(Minghui.org) Anfang 2022 fuhr ich in die Stadt, um mich um meine Schwiegertochter zu kümmern, die im Wochenbett lag. Plötzlich war mein ganzer Körper mit kleinen roten Pusteln übersät; dazu kamen eine Schwellung im Gesicht und hohes Fieber; außerdem konnte ich nichts mehr essen. Manche sagten, es sei lebensgefährlich, wenn ein Mensch von 60 Jahren einen solchen Ausschlag bekomme.
Ich sagte zu meinem Sohn: „Da ich euch so nicht helfen kann, fahre ich wieder nach Hause.“ Nach meiner Rückkehr besuchte mich eine Praktizierende und sagte: „Schau nach innen; die alten Mächte nutzen sicher deine Lücken aus.“
Anstatt Besorgnis zu zeigen, begannen einige Praktizierende, mich zu kritisieren. Ich fühlte mich im Stich gelassen und wusste nicht, wie ich diese Prüfung überwinden sollte. Wenn ich eine Anhaftung hätte, würde ich mich kultivieren und sie ablegen. Wenn ich Mängel hätte, würde ich mich ändern. Ich nahm von den anderen an, was auch immer sie über mich sagten, doch die Krankheitssymptome verschwanden nicht.
Als mich die Praktizierende Anna besuchte, erinnerte sie mich an die Worte des Meisters:
„Wieso stellt also die ursprüngliche Natur das Fa nicht richtig?“ (Das Fa erläutern, 05.07.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)
Sie sagte, Krankheitssymptome seien eine Form der Verfolgung, die sich gegen Dafa und die Praktizierenden richte. Mit ihrer Hilfe stärkte ich meine aufrichtigen Gedanken. Ich wusste, dass dies ein Kampf zwischen Aufrichtigkeit und dem Bösen war. Abgesehen davon, dass ich mich selbst korrigieren musste, trug ich Verantwortung für die Lebewesen im Universum und musste mein Bestes tun, um das Böse zu beseitigen. Nach und nach verschwanden die Krankheitssymptome und ich stieß die alten Hautschichten ab. Der Meister hatte mir erneut geholfen, eine Prüfung zu überstehen.
Im vergangenen Sommer bildete sich an der Innenseite meines Oberschenkels ein großes Geschwür. Ich konnte nicht gehen, fühlte mich elend und musste mich hinlegen. Ich wusste, dass es ein Problem mit meiner Kultivierung geben musste und dass ich nach innen schauen sollte, um mich zu korrigieren. Ich durfte nicht zulassen, dass die alten Mächte mich verfolgten. Ich warnte die alten Mächte: „Ich bin nicht krank. Ich will das Karma nicht, das ihr mir aufzwingen wollt. Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung. Nur der Meister und das Fa bestimmen meinen Kultivierungsweg.“ Dann sprach ich das Mantra zum Aussenden aufrichtiger Gedanken. Ich spürte, dass meine aufrichtigen Gedanken gewaltig waren und Berge spalten konnten. In weniger als zehn Tagen hörte die Störung auf.
Als diese Krankheitsprüfung auftrat, hatte ich keine Angst und machte mir keine Sorgen, die Prüfung nicht zu bestehen. Ganz gleich, was die alten Mächte taten, ich wusste, dass ich nicht krank war. Die alten Mächte versuchten lediglich, mich glauben zu lassen, die vorgetäuschten Symptome seien echt. Doch wir haben den Meister und das Fa. Diese Erfahrung stärkte meinen Glauben an den Meister und das Fa noch mehr, und ich bin dem Meister sehr dankbar für seine Hilfe!
Während mein Mann, ebenfalls ein Praktizierender, und ich nicht zu Hause waren, führte der Dorfvorsteher Polizisten der örtlichen Dienststelle zu einer groß angelegten Razzia in unseren Vorgarten und in den Hinterhof. Sie beschlagnahmten drei LKW-Ladungen unseres Eigentums im Wert von 15.000 Yuan (etwa 2.000 Euro).
Ich berichtete den anderen Praktizierenden von dem Vorfall, und wir klebten Aufkleber mit Informationen darüber an Strommasten, um diese böse Tat vor den Dorfbewohnern offenzulegen. Die Bekanntmachungen nannten den Namen des Dorfbeamten und schilderten, wie er durch das Betreten unseres Privatgrundstücks gegen das Gesetz verstoßen und Diebstahl begangen hatte.
Die Dorfbeamten gerieten in Wut und riefen die Polizei. Etwa zehn Fahrzeuge der Polizeibehörde und der örtlichen Dienststelle trafen ein. Die Beamten machten einige Fotos von den Aushängen am Dorfeingang und fuhren wieder weg. Sie entfernten die Zettel nicht. Der Plan der alten Mächte, mich festzunehmen, scheiterte. Auch die drei Dorfbeamten erkannten, dass ihr Verhalten unangemessen gewesen war; als sie mir auf der Straße begegneten, grüßten sie mich daher freundlich.
Im Jahr 2019 führte die Polizei eine Razzia in meinem Haus durch. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich in meinem Hinterhof und rief laut: „Liebe Dorfbewohner, kommt her und seht euch diese Polizisten an, die wie Diebe über die Mauern der Leute klettern.“ Ich lief davon. Ich hörte, dass sie die beschlagnahmten Gegenstände in der Gasse ausgebreitet und gefilmt hatten; sie versuchten, „Beweise“ zu finden. Nach zehn Tagen kehrte ich nach Hause zurück, wurde jedoch von der Frau eines Dorfbeamten angezeigt. Man brachte mich auf die Polizeiwache.
Auf der Wache beruhigte ich mich und dachte darüber nach, was ich falsch gemacht hatte. Normalerweise hatte ich Sicherheitsaspekte vernachlässigt. Ich ließ Dafa-Bücher und Materialien zur Aufklärung über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Dafa einfach irgendwo liegen. Auch bei der Nutzung meines Mobiltelefons achtete ich nicht auf Sicherheit. Ich erkannte, dass dies die größte Schwachstelle war, und beschloss, sie zu beheben.
Am dritten Tag meiner Haft brachten mich Polizisten der Dienststelle zur Vernehmung, doch ich schwieg. Am zehnten Tag lud mich die Staatsanwaltschaft zur Befragung vor; man sagte mir, wenn ich kooperiere und eine Aussage mache, dürfe ich nach Hause gehen. Nach kurzem Überlegen sagte ich: „Ich bin dazu bereit, aber unter einer Bedingung: Sie müssen alles aufschreiben, was ich sage.“ Sie willigten ein.
Ich legte die Fakten klar dar, einschließlich der Tatsache, wie Dorfbeamte und örtliche Polizisten über meine Hofmauern geklettert waren, um in mein Haus einzudringen und meine Besitztümer zu stehlen. Ich fragte sie, wie man diejenigen anklagen sollte, die wissentlich gegen das Gesetz verstoßen hatten. Sie protokollierten alles, was ich sagte.
Menschen, die Straftaten begangen hatten, wurden ebenfalls in die Haftanstalt gebracht. Ich sprach mit ihnen und bat sie, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und deren Jugendorganisationen auszutreten. Sieben Personen willigten ein, auszutreten.
Ich konzentrierte mich darauf, aufrichtige Gedanken auszusenden indem ich sprach: „Mit dem Meister und dem Fa wird mir nichts geschehen. Ich lege mein Leben und alles andere in die Hände des Meisters. Der Meister trifft die endgültige Entscheidung, und ich werde seinen Arrangements folgen.“
Am 15. Tag wurde ich freigelassen und kehrte nach Hause zurück. Auf dem Rückweg erzählten mir meine beiden Töchter von ihren Bemühungen, meine Freilassung auf der Polizeiwache zu erwirken. Meine älteste Tochter berichtete, dass ihre Schwester mehrmals zur Wache gegangen war, um sich für meine Freilassung einzusetzen. Beim letzten Versuch hatte sie den Leiter der Dienststelle angerufen. Meine älteste Tochter fragte: „Wann lassen Sie meine Mutter nach Hause?“ Der Leiter antwortete: „Ich weiß es nicht. Es könnte sein, dass sie eine Gefängnisstrafe erhält.“
Meine Tochter sagte: „Eine Gefängnisstrafe? Sie war schon immer ein ehrlicher, anständiger Mensch und hat nichts Falsches getan. Warum soll sie also verurteilt werden?“
Die jüngere Tochter sagte: „Auf welcher Grundlage halten Sie meine Mutter fest? Sie verhaften, wen immer Sie wollen, was ist die rechtliche Grundlage dafür? Wir wollen einen Anwalt beauftragen.“
Als ich das hörte, war ich sehr getröstet und sagte: „Kinder, ihr habt das großartig gemacht. Was ihr getan habt, war wirklich großartig!“
Seit diese Verfolgung begann, ereignete sich so viel! Der Meister beschützt mich inmitten von Prüfungen und Bedrängnissen. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister auszudrücken.