(Minghui.org) Sobald der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für die 23. Minghui-Fa-Konferenz auf dem chinesischen Festland veröffentlicht worden war, schrieb ich einen Artikel über meine Kultivierungserfahrungen und reichte ihn ein.
Ich möchte meine Erkenntnisse dazu teilen. Außerdem möchte ich die Praktizierenden dazu ermutigen, sich gegenseitig zu unterstützen und Artikel für die jährliche Minghui-Fa-Konferenz einzureichen.
Vor einigen Jahren ermutigte mich mein Mann, der ebenfalls Praktizierender ist, einen Artikel einzureichen. Ich entgegnete, dass ich mich nicht fleißig kultiviert hätte und daher nichts zu schreiben wisse. Er meinte, ich solle einfach schildern, wie ich das Fa erhalten, welche Erfahrungen ich bei der Kultivierung gemacht und welche Veränderungen ich durchlaufen hätte, sowie meine Gedanken dazu – mehr müsse ich nicht tun.
Er wies darauf hin, dass es bei der Kultivierung darum gehe, die eigenen Grenzen zu überwinden. Wenn ich mich nicht gut kultiviert hätte, könnte ich erkennen, wo meine Lücken seien. Es wäre hilfreich, wenn ich einen Artikel schreiben würde. Er fügte hinzu, dass ich nicht nur von Minghui.org profitieren, sondern die Seite auch unterstützen solle. Obwohl ich zustimmte zu schreiben und wusste, dass es das Richtige war, zögerte ich. Doch mir wurde klar, dass diese Zurückhaltung nicht von meinem wahren Selbst stammte, so ignorierte ich diesen Gedanken und beschloss, einen Artikel zu schreiben.
Als ich mit einem Stift in der Hand am Tisch saß, empfand ich immense Dankbarkeit für die barmherzige Errettung durch den Meister. Indem ich darüber nachdachte, wie ich damals mit dem Praktizieren begonnen hatte, gewann ich die Beflissenheit zurück, die ich zu Beginn verspürt hatte.
Mit der Hilfe meines Mannes reichte ich meinen Artikel ein und empfand danach große Freude. Dieses Gefühl der Begeisterung und Heiligkeit war genauso wunderbar wie das Gefühl, das ich hatte, als ich vor Jahren an der Protestaktion am 25. April teilnahm. Seitdem reiche ich jedes Jahr einen Artikel ein und betrachte dies als eine Gelegenheit zur Kultivierung.
Mir wurde klar, dass es dabei nicht nur darum geht, mich selbst zu erhöhen, sondern auch darum, die Praktizierenden als Ganzes zu unterstützen. Immer wenn der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für die jährliche Fa-Konferenz veröffentlicht wurde, lasen wir die Bekanntmachung in unserer Fa-Lerngruppe gemeinsam laut vor.
Nach unserer Diskussion über die Bedeutung der Einreichung von Artikeln beteiligten sich viele Praktizierende. Wir unterstützten diejenigen, die gerne schreiben wollten, aber nicht sicher waren, wo sie anfangen sollten. Infolgedessen hat in den letzten Jahren jedes Mitglied unserer Fa-Lerngruppe einen Erfahrungsbericht eingereicht.
Wir haben uns an Praktizierende gewandt, die nicht am Fa-Lernen teilnahmen, und sie gebeten, über ihre Kultivierungserfahrungen zu schreiben. Jedes Jahr veranstalteten wir eine kleine Fa-Konferenz bei mir zu Hause oder bei einem anderen Praktizierenden und lasen unsere Artikel vor.
Einige Tage vor der Fa-Konferenz kamen die Organisatoren zusammen, um die Entwürfe durchzugehen und alle Inhalte zu überarbeiten, die nicht mit dem Fa übereinstimmten. Auch dieser Prozess half jedem, sich zu erhöhen. Während der Konferenz diente der Austausch dazu bei, dass sich jeder weiter erhöhen konnte, sodass sich die Gruppe als Ganzes erhöhte.
Durch das jahrelange gemeinsame Fa-Lernen, das Einreichen von Artikeln für Fa-Konferenzen und die Teilnahme am gemeinsamen Erfahrungsaustausch machten wir alle rasch Fortschritte. Anfangs ermutigten mich andere Praktizierende, Artikel einzureichen. Später schrieb ich aus eigener Initiative, half anderen Praktizierenden beim Verfassen ihrer Beiträge und übernahm schließlich auch deren Bearbeitung und Einreichung. Später wurde ich als Gutachterin tätig.
In diesem Prozess erkannte ich meine Unzulänglichkeiten und wurde mir bewusst, wie schwierig es für alle Beteiligten ist. Wir sollten bei unserem Handeln von uns aus an andere denken und auf sie Rücksicht nehmen. Eine solche Haltung hilft ihnen wirklich und trägt dazu bei, das Fa zu bewahren. Durch das Einreichen von Beiträgen für die Fa-Konferenz können wir mit den Falun-Dafa-Praktizierenden auf der ganzen Welt einen gemeinsamen Körper bilden.
Wenn wir Praktizierende zu Hause besuchten, brachten wir Artikel von Minghui.org über den Aufruf zur Einreichung von Beiträgen mit und tauschten uns über Artikel aus, die von Praktizierenden vor Ort geschrieben worden waren. Dadurch vertiefte sich das Verständnis der Praktizierenden und alle begannen aus eigener Initiative, Artikel zu schreiben. Sie schreiben nicht nur dann, wenn Minghui zur Einreichung von Beiträgen aufruft, sondern verfassen und reichen auch Artikel ein, sobald sie bei ihrer Kultivierung zu neuen Erkenntnissen gelangen.
In diesem Jahr hatte sich unsere Gruppe bereits im Voraus gut vorbereitet, sodass wir keine Zeit mehr darauf verwenden mussten, darüber zu diskutieren, ob wir Artikel schreiben sollten. Stattdessen stimmten wir uns darüber ab, wer einen Computer hatte und seine Beiträge selbst abtippen und einreichen konnte und wer andere Praktizierende dazu ermutigen konnte, ebenfalls Beiträge zu verfassen. Einige Praktizierende hatten sich frühzeitig vorbereitet und ihre Beiträge zügig eingereicht. So blieb ihnen noch Zeit, anderen dabei zu helfen, ihre handschriftlichen Entwürfe abzutippen.
Es war wirklich erstaunlich: Bereits am Tag nach unserem Austausch wurde der Aufruf von Minghui veröffentlicht und ich reichte meinen Artikel sofort ein. Mir wurde klar, dass das Einreichen eines Erfahrungsberichts dazu beiträgt, Störungen zu beseitigen und die Verfolgung durch die KP Chinas aufzulösen und dass wir dabei dem Meister folgen, um eine neue Ära einzuleiten!
Praktizierende, die noch nie einen Artikel eingereicht haben, sollten darüber nachdenken, warum sie dies bisher nicht getan haben, und sich überlegen, wen sie um Unterstützung bitten können.
Über unsere Kultivierungserfahrungen zu schreiben und Beiträge für eine Fa-Konferenz einzureichen, ist eine Gelegenheit zur Kultivierung. Diejenigen, die bereits Artikel eingereicht haben, sollten sich bewusst machen, dass es nicht allein um die Teilnahme geht. Vielmehr sollten sie den Schreibprozess ernsthaft nutzen, um sich selbst zu reflektieren und zu erkennen, wo sie sich noch erhöhen können.
Ich habe dies niedergeschrieben, um einen weiteren Austausch anzuregen. Im gemeinsamen Gespräch wurde uns klar, dass wir unsere Aufgabe nicht einfach nur mechanisch erfüllen sollten. Wir sollten unsere Artikel mit Sorgfalt verfassen und das Schreiben nicht aufschieben.
Unser Ziel besteht nicht nur darin, uns selbst zu erhöhen, sondern auch darin, anderen Praktizierenden zu helfen und die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären. Wenn wir unsere Erkenntnisse aus der Kultivierung zusammenfassen, geht es weder darum, unsere Lücken hervorzuheben, noch darum zu zeigen, wie gut wir uns kultiviert haben. Vielmehr kann ein aufrichtiger und offener Austausch die Herzen der Menschen berühren und das Fa bestätigen.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch