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Frau aus Liaoning zu 18 Monaten Haft verurteilt

13. August 2026

(Minghui.org) Eine 66-jährige Frau aus der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, wurde kürzlich zu 18 Monaten Haft verurteilt, nur weil sie Falun Gong praktiziert. Es handelt sich um Niu Guifang.

Niu Guifang

Ihr Mann hatte vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitten und war auf ihre Pflege angewiesen. Ihre Verhaftung und die Gefängnisstrafe brachten ihn in eine verzweifelte Lage.

Niu wurde am 27. August 2025 gegen 6 Uhr morgens festgenommen. Mehrere Beamte der Polizeiwache Hushitai warteten vor ihrem Haus und nahmen einem Familienmitglied den Schlüssel ab, als dieses gerade hinausging.

Polizisten durchsuchten Nius Wohnung und beschlagnahmten ihre Falun-Gong-Bücher sowie Informationsmaterialien. Ein Nachbar beobachtete, wie Niu aus Mund und Nase blutete, nachdem sie von den Polizisten geschlagen worden war. Auch während ihres Verhörs auf der Polizeiwache wurde sie erneut geschlagen.

Die Polizei hielt Niu im ersten Untersuchungsgefängnis der Stadt Shenyang fest und übergab ihren Fall später an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Dadong. Am 30. September 2025 teilte ein Beamter der Polizeidienststelle des neuen Bezirks Shenbei ihrer Familie telefonisch mit, dass sie voraussichtlich zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden würde.

Am 11. März 2026 fand im Bezirksgericht Dadong die Gerichtsverhandlung gegen Niu statt. Zwei Monate später erkundigte sich ihre Familie bei der Polizei nach dem Stand des Verfahrens. Die Polizei gab an, dass in Kürze eine weitere Anhörung stattfinden würde. Die Familie erhielt zwar keine weiteren Informationen zu dieser Anhörung, konnte jedoch Anfang August bestätigen, dass Niu zu 18 Monaten Haft verurteilt worden war. Weitere Einzelheiten zu ihrer Strafverfolgung liegen nicht vor.

Dies ist das zweite Mal, dass Niu aufgrund ihres Glaubens zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Zuvor war sie am 19. Juli 2012 festgenommen und am 27. Februar 2013 vom Gericht des neuen Bezirks Shenbei zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Am 19. November 2013 wurde sie in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning überstellt.

Die Gefängniswärter unterzogen Niu ständiger Folter und zwangen sie zu unbezahlter Arbeit. Als sie am 19. Juli 2015 freigelassen wurde, war sie äußerst geschwächt und ihr Sehvermögen war getrübt.

Frühere Berichte:

Immer noch im Gefängnis – immer noch Besuchersperre (Foto)

Familienbesuch im Gefängnis verboten, weil Praktizierende keine „Gedankenberichte“ schreibt (Provinz Liaoning)

Persönlicher Bericht: Tochter schildert die Verhaftung ihrer Mutter

Frau Niu Guifang aus Shenyang von Polizisten brutal geschlagen (Foto)