Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Dem Meister bis zum Schluss eng folgen

15. August 2026 |   Erzählt von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus Nordostchina

(Minghui.org) Ich begann im Mai 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa und bin heute 78 Jahre alt. Ich lebe in einer Kleinstadt in Nordostchina. Heute möchte ich meine Erfahrungen aus der Kultivierung teilen, und auch dem Meister habe ich viel zu berichten.

Mit dem Praktizieren beginnen

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, litt ich unter verschiedenen Krankheiten und wurde leicht wütend. Manchmal dachte ich: „Wenn es doch nur eine Gottheit gäbe, die mir mein schlechtes Wesen nehmen könnte.“

Einmal bemerkte ich eine Gruppe von Menschen, die an meinem Haus vorbeiging, und fragte beiläufig, wohin sie unterwegs seien. Jemand antwortete: „Wir gehen Falun Dafa praktizieren!“

Ich fragte, was das bedeute, und bekam zur Antwort: „Falun Dafa lehrt uns, nach Güte zu streben und gute Menschen zu sein. Es hat zudem die wunderbare Wirkung, Krankheiten zu heilen und einen fit zu halten.“

„Darf ich mitkommen?“, fragte ich. Sie antworteten einstimmig: „Aber sicher!“

Da ging ich mit ihnen zum Übungsplatz. Bei der zweiten Übung (Falun-Pfahlstellung) muss man vier Positionen, bei denen man ein Rad hält, jeweils sieben Minuten lang beibehalten, – ich schaffte das.

Jemand bemerkte: „Sie machen das gut!“ Da dachte ich: „Wenn ich das Rad halten kann, schaffe ich auch die anderen Übungen. Aber ich bin nie zur Schule gegangen und werde die Lehre nicht lesen können.“ Diese Einschränkung bereitete mir Sorgen.

Ich kaufte mir eine Aufnahme der Vorträge des Meisters und hörte sie mir überall an. Später wurde mir klar, dass ich mir nicht alles allein durch das Zuhören merken konnte. Also kaufte ich das Zhuan Falun und fragte die Praktizierenden, ob sie mir das Lesen beibringen würden. Als ich meinem Mann von meinem Wunsch erzählte, entgegnete er: „Wie soll ich es dir beibringen, wenn du kein einziges chinesisches Schriftzeichen erkennst?“ Daraufhin bat ich in meinem Herzen den Meister um Hilfe.

Anfangs prägte ich mir immer nur wenige Zeichen auf einmal ein. Vor dem Schlafengehen versuchte ich, sie aufzusagen, um zu sehen, ob ich sie noch wusste. Dann schaltete ich das Licht ein, um mich zu vergewissern. Das stärkte meine Entschlossenheit. Ich wiederholte diesen Vorgang immer und immer wieder. Eines Nachts schaltete ich zwanzigmal das Licht ein und bemerkte, dass die Wörter im Buch groß wurden und einen goldenen Glanz annahmen. Schließlich konnte ich das Zhuan Falun vollständig lesen. Auch alle meine Krankheiten waren geheilt. Ich empfand tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Meister.

Das Fa beschützen

Anfang 1999 kamen Polizeibeamte zu mir nach Hause, um mich zu schikanieren. Einer fragte: „Wer hat es Ihnen beigebracht?“ Ich sagte ihm, dass ich Falun Dafa an einem Übungsplatz gelernt hätte. Dann wollte er wissen, wie ich die Übungen empfand. Ich antwortete: „Sie haben mir sehr geholfen, und all meine Krankheiten sind verschwunden.“

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann am 20. Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden. Die Partei verbreitete massiv verleumderische Propaganda gegen Falun Dafa. Da ich mich zu Wort melden und den Ruf des Meisters wiederherstellen wollte, begab ich mich zur Beschwerdestelle einer Provinzbehörde. Als ich dort ankam, verweigerten mir Polizisten den Zutritt. Da dachte ich: „Ich will nach Peking gehen. Gibt es dort nicht auch eine Beschwerdestelle? Gibt es denn keinen Ort, an dem sich normale Bürger äußern können? Ich möchte die Wahrheit sagen und den Menschen mitteilen, dass Falun Dafa wunderbar ist und dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wunderbar sind!“

Drei weitere Praktizierende und ich fuhren mit dem Taxi nach Peking. Nach unserer Ankunft sah ich, dass das Schild der Beschwerdestelle entfernt worden war. Wir wohnten in einer Wohnung, die örtliche Praktizierende für uns gemietet hatten, und trafen Praktizierende aus dem ganzen Land. Es war Anfang Oktober. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden gingen wir dann zum Platz des Himmlischen Friedens, um das Fa zu bestätigen.

Bei einer Massenfestnahme von Praktizierenden in Peking später in jenem Monat wurden auch wir festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht. Ein Polizist trat mehrmals nach mir und fragte: „Wolltest du nicht Verwandte besuchen? Warum bist du nach Peking gefahren?“ Bevor ich nach Peking aufgebrochen war, hatte ich zu meinem Mann gesagt: „Falls sich jemand nach mir erkundigt, sag einfach, ich sei zu Verwandten gefahren.“ An jenem Tag hielt man mich widerrechtlich in einer Haftanstalt fest.

Fast einen Monat später wurde ich in ein örtliches Zwangsarbeitslager gebracht, wo ich ein Jahr lang rechtswidrig festgehalten wurde. Dort zwang man mich, auf dem Flur zu stehen, weil ich mich weigerte, mich umerziehen zu lassen. Ich begann, das Fa im Geiste zu rezitieren. Ich gab keinen Laut von mir, doch als ich meine Lippen bewegte, hielten sie mir ein Tuch vor den Mund. Ich protestierte und fragte: „Was macht ihr da?“ Sie erwiderten: „Du darfst deine Lippen nicht bewegen.“ Ich wandte ein, dass ich doch gar keinen Laut von mir gegeben hätte.

Später mussten wir „Berichte zur Gedankenreflexion“ verfassen. Ich sagte: „Ich weiß nicht, wie man so etwas schreibt.“ Daraufhin schickten sie jemanden, der für mich schreiben sollte. Ich sagte zu ihr: „Schreib einfach diese Worte: Ich werde Dafa standhaft und mit unerschütterlichem Herzen praktizieren.“ Die Person fragte: „Willst du für immer hierbleiben?“ Ich antwortete: „Das entscheidet mein Meister.“

Schon bald hatte ich ein Jahr im Arbeitslager verbracht. Meine Haftzeit wurde jedoch um ein weiteres Jahr verlängert, weil ich mich weiterhin weigerte, mich umerziehen zu lassen. Ein Wärter sagte: „Dein Mann ist wegen deiner Situation so besorgt und gestresst, dass er krank geworden ist und ins Krankenhaus musste. Das Krankenhaus hat eine Mitteilung über seinen kritischen Zustand herausgegeben, und dein Mann sagt, er möchte dich noch ein letztes Mal sehen. Das haben uns deine Kinder erzählt.“

Das Arbeitslager gestattete mir, für drei Tage nach Hause zu gehen. Als ich im Krankenhaus ankam, ging ich bis zum Eingang der Station, traute mich aber nicht hinein. Ich wusste, dass mein Mann sehr aufgewühlt sein würde. Am nächsten Tag sah ich, wie schwer krank er war. Mit schwacher Stimme sagte er: „Leiste keinen Widerstand gegen die KPCh – du kannst sie nicht besiegen!“

Ich dachte bei mir: „Es spielt keine Rolle, was die KPCh sagt; nur das, was der Meister sagt, zählt.“ Am dritten Tag wollte ich eigentlich ins Lager zurückkehren, doch der Zustand meines Mannes verschlechterte sich rapide. Der Arzt sagte: „Versuchen wir es noch mit einer Spritze; in 20 Minuten sehen wir weiter.“

Zwanzig Minuten später war mein Mann wieder zu sich gekommen. Ich sagte zu meinen Söhnen: „Macht euch keine Sorgen, Papa geht es gut; seine Zeit ist noch nicht gekommen.“ Einer von ihnen fragte: „Was, wenn doch etwas passiert?“ Ich antwortete: „Wenn es so weit kommt, werdet ihr wissen, was zu tun ist.“

Nach meiner Rückkehr ins Arbeitslager bat ich den Meister um Hilfe: „Meister, lass meinen Mann bitte noch nicht sterben. Wenn er stirbt, werden die Leute denken, er sei meinetwegen gestorben. Würde ich damit nicht das Ansehen von Dafa beschädigen?“

Einige Tage später sprach mit bei einer Versammlung im Arbeitslager der Lagerleiter direkt an und teilte mir mit, dass mein Mann wieder am Leben sei. Ich brach in Tränen aus. Der Meister hatte den Lagerleiter benutzt, um mir zu sagen, dass sich mein Mann erholt hatte.

Meine Anhaftung an Eigeninteresse beseitigen

Meine Familie lebt auf dem Land. Wir besitzen ein Stück Land von etwa 0,16 Acres (ca. 650 m²), das an das doppelt so große Grundstück der Schwester meines Mannes grenzt. In einem Jahr erlitten wir einen totalen Ernteausfall, und das Dorf zahlte einen Zuschuss von 200 Yuan pro 0,16 Acres für Saatgut. Meine Schwägerin behielt die 200 Yuan ein, die eigentlich uns zugestanden hätten, was mich sehr ärgerte.

Nach einiger Zeit wurde der Zuschuss um 100 Yuan pro 0,16 Acres erhöht. Diesmal holte ich die 300 Yuan für mein Land ab und dachte: „Jetzt sind wir quitt!“ Unerwarteterweise kam meine Schwägerin zu mir nach Hause und verlangte das Geld; sie behauptete, ich schulde ihr noch 200 Yuan. Obwohl es mir missfiel, dachte ich mir, dass ich als Praktizierende nicht mit ihr streiten sollte. Also gab ich ihr das Geld. Früher hätte ich das niemals getan. Danke, Meister, dass Sie mir geholfen haben, diese Anhaftung zu beseitigen!

Drei weitere Praktizierende und ich waren unterwegs, um die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären. Da wir vom vielen Gehen müde und hungrig waren, suchte ich ein Nudelrestaurant für uns aus. Ich bezahlte die Mahlzeiten für alle. Ein paar Tage später erzählte mir ein Praktizierender: „Der Besitzer des Nudelrestaurants hat sich bei mir beschwert, dass wir unsere Mahlzeiten nicht bezahlt hätten.“ Ich dachte mir: „Ich habe ihn definitiv bezahlt; warum behauptet er dann, wir hätten es nicht getan?“

Es gibt keine Zufälle; vielleicht stand ich bei ihm aus einem früheren Leben noch in der Schuld. Am nächsten Tag machte ich mich eigens auf den Weg, um ihm das Geld zu geben. Danke, Meister, dass Sie mir geholfen haben, die Angelegenheit aus der Sicht einer Praktizierenden zu betrachten!

Eine Prüfung überwinden

Die Praktizierende Frau Chen renovierte 2020 ihr Haus. Ich war neugierig und beschloss, sie zu besuchen und mir anzusehen, was sie gemacht hatte.

Kaum war ich bei ihr angekommen und wir hatten nur wenige Worte gewechselt, stürmten mehrere Polizisten herein und legten Frau Chen Handschellen an. Ein Beamter fragte mich: „Praktizieren Sie?“ Ich antwortete: „Ja, das tue ich“, woraufhin auch mir Handschellen angelegt wurden.

Ich hatte eine kleine Tasche, darin waren Amulette, DVDs zur Aufklärung über die wahren Umstände der Verfolgung und ein Bild des Meisters. Ich hatte sie auf das Sofa gelegt, sodass die Polizisten sie bisher nicht bemerkt hatten. Ich flehte den Meister an: „Meister, Ihre Schülerin befindet sich in einer Prüfung. Bitte beschützen Sie mich. Lassen Sie nicht zu, dass sie die Tasche und ihren Inhalt sehen.“

Während ich mit einem Polizisten über Dafa sprach, bewegte ich mich langsam auf das Sofa zu. Ein junger Polizist schaute gerade auf sein Handy, also schob ich die Tasche unauffällig hinter die Rückenlehne des Sofas. Keiner der Beamten untersuchte das Sofa.

Sowohl Frau Chen als auch ich wurden zur Polizeiwache gebracht. Ich sagte: „Ich habe kein Verbrechen begangen. Ich habe eine Freundin besucht. Warum verhaften Sie mich?“ Ich sandte fortwährend aufrichtige Gedanken aus und bat immer wieder um die Hilfe des Meisters. Zudem klärte ich die Beamten bei jeder Gelegenheit über die Fakten zu Dafa auf.

Am nächsten Tag kündigte ein Polizist an, mich nach Hause zu bringen. Als ich dort ankam, sah ich mehrere große, kräftige Beamte im Hof stehen. Als ich mein Zuhause betrat, folgten sie mir hinein und durchsuchten die Wohnung widerrechtlich. Anschließend nahmen sie mich fest und brachten mich zurück zur Polizeiwache.

Auf der Wache begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden. Ein Beamter sagte: „Tun Sie das nicht zu auffällig. Hier gibt es Überwachungskameras.“ Ich ignorierte ihn. Ich bat den Meister um Hilfe: „Meister, dies ist nicht der Ort, an dem sich ein Praktizierender aufhalten sollte. Ich habe meine Mission noch nicht erfüllt. Ich muss dabei helfen, weitere Lebewesen zu erretten.“

Am Nachmittag des dritten Tages ließen sie mich im Empfangsbereich Platz nehmen und sagten: „Sie können hierbleiben, solange Sie wollen, gehen Sie nur nicht zur Tür hinaus.“ Um 18 Uhr fuhren sie mich dann nach Hause. Danke, Meister, für Ihren erneuten barmherzigen Schutz, der mir half, diese Prüfung zu bestehen.

Ich bin in den vergangenen 28 Jahren so weit gekommen. Wann immer ich Gefahren oder Prüfungen gegenüberstand, habe ich sie dank des barmherzigen Schutzes des Meisters bestanden. Mir fehlen die Worte, um meine Dankbarkeit gegenüber unserem barmherzigen und großartigen Meister auszudrücken!