(Minghui.org) Eine Frau aus der Stadt Baishan in der Provinz Jilin wurde wegen ihres Glaubens an Falun Dafa in das Frauengefängnis der Provinz Jilin überstellt, wo sie eine vierjährige Haftstrafe absitzen soll. Das hat die Minghui-Redaktion kürzlich erfahren.
Yuan Shufang, 72, wurde 2025 verhaftet. Die Behörden ließen ihre Familie über den Stand ihres Falles im Dunkeln. Nur ihre Überführung ins Gefängnis konnte die Familie kürzlich bestätigen. Einzelheiten zu ihrer Festnahme, Anklage, Gerichtsverfahren und Urteilsverkündung sind jedoch unklar.
Yuan begann am 29. Juli 1997 Falun Dafa zu praktizieren. Viele ihrer Langzeitbeschwerden, darunter Herz- und Magenbeschwerden, rheumatoide Arthritis und Ischias, verschwanden alle in weniger als einem Monat. Seitdem erfreute sie sich bester Gesundheit und sah um Jahrzehnte jünger aus, als sie tatsächlich war.
Seit Beginn der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1999 geriet Yuan wiederholt ins Visier der KPCh, weil sie an ihrem Glauben festhielt.
Am 4. Februar 2000 wurde sie verhaftet, weil sie nach Peking gegangen war, um für das Recht auf das Praktizieren von Falun Dafa zu appellieren. Während sie in der Polizeibehörde des Bezirks Haidian festgehalten wurde, befahlen die Polizisten den Insassen, sie mit eiskaltem Wasser zu übergießen und zu schlagen. Ihre Nase blutete und sie war mit blauen Flecken übersät.
Zwei Tage später, am 6. Februar, weigerte sie sich, der Polizei ihre Adresse preiszugeben. Daraufhin zwang die Polizei sie, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen und dann barfuß im Schnee zu stehen. Die Beamten übergossen sie mit Wasser und bedeckten ihre Füße, ihren Hals, ihre Brust und ihre Arme mit Schnee. Als der Schnee geschmolzen war, wiederholten sie den Vorgang noch zweimal.
Folterillustration: im Schnee eingegraben werden
Nachdem sie zurück in den Wachraum gebracht worden war, setzten die Polizisten Elektroschocker gegen sie ein, bis der Akku leer war.
Am 17. Februar 2000 wurde Yuan erneut verhaftet und 15 Tage lang festgehalten. Nach ihrer Freilassung fuhr sie erneut nach Peking, um sich dort für Falun Dafa einzusetzen, und wurde erneut 15 Tage lang inhaftiert. Die Polizei erpresste 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) von ihr. Nur 4.000 Yuan wurden ihr später zurückgegeben.
Yuans nächste Verhaftung erfolgte am 15. Oktober 2004 durch vier Beamte der Polizeistation Lushuihe. Die vier Beamten trugen sie in den Streifenwagen und legten sie in den Fußraum. Ein Beamter trat ihr ins Gesicht.
Nach 45 Tagen im Untersuchungsgefängnis Fusong wurde Yuan zu 18 Monaten Zwangsarbeit verurteilt und in die Vierte Abteilung des Zwangsarbeitslagers Heizuizi verlegt.
Die Wärter Zhang Guimei, Guan Wei und Wang Zhufeng sowie ein Arzt namens Wei versuchten, sie zu zwingen, eineGarantieerklärung zum Verzicht auf Falun Dafa zu unterschreiben. Sie schlugen sie, hielten sie in Einzelhaft, zwangsernährten sie, setzten Elektrostäbe gegen sie ein und fesselten sie auf einer Art Totenbett in Spreizstellung. Die Folter auf dem „Totenbett“ verursachte so schwere Verletzungen an ihren Gliedmaßen, dass sie drei Monate lang nicht in der Lage war, sich selbst anzuziehen, zu gehen oder zu essen.
Nachstellung von Folter: Totenbett
Während der Elektrostab an ihr eingesetzt wurde, zitterte sie und hatte Schaum vor dem Mund. Die Wärter erhöhten die Stromstärke, um ihre Schmerzen zu verschlimmern. Durch das heftige Zittern ihres Körpers rieb die Handschelle an ihrem rechten Handgelenk, sodass der Knochen schließlich freilag. Auch ihre Füße waren blau und schwarz.
Nach Ablauf ihrer Haftstrafe weigerten sich die Wärter, sie freizulassen, mit der Begründung, sie habe Falun Dafa nicht abgeschworen. Sie ordneten unbezahlte Arbeit an. Yuan weigerte sich und wurde daraufhin in Einzelhaft genommen.
45 Tage nach der Verlängerung ihrer Haftstrafe begann sie aus Protest Falun-Dafa-Übungen zu machen. Die Wärter verlängerten ihre Haft um weitere sechs Tage. Als Yuan aus Protest „Falun Dafa ist gut!“ rief, packten die Wärter Guan und Wang sie von hinten am Kragen und traten auf sie ein: 15-mal hintereinander und dann weitere 21-mal. Ihre Arme waren voller blauer Flecken. Die Wärter schlugen ihr ins Gesicht, fesselten sie mit Handschellen ans Bettgestell und verweigerten ihr den Toilettengang. Als sie sie bei den Falun-Dafa-Übungen beobachteten, traten sie erneut nach ihr. Sie drohten ihr mit unbefristeter Haft, sollte sie Falun Dafa nicht abschwören. Yuan blieb standhaft und trat aus Protest in Hungerstreik.
Während Yuans verlängerter Haftzeit suchte ihr Mann das Arbeitslager 2-mal auf, um ihre Freilassung zu fordern – vergebens.
Nach ihrer Freilassung wurde Yuan weiterhin von der Polizei schikaniert. Die psychische Belastung beeinträchtigte die Gesundheit ihres Mannes, er verstarb im Jahr 2013.