immer Konflikte auftraten, und versäumte es, nach innen zu schauen.

Ich fragte mich, warum er immer im Streit mit mir lag. Meine Anhaftung, Kritik nicht zu mögen, flammte auf. Ich beschwerte mich im Stillen: „Was ist schon dabei? Warum bist du so wütend? Ich habe den Staub doch kurz darauf weggeworfen. Ist das etwa ein Verbrechen?“ Wir stritten uns ununterbrochen, keiner wollte nachgeben. Am Ende fühlten wir uns beide körperlich und emotional ausgelaugt. Ich ergriff die Initiative und versuchte, mit ihm zu sprechen, und lud ihn zum Mittagessen ein, aber er ignorierte mich einfach. Ich dachte mir: „Ich praktiziere jetzt Dafa. Wenn ich das nicht täte, würde ich nicht einmal mit dir reden!“

Indem ich mich intensiver mit dem Fa beschäftigte, begann ich zu verstehen, dass Konflikte kein Zufall sind. Vielleicht war ich meinem Mann aus einem früheren Leben etwas schuldig und er half mir dabei, mein Karma abzutragen. Durch diesen Gedanken konnte ich innerlich ruhiger werden. Wenn wieder ein Konflikt auftrat, ermahnte ich mich, nachsichtig zu sein, und hielt mir vor Augen, dass er mir half, mich zu erhöhen und Tugend zu erlangen. Immer wenn ich merkte, dass ich Kritik nicht annehmen konnte, sagte ich mir: „Ich muss in der Lage sein, Kritik anzunehmen und Barmherzigkeit zu entwickeln.“

Als ich während einer Xinxing-Prüfung eine schwere Zeit durchmachte, flehte ich den Meister an, mir zu helfen, mein Herz zu weiten.

Der Meister sagt:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)

Ich rezitierte diese Textpassage immer wieder. Allmählich erhöhte sich meine Xinxing und ich machte Fortschritte in der Kultivierung.

Dafa schenkte mir Weisheit

Der Meister hat uns als Dafa-Schüler gebeten, die drei Dinge gut zu tun. Die schwierigste Aufgabe für mich war es, den Menschen die wahren Umstände zu erklären. Anfangs wusste ich nicht, wie ich auf Menschen zugehen und ein Gespräch beginnen sollte. Ich ging mehrmals hinaus, kehrte aber nach Hause zurück, ohne mit jemandem gesprochen zu haben, und fühlte mich schrecklich.

Ich zündete Weihrauch an und bat den Meister, mir Weisheit zu schenken. Bald darauf sorgte der Meister dafür, dass mich eine Mitpraktizierende begleitete, wenn ich hinausging. Zunächst sandte ich nur aufrichtige Gedanken aus, während sie mit den Menschen sprach. Nachdem ich ihr einige Male zugesehen hatte, gelang es mir schließlich, auch auf Menschen zuzugehen und ein Gespräch über die Verfolgung zu beginnen.

Ich fing damit an, meinen Verwandten und Freunden von Dafa zu erzählen. Nach und nach konnte ich mit Bekannten, Besuchern und sogar Fremden sprechen. Später nutzte ich jede Gelegenheit, auf Menschen zuzugehen: Wenn ich spazierenging, auf dem Markt einkaufte oder an einer Veranstaltung teilnahm. Normalerweise sandte ich zuerst aufrichtige Gedanken aus, um alle Störungen zu beseitigen, und bat dann den Meister um Hilfe.

Vor zehn Jahren las ich einen Artikel, in dem empfohlen wurde, dass alle Praktizierenden davon profitieren würden, die Minghui-Website zu besuchen. Ich hielt das für eine gute Idee und kaufte mir daher einen Laptop. Ich hatte noch nie eine Maus in der Hand gehabt, geschweige denn einen Computer benutzt. Die Tochter einer Mitpraktizierenden bot mir an, es mir beizubringen. Sie zeigte mir mehrmals geduldig, was zu tun war, und gab mir Zeit, es mehr als einmal zu üben, bevor ich ging.

Doch als ich nach Hause kam, hatte ich völlig vergessen, wie es ging. Ein paar Tage später ging ich wieder zu meiner Freundin. Diesmal schrieb ich mir jeden Schritt auf und übte zu Hause. Bald darauf konnte ich problemlos auf die Minghui-Website zugreifen.

Nicht lange danach richtete ich bei mir zu Hause eine Produktionsstätte für Informationsmaterialien ein. Ich versorgte Praktizierende mit Flyern, Broschüren und Exemplaren der Minghui Weekly. Bei der Herstellung der Materialien achtete ich gewissenhaft auf hohe Qualität. Für die Umschläge der Broschüren verwendete ich beschichtetes Papier. Das Endprodukt sah klar und farbenfroh aus. Ich überprüfte sorgfältig, ob der Druck verschwommen war. War dies der Fall, druckte ich eine neue Seite, um verschwommene Seiten zu ersetzen. Die von mir hergestellten Broschüren kamen gut an. Das mache ich nun schon seit zehn Jahren.

Jeden Mittwoch lade ich die Dateien der Minghui Weekly herunter, die eine Auswahl von Kultivierungserfahrungen enthalten, die von Praktizierenden verfasst wurden. Jeden Freitag verteile ich gedruckte Ausgaben der Minghui Weekly sowie andere Broschüren zur Erklärung der wahren Umstände an Praktizierende in der Umgebung. Außerdem übermittle ich die Namen derjenigen, die aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angegliederten Organisationen ausgetreten sind, und reiche die feierlichen Erklärungen von Praktizierenden ein, die ihre Kultivierung wieder aufgenommen haben. Ich bemühe mich, den Bedürfnissen aller gerecht zu werden, und weiß, dass ich die Fähigkeiten, die ich mir angeeignet habe, der Stärkung durch den Meister und der Hilfe meiner Mitpraktizierenden zu verdanken habe.

Wenn ich auf meine mehr als 20 Jahre der Kultivierung zurückblicke, habe ich das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Ich habe herzzerreißenden Schmerz erlebt, wenn ich in Prüfungen feststeckte, aber auch Freude empfunden, wenn es mir gelang, mein Xinxing zu erhöhen. Obwohl ich mich manchmal überfordert und müde fühle, empfinde ich zugleich tiefe Erfüllung und Freude. Ich weiß, dass dies meine Mission ist und dass ich damit das Gelübde erfülle, das ich abgelegt habe, bevor ich in diese menschliche Welt kam.

Dies ist das erste Mal, dass ich meine Erfahrungen teile. Mitpraktizierende, bitte weist mich auf alles hin, was nicht im Einklang mit dem Fa steht.