(Minghui.org) Ich bin Oberschülerin und praktiziere seit meiner Kindheit gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Großmutter Falun Dafa. Mein ganzes Leben lang war der barmherzige Meister an meiner Seite. Ich bemühe mich, nach den Prinzipien von Dafa zu leben und ein guter Mensch zu sein.
Da meine Mutter eine Praktizierende ist, war ich schon vor meiner Geburt von der Gnade des Buddha umgeben und war stets vollkommen gesund. Kindergärten sind dafür bekannt, dass sich dort Viren verbreiten, sodass Kinder häufig krank werden und Fehlzeiten haben. Ich war in drei Jahren nur ein einziges Mal abwesend, als es nämlich einen Taifun gab. Ich bin die Gesündeste unter meinen Mitschülern. Während sich andere Schüler oft über Kleinigkeiten ärgern oder abends Schwierigkeiten haben einzuschlafen, kann ich die Probleme des Tages loslassen, indem ich in mich gehe und meinen Charakter veredele. So schlafe ich schnell ein.
Die moralischen Maßstäbe der Gesellschaft sinken immer weiter, sodass man im Klassenzimmer oft derbe Sprüche hört. Selbst Mitschüler, die zuvor nie geflucht haben, haben sich diese schlechte Angewohnheit zu eigen gemacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein einziges Schimpfwort ausgesprochen. Meine Mitschüler bewundern mich dafür.
Während eines schriftlichen Tests hatte sich ein Mitschüler irgendwie die Antworten aus einer anderen Klasse beschafft und fast alle anderen eilten herbei, um sie sich anzusehen. Ich weigerte mich mitzumachen, da dies gegen das Prinzip „Wahrhaftigkeit“ von Falun Dafa verstoßen hätte. Obwohl es nur ein kleiner Test war, bestand ich darauf, meine Note ehrlich durch eigene Anstrengungen zu verdienen.
Auch beim Umgang mit elektronischen Geräten halte ich mich an strenge Maßstäbe. Während sich viele Mitschüler, sobald sie ein Handy in die Hände bekamen, Videos anschauen oder Spiele spielen und völlig darin versinken, empfinde ich diese Geräte lediglich als Werkzeuge. Sobald die Aufgabe erledigt ist, lege ich sie beiseite. Manchmal zögere ich sogar, sie überhaupt zu benutzen. Es gibt jedoch Momente, in denen mir die Selbstbeherrschung schwerfällt, deshalb bitte ich meine Mutter, die Geräte mit einem Passwort zu sperren. Meine Mitschüler nennen mich das „reinste Kind“ und scherzen, dass mein Verhalten das allgemeine Niveau der Klasse anhebe. Ob dies nun als Kompliment gemeint ist oder ob man mich damit necken will – ich bin entschlossen, gemäß der Lehre von Dafa ein guter Mensch zu sein und mich aufrichtig zu verhalten. Ich weigere mich, mich anzupassen, indem ich blind der breiten Masse folge.
Dass ich all dies tun kann, verdanke ich der ständigen Führung und dem Schutz des Meisters. Das hat sich in meinem Leben auf wundersame Weise gezeigt. Als ich das erste Mal allein mit dem Fahrrad nach Hause fuhr, war ich etwas besorgt. Als ich mich einer großen Kreuzung näherte, wirkten die Ampelsignale in der Ferne verwirrend. Einen Moment lang konnte ich nicht einschätzen, ob es sicher war, die Straße zu überqueren. Da Fahrzeuge aller Größen hin- und herfuhren, hätte eine falsche Bewegung gefährlich werden können. Zu meiner Überraschung fuhr ein älterer Mann auf einem Fahrrad heran, fuhr vor mir her und überquerte die Straße. Ich folgte ihm und meisterte so die schwierige Straßenkreuzung erfolgreich. Da er in dieselbe Richtung fuhr, folgte ich ihm weiter. Als wir den letzten Abschnitt einer mir gut bekannten Strecke erreichten, fuhr er davon und ich kam sicher nach Hause. Rückblickend erscheint mir das wirklich bemerkenswert. Mir wurde klar, dass der Meister mich dadurch nach Hause gebracht hatte.
Auch im Schulunterricht stehe ich vor Herausforderungen. Der schulische Druck ist heutzutage immens. An den Wochenenden besuchen fast alle meine Mitschüler Nachhilfekurse in Mathematik, Physik und Chemie, oft auch in Chinesisch und Englisch. Auch ich folgte dieser Routine seit der Mittelstufe. Obwohl ich nur drei Fächer belegte, zehrte das dennoch erheblich an meinen Kräften.
Nach dem Eintritt in die Oberstufe stieg der Schwierigkeitsgrad des Mathematik-Nachhilfekurses sprunghaft an und näherte sich dem Niveau von Mathematikwettbewerben an. Meine Mutter und ich besprachen diese Situation lange und sie bestand darauf, dass ich ein paar Kurse abwählte, aber ich hatte Angst, auch nur einen davon aufzugeben – ich befürchtete, dann in Rückstand zu geraten und mit dem Lehrplan nicht mehr Schritt halten zu können.
Später wurde mir klar, dass Dafa das Wichtigste ist. Zu viel Zeit für Nachhilfe aufzuwenden, würde die Zeit für das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen verringern, sodass ich mehr verlieren als gewinnen würde.
Daher gab ich den Mathematik-Nachhilfekurs schließlich auf. Stattdessen verbrachte ich meine Wochenenden damit, mir Vorschauvideos online anzusehen und Übungsaufgaben mithilfe eines Lernleitfadens zu lösen. Meine Mathematiknoten im Unterricht waren normalerweise eher durchschnittlich. Doch bei der bezirksweiten Abschlussprüfung am Ende des Schulhalbjahres erzielte ich unerwartet eine sehr hohe Punktzahl und gehörte zu den besten Schülern der Klasse; ich übertraf sogar jene leistungsstarken Mitschüler, die denselben Mathematik-Nachhilfekurs besucht hatten wie ich.
Während der Prüfung kamen mir nacheinander unerwartete Gedanken, die mir halfen, die schwierigsten Aufgaben zu lösen. Ich weiß, dass der Meister mich während dieses gesamten Prozesses geführt und ermutigt hat. Allein mit meinen eigenen Fähigkeiten hätte ich sicherlich keine so hohe Punktzahl erreichen können.
Ich hoffe, dass dieser Artikel den Menschen zeigt, wie wunderbar Falun Dafa ist!
Ich bin dem Meister und Dafa zutiefst dankbar, dass sie mich auf jedem Schritt meines Weges begleitet und mich dorthin gebracht haben, wo ich heute bin!