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Ein wahrhaft kultivierender Falun-Dafa-Praktizierender sein

17. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Als ich jung war, war meine Familie sehr arm und es war schwierig, überhaupt satt zu werden. Ich heiratete und mein Mann entpuppte sich als Alkoholiker. Wenn er betrunken war, schlug er mich. Ich war 26 Jahre alt, als mein Kind zur Welt kam und wegen unserer Armut litt ich nach der Geburt an zahlreichen Beschwerden. Eine rheumatische Arthritis quälte mich mit unerträglichen Schmerzen. Mit über 40 Jahren erkrankte ich an Krebs und die Chemotherapie nach der Operation war die reinste Hölle. Ich dachte daran, mir das Leben zu nehmen. Doch wenn ich meinen kleinen Sohn ansah, fühlte ich mich in einem elenden Dasein gefangen: Ich fand keinen Weg zu leben und ebenso wenig einen Weg zu sterben.

Falun Dafa zu praktizieren beginnen

Eines Morgens hörte ich eine Elster rufen und fragte mich, ob unserer Familie bald etwas Gutes widerfahren würde. An jenem Nachmittag kam ein Falun-Dafa-Praktizierender aus einem anderen Dorf zu mir nach Hause und erzählte mir von Falun Dafa und dessen wundersamer heilender Wirkung.

Er sprach sehr überzeugend und schlüssig und ich hörte ihm mit großem Interesse zu. Er betonte, wie wichtig es sei, sich nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu kultivieren. Außerdem sagte er, wenn wir unsere Xinxing nicht kultivierten, werde unsere Kultivierungsenergie nicht wachsen und unsere Krankheiten könnten nicht beseitigt werden. Bevor er ging, schenkte er mir ein Exemplar des kostbaren Buches Zhuan Falun.

Ich behandelte das Buch wie einen Schatz und hielt es mit beiden Händen. So begann ich zu praktizieren. Nachdem ich das Zhuan Falun eine Zeit lang gelesen hatte, verschwanden all meine Beschwerden. Ich wurde gesund und war voller Energie.

Alle, die mich kannten, sagten, das sei unglaublich. Die Dorfbewohner erlebten, wie wundersam Falun Dafa ist und viele von ihnen kamen zu mir nach Hause, um das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. So wurde mein Haus zu einer Übungsstätte.

Tief in mir spürte ich: „Ich durfte Falun Dafa erhalten, das es nie zuvor gegeben hat und habe einen so großen Meister – ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt.“

Fleißig und solide praktizieren

Ursprünglich hatte ich Falun Dafa praktiziert, um von meinen Beschwerden geheilt zu werden. Doch je tiefer ich das Fa lernte und je länger ich die Übungen praktizierte, desto entschlossener wurde ich, diesen Kultivierungsweg in Ehren zu halten, mich gut zu kultivieren, mich Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anzugleichen, ein guter Mensch zu sein und bei Problemen zuerst bei mir selbst zu schauen. Ich möchte gerne berichten, wie ich verschiedene Anhaftungen abgelegt habe, solide praktizieren gelernt habe und die Dinge auf der Grundlage des Fa tat.

Ich war Grundschullehrerin. Da die Schülerzahlen mit der Zeit zurückgingen, wurden die Schulen der verschiedenen Dörfer zu einer einzigen zusammengelegt. Mittags aßen mehrere Lehrer aus anderen Dörfern in der Schulküche und die Lehrer kochten abwechselnd.

An einem Donnerstag war ich mit dem Kochen an der Reihe. Nachdem ich das Essen zubereitet hatte, kamen der Schulleiter und die Lehrer in die Schulküche zum Essen. Nach ein paar Bissen schlug mir ein Lehrer ins Gesicht; die anderen Lehrer waren entsetzt. Der Schulleiter sah, was geschehen war, packte den Lehrer und fuhr ihn laut an: „Warum haben Sie sie geschlagen?“ Der Lehrer antwortete: „Weil das Essen, das sie gekocht hat, schlecht schmeckt.“

Ich saß einfach still da. Mein erster Gedanke war: „Ich bin eine Kultivierende, also gibt es hier keinen Zufall.“ Ich sagte: „Lassen wir es gut sein. Vielleicht trifft das Essen, das ich gekocht habe, nicht seinen Geschmack.“ Ich ging mit einem Wirbelsturm von Gefühlen in meinem Inneren hinaus. An jenem Nachmittag unterrichtete ich wie gewohnt.

Abends zu Hause kam ich zur Ruhe und dachte darüber nach, warum ich an jenem Tag geschlagen worden war und warum es ausgerechnet vor den Augen des Schulleiters geschehen war. Mir wurde klar, dass ich Anhaftungen abzulegen hatte und dass ich diesem Lehrer dankbar sein sollte. Welche Anhaftungen hatte ich? Ich dachte: „Ich war immer ein vernünftiger Mensch. Schon ab der Mittelstufe war ich in der Schule herausragend, ich war Klassensprecherin und Mitglied des Schulkomitees.

Ich habe die Universität abgeschlossen und bin Grundschullehrerin geworden. Dann bestand ich die Aufnahmeprüfung für die Pädagogische Hochschule und verdiene gut. Ich bin durchsetzungsstark und ein wenig überheblich. Ich will immer die Beste sein. Jahr für Jahr erhielt ich den Titel ‚Vorbildliche Arbeitskraft‘, sogar auf Landkreis- und Stadtebene. Meine Anhaftungen an Ruhm und Anerkennung sind stark.

Obwohl ich mich sehr verändert habe, seit ich Falun Dafa praktiziere, habe ich mich noch nicht vollständig verändert. Wenn mir Gutes nicht zuteilwird, fühle ich mich unwohl, höchstwahrscheinlich aus Neid. Dieser Lehrer hat mich geschlagen, weil ich mein Gesicht wahren will und an Ruhm und an Anerkennung festhalte.“

Ich dankte diesem Lehrer aus tiefstem Herzen dafür, dass er mir geholfen hatte, einen großen Schritt zur Rückkehr zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst zu tun, indem er mir geholfen hat, meine Anhaftungen an Ruhm und Anerkennung abzulegen.

Mir wurde klar, dass ich als wahrhaft kultivierende Falun-Dafa-Praktizierende bei Problemen bedingungslos nach innen schauen muss. Manchmal hatte ich das Gefühl, nichts falsch gemacht zu haben und dann tat es wirklich weh – mir war, als hätte man mir ins Herz gestochen und die Knochen gebrochen. Letztlich musste ich mich am Fa des Meisters messen und meine hartnäckigen egoistischen Anschauungen finden. Ich musste meine Gewohnheit, auf die Fehler anderer zu sehen und nach außen zu schauen, von Grund auf ändern. Nachdem ich das getan hatte, konnte ich auf meinem Kultivierungsweg eine neue Ebene erreichen.

Die wahren Umstände erklären und Menschen retten

Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa zu verfolgen und verleumdete den Kultivierungsweg. Sie führte unzählige Menschen in die Irre. Viele Menschen wurden durch die Lügen der KPCh einer Gehirnwäsche unterzogen und beteiligen sich unbewusst an der Verfolgung von Falun Dafa.

Eines Tages kauften eine Mitpraktizierende und ich einen Kalligrafiepinsel, rotes Papier und Tusche. Wir schrieben „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, „Falun Dafa ist das aufrichtige Fa“ und „Gutes wird belohnt und Böses wird vergolten“ auf Transparente.

Eines Nachts fuhr ich allein mit dem Fahrrad los und hängte die Transparente an die Strommasten entlang der Straße, bis hin zu einem großen Markt, der etwa zehn Kilometer entfernt lag. Als ich nach Hause kam, war es schon nach zwei Uhr morgens. Am nächsten Tag kamen die Leute aus unserem Dorf, die auf dem Markt gewesen waren, zurück und sagten: „Falun Dafa ist so machtvoll. Überall hängen Falun-Dafa-Plakate. Die Polizisten sind alle damit beschäftigt, sie abzukratzen.“ Danach patrouillierten nachts Polizeiautos auf den Straßen, doch wir ließen uns nicht einschüchtern und gingen weiterhin oft hinaus, um Transparente aufzuhängen, damit die Menschen erfahren konnten, dass Falun Dafa gut ist.

Eines Nachts hängte ich gerade ein Transparent an einen Strommast neben der Straße auf, als ein Polizeiauto mit hell leuchtenden Scheinwerfern auf mich zufuhr. Schnell stellte ich mein Fahrrad in einen flachen Graben am Straßenrand und sprang in einen tiefen Graben. Ich spürte, wie eine große Hand mich auffing und auf den Sand am Grund des Grabens setzte. Ich wusste, dass es der Meister war, der mich beschützt hatte. Mit dem Meister und dem Fa hatte ich keine Angst. Ich hängte alle übrigen Transparente auf und ging dann nach Hause.

Im Jahr 2001 gelang es uns, Kontakt zu den Praktizierenden in der Kreisstadt aufzunehmen. Von da an hatten wir Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände und weitere Praktizierende begannen, herauszutreten und bei der Rettung der Lebewesen zu helfen.

Eines Nachts fuhren wir zu zweit aus der Stadt hinaus, um Informationsmaterialien zu verteilen. Wir kannten uns dort nicht aus. Nachdem wir in einigen Dörfern Informationsmaterialien verteilt hatten, verirrten wir uns auf dem Rückweg und landeten auf einem Friedhof. Die andere Praktizierende hatte große Angst und zupfte immer wieder an meiner Kleidung. Ich sagte: „Hab keine Angst. Der Meister ist direkt neben uns.“ Dann sah ich nicht weit vor uns ein Auto und sagte: „Die Straße ist nicht weit.“ Wir trugen unsere Fahrräder über einige Felder, fanden zurück auf die Straße und kamen sicher nach Hause.

Im Jahr 2002 verteilten mehrere Mitpraktizierende und ich außerhalb unseres Heimatortes Informationsmaterialien, als uns jemand bei der Polizei anzeigte. Wir wurden verhaftet und ich kam für fünf Jahre ins Gefängnis. Nach meiner Freilassung im Jahr 2007 nutzte ich die Zeit gut, um das Fa zu lernen und den Fortschritt der Fa-Berichtigung aufzuholen.

Der Meister lehrt uns:

„Die Dafa-Jünger sollen sich der großartigen Verpflichtung, die euch die Geschichte in der Fa-Berichtigung anvertraut hat, nicht als unwürdig erweisen, noch weniger sollt ihr diesen Teil der Lebewesen enttäuschen. Ihr seid bereits ihre einzige Hoffnung, ob sie in die Zukunft eintreten können oder nicht. Deshalb sollen alle Dafa-Jünger, neue oder langjährig Lernende, in Aktion treten und anfangen, umfassend die wahren Umstände zu erklären. Insbesondere was die Dafa-Jünger in China angeht, so soll jeder heraustreten, um die wahren Umstände zu erklären, sodass dies überallhin ausgeweitet wird. Jeder Ort, wo es Menschen gibt, soll erreicht werden.“ (Das Menschenherz loslassen, die weltlichen Menschen erretten, 01.09.2004, in: Essentielles für weitere Fortschritte III

Der Meister veröffentlichte diesen Artikel im Jahr 2004, doch ich las ihn erst 2007. Tief im Inneren wusste ich, dass ich von den Anforderungen des Fa noch weit entfernt war. Daraufhin begann ich, den Menschen die wahren Umstände direkt zu erklären. Bei jedem Wetter ging ich hinaus, um die wahren Umstände zu erklären – es sei denn, es gab außergewöhnliche Umstände.

Ich habe viele berührende Geschehnisse erlebt. Manche Menschen waren zu Tränen gerührt, als sie die wahren Umstände verstanden, andere riefen danach: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Es gab auch Menschen, die mich zunächst bei der Polizei anzeigen wollten, später aber von meiner Güte berührt wurden. Natürlich gab es auch Menschen, die nicht gerettet werden konnten. Selbst wenn sie nicht gerettet werden konnten, wollte ich ihnen dennoch meine Güte hinterlassen und trug ihnen nichts nach. In all den Jahren, in denen ich die wahren Umstände erklärt habe, konnte ich etwa 2.000 Menschen überzeugen, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten.

Beim Erklären der wahren Umstände geriet ich auch in Gefahr. Doch solange ich mich an die Worte des Meisters hielt, mehr das Fa lernte, mehr aufrichtige Gedanken aussendete, mich aufrichtig verhielt, Probleme mit aufrichtigen Gedanken betrachtete, meinen Egoismus losließ und dem Weg folgte, den der Meister für mich arrangiert hatte, stand ich unter der Obhut des Meisters. Es ist der Meister, der die Lebewesen rettet. Wir erledigen nur die Botengänge und führen die Gespräche.

Solange wir das Herz haben, Lebewesen zu retten, wird der Meister die Menschen mit Schicksalsverbindung zu uns führen. Immer deutlicher spüre ich, dass es ein großes Glück ist, Menschen zu retten. In der verbleibenden Zeit muss ich meine Schritte auf dem Kultivierungsweg beschleunigen, das Fa mehr und gut lernen, mehr aufrichtige Gedanken aussenden und mehr Menschen retten. Ich muss bei Problemen nach innen schauen und mich fleißig kultivieren. Ich muss tun, was in meiner Kraft steht, um dem Meister beizustehen und meine historische Aufgabe zu erfüllen, damit ich dem Meister nach Hause folgen kann.

Vielen Dank, Meister! Vielen Dank an alle Mitpraktizierenden, die mir in der Vergangenheit geholfen haben!