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90-Jährige gedenkt der Gnade des Meisters

23. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Changchun, Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Ich werde dieses Jahr 90 Jahre alt und bin dank der Kultivierung im Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) bei guter Gesundheit.

Bevor ich Dafa fand, erlebte ich viel Leid. Als Kind war ich häufig krank und litt unter bis zu 18 Beschwerden gleichzeitig, darunter Migräne, Neurosen, chronische Blinddarmentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Gebärmutterhalserosion, um nur einige zu nennen. Auf der Suche nach Heilung probierte ich sechs verschiedene Qigong-Stile aus und beschäftigte mich auch mit dem Buddhismus.

Als ich mich dem Buddhismus zuwandte, hatte ich keinen Meister, wie die meisten anderen buddhistischen Anhänger auch. Meine Freundin Ping, die mich in den Buddhismus eingeführt hatte, drängte mich, einen Meister zu finden, und schlug mir den Abt eines buddhistischen Tempels vor, der bei jedem unserer Besuche sehr freundlich zu mir war.

Doch ich sagte Ping, dass ich noch niemanden getroffen hätte, der es wert wäre, mein Meister zu sein. Auch wenn ich mir nicht sicher war, woher dieser Gedanke stammte. Ich wusste schon seit meiner Kindheit, dass mein zukünftiger Meister kein gewöhnlicher Mensch sein würde. Erst später, als ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, verstand ich, warum.

Meine erste Begegnung mit dem Meister

Es war ein herbstlicher Tag im September 1992, als ich an einem beliebten Ort zum Sporttreiben in der Nähe des Mingfang-Palasts an der Jilin-Universität in Changchun eine andere Form des Qigong praktizierte. Ich hatte gehört, dass dort ein Qigong-Meister einer anderen Schule Menschen heilen würde, deshalb machte ich mich mit zwei Freundinnen auf den Weg, um mehr darüber zu erfahren. Als wir ankamen, standen viele Menschen in einer Warteschlange, um sich von einem jungen Mann behandeln zu lassen. Er sagte, er könne pro Person nur eine Erkrankung behandeln, und um vollständig geheilt zu werden, solle man Falun Gong praktizieren. Er war der Meister von Dafa, Herr Li Hongzhi.

Damals hörte ich, dass der Meister dort war, um an der Jilin-Universität einen Übungsplatz einzurichten. Wir drei stellten uns in die Warteschlange. Als wir an der Reihe waren, baten wir den Meister, uns zu behandeln, und er willigte ein. Meine Schulter war steif, sodass ich meinen Arm seit mehreren Monaten nicht mehr heben können. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon verschiedene Behandlungen ausprobiert, aber ohne Erfolg. So blieben die Beschwerden bestehen und beeinträchtigten mein tägliches Leben. Der Meister heilte mich innerhalb weniger Sekunden vollständig, und seitdem sind die Beschwerden nicht mehr aufgetreten.

Als ich Zeuge der wundersamen Fähigkeiten des Meisters wurde, begann ich sofort, an Falun Dafa zu glauben, und fing mit dem Praktizieren an. Ein paar Tage später begann meine Nase zu laufen – ein Zeichen der körperlichen Reinigung. Es dauerte nicht lange, bis alle meine Beschwerden allmählich und unmerklich verschwanden. Seitdem nehme ich keine einzige Tablette mehr ein.

Den Weg der Kultivierung beschreiten

1993 nahm ich an der fünften Vortragsreihe des Meisters in Changchun teil und gehörte damit zu den ersten Praktizierenden, die das Fa erhielten. Zunächst dachte ich, Falun Gong sei nur eine weitere Form des Qigong, doch im Laufe der Vorträge spürte ich, dass es etwas Außergewöhnliches war. Der Meister war freundlich und zugänglich – ganz anders als andere Qigong-Meister, die ich kennengelernt hatte.

Ein Schüler in dem Kurs konnte mit seinem Himmelsauge sehen und beschrieb, was er in einer Erscheinung gesehen hatte: Während der Meister unterrichtete, erschienen viele Buddhas auf dem Podium, und auch im Publikum lauschten viele Buddhas, daoistische Gottheiten und Götter. Ich glaubte fest an die Szene, die er beschrieb, und erkannte, dass der Meister das Fa auf sehr hohen Ebenen lehrte.

Als der Meister während des Vortrags das Prinzip „keine zweite Schule“ lehrte, erklärte er, dass man nicht gleichzeitig Buddhismus und Falun Dafa praktizieren könne und dass man nur einen Kultivierungsweg wählen könne. Das verstand ich nicht und reichte daher während der Frage-und-Antwort-Runde einen Zettel ein, doch der Meister ging nicht darauf ein. Somit wandte ich mich an einen der Helfer und fragte, ob ich unter vier Augen mit dem Meister sprechen könne, was er bejahte.

Nach dem Unterricht an diesem Tag begleitete ich den Meister auf seinem Heimweg, und wir unterhielten uns. Der Meister erzählte mir, wie schlimm die Lage in den buddhistischen Tempeln sei. Die wahren Buddhas hätten sich alle zurückgezogen, und die Buddha-Statuen seien von Geistwesen besessen; die Äbte würden beim Rezitieren der Sutren einschlafen, und die Mönche, die für die Spendenboxen zuständig seien, würden das Geld steheln. Er bat mich, zu überprüfen, ob diese buddhistischen Mönche sich wirklich der Kultivierung widmeten, und erwähnte weitere unschöne Dinge, die in den Tempeln vor sich gingen.

Die Worte des Meisters erinnerten mich an ein vergangenes Erlebnis. Ping und ich waren einmal zu einem großen Tempel gegangen, in dem sich eine Statue der Bodhisattva Guanyin befand. Ping gefiel ihr Name nicht und sie wollte die Bodhisattva Guanyin fragen, ob es eine gute Idee wäre, ihn zu ändern. Wir standen mit geschlossenen Augen und aneinandergepressten Handflächen vor der Guanyin-Statue und rezitierten ein Mantra. Kurz darauf sah ich in meiner Vision, wie Guanyin in einem bronzefarbenen Gewand aus der Statue herabstieg – statt in dem weißen Gewand, das in den Legenden beschrieben wird –, was mich verwirrte. Am nächsten Tag erzählte mir jemand, dass sich ein Fuchsgeist unter der Guanyin-Statue verkrochen habe. Es war genauso, wie der Meister gesagt hatte – dass die meisten buddhistischen Statuen besessen waren.

Danach beschloss ich, mich ausschließlich im Falun Dafa zu kultivieren. Später baten mich Ping und ein weiterer buddhistischer Freund mehrmals, ihren Weg zu praktizieren, doch ich lehnte ab. Einmal hatte ich einen Traum, in dem ich in die Falun-Welt gegangen war. Als ich ihnen von meinem Traum erzählte, verstanden sie, dass ich eine Falun-Dafa-Praktizierende war, und bedrängten mich nicht mehr.

Mir wurde klar, dass die alten Mächte verzweifelt versuchten, die Menschen daran zu hindern, Dafa zu praktizieren, und dass sie dadurch die Fa-Berichtigung behinderten. Es lag an jedem Einzelnen, in diesem entscheidenden Moment die richtige Wahl zu treffen. Ich war entschlossen, dem Meister bis zum Ende zu folgen, bis zur Vollendung.

Meine Schicksalsverbindung zum Meister und zu Dafa

Ich spürte eine starke, vom Schicksal bestimmte Verbindung zum Meister und fühlte mich ihm besonders nahe, obwohl ich nicht wusste, warum. Seitdem habe ich den Meister mehr als zehn Mal getroffen. Er hat mich sogar zu Hause besucht und wusste auch viel über mich.

Eines Morgens kam der Meister zu unserem Übungsort, während wir gerade die Übungen machten. Er kam auf mich zu, machte ein paar greifende Handbewegungen über meinem Kopf und schüttelte dann seine Hände aus. In der Situation wusste ich, dass sich eine Wesenheit an mich geheftet hatte, denn ich konnte eine Art kosmische Sprache sprechen und Menschen heilen. Der Meister befreite mich an jenem Tag von dieser Wesenheit.

Ich sprach mit dem Meister auch über mein Himmelsauge, da ich dazu neigte, über alles zu berichten, was ich damit sah. Ich hatte Angst, dass dies den Meister bei der Verbreitung des Fa stören könnte, und bat ihn daher, mein Himmelsauge nicht auf der Ebene des „Weisheitsauge“ (wie im Zhuan Falun beschrieben) zu öffnen.

Mein Hauptbewusstsein (meine Seele) verließ manchmal meinen Körper. Einmal flog ich, nach dem Verlassen meines Körpers, bis in die Baumwipfel hinauf, drehte eine große Runde und kehrte dann in meinen Körper zurück.

Einmal machte ein Kollege bei mir zu Hause ein Foto von mir. Auf dem Bild war ein weißes Falun (Gesetzesrad) über meinem Kopf und ein rotes vor meinem Bauch zu sehen.

Nur wenige Tage bevor ich diesen Artikel schrieb, wurde ich bei der zweiten Übung, der Falun-Pfahlstellung, müde, während ich die Arme hochhielt. Ich murmelte vor mich hin: „Ich bin ein bisschen müde; ich mache heute nur eine halbe Stunde.“

In diesem Moment hörte ich eine Stimme dreimal sagen: „Ein bisschen müde zu sein ist besser, als gar nicht müde zu sein.“ Es war die Stimme des Meisters, klar und deutlich, die ich aus einer anderen Ebene hören konnte. Ich war zutiefst erschüttert. Von da an nahm ich mir vor, die zweite Übung eine Stunde lang zu machen, egal wie müde ich mich fühlen würde.

Ein anderes Mal kamen zwei Mitpraktizierende zu Besuch, die mein Alter nicht kannten. Als ich ihnen sagte, dass ich 90 Jahre alt sei, waren sie sehr überrascht und meinten, ich sähe jünger aus.

Wunderbare Geschichten

In den ersten Jahren, als der Meister das Fa lehrte, erlitt ein Mann aus Peking bei einem schweren Sturz mehrere Knochenbrüche. Als er hörte, dass der Meister Menschen auf wundersame Weise heilen konnte, kam der Mann zum Übungsort im Mingfang-Palast, um den Meister um Hilfe zu bitten. Obwohl der Meister nicht anwesend war, hörten mehrere Menschen während der Gruppenübung an jenem Abend knackende Geräusche, die aus dem Körper des Mannes kamen – das Geräusch, wie sich seine Knochen wieder zusammenfügten. Am nächsten Morgen waren alle seine Knochenbrüche geheilt.

Meine Enkelin litt einmal unter starken Gebärmutterblutungen. Ich sagte ihr und ihrer Mutter, sie sollten die glückverheißenden Sätze „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut“ rezitieren. Innerhalb einer Stunde hörte die Blutung auf und ihre Schmerzen verschwanden.

Ein anderes Mal stand ich mit einigen Leuten in der Nähe eines kleinen Teiches beim Mingfang-Palast. Sie bemerkten, dass sich die Fische am Grund des Teiches aufhielten, so sprach ich zu den Fischen und sagte: „Bitte denkt daran: Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut.“ Daraufhin schwammen die Fische nach oben und sprangen freudig aus dem Wasser. Die Umstehenden waren erstaunt, so nutzte ich die Gelegenheit, die Fakten über Dafa zu erläutern, und verhalf ihnen zum Parteiaustritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den angegliederten Organisationen.

Falun Dafa wurde aufgrund seiner wundersamen Heilwirkungen und der moralischen Erhöhung der Menschen sehr beliebt. Schon wenige Jahre, nachdem der Meister die Kultivierungsmethode verbreitete, zeigte sich ein bedeutender positiver Einfluss auf die Gesellschaft in China. Allerdings verbot die KPCh die Kultivierungsmethode 1999 plötzlich, und ich konnte mir nicht erklären, warum. Es war doch nichts Falsches daran, dass Menschen gut sein und ihre Gesundheit verbessern wollten.

Das Obige sind meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in der Dafa-Kultivierung. Bitte weist mich auf alles hin, was nicht im Einklang mit dem Fa steht.

Danke, Meister. Danke, euch allen.