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Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken auf die Selbstreinigung achten

26. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden im südlichen Teil der Provinz Shaanxi, China

(Minghui.org) Wir wissen, wie wichtig es ist, aufrichtige Gedanken auszusenden, dürfen dabei jedoch nicht außer Acht lassen, uns selbst zu reinigen.

Als Teil des Dafa-Gesamtkörpers gilt: Wenn wir kein klares Verständnis haben und es versäumen, uns rechtzeitig selbst zu reinigen, wird sich das Böse in den Räumen verbergen, in denen wir Anhaftungen haben. Indem wir das Böse in unserem eigenen Raumfeld beseitigen, verringert sich auch die Gesamtmenge des Bösen.  

Seit über 20 Jahren bin ich nur selten von äußeren Störungen beeinträchtigt worden. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass ich mir über viele Jahre hinweg angewöhnt habe, aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich lege großen Wert darauf, jede freie Minute zu nutzen, um aufrichtige Gedanken auszusenden und mich selbst zu reinigen.

Bereits vor 20 Jahren gewöhnte ich mir an, jeden Tag eine halbe Stunde gezielt dafür zu verwenden, mich selbst zu reinigen. Zugleich entwickelte ich die Gewohnheit, jederzeit und überall aufrichtige Gedanken auszusenden – eine Methode, die ich als „tägliche Pflege“ (schützende Reinigung) bezeichne.

Ich gehe dabei folgendermaßen vor: Immer wenn meine aufrichtigen Gedanken nicht stark sind und ich etwas freie Zeit habe, konzentriere ich mich darauf, die menschlichen Anschauungen zu beseitigen. Wenn ich zum Beispiel mit Begierde zu kämpfen habe, richte ich meine Gedanken gezielt auf die Arrangements der alten Mächte hinsichtlich der Begierde. Dann kümmere ich mich auch um die Themen rund um die Sicherheit, körperliche Gesundheit, die finanzielle Situation und so weiter. So reinige ich mein eigenes Raumfeld jederzeit und überall.

Darüber hinaus nehme ich mir jeden Tag bewusst Zeit, um meine Gedanken zu reinigen. Wenn man dies über lange Zeit beständig tut, werden sowohl die Menge des beseitigten Bösen als auch die sich daraus ergebende Wirkung deutlich sichtbar. Anfangs gelang es mir nicht, dies konsequent durchzuhalten. Doch dank der Arrangements und der Anleitung des Meisters konnte ich schließlich beharrlich bleiben und es gut machen.

Eines Nachmittags legte ich den Kopf auf den Schreibtisch, um ein wenig zu schlafen. Da ich mir angewöhnt hatte, jederzeit und überall aufrichtige Gedanken auszusenden, dachte ich ganz selbstverständlich auch daran, mich selbst zu reinigen. In dem Moment, als dieser Gedanke aufkam, sah ich einen starken Laserstrahl in den Bereich unterhalb meiner linken Rippen schießen und dort eine große Masse schwarzer Substanz zerschmettern.

Tatsächlich waren meine aufrichtigen Gedanken in diesem Moment nicht so konzentriert oder stark wie beim regulären Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Durch dieses Erlebnis ermutigt, beschloss ich, dies langfristig und regelmäßig beizubehalten.

Mir wurde bewusst, dass es in unserem Alltag viele solcher „freien Momente“ gibt – vor dem Schlafengehen, auf dem Weg von einem Ort zum anderen, während der Arbeitspausen, beim Autofahren und so weiter. Wenn wir diese Momente beständig nutzen, kommt mit der Zeit einiges zusammen, und die Wirkung sollte deutlich spürbar sein. Deshalb habe ich dies über all die Jahre beibehalten.

Ich möchte Mitpraktizierende, die Krankheitskarma erleben, daran erinnern, ihre Bemühungen noch zu verstärken.

Ich las auf der Minghui-Website einen Artikel eines Praktizierenden, in dem er etwas beschrieb, das er mit seinem Himmelsauge gesehen hatte: Um das Vertrauen eines Praktizierenden in das Aussenden der aufrichtigen Gedanken zu untergraben, sorgen die alten Mächte beim Krankheitskarma dafür, dass sich erst Veränderungen zeigen, wenn 97 Prozent des Karmas beseitigt sind. Deutliche Veränderungen treten erst bei 98 Prozent ein, und erst bei 99 Prozent wird ein Zustand weitgehender Genesung erreicht. Das deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Daraus sollten wir lernen.

Ich habe beobachtet, dass viele Praktizierende, die mit Krankheitskarma zu tun haben – ebenso wie diejenigen, die sie unterstützen –, das Vertrauen in das Aussenden der aufrichtigen Gedanken verlieren und in ihren Bemühungen nachlassen, nur weil sich nicht sofort eine deutliche Veränderung zeigt. Viele gaben auf halbem Weg auf, was zu Verlusten führte.

Besonders wenn es um die Sicherheit geht, müssen wir in einer Notsituation – um es ganz deutlich zu sagen – aufrichtige Gedanken mit der Entschlossenheit aussenden, alles dafür einzusetzen.

Vor zehn Jahren kam es in unserer Region zu einer massiven Verfolgungswelle. Während dieser Krise sandte ein Mitpraktizierender mehrere Tage lang nahezu rund um die Uhr mit großer Entschlossenheit aufrichtige Gedanken aus. Schließlich ließ die Verfolgungswelle nach, und alle Praktizierenden wurden freigelassen. Sogar gewöhnliche Menschen erhoben ihre Stimme zu unserer Unterstützung. Das ermutigte die Praktizierenden sehr. Aus diesen Erfahrungen und Lektionen sollten wir lernen.

Um dies gut zu machen, braucht es langfristige Beharrlichkeit. Wir sollten nicht das Vertrauen verlieren, nur weil wir nicht sofort Ergebnisse sehen. Das Ausmaß und die Wirkung dessen, was dadurch erreicht wird, sind absehbar.