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Mein Stottern endlich überwunden

14. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich bin 62 Jahre alt und glücklich, dass ich das Fa endlich flüssig lesen kann. Danke, Meister, für Ihre barmherzige Unterstützung und Dank auch an meine Mitpraktizierenden für die selbstlose Hilfe.

Meine Mutter erzählte mir, dass ich im Alter von vier Jahren plötzlich angefangen hätte zu stottern. Ich traute mich nicht, vor anderen zu sprechen, selbst wenn ich die Schriften von Falun Dafa las, sondern rezitierte das Fa still für mich.

Egal, wie flüssig ich im Stillen gelesen hatte, sobald ich laut las, stotterte ich – selbst, wenn ich das Fa zu Hause ganz allein laut vorlas. Das Stottern war wie ein Schatten, den ich nicht abschütteln konnte.

Im Frühjahr 1999 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Bald darauf verschwanden all meine Krankheiten und ich wurde ein neuer Mensch. Dann leitete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 ihre Verfolgung von Falun Dafa ein. Den Chinesen wird von Kindheit an eine atheistische Ideologie eingeimpft und sie lernen nichts über buddhistische Lehren oder taoistische Schulen, geschweige denn über Falun Dafa – das wahre Fa, das dem Kosmos offenbart wurde, um Lebewesen zu erlösen.

Ich wollte den Menschen einfach nur sagen, dass Falun Dafa gut ist, deshalb begann ich, Informationsmaterialien zu verteilen, um die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung zu erläutern. Im Sommer 2002 wurde ich von Menschen angezeigt, die von den Lügen der KPCh vergiftet waren. Daraufhin sperrte man mich über einen Monat lang unrechtmäßig in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Meine Tochter, die in einer anderen Stadt lebt, hat vor mehr als zehn Jahren geheiratet. Sie bat mich, ihr bei der Betreuung ihres Kindes zu helfen, und so zog ich zu ihr. Praktizierende aus meiner Heimatstadt halfen mir, Kontakt zu einer Mitpraktizierenden namens Zhang aufzunehmen, die in der Nähe meiner Tochter wohnte.

Als wir uns das erste Mal trafen, war sie so freundlich und es kam mir vor, als hätten wir uns schon einmal irgendwo getroffen. Sie ist über 70, sieht aber viel jünger aus und hat keine Falten im Gesicht. Da sie allein lebt, lud sie mich zum Fa-lernen bei ihr zu Hause ein.

Zhang geht morgens los, um mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen, und nachmittags lesen wir zusammen das Zhuan Falun. Ich fühlte mich sehr unbehaglich, als ich das Fa laut vorlas, da ich kein einziges Wort aussprechen konnte, insbesondere das Wort „Lao“, wenn ich versuchte, „Lehrer“ (auf Chinesisch „Lao Shi“) zu sagen. In dem Augenblick brachte ich das Wort einfach nicht heraus.

Auf diese Weise konnten wir nicht viel gemeinsam lernen. Zhang machte sich nichts daraus – stattdessen ermutigte sie mich immer mit einem Lächeln und sagte: „Bleib ruhig, überstürze nichts. Eile ist auch eine Anhaftung.“ Der Meister half mir durch Zhang, mich zu erhöhen. Mein Vorlesen verbesserte sich, worüber sich Zhang sogar noch mehr als ich freute.

Wir lernten mehr als zwei Jahre lang gemeinsam das Fa, bevor sie wegzog. Wenn ich an diese schwierigen und doch wunderbaren Zeiten zurückdenke, bin ich sehr gerührt und glücklich.

Zhang stellte mir eine weitere Praktizierende vor: Sun. Sie ist über 60 und ebenfalls sehr nett. Wir lernen nachmittags gemeinsam das Fa. Sie sagte mir immer wieder, ich solle mich nicht beeilen, langsam und sorgfältig lesen, darauf achten, das Fa in meinem Herzen zu bewahren, und mir keine Gedanken darüber machen, wie ich mein Gesicht wahren könne. Je länger ich las, desto entspannter wurde ich und mein Vorlesen wurde flüssiger mit immer weniger Stocken.

Nach der Lektüre des Zhuan Falun lasen wir auch die jüngsten Vorträge des Meisters. Bis zum Herbst letzten Jahres hatten wir alle neueren Vorträge zweimal gelesen. Für andere Praktizierende mag das Lesen des Fa einfach sein, für mich war es damals jedoch unglaublich schwer.

Endlich konnte ich mein Stottern überwinden und kann das Fa flüssig vorlesen. Mittlerweile gehören sechs Praktizierende zu unserer Fa-Lerngruppe. Es ist kaum vorstellbar, dass ich das Fa vor so vielen Praktizierenden laut vorlesen kann. Die Praktizierenden, die sich kürzlich unserer Fa-Lerngruppe angeschlossen haben, wissen nicht, dass ich früher gestottert habe – sie sagen alle, ich würde das Fa sehr deutlich vorlesen.

Jetzt habe ich keine Angst mehr davor, die Fakten im persönlichen Gespräch zu vermitteln. 

Ich möchte dem Meister meinen tiefsten Dank aussprechen und den Mitpraktizierenden für ihre selbstlose Hilfe und Nachsicht danken.