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Die Prinzipien von Falun Dafa an meinem Arbeitsplatz wahren

30. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Im Jahr 1997 habe ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Im Verlauf meines Kultivierungsweges habe ich es geschafft, Anhaftungen loszulassen und mich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anzugleichen. Mit der Zeit habe ich auf der Grundlage des Fa auch aufrichtige Erkenntnisse gewonnen. Voller unendlicher Dankbarkeit gegenüber dem Meister möchte ich hier meine Kultivierungserfahrungen teilen. Bitte weist mich freundlicherweise auf etwaige Unzulänglichkeiten hin.

Anwendung der Dafa-Prinzipien im Beruf

Mein Mann und ich hatten beide unsere Arbeitsplätze verloren. So zogen wir in eine andere Stadt, um neue Arbeit zu finden. Dort lernte ich zufällig eine Apothekeninhaberin kennen. Mir fehlte jedoch die Ausbildung für die Arbeit. Sie machte eine Ausnahme und stellte mich dennoch ein. Sie sagte: „Sie sind die einzige Angestellte, die über keine medizinische Ausbildung verfügt. Ich habe Sie dennoch eingestellt, weil Sie über Erfahrung im Verkauf und Marketing verfügen und einen aufgeweckten sowie schlagfertigen Eindruck machen.“

Bei der Arbeit orientiere ich mich in allem, was ich tue, an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Ich habe mir Fachwissen angeeignet und bitte erfahrene Kollegen demütig um Rat. Ich scheue mich weder vor harter Arbeit noch davor, selbst tatkräftig mit anzupacken. Jedes Detail meiner Arbeit erledige ich gewissenhaft und mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Viele Kunden schätzen meine ehrliche und vertrauenswürdige Art der Kundenbetreuung. Dies hat zu einer Zunahme an Stammkunden und einem deutlichen geschäftlichen Aufschwung geführt.

Eines Tages kam ein Kunde ins Geschäft und wollte von mir bedient werden, doch ich hatte meinen Dienst noch nicht angetreten. Der diensthabende Vorgesetzte erklärte dem Kunden, dass ich erst in der Nachmittagsschicht arbeiten würde, und bot ihm seine Hilfe an. Der Kunde bestand jedoch darauf, auf mich zu warten, mit der Begründung: „Ich vertraue ihr.“ Er wartete an jenem Nachmittag gemeinsam mit seiner Enkelin schon eine ganze Weile im Geschäft, bis ich eintraf. Als ich davon erfuhr, war ich tief bewegt.

Dieses Vertrauen zu bewahren, liegt in meiner Verantwortung. Es ist die treibende Kraft von Dafa hinter meinem Engagement für meine Arbeit und hat eine positive Beziehung zwischen mir und den Kunden gefördert. Dieses Vertrauen verdanke ich der Anleitung durch die Lehre des Meisters.

Beförderung zur Apothekenleiterin

Meine Arbeit in allen Bereichen fand bei meiner Chefin und bei meinen Vorgesetzten Anerkennung. Zwei Monate später bat mich meine Chefin zweimal darum, die Leitung der Apotheke zu übernehmen. Beide Male lehnte ich ab, da drei meiner Vorgänger nacheinander gekündigt hatten – hauptsächlich aufgrund der geringen Umsätze. In den vergangenen sieben oder acht Jahren hatte der Umsatz nie die Marke von 100.000 Yuan (rund 12.800 Euro) überschritten. Wenn die Chefin kein Geld verdient, verdienen natürlich auch die Angestellten nichts.

Als die Chefin mich ein drittes Mal ansprach, sagte sie eindringlich: „Tun Sie mir doch diesen Gefallen!“ Ich hatte keine andere Wahl, als zuzustimmen. Allerdings hoffte ich, dass sie so schnell wie möglich eine geeignetere Kandidatin finden würde, da ich mich für diese Rolle noch nicht genügend qualifiziert fühlte.

Zu meiner Überraschung stiegen unsere Umsätze nach meiner Übernahme der Leitung Monat für Monat an. Sechs Monate später lagen sie zwischen 180.000 und 190.000 Yuan und erreichten sogar die Marke von 200.000 Yuan.

Eine Gehaltserhöhung auf anständige und würdevolle Weise fordern

Die Chefin verdiente mehr und die Angestellten bekamen höhere Löhne, doch mein Gehalt hatte sich selbst nach mehreren Monaten noch nicht verändert. Angesichts der Behandlung durch die Chefin dachte ich über das Prinzip „Ohne Verlust kein Gewinn“ nach.

In der heutigen Gesellschaft verfallen die moralischen Maßstäbe. Es ist üblich, dass Arbeitgeber Löhne einbehalten, Angestellte schlecht behandeln, ihre Arbeitsbelastung erhöhen, sie zu Überstunden zwingen und ihre Arbeitszeiten verlängern. Doch die Angestellten trauen sich nicht, ihre Unzufriedenheit zu äußern.

Als Dafa-Schüler, die sich kultivieren, tragen wir die Mission, den Meister bei der Fa-Berichtigung und der Errettung aller Lebewesen zu unterstützen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf ging ich offen und selbstbewusst auf meine Chefin zu, um über mein Gehalt zu sprechen. Wir sprachen dreimal miteinander und jedes Mal erhielt ich eine Gehaltserhöhung.

Die Chefin fragte: „Wissen Sie, warum ich Ihnen jedes Mal eine Gehaltserhöhung gegeben habe?“ Ich verneinte. „Ganz einfach, weil Sie so hervorragende Arbeit leisten.“ Ich erwiderte: „Genau deshalb habe ich das Recht, nach mehr Gehalt zu fragen, oder nicht?“ Sie lachte laut auf und meinte: „Gut gesagt, sehr gut gesagt.“

Ich wählte den direktesten Weg, um die anfängliche Zurückhaltung der Chefin gegenüber einer Gehaltserhöhung zu überwinden. Nachdem sie ihre Einstellung geändert hatte, florierte das Geschäft und sie bekam genau das, was sie sich erhofft hatte. Letztendlich war es das Schicksal, das uns zusammengeführt hatte.

Meine Familie wird dafür gesegnet, dass sie mich unterstützt

Ich praktiziere seit über 20 Jahren Falun Dafa. Mein Sohn hat mich stets dabei unterstützt und mir geholfen, Menschen zu erretten. Während seiner Schulzeit erklärte er die wahren Umstände über Falun Dafa einigen seiner Mitschüler, half ihnen beim Austritt aus dem Kommunistischen Jugendverband sowie den Jungen Pionieren und übergab mir die Liste derjenigen, die ausgetreten waren.

Wenn ich die guten Taten meines Sohnes und die Ergebnisse seiner Bemühungen sehe, erfüllt es mich mit Freude und Dankbarkeit, dass so viele Menschen gerettet wurden. Da mein Sohn im Haus einer Dafa-Praktizierenden aufwuchs, hatte er ein gutes Verständnis, obwohl er nicht praktiziert. Wenn er sah, wie stark ich beansprucht war, half er mir im Haushalt, wann immer er konnte.

Im Sommer, als mein Sohn gerade einmal 15 Jahre alt war, wurden zwei männliche Familienangehörige verfolgt, weil sie Falun Dafa praktizierten, und dann zu Zwangsarbeit verurteilt. Meine Mutter kaufte eine Ladung Kohle für den Winter. Es war jedoch niemand im Haus in der Lage, die schwere Kohle zu bewegen.

Mein Sohn erkannte, dass meine betagte Mutter und ich die Kohle nicht zum Lagerplatz schaffen konnten. So übernahm er die Aufgabe stillschweigend allein. Er spannte jeden Muskel an, schleppte, zog und zerrte und wandte jede Methode an, die ihm einfiel. Er arbeitete den ganzen Nachmittag daran, bis seine Kleidung völlig durchgeschwitzt war. Als meine Mutter sah, wie erschöpft er war, weinte sie. Sie murmelte: „Eigentlich hätte das die Aufgabe deines Onkels sein sollen, doch die bösartigen Polizisten haben ihn in ein Arbeitslager gesperrt. Und nun musst du, der du noch ein Kind bist, diese Arbeit verrichten.“ Ihre Worte rührten sowohl meinen Sohn als auch mich zu Tränen.

Dennoch glaube ich, dass das Prinzip, wonach das Gute belohnt und das Böse bestraft wird, ein universelles Gesetz ist. Gerade als mein Sohn seine Berufsausbildung abgeschlossen hatte, aber noch ohne Arbeit war, wendete sich das Blatt zum Guten: Eine Arbeitsstelle bot sich uns quasi direkt vor der Haustür an. Der ehemalige Arbeitgeber meines Mannes beschloss, meinen Mann wiedereinzustellen. Der Firmenchef sagte: „Ich habe gehört, dass Sie einen Sohn haben, der Arbeit sucht. Lassen Sie ihn doch auch hier arbeiten.“ Bei dem Unternehmen handelte es sich um einen großen Staatsbetrieb im Finanzsektor.

Dieses unerwartete Glück löste die großen Schwierigkeiten unserer Familie. Ich weiß, dass es das Handeln meines Sohnes war, das ihm den Segen von Dafa einbrachte.

Auch mein Mann unterstützt meine Kultivierung. Seit über 20 Jahren sieht er, wie ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden hinausgehe, um die Menschen über die wahren Hintergründe aufzuklären und Flyer sowie andere Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen, um Menschen zu erretten. Obwohl ich merkte, dass er sich Sorgen um mich machte, versuchte er nie, mich davon abzuhalten.

Am meisten freute es mich, dass er mir in meiner größten Not zur Seite stand. Er begleitete mich, als ich einen Praktizierenden in einem Arbeitslager besuchte. Er lenkte die Wachen geschickt ab und gab mir so die Gelegenheit, wichtige Dinge mit dem Praktizierenden zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich ihm eine Abschrift der Vorträge des Meisters übergeben.