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Ein Taifun hat mir meine tiefe Anhaftung bewusst gemacht

2. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Guangdong, in China

(Minghui.org) Seit ich zur Kultivierung in Falun Dafa zurückgekehrt bin, nachdem ich sie infolge der Verfolgung hatte aufgeben müssen, ist es mir nicht gelungen, die wahren Umstände wirksam zu erklären. Obwohl ich es immer wieder versuchte, blieb der erhoffte Durchbruch aus. Das belastete mich sehr und ließ mich zunehmend frustriert zurück.

Ich lernte täglich das Fa und bat den Meister um Hilfe. Doch meine fleißigen Phasen hielten nie lange an; schon bald wurde ich wieder nachlässig. So ließ ich immer wieder kostbare Zeit verstreichen, obwohl der Meister unermessliche Entbehrungen auf sich genommen hat, um uns mehr Zeit zu verschaffen.

Mitpraktizierende halfen mir dabei, nach innen zu schauen. Zwar erkannte ich einige meiner Probleme und machte gewisse Fortschritte, doch eine grundlegende Veränderung blieb aus. Immer wieder fragte ich mich, welche Anhaftungen von den alten Mächten ausgenutzt wurden.

Schließlich führte mich ein Taifun, der meine Region traf, zu einer wichtigen Erkenntnis. Im Folgenden möchte ich mit den Mitpraktizierenden teilen, wie ich dadurch gelernt habe, nach innen zu schauen und meine Xinxing zu kultivieren.

Der starke Taifan zeigt mir meine menschliche Anhaftung

Mitte September 2025 zog ein starker Taifun über meine Region und weitere Provinzen hinweg. In meiner Küstenstadt riefen die Behörden die höchste Taifunwarnstufe aus. Schulen wurden geschlossen, Behörden und staatliche Unternehmen stellten den Betrieb ein, Fabriken und Geschäfte blieben geschlossen und der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt.

Als ich die Nachricht hörte, blieb ich zunächst ganz ruhig. Ich dachte, diese Katastrophe habe nichts mit Praktizierenden zu tun. Deshalb fragte ich mich sogar: „Muss man wirklich so beunruhigt sein?“

Als ich an diesem Abend von der Arbeit nach Hause ging, wurde mir plötzlich klar, dass am nächsten Tag alle Menschen in der Gegend zu Hause bleiben würden, um dem herannahenden Taifun zu entgehen. Ich nahm an, dass der Supermarkt inzwischen überfüllt sein müsste. Schließlich begann ich mich unwohl zu fühlen. Vor allem, als ich sah, dass die Regale im Supermarkt komplett leergeräumt waren und kein Obst und Gemüse mehr vorhanden war, und als ich den Aushang sah, der ankündigte, dass der Laden am nächsten Tag geschlossen sein würde, verlor ich meine Gelassenheit völlig. Panik überkam mich und mein Kopf war wie leergefegt.

In meiner Panik eilte ich sofort zu einem anderen Supermarkt und kaufte einen riesigen Berg an Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen, weit mehr, als ich jemals verbrauchen könnte. Tatsächlich sollte der Taifun nur ein oder zwei Tage andauern. Das Problem war, dass ich mich in der Kaufhysterie selbst von der Panik mitreißen ließ. In diesem Moment unterschied ich mich nicht von den anderen. Mein einziger Gedanke war, Vorräte zu hamstern, nach Hause zu kommen, die Tür zu schließen und mich in die Sicherheit meines eigenen kleinen Lebens zurückzuziehen.

Stellt euch vor, wie gewöhnliche Menschen Dafa-Jünger sehen würden, wenn sie sähen, wie wir angesichts solcher Katastrophen reagieren. Wie könnten sie gerettet werden? Und wie könnte dies das Fa bestätigen?

Während des SARS-Ausbruchs eilte ich los, um Salz zu kaufen. Während der Corona-Pandemie legt ich Lebensmittelvorräte an. Jetzt, da die Fa-Berichtigung in ihre Endphase eingetreten ist, kommt ein Taifun, und wieder einmal decke ich mich mit Lebensmitteln ein, anstatt zu denken: „Da eine weitere Katastrophe über uns hereinbricht, wie viele Menschen, die noch nie die Gelegenheit hatten, die wahren Begebenheiten zu hören, werden verloren gehen?“

Ist es nicht genau das, was meine Bemühungen zur Wahrheitsklärung all die Jahre behindert hat? Meine Anhaftung an ein bequemes Leben unter gewöhnlichen Menschen, meine Angst vor Schwierigkeiten, meine Mentalität der Selbsterhaltung und mein Streben nach Bequemlichkeit haben mich die ganze Zeit daran gehindert, wirklich über die Denkweise eines gewöhnlichen Menschen hinauszugehen.

Nach dem Abendessen war es Zeit, am Fa-Lernen in der Gruppe teilzunehmen. Wieder einmal tauchten meine menschlichen Gedanken auf: „Soll ich hingehen oder nicht? Was ist, wenn ein Taifun kommt und ich nicht nach Hause komme?“ Jeder Gedanke entsprang einer gewöhnlichen menschlichen Denkweise. Mein Ausgangspunkt war gänzlich menschlich. Ich sah mich vollkommen wie einen gewöhnlichen Menschen.

Diesmal beschloss ich jedoch, nicht länger zuzulassen, dass diese menschlichen Gedanken mein Handeln so dominierten wie zuvor. Das gemeinsame Fa-Lernen ist eine Form der Kultivierung, die der Meister uns hinterlassen hat, und ich muss den Arrangements des Meisters folgen, indem ich ohne Unterbrechung daran teilnehme. So nahm ich meinen Regenschirm und machte mich auf den Weg zum Ort des Fa-Lernens. Obwohl der Regen die untere Hälfte meiner Hose durchnässte, war ich dankbar, dass ich dieses Mal endlich mit aufrichtigen Gedanken und aufrichtig handeln konnte.

Der Meister sagt:

„Dafa-Jünger, die sehr starke menschliche Gesinnungen haben: der Weg, den ich euch anleite zu gehen, ist ein Weg zur Gottheit, aber manche Lernende klammern sich eben an menschlichen Anschauungen fest. Früher, bei der persönlichen Kultivierung, habt ihr immer die Vorteile des Dafa als Vorteile für die Gesellschaft der Menschheit betrachtet. Während der dämonischen Schwierigkeiten betrachtet ihr die Verfolgung gegen die Dafa-Jünger durch die schlechten Menschen, die von den bösartigen Lebewesen im Kosmos ausgenutzt werden, als von Menschen verursacht.“ (Bei der Fa-Berichtigung werden keine menschlichen Gesinnungen benötigt, aber die aufrichtigen Gedanken, 19.09.2004, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Das beschrieb genau mich. Wann immer ich Menschen begegnete, die die wahren Umstände über Dafa nicht verstanden, versäumt ich es, die sogenannte Verfolgung und Überwachung als Illusionen zu betrachten, die von Menschen geschaffen wurden, die sich gegenseitig verfolgen. Ich hatte nicht mehr genügend aufrichtige Gedanken, um dies zu durchbrechen. Mir fehlten auch barmherzige und gütige Gedanken, um sie als Verwandte des Meisters und als Menschen zu betrachten, die gerettet werden müssen. Weil ich die wahren Umstände nicht gut genug erklärte, konnten Lebewesen nicht durch mich gerettet werden.

Diese egozentrische, eigennützige Mentalität spiegelte sich auch in meinem täglichen Geschäftsleben wider. Immer wenn ein Kunde Interesse an einer Zusammenarbeit zeigte, gewannen menschliche Gedanken sofort die Oberhand. Mein Verstand begann augenblicklich, alle möglichen Methoden, Maßnahmen und sogar Taktiken zu entwickeln, wie zum Beispiel: „Wie kann ich einen Preis festlegen, um den Gewinn für meine Seite zu maximieren? Wie kann ich Dinge so formulieren, um den Auftrag zu sichern?“ Anstatt, dass ich aus der Perspektive des Kunden darüber nachdachte, wie ich ihm den günstigsten Preis und den besten Service anbieten kann.

Wenn ich höre, dass langjährige Kunden zu anderen Anbietern wechselten, empfand ich Bedauern und ein Gefühl des Verlusts, manchmal sogar Groll und ein Gefühl der Ungerechtigkeit. Anstatt nach innen zu schauen, um zu erkennen, welche Anhaftungen berührt wurden, hinterfragte ich mich nicht selbst. Ich betrachtete die Dinge auch nicht aus der Perspektive, anderen Gutes zu tun und mich für sie zu freuen, wenn es ihnen gut geht. Stattdessen suchte ich nach Mängeln im Service der Gegenseite und versuchte zu beweisen, dass sie nicht so gut sind wie ich. Dabei kamen mein Neid und meine Wettbewerbsmentalität voll und ganz zum Vorschein.

Vor Kurzem hatte ein langjähriger Kunde, mit dem ich über 10 Jahre lang zusammengearbeitet hatte, nach mehreren Angebotsrunden und Verhandlungen entsprechend seinen Anforderungen letztendlich doch nicht den Auftrag erteilt, von dem ich ausgegangen war. Nach einigen Nachfragen erfuhr ich, dass der Kunde sich für einen neuen Partner entschieden hatte und der Transaktionspreis nicht gerade niedrig war. In der heutigen schwierigen Wirtschaftslage ist der Verlust eines Auftrags im Wert von Zehntausenden keine Kleinigkeit.

Doch nach wiederholten Schwierigkeiten, Prüfungen und inneren Kämpfen, zusammen mit kontinuierlichem Fa-Lernen und der barmherzigen Hilfe des Meisters, war ich überraschenderweise ganz ruhig, als ich diese Nachricht hörte. Ich gebe nicht länger den äußeren Umständen die Schuld und grüble nicht mehr über persönliche Gewinne und Verluste nach. Ganz gleich, wer den Auftrag bekommt – für mich ist das in Ordnung. Es fühlte sich an, als hätte diese Angelegenheit überhaupt nichts mit mir zu tun.

Als der Taifun aufzog, nutzte der barmherzige Meister diese Gelegenheit, um meine tiefsten und grundlegendsten Anhaftungen aufzudecken. Doch als der Taifun vorüber war, waren diese Anhaftungen nicht einfach verschwunden. Es liegt nun an mir, sie in der kommenden Zeit durch ernsthafte und aufrichtige Kultivierung Schritt für Schritt zu beseitigen.

Ich brauche den Mut, mich meinen Anhaftungen zu stellen, jeden einzelnen Gedanken und jede Absicht zu erkennen, die dem Fa nicht entsprechen, und im Laufe der Zeit die von den alten Mächten arrangierte egoistische Natur zu beseitigen: die Mentalität, für sich selbst zu leben, die zum Verfall des alten Universums geführt hat.

Nur so kann ich mich wahrhaftig von einem Menschen zu einem göttlichen Wesen erhöhen. Ich muss der barmherzigen Errettung des Meisters und den Hoffnungen aller Lebewesen gerecht werden. Während ich diese Worte schreibe, füllen sich meine Augen mit Tränen.