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Niederlande: Kundgebung vor Außenministerium fordert Freilassung der kürzlich in Changchun inhaftierten Praktizierenden

20. August 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in den Niederlanden

(Minghui.org) Am 6. August 2026 war vor dem niederländischen Außenministerium, nahe dem Hauptbahnhof von Den Haag, ein großes Transparent mit der Aufschrift „Sofortige Freilassung der 74-jährigen Falun-Gong-Praktizierenden Liu Yanchun“ zu sehen. Falun-Gong-Praktizierende riefen mit diesem Appell das Ministerium und die Öffentlichkeit dazu auf, sich für die Freilassung der Praktizierenden einzusetzen, die kürzlich in Changchun (Provinz Jilin, China) festgenommen worden waren.

Viele Passanten blieben stehen, um die Informationstafeln zu lesen, die über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufklärten. Einige erkundigten sich nach weiteren Einzelheiten, während andere die Petition zur Freilassung der Praktizierenden unterzeichneten.

Die Polizei in Changchun hatte im Juli 2026 großangelegte Festnahmen von Falun-Dafa-Praktizierenden durchgeführt. Unter den Festgenommenen befanden sich über 80-Jährige sowie Menschen, die infolge langjähriger Haft körperliche Behinderungen erlitten hatten. Die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh dauert bereits seit 27 Jahren an.

Praktizierende informieren am 6. August 2026 vor dem niederländischen Außenministerium über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KP Chinas (Minghui.org)

Passanten unterschreiben die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Passanten ermutigen Praktizierende

Mohammed macht Fotos von den Schautafeln (Minghui.org)

Mohammed aus Großbritannien sah die Folter-Informationen auf den Schautafeln sowie das große Transparent, das die Freilassung der Praktizierenden Liu fordert. Er äußerte, es sei unfassbar, dass das KPCh-Regime ältere Menschen verfolge, nur weil sie nach den Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – leben würden.

Er unterzeichnete die Petition, fotografierte die Schautafeln und versprach: „Ich werde die Bilder in den sozialen Medien posten, um dabei zu helfen, die Botschaft zu verbreiten.“

Vater und Sohn (rechts) erfahren von der Verfolgung (Minghui.org)

Ein Vater und sein Sohn unterhielten sich mit Praktizierenden und bekundeten ihr Mitgefühl für die verfolgten Praktizierenden. Der Vater erklärte: „Die KPCh sollte diese Praktizierenden freilassen. Ich verurteile die Verfolgung. Die KPCh sollte ihren Kurs ändern und die Verfolgung von Falun Dafa einstellen. Ich hoffe sehr, dass die festgenommenen Praktizierenden so bald wie möglich freigelassen werden und dass Falun-Dafa-Praktizierende in China ebenso Glaubensfreiheit genießen wie wir in den Niederlanden.“

Auch Lille und ihre Freundinnen blieben stehen, um die Informationen zu lesen. Lille erzählte einer Praktizierenden, dass sie und ihre Freundin die Falun-Dafa-Übungen bereits seit mehr als einem Jahr praktizieren würden. Sie habe zuvor 15 Jahre lang Yoga unterrichtet. Nachdem ihre Tochter ihr einen Flyer über Falun Dafa gegeben habe, sei ihr Interesse geweckt worden und sie habe den Gruppenübungsplatz in Den Haag aufgesucht.

„Während ich die dritte Übung praktizierte, konnte ich – obwohl meine Augen geschlossen waren – sehen, wie goldene Energie im Einklang mit den Auf- und Abbewegungen meiner Hände floss und ich spürte eine tiefe Wärme im ganzen Körper“, erzählte Lille.

Über die Praktizierenden, die in China verfolgt werden, äußerte sie betrübt: „Warum will die chinesische Regierung das tun? Das Praktizieren von Falun Dafa ist doch gut für die Menschen.“