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[Fa-Konferenz in Florida 2026] Fotografieren während der Shen-Yun-Tour – meine Erkenntnisse

21. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Florida, USA

(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Mitte Oktober 2025 erhielt ich vom NTD-Koordinationsbeauftragten den Tourneeplan für die Shen-Yun-Aufführungen, über die ich berichten sollte. Als Kameramann musste ich mit meiner kompletten Fotoausrüstung reisen. Aus Gründen des Transports und des Schutzes der Ausrüstung beschloss ich, die gesamte Tour mit dem eigenen Auto zurückzulegen.

Mein vorheriges Auto war zehn Jahre lang im Einsatz gewesen. Um die bevorstehende Shen-Yun-Tour besser unterstützen zu können, hatte ich mir einen Tesla mit Autopiloten zugelegt. Hätte ich ihn einen Monat früher gekauft, hätte ich Anspruch auf eine Steuergutschrift des Bundes in Höhe von 7.500 Dollar gehabt. Auch wenn ich diese Gelegenheit verpasste, zögerte ich nicht, mein altes Auto zu ersetzen.

Ich gab dem Auto scherzhaft den Spitznamen „Geliebtes Pferd“. Mit meinem „Geliebten Pferd“ auf der Straße unterwegs zu sein und dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, erfüllte mich mit Glück. Am Ende der Tour hatte ich mehr als 18.000 Meilen zurückgelegt. Natürlich verlief die Reise keineswegs reibungslos.

Eine Prüfung, die meine Anhaftungen aufdeckt

Während der Shen-Yun-Tournee fuhr ich häufig zwischen verschiedenen Bundesstaaten hin und her. Einmal war ich mehr als 20 Stunden am Stück unterwegs, bevor ich endlich in der Stadt ankam, in der Shen Yun auftreten sollte. Als ich im Hotel einchecken wollte, teilte mir die Rezeptionistin mit, dass ich erst ab 16 Uhr nachmittags offiziell einchecken könne.

Das Hotel verfügte über ein mehrstöckiges Parkhaus in einem separaten Gebäude. Jedes Mal, wenn ich mein Gepäck transportieren musste, musste ich zwischen dem Parkhaus und dem Hotel hin und her laufen, was ziemlich umständlich war. Glücklicherweise konnte ein Hotelmitarbeiter ein frühes Check-in für mich arrangieren. Ich war erleichtert und dankbar, denn nun konnte ich endlich mein Gepäck auf mein Zimmer bringen, duschen und mich ausruhen, was dringend nötig war.

Kaum war ich in mein Zimmer gekommen, erhielt ich, noch bevor ich überhaupt ausgepackt hatte, einen Anruf von einer Reporterin der Epoch Times. Sie fragte, ob ich schon angekommen sei und ob ich sie vom Flughafen abholen könne. Ich antwortete: „Gut. Schick mir die Uhrzeit und die Adresse des Flughafens. Ich dusche kurz, ruhe mich ein wenig aus und mache mich dann auf den Weg.“

Ich hatte gerade erst geduscht und mich noch nicht einmal umgezogen, als sie schon wieder anrief. Sie sagte, sie habe mit einer Praktizierenden aus dem Küchenteam gesprochen, und bat mich, schnell ein Fertiggericht abzuholen, da die Praktizierende auf mich warten würde. Gerade als ich mit dem Essen in mein Zimmer zurückkam, rief sie erneut an und sagte, sie sei bereits am Flughafen angekommen und wolle, dass ich sie sofort abhole.

Ich fühlte mich unwohl. Ich hatte sie bereits gebeten, mir die Informationen zum Flughafen zusammen mit der Abholzeit zu schicken, aber sie hatte dies noch nicht getan. Hätte ich die Informationen früher erhalten, hätte ich das Essen abholen, in der Nähe warten und dann direkt zum Flughafen fahren können. Dadurch hätte ich unnötige Fahrten hin und her vermeiden können.

Da ich mich am örtlichen Flughafen nicht auskannte, fiel es mir trotz seiner geringen Größe schwer, sie zu finden. Auf der Suche nach dem richtigen Treffpunkt fuhr ich mehrmals um den Flughafen herum. Währenddessen rief sie mich immer wieder an und fragte, wo ich sei und ob ich mich verfahren hätte. Schließlich sagte sie: „Hätte ich das gewusst, hätte ich genauso gut ein Taxi nehmen können.“

In diesem Moment wäre ich am liebsten umgekehrt und gegangen. Aber ich hielt mich zurück und suchte weiter, bis ich sie schließlich fand. Ich unterdrückte die Frustration in meinem Inneren und versuchte, äußerlich ruhig zu wirken.

Kaum war sie ins Auto gestiegen, erzählte sie mir schon, dass sie an diesem Morgen um neun Uhr von zu Hause aufgebrochen sei, einen Anschlussflug genommen habe und den ganzen Tag unterwegs gewesen sei. Sie wollte mir klar machen, wie anstrengend ihre Reise gewesen war.

Dann hielt sie plötzlich inne und fragte: „Wie lange bist du schon unterwegs, um hierherzukommen?“ Ich unterdrückte meine Unzufriedenheit und antwortete ruhig, dass es mehr als 20 Stunden gewesen seien. Sie schwieg einen Moment, bevor sie sagte: „Das war hart.“

Ich antwortete einfach in kühlem Ton: „Das Ertragen von Leid beseitigt Karma und erhöht das Gong.“ Innerlich dachte ich jedoch: „Es scheint dir egal zu sein, was andere durchgemacht haben. Solange es dir gut geht, ist das alles, was zählt.“

Als wir im Hotel ankamen, trugen wir gemeinsam ihr Gepäck vom Parkhaus zur Rezeption. Gerade als wir nach oben gehen wollten, fiel ihr plötzlich ein, dass sie destilliertes Wasser für ein Dampfbügeleisen brauchte. Sie fragte, ob ich abgefülltes Wasser in meinem Auto hätte. Ich sagte: „Ja, aber lass es uns morgen besorgen.“ Sie entgegnete, dass sie es schon am nächsten Morgen brauchen würde ,und befürchtete, dass die Zeit dafür nicht reichen würde. Daraufhin begann sie, mir zu erklären, warum man für Dampfbügeleisen destilliertes Wasser benötigte.

Ich unterbrach sie und sagte: „Das muss ich nicht wissen. Solange du es weißt, reicht das. Bitte zwing mir deine Sachen nicht auf.“ Sie schien den Tonfall in meiner Stimme zu bemerken. Ich sah sie an und sagte: „Bring dein Gepäck nach oben. Ich hole das Wasser.“ Als ich zurück zum Parkhaus ging, musste ich unweigerlich denken: „Warum hat sie das nicht erwähnt, als wir noch im Parkhaus waren? Wir haben gerade alles hochgetragen und jetzt muss ich noch einmal hin und her laufen.“

Obwohl ich über 20 Stunden lang gefahren war, fühlte ich mich nicht müde. Schließlich war es meine Aufgabe, die Shen-Yun-Tournee zu unterstützen. Was mich wirklich verärgerte, war nicht das Fahren an sich, sondern die Art und Weise, wie sich alles entwickelt hatte. Durch ihre Art zu sprechen, hatte ich das Gefühl, dass all meine Bemühungen als selbstverständlich angesehen wurden, als ob alles, was ich tat, einfach von mir erwartet würde. Mein Inneres geriet aus dem Gleichgewicht und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fühlte ich mich ungerecht behandelt. Plötzlich kam mir ein Gedanke: „Das ist mein privates Auto. Ich bin niemandes Vollzeit-Chauffeur.“

Situationen wie diese waren während der Shen-Yun-Tournee keine Seltenheit. Oberflächlich betrachtet schien es, als würde ich mich über einen Mitpraktizierenden beschweren. In Wirklichkeit wurden jedoch meine Anhaftungen offenbart.

Anfangs wollte ich immer allen so gut wie möglich helfen und so die Transportkosten für das Projekt senken. Nach und nach merkte ich jedoch, dass ich immer erschöpfter wurde und immer anfälliger für Groll.

Ich begann, nach innen zu schauen. Warum fühlte ich mich ungerecht behandelt? Warum wollte ich, dass andere mich verstanden und wertschätzten? Warum konnte eine einzige Bemerkung von jemand anderem meine Gefühle so leicht beeinflussen? Allmählich wurde mir klar, dass ich zwar den Anschein erweckte, anderen Praktizierenden zu helfen, tief in meinem Inneren jedoch immer noch den Wunsch nach Anerkennung hatte und verstanden werden wollte. Wenn andere nicht so reagierten, wie ich es erwartete, kamen sofort Beschwerden und mein Gefühl der Benachteiligung zum Vorschein.

Später änderte ich nach und nach meine Einstellung. Ich war ja dort, um meine Aufgabe als Fotograf zu erfüllen, und nicht, um als Vollzeit-Chauffeur zu fungieren. Wann immer es sich ergab, half ich den Praktizierenden gerne. Das durfte jedoch meine mir anvertrauten Aufgaben nicht beeinträchtigen. Von da an informierte ich die anderen im Voraus über meine Abfahrtszeiten. Wenn unsere Zeitpläne übereinstimmten, konnten wir gemeinsam fahren. Wenn nicht, konnten sie sich anderweitig um den Transport kümmern. Nachdem ich diese Einstellung korrigiert hatte, fühlte ich mich viel wohler.

Durch diese Erfahrungen wurde mir auch bewusst, dass ich einige tief verborgene Anhaftungen in mir trug: Groll, das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, und das Verlangen nach Anerkennung.

Wie wichtig es ist, als ein Ganzes zusammenzuarbeiten

Es war am Vorabend des chinesischen Neujahrsfests. Ein Reporter der Epoch Times und ich waren gerade auf dem Weg von einer Stadt in die andere, als wir an einer Ladestation für mein Auto anhielten.

Als wir an einer Gruppe junger Soldaten vorbeigingen, drehte ich mich instinktiv um, um einen Blick auf sie zu werfen. Genau in diesem Moment stolperte ich und stürzte zu Boden. Meine linke Hand streckte sich instinktiv nach vorne, um meinen Körper abzustützen, und fing den größten Teil des Aufpralls ab. Der Mitpraktizierende fragte sofort, ob ich in Ordnung sei. „Mir geht es gut“, antwortete ich.

Ein älterer Veteran, der in der Nähe stand, schien zu bemerken, dass ich mir die Hand verletzt hatte. Er kam auf mich zu und fragte: „Wie geht es Ihrer Hand?“

„Alles in Ordnung“, sagte ich. In Gedanken wiederholte ich unterdessen immer wieder: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Als ich die Toilette im Laden betrat und in den Spiegel schaute, bemerkte ich, dass mein Gesicht blass geworden war. Nachdem ich zum Auto zurückgekehrt war, konnte ich meinen linken Arm nicht mehr normal heben, und meine Finger verloren nach und nach ihre Beweglichkeit.

Zwei Stunden später kamen wir im Hotel an. Ich gab mein Bestes, um ruhig zu bleiben und den anderen Praktizierenden nicht merken zu lassen, dass etwas nicht stimmte. Da jeder die Dinge unterschiedlich wahrnimmt, wollte ich den anderen keine zusätzlichen Sorgen bereiten.

An diesem Abend hatte ich während der Übungen das Gefühl, als wäre mein verletzter Arm von einem Energiefeld umgeben. Überraschenderweise tat es überhaupt nicht weh. Stattdessen fühlte es sich sehr angenehm an. Ich studierte das Fa bis spät in die Nacht hinein, in der Hoffnung, so schnell wie möglich wieder genesen zu können.

Am nächsten Morgen schaute ich instinktiv auf meine linke Hand – sie war merklich angeschwollen. Ich konnte meine Finger kaum bewegen, und schon der geringste Druck verursachte Schmerzen. Dennoch blieb ich ruhig und ohne Angst. Ich las wie gewohnt weiter das Fa und machte die Übungen. Den anderen Praktizierenden erzählte ich nichts von meiner Verletzung und versuchte mein Bestes, sie zu verbergen. Da es Winter war und alle lange Ärmel und Jacken trugen, war es relativ einfach, sie zu verbergen.

Als ich am nächsten Tag im Theater ankam, um mich auf die Dreharbeiten vorzubereiten, wurde mir erst richtig bewusst, wie wichtig es ist, dass beide Hände zusammenarbeiten. Das Aufstellen der Kulisse, der Beleuchtung, der Stative und der Kameras erfordert normalerweise die Koordination beider Hände. Aufgaben, die mir immer routinemäßig erschienen waren, wurden mit einer verletzten Hand plötzlich extrem schwierig. Viele Geräte lassen sich nur mit beiden Händen zusammenbauen, aber meine linke Hand war fast unbrauchbar. Ich musste improvisieren, nutzte, wann immer möglich, meine Füße und stützte mich auf die Ausrüstung selbst, während ich jeden Schritt langsam ausführte. Immer wenn ich Hilfe am dringendsten brauchte, trat ein Praktizierender hervor und packte mit an.

Einmal kam ein Praktizierender, der im Sicherheitsteam mitarbeitete, herüber, um mir dabei zu helfen, den Rahmen für den Hintergrund hochzuhalten. Alle waren mit ihren eigenen Aufgaben beschäftigt, und niemand hatte bemerkt, dass ich diese ganze Arbeit mit nur einer Hand erledigte.

Diese Erfahrung hat mir wieder vor Augen geführt, wie wichtig es ist, als ein Ganzes zusammenzuarbeiten. Wir sagen oft, dass Dafa-Schüler einen Gesamtkörper bilden. Wenn ein Teil des physischen Körpers verletzt wird, ist der gesamte Körper davon betroffen. Ebenso wirkt sich eine Schwierigkeit, die in einem Teil eines Projekts auftritt, auf das gesamte Projekt aus.

Diese Erfahrung hat mir auch bewusst gemacht, dass jeder Praktizierende innerhalb dieses einen Körpers eine wichtige Rolle spielt. Wann immer ich wirklich Hilfe brauchte, tauchte immer genau im richtigen Moment ein Mitpraktizierender auf. Durch diese Erfahrung habe ich tief empfunden, dass der Meister bereits alles arrangiert hatte. Bei diesem Prozess ging es vor allem darum, mich zu stählen, mir zu helfen, gelassener zu werden und meinen Glauben an den Meister und das Fa zu stärken.

Nach innen schauen, wenn die Ausrüstung ausgefallen ist

Einmal, während eines Interviews beschrieb der Interviewte gerade die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas, als es mitten in der Aufnahme plötzlich zu einer Störung mit dem Ton kam. Die beiden wichtigsten Sätze waren kaum zu verstehen, während alles davor und danach normal aufgezeichnet wurde.

Nach dem Interview fragte mich der Reporter: „Kannst du beim nächsten Mal garantieren, dass so etwas nie wieder passiert?“

„Ich kann nur mein Bestes tun, um das zu verhindern“, antwortete ich, „aber ich kann nicht garantieren, dass keine Probleme auftreten. Die Ausrüstung funktionierte zu Beginn normal, fiel erst in der Mitte aus und funktionierte dann wieder normal.“ Obwohl das meine Antwort war, fühlte ich mich dennoch zutiefst schuldig. Wenn es ein Problem mit der Aufnahme gab, lag die Verantwortung letztendlich beim Kameramann. Später fragte ich mich immer wieder, wie ich verhindern könnte, dass so etwas noch einmal passiert.

Schon am nächsten Tag, nachdem ich meine gesamte Ausrüstung aufgebaut hatte, begann ich, gemeinsam mit meinem „Team“ – dem Hintergrund, den Scheinwerfern und der Kamera – das Lunyu zu rezitieren. Das trug nicht nur dazu bei, Störungen zu beseitigen, sondern ermöglichte es auch, die Ausrüstung länger eingeschaltet zu lassen, sodass ich mehr Zeit hatte, um zu überprüfen, ob alles ordnungsgemäß funktionierte.

Zunächst rezitierte ich das Lunyu zweimal. Später erhöhte ich die Anzahl auf drei oder vier Mal. Wann immer es die Zeit zuließ, habe ich es noch viel öfter rezitiert. Von da an trat das gleiche Problem nie wieder auf.

Ein paar Gedanken zur Kameraführung

Vor Beginn der Shen Yun Tournee organisierten unsere Koordinatoren Schulungen zum Thema Fotografie sowie einen Erfahrungsaustausch. Einige empfahlen Geräte, von denen sie glaubten, dass sie hervorragende Ergebnisse lieferten.

Nachdem ich mir ihre Empfehlungen angehört hatte, kaufte ich einige der vorgeschlagenen Geräte. Als ich sie jedoch in der Praxis einsetzte, wurde mir klar, dass in der besonderen Umgebung der Shen-Yun-Interviews nicht die Frage entscheidend war, ob die Ausrüstung die modernste war, sondern ob sie praktisch und für die tatsächlichen Anforderungen der Arbeit geeignet war. Im Laufe meiner weiteren Ausbildung und durch gesammelte Erfahrungen entwickelte ich ein besseres Verständnis für Beleuchtungstechniken. Nach und nach vereinfachte ich das ursprünglich recht komplizierte Beleuchtung Setup zu einer Einzelbeleuchtungslösung.

Dadurch wurde die Ausrüstung leichter und ließ sich wesentlich schneller aufbauen. Noch wichtiger war jedoch, dass die Beleuchtung gleichmäßiger wurde und im gesamten Bild eine einheitliche Farbwiedergabe erzielte. Dieser vereinfachte Aufbau erwies sich insbesondere in kleineren Theatern als besonders praktisch.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass es bei der Lösung eines Problems oft nicht darum geht, mehr Ausrüstung hinzuzufügen, sondern durch kontinuierliches Lernen und Üben die Methode zu finden, die den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht. Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal bei der Berichterstattung von Shen Yun mitwirkte und Praktizierende in einer neuen Stadt traf, mit den Worten vorstellte: „Ich bin von NTD. Ich bin hier, um zu fotografieren.“ Jetzt kann ich ruhig und selbstbewusst sagen: „Ich bin der Kameramann von NTD.“

Fazit

Im Rückblick auf die gesamte Shen-Yun-Tournee wurde mir bewusst, dass ich viele Mängel in meiner Kultivierung erkennen konnte: Groll, das Gefühl der Benachteiligung und der Wunsch, verstanden zu werden, waren bei der Zusammenarbeit mit anderen Praktizierenden zum Vorschein gekommen. Aber auch die tiefere Wertschätzung, die ich nach meiner Verletzung für die Bedeutung der Zusammenarbeit als ein Körper gewonnen hatte, oder die Gewohnheit, bei auftretenden Problemen immer nach innen zu schauen. Ich habe festgestellt, dass ich mich sehr leicht von meinen Emotionen leiten lasse.