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London: Marsch und Kundgebung gegen die Verfolgung in China

26. August 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Großbritannien

(Minghui.org) Hüfttrommeln, traditionelle Löwentänze und weithin sichtbare Transparente prägten am 22. August das Straßenbild im Zentrum Londons. Falun-Dafa-Praktizierende zogen durch die britische Hauptstadt, um auf Falun Dafa und die anhaltende Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Entlang der Route blieben zahlreiche Londoner und Touristen stehen, machten Fotos und Videos oder nahmen Informationsmaterial entgegen. Viele unterzeichneten Petitionen für ein Ende der Verfolgung, einige wollten die Informationen auch in ihrem Umfeld weitergeben.

Der lange Zug setzte sich vor der chinesischen Botschaft in Bewegung. Während des Marsches führten Praktizierende die Falun-Dafa-Übungen vor, spielten auf Hüfttrommeln und trugen Transparente, die über die Praxis und die Verfolgung in China informierten. Ein Teil des Zuges machte auf die Bewegung zum „Austritt aus der KPCh“ aufmerksam. Eine weitere Gruppe führte den traditionellen Löwentanz auf und gratulierte damit den mehr als 400 Millionen Chinesen, die aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind.

Einen besonders eindrücklichen Teil des Zuges bildeten die weiß gekleideten Praktizierenden. Sie trugen Porträts von Mitpraktizierenden, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren hatten. Viele Zuschauer verfolgten den Marsch aufmerksam und kamen mit Praktizierenden ins Gespräch.

Der Marsch der Falun-Dafa-Praktizierende in der Londoner City am 22. August 2026 (Minghui.org)

Der Marsch endete am Trafalgar Square, wo die Praktizierenden anschließend auf traditionellen Hüfttrommeln spielten, gemeinsam die Falun-Dafa-Übungen vorführten und eine Kundgebung abhielten. Viele Passanten blieben stehen, hörten den Redebeiträgen zu, kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch und unterzeichneten Petitionen gegen die Verfolgung.

Mit einer Kundgebung auf dem Trafalgar Square informieren Falun-Dafa-Praktizierende über Falun Dafa und die Verfolgung (Minghui.org)

Die Opfer sind Menschen wie ich“

Mahmoud (erster von links) und Momena (zweite von links) sind schockiert, als sie von der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden hören (Minghui.org)

Zwei junge Britinnen waren schockiert und traurig, als sie von der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden erfuhren.

Momena, die im September ihr Studium beginnt, glaubt, dass Menschenrechtsverletzungen weiterhin stattfinden können, weil nur wenige Menschen davon wissen. Sie bewunderte die Praktizierenden: „Es ist fantastisch, dass Sie hier sind und uns erzählen, was vor sich geht.“ Sie werde das, was sie erfahren habe, auch anderen mitteilen.

Ihre Freundin Mahmoud war ebenso bewegt. Nachdem sie von der Zwangsorganentnahme durch die KPCh gehört hatte, erklärte sie: „Die Opfer sind Menschen wie ich – es könnte mich oder jemanden aus meiner Familie treffen. Das ist so grausam.“ Sie werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um mehr Menschen davon zu erzählen. „Egal wo auf der Welt, die Tötung unschuldiger Menschen muss verurteilt werden“, betonte sie.

Ein Gefühl von Frieden und Ruhe

Sim (erste von links) findet den Marsch wunderschön (Minghui.org)

Sim, die in Großbritannien im Finanzwesen arbeitet, kam mit ihren Eltern, die sie besuchten, an der Veranstaltung vorbei.

Ihr habe die Organisation des Marsches sehr gut gefallen, sagte sie. Besonders beeindruckt habe sie, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft daran teilnahmen und eine friedliche Atmosphäre herrschte. Der Marsch habe die Gemeinschaft zusammengebracht. „Es war nicht nur sehr schön, sondern vermittelte diesem Ort auch ein Gefühl von Ruhe und Frieden“, stellte sie fest.

Londoner: Bleibt mutig und stark!

Jane Sweeney (rechts) ermutigt Falun-Dafa-Praktizierende, ihren Kampf fortzusetzen (Minghui.org)

Die Londonerin Jane Sweeney erzählte, sie habe erst kürzlich von den Menschenrechtsverletzungen in China, darunter der erzwungenen Organentnahme, erfahren.

Angesichts dieser schockierenden Informationen bekundete sie ihre Solidarität mit den Falun-Dafa-Praktizierenden und den Menschen in China und wollte sie ermutigen: „Bleibt mutig, seid stark, und das Regime wird vor Angst erzittern.“

Pensionierte Schadensreguliererin: Diese Brutalität muss gestoppt werden

Peggy, die vor ihrer Pensionierung in der Luft- und Seeversicherung tätig gewesen war, empfand den Marsch als sehr friedlich.

Die Berichte über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden und die erzwungene Organentnahme bestürzten sie zutiefst. Wiederholt bezeichnete sie die Geschehnisse als „herzzerreißend“ und „absolut schockierend“ und betonte: „All das muss aufhören.“ Den Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht stimmte sie aus vollem Herzen zu.

Als Peggy erfuhr, dass Falun Dafa vielerorts in Großbritannien sowie online in kostenlosen Kursen vermittelt wird, zeigte sie großes Interesse. Sie erzählte, dass eine ihrer Nachbarinnen Chinesisch lerne, und kündigte an, die Informationen an sie weiterzugeben.

Unternehmerin: Organraub ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Nachdem Lucy, eine Unternehmerin, die Petition zur Beendigung der Verfolgung unterzeichnet hatte, erklärte sie: „Jeder, der versucht, einem anderen Menschen gewaltsam Organe zu entnehmen, begeht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Da die chinesische Gesellschaft relativ verschlossen sei, falle es Menschen im Westen mitunter schwer, die dortigen Geschehnisse wirklich zu verstehen, meinte sie. Umso wichtiger sei es, dass die Praktizierenden weiterhin über die Verfolgung informierten und das Bewusstsein dafür schärften. Sie freue sich, mit ihrer Unterschrift einen Beitrag leisten zu können.

Auch die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befürwortete Lucy. Viele Menschen in Großbritannien seien an Meditation interessiert, sagte sie. Sie glaube, dass Falun Dafa ihnen helfen könne, zur Ruhe zu kommen und mehr Mitgefühl zu entwickeln.