(Minghui.org) Als Dianna Ruff, die sich beruflich um Kinder mit besonderen Bedürfnissen kümmert, erfuhr, dass Praktizierende in China aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden und sogar Gefahr laufen, Opfer von Zwangsorganentnahmen zu werden, empfand sie einen starken Kontrast: „Hier ist es so friedlich und harmonisch und doch höre ich von solch grausamen Taten. Dieser Gegensatz ist erschreckend. Glücklicherweise gibt es noch Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“
Ruff erfuhr von der jahrzehntelangen Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), als sie an den Wochenenden vom 14. bis 22. August 2026 mit Falun-Dafa-Praktizierenden ins Gespräch kam. Diese hatten in den Pariser Stadtvierteln Belleville, Place d’Italie und Châtelet Informationsveranstaltungen abgehalten.
Diese zufällige Begegnung auf den Straßen von Paris bot den Menschen nicht nur Einblicke in die Verfolgung in China, sondern machte sie auch mit den Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vertraut. Auch viele andere Passanten verurteilten die schweren Menschenrechtsverletzungen in China und unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.


Praktizierende stellen am 22. August 2026 im Pariser Stadtviertel Châtelet Falun Dafa vor und informieren über die Verbrechen der KP Chinas (Minghui.org)

Passanten unterzeichnen am 22. August 2026 während einer Veranstaltung im Pariser Viertel Châtelet eine Petition, um die Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen (Minghui.org)
Praktizierende führen am 21. August 2026 in Belleville, Paris, die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)


Falun-Dafa-Praktizierende am 15. August 2026 auf der Place d’Italie in Paris (Minghui.org)
Michelle Fatoux, eine Sozialarbeiterin aus der Umgebung von Paris, sprach am 22. August mit den Falun-Dafa-Praktizierenden während deren Veranstaltung im Pariser Stadtviertel Châtelet. Als sie erfuhr, dass Menschen verfolgt werden, weil sie nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben, und dass die KP Chinas sie zur Zielscheibe für Organraub macht, brauchte sie eine ganze Weile, um sich zu beruhigen. „Ich finde keine passenden Worte, um das Ausmaß dieser Gewalt zu beschreiben“, so Fatoux. „Das ist Folter. Solche Taten müssen von der internationalen Gesellschaft verurteilt werden.“
Sie war der Ansicht, dass die erzwungene Organentnahme bei lebenden Menschen nicht nur einzelne Leben schädigt, sondern auch die grundlegende Menschenwürde und moralische Mindeststandards auf schwerwiegende Weise mit Füßen tritt. „Sie entnehmen die Organe und verkaufen sie. Eine derartige illegale und unmenschliche Handlung muss verurteilt werden und die internationale Gesellschaft sollte darauf aufmerksam werden.“
Besonders beeindruckt war Fatoux davon, dass die Praktizierenden trotz langjähriger Verfolgung beschlossen haben, öffentlich und auf friedliche Weise von ihren schmerzhaften Erlebnissen zu berichten. „Eine solche Situation ist so perfide und bedrückend. Es ist wirklich bewundernswert, dass Sie den Mut aufbringen, dies öffentlich zu machen“, erklärte sie.
Brahim Nasri aus Algerien arbeitet an einem Flughafen in Paris. Er blieb lange vor der Informationstafel der Praktizierenden stehen und las die dortigen Informationen. Dann äußerte er gegenüber den Praktizierenden seine tiefe Bestürzung darüber, wie Praktizierende in China verfolgt werden – insbesondere über die gewaltsame Organentnahme – und sagte: „Ich kann ein friedliches Leben führen, während Menschen anderswo auf der Welt, vor allem in China, solches Leid ertragen müssen.“
Als er erfuhr, dass die Leitprinzipien von Falun Dafa Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind, meinte er: „Das sind Prinzipien, an die sich die gesamte Menschheit halten sollte.“ Er fügte hinzu: „Ohne diese Werte hat die Menschheit keine Zukunft. Es sind Werte, die jeder vernünftige und gutherzige Mensch hochhalten sollte.“