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Auf die Stürme des Lebens folgte ein klarer blauer Himmel

18. August 2026 |   Von Shen Rong, einer Minghui-Korrespondentin in Taiwan

(Minghui.org) Als sie noch jung war, musste die Mittelschullehrerin Chen Xunxun Verrat, Eheprobleme und starken Druck am Arbeitsplatz erfahren. Körperlich und seelisch erschöpft, verlor sie mehrmals die Hoffnung im Leben.

Im Alter von 40 Jahren hatte sie das Glück, Falun Dafa zu begegnen. Die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ gaben ihr nicht nur den Frieden und die Kraft, sich dem Leben neu zu stellen, sondern linderten auch die Spannungen in ihrer Familie und verbesserten ihre Beziehungen zu Schülern und Kollegen, sodass sie nach einem halben Leben voller Prüfungen und Schwierigkeiten einen Neuanfang erleben konnte.

Xunxun wurde in eine ganz normale Familie hineingeboren. Ihr Vater war Arbeiter, ihre Mutter Hausfrau, und sie war das einzige Mädchen unter vier Kindern. Als Kind war sie brav und vernünftig. Doch je älter sie wurde, desto mehr stellte sie fest, dass sie sich ihrer Umgebung nie wirklich zugehörig fühlte. Sie verglich sich mit einer Uhr an der Wand und sagt: „Ich habe mich immer wie eine Außenseiterin gefühlt.“

Oft fühlte sie sich deswegen isoliert und hilflos. Sie vertiefte sich in Literatur und Philosophie, in der Hoffnung, die Antworten auf die Fragen des Lebens Stück für Stück zusammenzufügen. Obwohl diese Bücher zum Nachdenken anregten, konnten sie weder die Verwirrung in ihrem Inneren noch die Geheimnisse des Lebens auflösen.

Emotionales Trauma und Suizidkrise

Während ihres Studiums war Xunxun in einer Beziehung, doch ihr Freund heiratete eine andere, ohne sich überhaupt von ihr zu trennen. Sein Betrug und Verrat zerstörte ihr Vertrauen in sich selbst und auch in das Leben.

Sie sagt: „Wenn ich nicht einmal eine einzige Beziehung aufrechterhalten konnte, würde ich sicherlich auch in Zukunft nicht mit anderen Situationen zurechtkommen. Damals hatte ich das Gefühl, dass vor mir nichts als Sackgassen lagen.“

Da sie das Trauma nicht verarbeiten konnte, floh sie in eine abgelegene Stadt, um dem Schmerz zu entkommen, und dachte sogar kurzzeitig an Selbstmord. Doch gerade als ihre Verzweiflung unerträglich wurde, überkam sie ein bohrender Gedanke: „Was, wenn der Tod keine Erlösung bringt, sondern stattdessen noch mehr Leid? Was dann?“

Dieser Gedanke durchbrach Xunxuns emotionales Chaos und holte sie vom Rand des Suizids zurück. Als sie ernsthaft über die Folgen des Sterbens nachdachte, erkannte sie, dass Selbstmord keineswegs garantierte, dass damit alles vorbei wäre. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich die Tränen abzuwischen, in die Realität zurückzukehren und weiterzuleben.

Außer Kontrolle geraten

Nach ihrem Universitätsabschluss absolvierte Xunxun eine pädagogische Zusatzausbildung und wurde als Lehrerin an einer Mittelschule eingestellt. Während ihrer Lehrtätigkeit lernte sie dann ihren zukünftigen Ehemann kennen.

Aufgrund des früheren Verrats fiel es ihr nicht leicht, anderen wieder zu vertrauen. Doch die Aufrichtigkeit dieses Mannes und seine Entschlossenheit, eine Familie zu gründen, gaben ihr ein längst verlorenes Gefühl der Geborgenheit, das die Zweifel in ihrem Inneren allmählich schmelzen ließ.

Mit dreißig Jahren entschloss sich Xunxun zu heiraten. Sie hätte jedoch niemals erwartet, dass der Mann, von dem sie glaubte, er würde sie vor Wind und Wetter beschützen, nach der Hochzeit selbst zum heftigsten Sturm ihres Lebens werden würde.

Er trank gerne Alkohol, und diese Gewohnheit verschlimmerte sich nach der Hochzeit. Oft blieb er die ganze Nacht weg. Nacht für Nacht lag Xunxun wach und wartete auf die Rückkehr ihres Mannes, zu besorgt, um schlafen zu können. „Die Leute sagten mir, ich solle nicht auf ihn warten, sondern schlafen gehen, aber ich konnte einfach nicht anders“, sagt sie.

Mitten in der Nacht machte sich Xunxun auf den Weg durch stockdunkle Straßen. Selbst als sie hochschwanger war, wartete sie bis spät in die Nacht an Straßenecken auf ihn.

Nach der Geburt des Babys litt Xunxun unter chronischer Schlaflosigkeit und Enttäuschung. Die zuvor so sanftmütige Frau begann aus Trotz, mit ihrem Mann um die Wette zu trinken, was zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte.

Xunxuns Familie zerfiel, und gleichzeitig nahm der Druck am Arbeitsplatz zu. Angesichts aufsässiger Schüler und einer schwer zu kontrollierenden Klasse wurde sie von einem tiefen Gefühl der Frustration und Hilflosigkeit überwältigt.

„Jeden Tag, wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam, war ich völlig am Ende. Ich musste mich erst lange erschöpft aufs Bett legen, bevor ich überhaupt wieder ein wenig Kraft hatte, um etwas anderes zu tun.“

Angesichts der Turbulenzen in ihrer Ehe, des Drucks bei der Arbeit und ihrer sich verschlechternden Gesundheit fühlte Xunxun sich zwischen diesen drei Belastungen gefangen – als würde sie ertrinken; sie hatte sogar Mühe, tief Luft zu holen.

Sie erinnert sich an ihre Traurigkeit: „Ich stand oft im Schulflur, starrte mit Tränen in den Augen ausdruckslos in die Ferne und dachte, wie wunderbar es wäre, wenn das Leben wie ein Computer wäre – wo man einfach auf ‚Abmelden‘ klicken und alles hinter sich lassen könnte.“

Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht öffneten ihr Herz

Auf der Suche nach Trost besuchte Xunxun Kirchen und Meditationszentren, doch ihre Verzweiflung war so groß, dass sie kaum atmen konnte. Schließlich, im Alter von 40 Jahren, durchbrach ein Hoffnungsschimmer die dunklen Wolken, die ihr Leben schon so lange überschattet hatten.

Xunxun erzählt: „Im Jahr 2003 sah ich eine Fernsehsendung, in der Falun Dafa vorgestellt wurde. Ich sah, wie lebendig und voller Energie alle Menschen nach dem Praktizieren der Übungen wirkten, und – was am wichtigsten war – ich sah Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“

Diese drei Worte – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – fanden tief in ihrem Inneren Widerhall. In dem Augenblick, als sie sie sah, wurde sie von unbeschreiblicher Rührung erfasst.

„Ich fühlte mich damals so elend, als könnte ich kaum atmen. Als ich diese drei Schriftzeichen sah, liefen mir ohne Vorwarnung Tränen über das Gesicht. Ich dachte mir: ‚Wenn ich Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kultivieren könnte, würde das dann nicht bedeuten, dass ich ganz in diese reinen Prinzipien eintauchen könnte? Wie glücklich müsste sich das anfühlen!’“

Xunxun eilte sofort in eine Buchhandlung, um das Buch Zhuan Falun und einige andere Dafa-Bücher zu kaufen, und begann voller Begeisterung zu lesen.

Noch in derselben Nacht wuschen die Prinzipien der Lehre ihre innere Not wie Ströme klaren Wassers hinweg; sie begann, die karmischen Verbindungen zwischen den Menschen und die Ursachen menschlichen Leidens zu verstehen. Innerlich empfand sie eine Leichtigkeit und Gelöstheit, wie sie sie noch nie zuvor erlebt hatte

Xunxun liest demütig und in Ruhe das Zhuan Falun und findet so zu innerer Harmonie und Ruhe zurück

„Ich werde mich kultivieren! Ich werde mich gewissenhaft kultivieren“, erklärte sie sich selbst mit unerschütterlicher Entschlossenheit.

Doch das wirkliche Leben blieb alles andere als leicht. Die Betreuung ihrer kleinen Kinder, die Versorgung ihrer Schwiegereltern, die umfangreiche Hausarbeit sowie ihre beruflichen Verpflichtungen waren wie Seile, die sie fesselten und es ihr nahezu unmöglich machten, auch nur ein wenig Zeit für sich selbst zu finden.

Obwohl sie von alltäglichen Angelegenheiten völlig in Anspruch genommen wurde, erlosch ihr Wunsch, das Fa zu lernen, nie. Xunxun versuchte, online Videos zu finden, um die Übungen zu lernen, und freute sich darauf, am neuntägigen Falun-Dafa-Seminar teilzunehmen.

Sie sagt: „Einmal fuhr ich mit meinem Motorroller und meinem Kind durch die Straßen. Plötzlich konnte ich nicht mehr an mich halten und rief in einem Momernt emotionaler Anspannung: ‚Ich möchte mich kultivieren! Ich muss unbedingt an dem neuntägigen Kurs teilnehmen.‘“

Dieser Ruf war sowohl ein tief empfundener Wunsch als auch die treibende Kraft, die unzählige Hindernisse durchbrach. In jenem Jahr ging ihr Wunsch schließlich in Erfüllung und sie konnte am Neun-Tage-Seminar teilnehmen.

Leicht wie eine Schwalbe

Nachdem sie das Neun-Tage-Seminar abgeschlossen hatte, begann Xunxun ihren Kultivierungsweg. Jedes Mal, wenn sie zur Ruhe kam und im Lotussitz meditierte, konnte sie wunderbare Veränderungen in ihrem Körper wahrnehmen.

Sie sagt: „Ich erlebte den Zustand, der im Buch beschrieben wird. Es war, als wären meine Hände und Füße verschwunden, und ich fühlte mich, als würde ich in einem unendlichen Raum schweben – ein wunderbares Gefühl, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt.“

Die auffälligste Veränderung betraf Xunxuns schwachen Körper. Einmal wurde ihr von einem Arzt für traditionelle chinesische Medizin eine schwere Blockade in ihren Energiebahnen bescheinigt. Jahrelang litt sie unter kalten Händen und Füßen sowie Schwindel. Doch schon kurz nach Beginn ihrer Kultivierung begann sie, sich leicht wie eine Schwalbe zu fühlen.

Eines Tages, als sie wie gewöhnlich in der Schule die Treppe hinaufging, rief sie plötzlich überrascht aus: „Wow! Warum fällt mir das Treppensteigen heute so leicht? Ich fühle mich leicht wie eine Feder, als wäre mein ganzer Körper schwerelos.“ Die Treppe, vor der sie sich einst gefürchtet hatte, fiel ihr nun Schritt für Schritt unglaublich leicht.

Xunxun praktiziert die Übungen im Freien und erlebt dabei ein wunderbares Gefühl körperlicher und geistiger Leichtigkeit, Ruhe und Gelassenheit

Erhöhung – das Leben tritt in einen neuen Horizont ein

Je tiefer ihr Verständnis von Dafa wurde, desto stärker wurde Xunxuns Wunsch, das Fa zu lesen. Um jederzeit ganz im Fa aufzugehen, begann sie, das Zhuan FalunAbsatz für Absatz auswendig zu lernen. „Meine Aufnahmefähigkeit weitete sich immer weiter aus. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass Dafa die vielen Unreinheiten und mein schlechtes Temperament vollständig von mir abwusch.“

Nachdem sich ihre Xinxing erhöht hatte, wurde das Klassenzimmer, das sie früher so sehr frustriert hatte, zu einem Ort, an dem sie ihren Charakter kultivieren und Güte verbreiten konnte.

Den Streichen und der Respektlosigkeit ihrer Schüler begegnete Xunxun ihnen immer wieder mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und versuchte, sie verständnisvoll anzuleiten. „Später wurde ich nicht einmal mehr wütend, wenn Schüler mit dem Finger auf meine Nase zeigten und mich beschimpften. Ich dachte nur noch darüber nach, wie ich ihnen helfen könnte.“

Die Kinder spürten ihre aufrichtige Güte und wurden reifer und verständnisvoller. Xunxun organisierte an ihrer Schule zwei Falun-Dafa-Kurse für Lehrer. Sie teilte die Schönheit von Falun Dafa mit ihren Kollegen und inspirierte viele weitere Lehrer dazu, mit dem Praktizieren zu beginnen.

Gleichzeitig begann sich ihre schwierige Ehe still und leise zu verändern. Bevor sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begann, war Xunxun voller Angst und Groll, wenn ihr Mann nach einer durchzechten Nacht spät nach Hause kam.

Als Praktizierende empfand sie nun keinen Groll mehr wegen seines Verhaltens. Stattdessen kümmerte sie sich gutherzig um ihren Mann und den Haushalt. Als ihr Mann die Veränderung seiner Frau miterlebte, trank er immer weniger und entwickelte einen tiefen Respekt für Dafa.

Xunxun sagt lächelnd: „Das liegt daran, dass mein Mann sehr genau weiß, dass Dafa unsere Familie gerettet hat.“

Heute ist Xunxun 63 Jahre alt und ihr Gesicht strahlt Zufriedenheit und Dankbarkeit aus

Nachdem sie die Stürme des Lebens überstanden hatte, schmolzen die Schwierigkeiten durch Nachsicht und Güte wie Eisberge dahin. Sie fand schließlich wahres Glück und innere Ruhe. Wäre sie Falun Dafa nicht begegnet, könnte sie sich nicht vorstellen, wie ihr Leben heute aussehen würde.

Es war Dafa, das sie von ihrem über viele Leben hinweg angesammelten Karma und ihrem aufbrausenden Temperament befreit hatte und ihr einen gesunden Körper sowie Weisheit und Toleranz schenkte. Noch wichtiger ist, dass Dafa das Glück und das Wohlergehen einer Familie wiederherstellte, die einst kurz vor dem Zusammenbruch stand. Auf ihrem Weg aus den Tiefen der Verzweiflung hin zu einem strahlenden neuen Horizont ist Xunxun von grenzenloser Dankbarkeit und tiefer Wertschätzung für das Leben erfüllt, das sie nun führt.