(Minghui.org) Am 15. und 16. August 2026 schlängelte sich ein langer, goldener Drache im Rhythmus von Trommelschlägen durch die Menschenmenge im Park. Begeistert versammelten sich Kinder um ihn; einige machten beim Drachentanz mit, andere griffen zu den Schlägeln und probierten die chinesische Trommel aus. In unmittelbarer Nähe führten Praktizierende die entspannenden Falun-Dafa-Übungen vor. Zahlreiche Touristen blieben stehen, um zuzuschauen und die Bewegungen kennenzulernen. Manche gesellten sich spontan zu den Praktizierenden und machten mit.
Das Obige beschreibt eine Szene vom Kulturfestival „Magic of Thailand“, das im Preston Park im britischen Brighton stattfand. Das Kulturfestival tourte an diesem Wochenende durch mehrere britische Städte und begeisterte Einheimische mit thailändischer Küche, traditioneller Musik und Tänzen, Kampfkunst sowie Kunsthandwerk. Rund 100 Stände säumten das Veranstaltungsgelände in Brighton und zogen an beiden Tagen Zehntausende von Besuchern an.
Falun-Dafa-Praktizierende sind bereits fünf Jahre in Folge eingeladen worden, an dieser großartigen Veranstaltung teilzunehmen. In diesem Jahr stellten die Praktizierenden auf der Hauptbühne nicht nur Falun Dafa und die fünf Übungen vor; sie begeisterten zudem mit einem Drachentanz und rhythmischen Klängen von Hüfttrommeln.
15. und 16. August 2026: Praktizierende demonstrieren auf dem Kulturfestival „Magic of Thailand“ in Brighton 15. und 16. August die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)
Der Tanz des goldenen Drachen bildete einen Höhepunkt der Veranstaltung. Einige Zuschauer hielten ihre Mobiltelefone hoch, um zu filmen, während andere sich neugierig nach der Bedeutung des Drachens erkundigten. Die Praktizierenden erklärten, dass der Drache in der traditionellen chinesischen Kultur als Glückssymbol gelte. Zudem verkörperten Drachentänze die Wünsche der Menschen nach Frieden, Glück und günstigem Wetter.
Die Veranstalterin Jacky dankte den Praktizierenden für ihre Darbietung. Sie bezeichnete sie als eine wunderbare Bereicherung des Festivals durch ein Element chinesischer Kultur und stellte in Aussicht, die Praktizierenden auch zur Veranstaltung in London einzuladen.
Die Praktizierenden ermunterten die Touristen, während der Darbietungen selbst die chinesischen Trommeln auszuprobieren. Als die Kinder die Trommeln schlugen, lächelten die Eltern ihnen ermutigend zu. Immer mehr Familien schlossen sich dem Vergnügen an. Viele Menschen erkundigten sich nach Falun Dafa und der Bedeutung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
An beiden Tagen stellten Praktizierende um 11 Uhr auf der Hauptbühne Falun Dafa vor und zeigten die fünf Übungen. Von der beruhigenden Übungsmusik inspiriert, machten einige Zuschauer gleich an Ort und Stelle mit.
Festivalbesucherin Rosie erzählte, sie habe an einer Universität Musik studiert und arbeite nun in der Verwaltung. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jaylen, die Grafikdesign studiert, probierte sie die Sitzmeditation aus.
Anschließend bekundete sie: „Das ist das erste Mal, dass ich Meditation ausprobiert habe. Es ist großartig! Jetzt fühle ich mich viel ruhiger und ausgeglichener.“
Als sie auf die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – zu sprechen kamen, fand Rosie, dass Ehrlichkeit in allen Angelegenheiten am Wichtigsten sei. Die Menschen sollten freundlich zueinander sein, Verständnis füreinander aufbringen und lernen, ihre Unterschiede zu akzeptieren, betonte sie. „Wenn diese Werte in die Gesellschaft integriert werden, wird das meiner Meinung nach eine große Wirkung haben.“
Auch Jaylen berichtete, dass die Übungen sie beruhigt hätten und es für sie eine komplett neue Erfahrung gewesen sei. Sie wolle Falun Dafa weiterempfehlen und sinnierte: „Vielleicht mache ich die Übungen gemeinsam mit meinen Eltern.“
Rosie (links) und Jaylen (rechts) wollen anderen Menschen von Falun Dafa erzählen (Minghui.org)
Angezogen von den Schautafeln, die darüber informierten, wie Falun Dafa weltweit praktiziert wird, brachte Tierarztassistentin Lydia ihren Sohn und ihre Tochter zum Stand der Praktizierenden. Gemeinsam mit ihrem Sohn praktizierte sie die Übungen mehr als 30 Minuten lang. Danach konstatierte sie: „Jeder sollte diesen Prinzipien folgen. Es ist gut für die körperliche und geistige Gesundheit.“
Lydia erzählte, dass sie oft im Garten neben Bäumen sitze und eine gewisse Verbundenheit zwischen Mensch und Natur spüre. Dennoch wisse sie nicht, wie sie einen solchen inneren Frieden finden könne.
„Als ich die Übungen machte, empfand ich eine Art echte Dankbarkeit und Frieden“, berichtete sie. Genau das habe ich gesucht. Ich spüre, wie mein Körper und mein Geist mir sagen: Das muss ich finden.“
Hinsichtlich der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vertrat Lydia die Ansicht, dass man zunächst sich selbst gegenüber aufrichtig sein müsse. Wenn man innerlich ruhiger sei, falle es einem leichter, anderen mit Güte zu begegnen, anstatt schnell die Beherrschung zu verlieren oder über andere zu urteilen. „Ich weiß, dass ich mich zuerst selbst ändern muss; erst dann kann ich das wirklich an andere weitergeben“, so ihre Erkenntnis. Sie wolle sich nach einem örtlichen Übungsplatz umsehen, um die Übungen weiter zu erlernen.
Lydia und ihr Sohn probieren die Sitzmeditation aus (Minghui.org)
Neben dem Erlernen der Übungen erfuhren viele Festivalbesucher durch das Lesen von Schautafeln und Flyern auch von der Verfolgung von Falun Dafa in China.
Christina aus Worthing berichtete, sie habe bereits zuvor Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa gesehen. Als sie nun erneut auf Praktizierende stieß, äußerte sie, dass die Geschichten der wegen ihres Glaubens Verfolgten sie traurig stimmten.
„Wir leben alle auf demselben Planeten, daher sollten die Menschen unterschiedliche Glaubensrichtungen und Entscheidungen respektieren und niemanden wegen seines Glaubens verfolgen“, so ihr Kommentar.
Christina erzählte, dass sie über Amnesty International Briefe an Gewissensgefangene geschrieben habe. Sie war der Meinung, die Medien in England sollten mehr Menschen über die Verfolgung von Falun Dafa informieren, und dankte den Praktizierenden dafür, dass sie in die Gegend gekommen waren, um die Menschen darüber aufzuklären. Sie kündigte an, die Falun-Dafa-Website zu besuchen, und sich gründlicher mit dieser spirituellen Praxis zu befassen.
Phil und seine Frau unterzeichneten die Petition sofort, nachdem sie begriffen hatten, dass sie sich für ein Ende des erzwungenen Organraubs einsetzte. Phil stimmte den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu – dies seien wichtige Werte, die der Gesellschaft zugutekämen, betonte er.
Max, ein Informatikstudent der Royal Holloway, und Sophie, eine Ingenieurstudentin der University of Southampton, hatten bereits zuvor Transparente und Fahrzeuge von Praktizierenden gesehen, die auf der Straße auf die Übungen aufmerksam machten, waren sich jedoch der Hintergründe nicht bewusst.
Nachdem die Praktizierenden sie auf dem Festival mit Falun Dafa vertraut gemacht hatten, zeigten sie sich schockiert über die Verfolgung, der Falun-Dafa-Praktizierende ausgesetzt sind, nur weil sie an ihrem Glauben festhalten. Sophie sagte: „Ich verstehe das nicht. Das ist entsetzlich.“ Beide äußerten den Wunsch, dazu beizutragen, dass nochmehr Menschen von den Geschehnissen erfahren.
Die Studenten Max und Sophie wollen mithelfen, dass noch mehr Menschen von der Verfolgung von Falun Dafa erfahren (Minghui.org)
Eltern, deren Kinder die chinesischen Trommeln ausprobierten, erfuhren im Gespräch mit Praktizierenden zudem etwas über die Lage der Religionsfreiheit in China. Ein Elternteil äußerte, jeder solle die Freiheit haben, seinen Glauben selbst zu wählen; auch eine Gesellschaft müsse die Existenz anderer Glaubensrichtungen und Stimmen zulassen.
Menschen sprechen mit Praktizierenden und unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)
Selbst als sich die Veranstaltung dem Ende zuneigte, hielten sich noch viele Menschen im Park auf. Nach dem Drachentanz wurde der goldene Drache neben dem Stand platziert; viele Festivalbesucher brachten ihre Kinder herbei, um sie mit dem Drachen zu fotografieren – eine wunderbare Erinnerung an das Kulturfestival in Brighton.
Die Praktizierenden werden seit fünf Jahren eingeladen, am „Magic of Thailand“-Festival teilzunehmen. In diesem Jahr waren sie bei den Veranstaltungen in Portsmouth, Guildford und Brighton vertreten. Drachentänze, chinesische Trommeln und die Falun-Dafa-Übungen dienen den Praktizierenden als Brücke zur lokalen Bevölkerung; sie bieten mehr Briten die Gelegenheit, die traditionelle chinesische Kultur, Falun Dafa sowie die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kennenzulernen.