(Minghui.org) Ich habe im Jahr 2001 angefangen, Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) zu praktizieren – kurz nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung begonnen hatte.
Ich wurde gesetzwidrig verhaftet und in einer Gehirnwäscheeinrichtung festgehalten. Da ich mich noch nicht lange kultiviert hatte, war mein Verständnis vom Fa oberflächlich. Auch meine Frau praktizierte und wurde in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht.
Meine Gedanken kreisten um persönliche Interessen und Familienangelegenheiten – ich machte mir große Sorgen darüber, wer sich um unser Familienunternehmen und um meinen Vater kümmern würde, der schon über 80 Jahre alt war. Deshalb gab ich den Forderungen der Verfolger nach und unterschrieb eine Garantieerklärung.
Als ich später das Fa-Lernen verstärkte, verstand ich, wie man die Dinge aus der Sicht eines Kultivierenden betrachtet. Danach erlebte ich einige Begebenheiten, bei denen alles genau so ausging, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich berichte davon, damit andere erfahren, wie gütig der Meister uns beschützt.
Zwei Jahre später wurde ich erneut verhaftet und in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht. Dort hielt man mich drei Monate lang fest. Ich weigerte mich, mich „umerziehen“ zu lassen, und so verschärften sie die Verfolgung.
Ein Mann hob die Hand, als wollte er mich schlagen. Sofort rief ich laut: „Meister, helfen Sie mir! Er schlägt mich!“ Noch bevor ich zu Ende gesprochen hatte, packte er mich stattdessen am Kragen und stieß mich, während er schrie: „Wer hat dich geschlagen? Wer hat dich geschlagen? Wer hat es gesehen?“
Er murmelte noch ein paar andere Dinge und ging dann weg. Dank des Schutzes durch den Meister schlug er mich nicht.
Zu Beginn meiner Kultivierung schnitt ich bei der Arbeit mit einem Autogenbrenner eine Eisenplatte. Das Metall bestand aus zwei Schichten: einer dünnen Platte, die auf eine dickere aufgelötet war.
Ich hatte den Staub auf der Oberfläche nicht gründlich entfernt. Deshalb bemerkte ich weder, dass die Platte zweischichtig war, noch das Lot zwischen den beiden Schichten. Eigentlich hätte ich eine Schutzbrille tragen müssen.
Als mein Schneidbrenner die Stelle mit der doppelten Schicht erreichte, spritzte das geschmolzene Lot in mein Auge, so dass ich es nicht mehr öffnen konnte.
Ich ging in eine nahe gelegene Augenklinik. Dort sagte der Arzt: „Das können wir hier nicht behandeln; Sie müssen in das Krankenhaus in der Stadt. Selbst wenn es verheilt, wird Ihre Sehkraft nicht vollständig zurückkehren.“
Ich fragte: „Ist da noch etwas in meinem Auge?“
„Nein, da ist nichts“, sagte der Arzt. „Das ist eine Verbrennung und die heilt nicht so leicht.“ Dann verband er mir das Auge mit Mull und Heftpflaster.
Mein Sohn war bei mir und sogar er konnte die eingebrannte Vertiefung in meinem Augapfel sehen.
Ich verließ die Augenklinik und fuhr direkt nach Hause, statt in das andere Krankenhaus zu fahren. Dann ruhte ich mich eine Weile aus, bevor ich versuchte, das Zhuan Falun zu lesen. Doch sobald ich auf das Buch schaute, musste ich die Augen ein wenig bewegen und der Schmerz in meinem Auge machte das Lesen unmöglich.
Später merkte ich, dass ich mit dem gesunden Auge lesen konnte, wenn ich die Hand auf das verletzte Auge legte. Ich weiß nicht, wie lange ich so gelesen hatte, bevor ich einschlief. Als meine Frau und mein Sohn nach Hause kamen und mich weckten, war es draußen bereits dunkel.
Nach dem Abendessen las ich auf dieselbe Weise weiter das Zhuan Falun und schlief schließlich ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, nahm ich beim Waschen den Mull vom Auge und stellte fest, dass mein Auge geheilt war. Mein Sohn sah es sich an und sagte: „Die Verbrennung auf deinem Augapfel ist weg.“
Ich war über Nacht genesen und meine Sehkraft war genauso wie vor der Verletzung. Vielen Dank, Meister! Vielen Dank, Falun Dafa!
Meine Frau hat im Jahr 1999 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Im September 2003 wurde sie zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt. Weil ihr Vater seine Tochter so lange nicht sehen konnte, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und ebenso sein seelisches Befinden. Er starb im Jahr 2005, während meine Frau noch im Zwangsarbeitslager festgehalten wurde.
Damals hatte ich nur einen Gedanken: meine Frau aus dem Zwangsarbeitslager herauszuholen. Es war die beste Gelegenheit, ihre Freilassung zu erwirken und ihr zu ermöglichen, ihren Vater ein letztes Mal zu sehen. Ich sagte zu ihrem älteren Bruder: „Mach mir eine Kopie der Sterbeurkunde; ich fahre zum Zwangsarbeitslager und hole sie zurück.“
Er antwortete: „Eine Kopie brauchst du nicht – nimm einfach das Original mit. Ich warte hier auf euch beide. Um alles Weitere kümmern wir uns, wenn du sie zurückgebracht hast.“
Mein Sohn, mein Neffe und ich fuhren direkt zum Zwangsarbeitslager. Als wir an jenem Morgen ankamen und uns anmeldeten, fragte der diensthabende Beamte: „Zu wem wollen Sie?“
„Ich möchte meine Frau abholen!“, antwortete ich. „Ihr Vater ist gestorben.“ Dann reichte ich ihm die Sterbeurkunde.
Nachdem er sie durchgesehen hatte, griff er zum Telefon und rief jemanden an: „Die Familie ist hier, um [Name meiner Frau] abzuholen. Ihr Vater ist gestorben. Sie haben die Sterbeurkunde mitgebracht.“
Dann sagte er zu uns: „Warten Sie am Nordtor!“
Nachdem wir am Haupttor auf der Nordseite angekommen waren, kam der Teamleiter heraus, der für den Fall meiner Frau zuständig war. Er sagte: „Warten Sie einfach hier. Ich kümmere mich um die Formalitäten und Sie können sie heute mit nach Hause nehmen.“
Ich antwortete: „In Ordnung, wir warten.“
Als die Mittagszeit kam, sagte der Teamleiter: „Die Formalitäten sind noch nicht abgeschlossen – Sie müssen bis heute Nachmittag warten. Dann kümmere ich mich darum.“
Wir warteten den ganzen Nachmittag am Tor, doch die Sache war noch immer nicht erledigt. Daraufhin sagte der Teamleiter: „Einer der Vorgesetzten ist nicht da und wir brauchen seine Unterschrift für das Entlassungspapier. Sie müssen also bis morgen warten. Ich kümmere mich gleich früh am Morgen darum. Suchen Sie sich für die Nacht ein Hotel in der Nähe und kommen Sie morgen früh wieder. Kommen Sie auf keinen Fall zu spät.“
Am nächsten Tag um 10 Uhr waren alle Formalitäten erledigt und meine Frau wurde freigelassen. Mit der Hilfe des Meisters wurde das, was völlig unmöglich schien, Wirklichkeit – meine Frau kam fünf Monate früher nach Hause.
Durch diese Erlebnisse in meiner Kultivierung wurde mir klar: Solange das Herz eines Menschen mit dem Fa im Einklang ist, ordnet der Meister alle Dinge und hilft uns.
Das gilt auch für die Verfolgung. Wir können alle Schwierigkeiten überwinden, sofern wir nach innen schauen, uns selbst kultivieren und darauf achten, dass unser Verhalten in jeder Hinsicht mit dem Fa übereinstimmt. Der Kultivierungsweg, den der Meister für uns arrangiert hat, führt zur Vollendung; wie gut sich jemand kultiviert, liegt allein an ihm selbst.
Während der Kultivierung hat sich meine Xinxing nur wenig erhöht, doch die Mühe, die der Meister für mich aufgewendet hat, ist unermesslich. Der kleine Fortschritt, den ich gemacht habe, steht in keinem Verhältnis zu dem, was der Meister für mich getan hat. Keine Worte können meine Dankbarkeit ausdrücken – ich kann mich nur bemühen, fleißig zu sein und gut zu praktizieren.
Ohne den Schutz des Meisters könnten wir nichts erreichen. Jede Erhöhung von uns spiegelt folgendes Prinzip wider:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kutlivierungsenergie hängt vom Meister ab“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Das ist mein Verständnis auf meiner gegenwärtigen Ebene. Bitte weist mich auf alles Unangemessene hin.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.