Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Frankfurt: Große Zustimmung für Kundgebung und Marsch gegen die Verfolgung von Falun Dafa

17. August 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Deutschland

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende veranstalteten am 7. und 8. August 2026 in Frankfurt Kundgebungen und Demonstrationszüge. Eine Kundgebung fand am 7. August an der Hauptwache statt, die andere am nächsten Tag auf dem Römerberg vor dem Frankfurter Rathaus. Zudem gab es Auftritte der europäischen Tian-Guo-Marchingband, der Hüfttrommelgruppe und der Drachentanzgruppe, die zahlreiche Zuschauer anzogen.

Mit den Aktionen stellten die Praktizierenden den Übungsweg Falun Dafa und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht der Öffentlichkeit vor und machten auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie den staatlich geförderten Organraub aufmerksam. Sobald die Passanten von den Menschenrechtsverletzungen erfahren hatten, unterzeichneten viele eine Petition, die ein Ende dieser Verfolgung fordert.

8. August 2026: Kundgebung der Falun-Dafa-Praktizierenden auf dem Römerberg in Frankfurt (Minghui.org)

7. August 2026: Kundgebung an der Frankfurter Hauptwache (Minghui.org)

Praktizierende führen die Übungen vor (Minghui.org)

Falun-Dafa-Praktizierende zeigen den traditionellen Drachentanz (Minghui.org)

Auftritt der Hüfttrommelgruppe (Minghui.org)

Brief des Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Hessen

Ein Praktizierender verliest den Brief von Oliver Stirböck, dem Parlamentarischen Staatssekretär der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag (Minghui.org)

Bei der Kundgebung verlas ein Praktizierender den Brief von Oliver Stirböck, Mitglied des Hessischen Landtags für die FDP und Fraktionsvorsitzender der FDP. Darin erklärte er: „Wir dürfen es nicht hinnehmen, wenn Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Überzeugungen oder ihres friedlichen Einsatzes für Freiheit verfolgt werden. Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass Menschen überwacht, eingeschüchtert, inhaftiert, misshandelt und ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Und wir dürfen es nicht hinnehmen, dass ein kommunistisches Regime versucht, nicht nur das Handeln, sondern auch das Denken und den Glauben der Menschen zu kontrollieren.“

Er fügte hinzu: „Ihre Kundgebung schafft Öffentlichkeit, wo die Kommunistische Partei Chinas das Leid ihrer Opfer verbergen möchte. Sie geben den Menschen eine Stimme, die zum Schweigen gebracht werden sollen. Sie zeigen, dass Einschüchterung und Unterdrückung nicht unwidersprochen bleiben.

Dafür gelten Ihnen mein ausdrücklicher Dank, meine Anerkennung und meine Solidarität.

Seien Sie versichert: Ich stehe fest an Ihrer Seite.“

Kundgebung findet Unterstützung und weckt Interesse an Falun Dafa

Passanten informieren sich über Falun Dafa (Minghui.org)

Patrick freut sich über die Kundgebung und möchte Falun Dafa lernen (Minghui.org)

Patrick arbeitet am Flughafen und war begeistert von der Kundgebung der Praktizierenden. Er bemerkte die „freundliche und offene“ Atmosphäre und stellte fest, dass die Menschen heutzutage auf der Straße wie Fremde wirken – distanziert und ohne jeglichen Blickkontakt. Die Atmosphäre hier hingegen sei unvergesslich gewesen: „Wunderbar und lebendig.“

Er sagte, er interessiere sich für Falun Dafa und wolle den Übungsort in Frankfurt besuchen. Zu den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – erklärte er, dass es zu einer Katastrophe kommen werde, wenn die Menschen diese nicht befolgen. „Es ist keine Katastrophe, die durch äußere oder politische Faktoren verursacht wird, sondern eine rein zwischenmenschliche“, erläuterte er seine Ansichten. „Es ist ein Verfall des Geistes, ein Rückgang der geistigen Fähigkeiten und ein Verlust der Energie.

Stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem wir keine Probleme mehr haben – keine Kriege oder politischen Konflikte – und alles friedlicher geworden ist. Doch ohne diese Prinzipien [Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht] neigen die Menschen eher dazu, Geld und Freizeit zu suchen, während ihnen ein aufrichtiges Herz fehlt.“

Als er erfuhr, dass die KPCh Falun Dafa bereits seit 27 Jahren verfolgt, war er entsetzt und sagte: „Die chinesische Regierung (KPCh) hält es für notwendig, die Bevölkerung zu unterdrücken. Proteste und abweichende Meinungen sind verboten. Alles muss [mit der KPCh] übereinstimmen. So verstehe ich dieses System – ein fehlerhaftes und schreckliches System.“

Er unterzeichnete die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert. „Ich weiß, wie die KPCh in China agiert – wie sie mit Menschenrechten umgeht oder besser gesagt, wie sie die Menschenrechte völlig missachtet“, erklärte er. Er wusste auch über die Zwangsorganentnahmen der KPCh Bescheid. „Ich weiß das. Es ist entsetzlich“, sagte er. Die Bemühungen der Praktizierenden, auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam zu machen, fanden seine Unterstützung. „Zweifellos ist das sehr wichtig. Wenn Sie das selbst nicht tun, wird es schwierig, dass andere diese Informationen weitergeben.“

Deshalb sprach er den in China verfolgten Praktizierenden seine Unterstützung aus: „Ich hoffe, sie werden nicht vergessen und die Weltöffentlichkeit schenkt ihnen mehr Aufmerksamkeit, damit sie wissen, dass sie nicht allein sind.“

IT-Koordinator: Dies ist meine moralische Verpflichtung

Harald Schmidt, IT-Koordinator (Minghui.org)

Harald Schmidt fuhr mit dem Fahrrad an der Hauptwache vorbei , als er auf die Kundgebung aufmerksam wurde. Er unterzeichnete die Petition, bestürzt über die Zwangsorganentnahme durch die KPCh. „Ich bin absolut schockiert, dass so etwas existiert. Organisierter Organhandel verdient meiner Meinung nach die schärfste Verurteilung“, betonte er und erklärte, es sei für ihn eine moralische Verpflichtung, die Praktizierenden in ihrem Einsatz gegen die Verfolgung zu unterstützen.

Über die Kundgebung und den Auftritt der European Tian Guo Marching Band sagte er: „Dies ist wahrlich ein Moment, in dem so viele wunderbare Dinge zusammenkommen. Die Sonne strahlt und die Menschenmengen auf der Straße sind im perfekten Moment angekommen. Ich hoffe, der heutige Abend bringt ihnen eine positive Resonanz.“

Zu der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die KPCh sagte er: „Ich bin fassungslos. Das ist eine weitere Tatsache, von der wir absolut keine Ahnung hatten. Um Deutschland als Beispiel zu nehmen: Es wäre, als würde mir jemand sagen: ‚Hey, in den letzten 40 Jahren wurde in Bayern jeder verprügelt, der Schuhplattler tanzte oder Trachten trug.‘“

Hoffentlich folgen noch mehr Menschen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Passanten unterzeichnen die Petition (Minghui.org)

Natalie, die in der Nähe arbeitet, äußerte sich anerkennend über die Kundgebung: „Es ist wirklich beeindruckend. Die Musik erinnert an ein deutsches Volksfest – sie ist wirklich etwas Besonderes.“ Die Atmosphäre beschrieb sie als „friedlich und beruhigend“.

Über die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sagte sie: „Ich finde sie großartig. Auch wenn ich keine Praktizierende bin, bemühe ich mich, diese drei Prinzipien in meinem Alltag zu befolgen. Ich finde sie sehr ansprechend. Ich werde mich online über Falun Dafa informieren – diese drei Prinzipien sind wirklich toll.“

Natalie fand die Veranstaltung sehr gelungen und meinte, sie habe viel Aufmerksamkeit erregt. „Es ist gut, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. […] Ich hoffe, dass noch mehr Menschen die drei Prinzipien befolgen und mehr darüber erfahren. Ich hoffe, dass die Menschen in China ein besseres Leben führen können.“

Ehemaliger DDR-Bürger: Zum Glück bin ich hierhergekommen

Thomas, ein ehemaliger DDR-Bürger (Minghui.org)

Thomas arbeitet für eine bekannte Sozial- und Wohltätigkeitsorganisation, die der christlichen Kirche in Deutschland verbunden ist. Als er am Römerberg vorbeikam, wurde er auf die Informationen über die Zwangsorganentnahmen durch die KPCh aufmerksam und meinte: „Zwangsorganentnahmen und die fehlende Meinungsfreiheit sind wirklich entsetzlich. Ich möchte mich dazu äußern, weil ich möglicherweise in eine ähnliche Situation geraten wäre.“

Er unterzeichnete die Petition und berichtete, dass er ein Jahr vor dem Fall der Berliner Mauer mit seinen Eltern aus der DDR nach Hessen gekommen sei. Das DDR-Regime habe seine Eltern verfolgt. Auch ihm seien Medikamente verabreicht worden, die ihm geschadet und bleibende Beeinträchtigungen verursacht hätten, unter denen er bis heute leide.

Über die Verfolgung durch die KPCh sagte er: „Die [KPCh] ist paranoid, pure Paranoia. Die Kommunistische Partei fürchtet, abgelöst zu werden – so einfach ist das.“

Thomas erzählte, dass er Live-Musik und Tanz liebe: „Es ist hier einfach wunderbar. Die Demokratie wurde in Deutschland geboren. Es ist ein großartiger Ort und das Wetter ist auch herrlich. Musik ist mein Leben und das hier ist fantastisch.“ Die Veranstaltung habe ihn tief bewegt, erzählte er und fügte hinzu: „Ich hätte es heute beinahe nicht nach Frankfurt geschafft – zum Glück bin ich doch gekommen.“