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Der Schlüssel zur Konfliktlösung: Maßstab des Fa nur bei sich selbst anwenden

27. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Unsere gesamte Familie besteht aus Schülern von Meister Li Hongzhi. Wir praktizieren Falun Dafa bereits seit mehr als zehn Jahren. Unsere Beziehungen waren jedoch nicht immer so harmonisch, wie man es erwarten würde. Zum Beispiel wurde mein Mann plötzlich und ohne für mich erkennbaren Grund ungehalten. Es bedurfte vieler Prüfungen und Schwierigkeiten, um den Schlüssel zur Lösung dieses Problems zu finden.

Das Fa nicht benutzen, um andere zu beurteilen

Warum gibt es unter uns immer noch so viele Konflikte, obwohl wir doch alle Praktizierende sind? Es scheinen ständig Konflikte aufzutreten – kaum ist einer gelöst, entsteht schon bald ein neuer. Wir alle fühlen uns unwohl, sind frustriert und unsicher, wo die Wurzel der Probleme liegt.

Wenn ich die Wurzel des Problems erkenne und sie korrigiere, verändert sich alles. Die Dinge laufen reibungsloser und es stellen sich positive Veränderungen ein. Entscheidend ist, anderen – seien es Mitpraktizierende, Familienangehörige oder gewöhnliche Menschen – nicht die eigenen Vorstellungen oder Erwartungen aufzudrängen. Noch wichtiger ist es, nicht mit dem Maßstab von Dafa über Mitpraktizierende oder die eigene praktizierende Familie zu urteilen oder Forderungen an sie zu stellen. Am besten ist es, die eigene Familie wie gewöhnliche Menschen zu behandeln, auch wenn sie sich kultivieren. Als Praktizierende sollten wir uns selbst stets mithilfe des Fa überprüfen und erhöhen. Wenn man Familienangehörige einfach als gewöhnliche Menschen betrachtet, die wissen, dass man ein Praktizierender ist, kann sich die Beziehung zu ihnen – ob sie nun Praktizierende sind oder nicht – möglicherweise verbessern.

Wenn wir unsere Familienangehörigen zudem als ganz normale Menschen betrachten, achten wir bewusster auf unsere Worte und Taten. Diese Achtsamkeit wirkt sich auf unsere Fähigkeit aus, Dafa zu bestätigen, den Anweisungen des Meisters zu folgen und uns an den Maßstäben von Dafa zu orientieren. Infolgedessen werden wir toleranter gegenüber unseren Familienangehörigen und können besser harmonische Beziehungen zu ihnen pflegen.

Ein Beispiel: Ich komme müde nach Hause. Dann möchte ich mich oft ausruhen oder die Übungen machen oder aber auch die Zeit zum Nachholen für das Aussenden aufrichtiger Gedanken nutzen. Im Haus herrscht dann manchmal jedoch ein großes Durcheinander. Überall liegen schmutzige Sachen herum und im Spülbecken stapelt sich benutztes Geschirr. Die Familienmitglieder spielen an ihren Handys, so als ob die häusliche Situation sie nichts angehe. Hält ein solcher Zustand über längere Zeit an, können unangenehme Gefühle oder auch Frust aufkommen. Ich denke dann manchmal: „Das Kind nimmt so wenig Rücksicht auf andere. Warum hilft es nicht beim Abwasch, beim Kochen oder bei der Hausarbeit? Das Haus gehört doch nicht mir allein. Ich bin so müde – warum hat niemand Verständnis dafür und kümmert sich darum?“ Ganz gleich, welche Rolle wir zu Hause spielen: Es ist leicht, sich ungerecht behandelt zu fühlen.

Diese Erfahrung hat bei mir zu einem tieferen Verständnis des Fa geführt. Ich erkannte, warum der Meister uns dazu ermutigt, „Qing“ loszulassen. Zudem verstand ich, wieso man Familienangehörige wie gewöhnliche Menschen oder einfach wie normale Mitbewohner behandeln sollte. Auf diese Weise lassen wir uns wahrscheinlich weniger vom Qing gewöhnlicher Menschen beeinflussen.

Ich bin der Meinung, dass wir als Praktizierende besonders auf unser Verhalten gegenüber nicht praktizierenden Verwandten und Freunden achten müssen. Jede unserer Handlungen wirft ein Licht auf Dafa. Dafa zu bestätigen und Lebewesen zu erretten, ist unsere Mission. Wir tragen zu einem harmonischen häuslichen Umfeld bei, indem wir Konflikte mit Familienangehörigen vermeiden und im häuslichen Alltag Toleranz zeigen. Dazu gehört, Unzufriedenheit abzulegen und es zu unterlassen, anderen die Schuld zu geben oder sie zu kritisieren. Wir müssen nach innen schauen, um die Wurzel dieser schlechten Gesinnungen zu beseitigen. Wir sollten praktizierende Familienangehörige wie gewöhnliche Menschen behandeln, sodass sie sich angenommen und barmherzig behandelt fühlen. Die Harmonie in der Familie kann sich so erst einstellen.

Die Familienangehörigen werden zufrieden sein, ihre Aufgaben gut erledigen und eine positive Haltung ausstrahlen. Auf diese Weise können auch sie Dafa bestätigen, Lebewesen erretten und ihre Mission erfüllen.

Mitpraktizierende – einschließlich der Familienangehörigen – sind alle Schüler des Meisters. Jeder von uns sollte sich gemäß dem Maßstab des Fa erhöhen, anstatt eigenen Maßstäben oder Vorstellungen zu folgen. Wir sollten niemals den Meister und Dafa benutzen, um Forderungen an unser Umfeld zu stellen. Auch Familienangehörige sind Menschen; ob sie sich gut verhalten oder nicht, wird vom Meister und Dafa beurteilt. Wenn wir versuchen, Familienangehörige anhand der Maßstäbe von Dafa zu belehren, führt dies zwangsläufig zu Konflikten. Tatsächlich spiegelt das Verhalten unserer Familienangehörigen oft unser eigenes wider. Vielleicht gibt es etwas an uns selbst, das wir kultivieren müssen. Wir sollten zuerst bei uns selbst nachsehen und uns ändern, falls ein ähnliches Problem vorliegt.

Im Alltag müssen wir auf die Details achten. Wir sollten uns häufiger die Serie „Die Parteikultur auflösen“ anhören. So können wir die schlechten Gewohnheiten ablegen, die wir unter dem Einfluss der Parteikultur angenommen haben. Je mehr Parteikultur wir beseitigen, desto eher können wir die Dinge aus der Sicht anderer Menschen betrachten.

Meine Tochter bestätigt Dafa durch ihre Fröhlichkeit

Meine Tochter ist eine junge Falun-Dafa-Praktizierende. Sie zeigt zu Hause einige schlechte Angewohnheiten, genau wie andere Kinder. Im Alltag bemühe ich mich sehr, zu Hause alles gut zu meistern. Ich nehme stets Rücksicht auf sie und kritisiere sie nie, denn ich weiß, dass Kritik ihr nicht dabei hilft, sich zu verbessern.

Letztes Jahr zog unser Geschäft um und Regale mussten abgebaut werden. In den vergangenen zehn Jahren sind wir unzählige Male umgezogen. So wurden diese Regale dutzende Male auseinander- und wieder zusammengebaut. Wenn wir diese Arbeit machen, bin ich auch manchmal müde und hoffe, dass mir jemand zur Hand geht.

Meine Tochter war im Nebenzimmer und war ganz in ihr Handy vertieft. Ich rief sie mehrmals. Sie kam, um mir kurz zu helfen. Dann wandte sie sich wieder ihrem Handy zu. Ich sagte nichts – schon gar kein kritisches Wort. Jedoch fühlte ich mich trotz allem unwohl. Ich wusste, dass niemand solche mühsamen und langweiligen Arbeiten gerne erledigt. Dann sagte ich mir jedoch, dass dies mein Kultivierungsweg ist. Mein Unmut verflog. Ich musste diese Aufgabe gut bewältigen. Ich drehte eine Schraube nach der anderen fest. Zwischendurch machte ich Pausen, wenn ich müde war. Etwas später machte ich weiter. Ich war entschlossen, meine Pflichten zu erfüllen, und nahm mir vor, nachsichtig zu sein. Vor allem aber wollte ich, dass meine Tochter zu Hause zufrieden ist. Es sollte keine Kritik und keinen Zwang geben. Fürsorge, Hilfe, Ermutigung und gemeinsames Vorankommen sollten das gemeinsame Leben erfüllen.

Meine Tochter hinterlässt bei Verwandten und Freunden einen sehr guten Eindruck. Sie ist höflich, spricht und verhält sich angemessen. Zudem verfügt sie über viel Wissen über traditionelle Kultur. Sie ist klug, hat eine aufrichtige Sicht auf die Welt und das Leben und strahlt eine fröhliche Energie aus – wie ein sonniger Engel. Viele Menschen fragen sich, aus welcher Familie ein solches Kind stammt. Sie wünschen sich, ihre eigenen Kinder wären ebenso. Auf diese Weise bestätigt unsere Tochter das Fa. Alle anderen wissen, dass ich Falun Dafa praktiziere. So ist es an sich schon eine Bestätigung des Dafa, wenn sie das fröhliche Wesen meines Kindes erleben.

Einmal machte uns der Meister Mut, was unseren Weg anbelangte. Wir gingen als Familie in ein Restaurant, in das wir ziemlich oft gehen. Die Besitzerin sagte plötzlich zu uns: „Ich sehe euch beide gerne, ich sehe euer Kind gerne. Sie ist wirklich nett. Ihr beide seid immer so fröhlich, als könnte euch nichts etwas anhaben.“

Ich hoffe, dass Mitpraktizierende die Anhaftung ablegen können, Dinge von anderen zu verlangen. Wir sollen vermeiden, unserem Umfeld die eigenen Vorstellungen aufzudrängen. Noch schlimmer ist es, von praktizierenden Familienangehörigen zu erwarten, dass sie die Maßstäbe des Dafa erfüllen. Die Maßstäbe des Dafa sollen unser eigenes Verhalten leiten und entsprechen der Erkenntnis unserer eigenen Ebene. Sie sollten nicht dazu dienen, über andere zu urteilen. Wir müssen nachsichtig sein und mit allen in unserer Umgebung gut zusammenarbeiten. Das ist nicht einfach. Wenn man es wirklich schafft, wird alles reibungslos verlaufen. Viele Schwierigkeiten werden sich dann auf natürliche Weise auflösen.