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Der Meister beschützt uns immer

26. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Als die Verfolgung begann, wollten alle Falun-Dafa-Praktizierenden in meiner Gegend Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilen und die wahren Umstände über die Verfolgung erklären. Während der rasanten Fortschritte der Fa-Berichtigung befolgte ich stets die Anweisungen des Meisters. Dabei hielt ich mich streng an den Prozess der Fa-Berichtigung und erfüllte die drei Dinge gewissenhaft.

Mit dem Motorrad die Menschen erretten

Vor Jahren wollten meine Mitpraktizierenden in der Umgebung hinausgehen, um Informationsmaterialien zu verteilen und Menschen zu erretten. Um dies zu erleichtern, plante ich, mir ein Motorrad zu kaufen. Eines Tages ging ich zu einem Motorradhändler und suchte mir das gewünschte Motorrad aus. Noch bevor ich es abholte, klopfte ich mit der Hand auf das ausgewählte Motorrad und sagte leise zu ihm: „Du hast Glück. Heute hat dich ein Falun-Dafa-Schüler auserwählt. Von nun an wirst du für Falun Dafa da sein und Dafa dienen.“

Von da an begann meine Reise der Errettung von Menschen mit dem Motorrad. Ich erinnere mich an einen kalten Wintertag. Der Koordinator sagte: „Wir werden heute Abend hinausgehen und Informationsmaterialien verteilen.“ Wir bildeten Zweierteams und fuhren in ein Dorf. Ich nahm einen Praktizierenden auf meinem Motorrad mit und startete um 21.30 Uhr. Am Ziel angekommen, teilten wir uns auf. Da wir oft zusammenarbeiteten, waren wir sehr gut aufeinander abgestimmt. Im Nu hatten wir die Verteilung in einem Dorf abgeschlossen. Danach fuhren wir zu einem anderen Dorf. Auch dort war die Verteilung bald beendet. Doch gerade als wir die Hauptstraße erreichten, sahen wir einen Minivan zurückkommen und in eine Dorfgasse einbiegen. Ich sagte zu meinem Mitpraktizierenden: „Lasst uns schnell verschwinden!“

Wir waren noch nicht weit gefahren, als der Kleinbus uns einholte. Er hielt vor uns an und versperrte uns den Weg. Kaum war der Fahrer ausgestiegen, fragte er uns nach unseren Namen und woher wir kämen. Um seine Adresse nicht preiszugeben, nannte mein Mitpraktizierender beiläufig ein nahegelegenes Dorf. Der Fahrer fragte: „Zu welcher Familie gehören Sie? Wie lautet Ihr Nachname?“

Ich ahnte, dass er das Dorf gut kannte. Deshalb mischte ich mich sofort ein: „Bruder, woher wir kommen, ist unwichtig. Wir sind gute Menschen. Wir sind hier, um wichtige Informationen zu überbringen. Es gibt heutzutage so viele Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen, deshalb möchten wir den Menschen erklären, wie sie sich davor schützen können.“ Der andere Praktizierende fügte hinzu: „Eine massive Austrittswelle aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Jugendorganisationen erfasst derzeit das ganze Land. Hat Ihnen schon jemand geraten, die Partei zu verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen?“

Darauf unser Gegenüber: „Reden Sie nicht weiter! Ich bin für diese Angelegenheit zuständig und habe es verstanden. Ihr habt wirklich viel Mut. Ihr könnt gehen, aber seid in Zukunft vorsichtiger!“

Obwohl der Mann selbst nicht aus der Partei ausgetreten war, wusste ich, dass der Meister uns beschützt und die bösen Faktoren hinter dem Fahrer aufgelöst hatte.

Polizist ist von unserer Barmherzigkeit gerührt

Die Winter in Nordostchina sind bitterkalt, was es uns sehr schwer machte, mit dem Motorrad zur Verteilung unterwegs zu sein. Ein Mitpraktizierender schlug vor, Plastiktüten um die Beine zu wickeln, um uns vor dem Wind zu schützen. Das hielt uns tatsächlich wärmer. Schließlich dachte ich: „Wir können so nicht mehr lange weitermachen, wir sollten vielleicht auf ein bedachtes Fahrzeug umsteigen.“ Daher tauschte ich mein Motorrad gegen ein Dreirad mit Kabine aus. Das vereinfachte es uns hinauszugehen, die wahren Umstände zu erklären.

Einmal fuhr ich mit anderen Praktizierenden in ein Dutzende Kilometer entferntes Dorf, um dort Informationsmaterialien zu verteilen und Transparente aufzuhängen. Wir waren zu viert. Zwei von uns waren für das Aufhängen der Transparente zuständig, während die anderen beiden das Material verteilten. Ich hängte die Transparente zusammen mit einem anderen Praktizierenden auf.

Als wir fertig waren, sahen wir einige Dorfbewohner, die sich versammelt hatten. Als wir näherkamen, sah ich, dass einer der Mitpraktizierenden beim Verteilen von Materialien entdeckt worden war und die Dorfbewohner ihn umzingelt hatten. Der Mitpraktizierende sagte laut zu der Menge: „Ich bin ein guter Mensch, warum tut ihr das?“ Die Dorfbewohner bestanden darauf, ihn zur örtlichen Polizeiwache zu bringen. In diesem Moment sagte ich: „Dieser Mann scheint kein schlechter Mensch zu sein, warum macht ihr ihm das Leben so schwer?“ Einer der Dorfbewohner kam auf mich zu und fragte: „Steckt ihr alle unter einer Decke?“

Ich dachte, wenn ich ihnen jetzt sage, dass ich ein Falun-Dafa-Praktizierender bin, könnte ich nicht mehr nach Hause zurückkehren und den Mitpraktizierenden erzählen, was passiert war. Deshalb fügte ich hinzu: „Ich setze mich nur für Gerechtigkeit ein.“

Ich nutzte die Gelegenheit, um mich unbemerkt davonzuschleichen und schnell nach Hause zu fahren, um Bericht zu erstatten. Das Dorf liegt kilometerweit entfernt. Als ich zuhause ankam, war es schon 23 Uhr. Ich suchte den Koordinator auf und erzählte ihm, was geschehen war. Sofort organisierte er die örtlichen Praktizierenden und die Familie des Betroffenen, um zur Polizeiwache zu gehen und seine Freilassung zu fordern.

Als wir dort ankamen, war er bereits in Polizeigewahrsam. Ein Praktizierender sprach geduldig und barmherzig mit den Polizisten und sagte: „Wir leben nach den Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Falun Dafa wird weltweit praktiziert. Wir möchten nur, dass die Menschen wissen, dass Millionen von Chinesen bereits aus der Partei und den angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind. Gutes und Böses werden entsprechend belohnt. Wir müssen die aktuelle Situation und die gegenwärtige Welle von Parteiaustritten klar erkennen.“ Die Polizisten waren von der Barmherzigkeit des Praktizierenden berührt und versprachen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Linderung der Verfolgung beizutragen. Schließlich traten die Polizisten sogar aus der Partei aus und entschieden sich damit für eine gute Zukunft.

Als wir die Polizeistation verließen, dämmerte es bereits. Wir kehrten im Morgengrauen nach Hause zurück. Der Praktizierende war zehn Tage lang inhaftiert. Nach diesem Vorfall tauschte ich mein Dreirad gegen ein Auto ein. 

Ich spüre immer, dass der Meister an meiner Seite ist und mich beschützt.