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Helsinki: Passanten informieren sich über Falun Dafa und die Verfolgung in China

23. August 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Finnland

(Minghui.org) Popa, ein Geschäftsmann aus Rumänien, blieb am 15. August 2026 vor dem Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden am Narinkkatori im Zentrum von Helsinki stehen. Er erkundigte sich danach, wie man Falun Dafa praktiziert und wie lange man die Übungen täglich ausführen muss. Riikka, die gerade am Stand vorbeiging, blieb stehen und erwiderte: „Man kann jeden Tag ein wenig machen. Man muss nicht stundenlang praktizieren.“

Sie erzählte Popa, dass sie die Übungen jeden Morgen mache. Ihre Motivation: „Ich spüre eine Veränderung in meiner körperlichen Verfassung und mein Geist ist dann viel klarer.“ Riikka ist in der Physiotherapie tätig und teilte ihre Erfahrungen mit der Falun-Dafa-Praxis auch mit anderen Passanten.

Falun-Dafa-Praktizierende veranstalteten an diesem Tag am Kamppi-Platz in Helsinki einen Informationstag, um Passanten die spirituelle Praxis näherzubringen und auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Da auf dem nahegelegenen Narinkkatori-Platz die Veranstaltung „Asian Design Culture 2026“ stattfand, kamen viele Menschen an ihrem Stand vorbei. Einige blieben stehen und probierten die Übungen aus. Andere unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der Verfolgung forderte, oder versprachen, die Botschaft weiterzuverbreiten.

Riikka erzählte, sie habe Falun Dafa bereits vor Jahren kennengelernt und die Übungen am Morgen praktiziert. Beruflich habe sie mit unterschiedlichsten Menschen zu tun, darunter auch solchen mit negativer Einstellung. Die Praxis helfe ihr dabei, ruhig und klar im Kopf zu bleiben. Ein Praktizierender hatte ihr das Zhuan Falun empfohlen und darauf hingewiesen, dass sie es online lesen oder als gedrucktes Exemplar in der Bibliothek finden könne. 

Praktizierende führen am 15. August 2026 in Kamppi, Helsinki, die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)

Ein Passant fotografiert Praktizierende, die die Übungen ausführen (Minghui.org)

Interessiert betrachten die Schautafeln (Minghui.org)

Die Übungen ausprobieren

Popa (rechts) lernt die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)

Popa probierte die Übungen vor Ort aus. Er erzählte, er sei leitender Ingenieur und betreibe ein Unternehmen für Gewerbe- und Wohnungsbau. Einem Praktizierenden gegenüber erwähnte er, dass er schlecht schlafe, da er ständig über viele Dinge nachgrüble.

Nachdem er die Übungen ausprobiert hatte, berichtete Popa, dass sein Unternehmen in mehreren Ländern tätig sei, darunter Rumänien, Großbritannien und Finnland. Er erzählte, sein Unternehmen halte jeden Morgen eine halbstündige Besprechung ab, währenddessen die Mitarbeiter die Übungen erlernen könnten.

Ein Passant lernt die Übungen (Minghui.org)

Popa erzählte, dass er nach seiner Rückkehr aus Großbritannien die Führungskräfte seines Unternehmens dazu bewegen wolle, die Übungen zu erlernen. Sie stammen aus Polen, Portugal und Lettland.

Nachdem er von der Verfolgung durch die KPCh und dem staatlich geförderten Organraub erfahren hatte, nahm Popa zehn Unterschriftenlisten mit und kündigte an, seine Kollegen zu bitten, die Petition zu unterzeichnen. Er wollte die Listen am darauffolgenden Samstag zurückbringen.

Protest gegen die Verfolgung

Fredous Alam aus Bangladesch, der heute in Finnland lebt, stellte die Frage, ob der Organraub von kriminellen Banden oder von der Regierung verübt werde. Würden Banden dahinterstecken, so Alam, wäre den Menschen klar, dass es sich um ein Verbrechen handele. Würde dies jedoch von der Regierung begangen, so würde das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung zerstört. „Das Vertrauen der Menschen zu missbrauchen und das menschliche Leben zu entwerten, ist inakzeptabel“, meinte er.

Fredous Alam (Minghui.org)

Fredous betonte, dass jedes Leben respektiert werden müsse und die Regierung in der Pflicht stehe, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Angesichts eines solchen Unrechts äußerte er: „Wir müssen uns Gehör verschaffen, das öffentliche Bewusstsein schärfen und diesem unmenschlichen Verhalten Einhalt gebieten. Dieses Engagement ist auf allen Ebenen erforderlich – von der Basis bis hinauf zur Regierung.

Wenn Sie Zeuge von Ungerechtigkeit werden, erheben Sie Ihre Stimme und schweigen Sie nicht. Vielen Menschen fehlt eine Stimme, und wenn man für sie spricht, kann man ihnen helfen.“

Luree, eine Einwohnerin, erklärte: „Was Sie tun, ist großartig. Es ist schwierig, aber notwendig. Wenn nichts unternommen wird, wird sich nichts ändern. Wir müssen handeln, um einen echten Wandel herbeizuführen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.“

Passanten unterschreiben die Petition (Minghi.org)

Taisu fragte einen Praktizierenden: „Habt ihr genügend Unterschriften?“ Der Praktizierende antwortete, dass die Anzahl der Unterschriften nicht der einzige Aspekt sei. Es gehe ihnen darum, mehr Menschen über die Verfolgung zu informieren und gemeinsam zur Beendigung dieser aufzurufen. Jedes Jahr legen die Praktizierenden dem finnischen Außenministerium den aktuellen Stand der Petition vor. Taisu sagte: „Was ihr tut, ist sehr wichtig.“

Sinikka erzählte, sie habe zuvor durch Amnesty International von der Verfolgung erfahren. Da viele Menschen nichts von dieser Problematik wüssten, sei es wichtig, mehr Leute darüber zu informieren.

Satina und Fara unterzeichneten die Petition, nachdem sie das Transparent gelesen hatten. Sie erkundigten sich bei einem Praktizierenden nach den Social-Media-Aktivitäten. „Ich würde auf eure Social-Media-Beiträge achten, damit mehr Menschen davon erfahren können“, so Satina. „Ich unterstütze euch. Ich werde meiner Freundin davon erzählen.“ Daraufhin riefen sie eine Freundin herbei, damit auch sie sich über die Situation informieren und die Petition unterzeichnen konnte.