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Erleben, wie wunderbar der Zustand der „Leere“ ist

30. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Oberflächlich betrachtet ist „Leere“ nur ein Wort, doch wenn ein Praktizierender seine Anhaftungen wirklich erkennen und loslassen kann, kann er „Leere“ erfahren.

Ich bin Lehrer und wurde eines Tages plötzlich von meiner Arbeit suspendiert. Der Schulleiter sagte, ich solle mir eine Auszeit nehmen, aber ich wusste, dass der eigentliche Grund darin lag, dass ich Falun Dafa praktizierte. Ich konnte nicht umhin, aufgebracht und niedergeschlagen zu sein.

Als ich mich wieder beruhigte, versuchte ich zu erkennen, welche meiner menschlichen Anschauungen dadurch zum Vorschein gekommen waren, damit ich sie beseitigen konnte. Mir wurde klar, dass diese Gefühle auf viele tiefsitzende Anschauungen zurückzuführen waren. Da ich suspendiert worden war, hatte ich Angst, dass die Leute über das Geschehene spekulieren und tratschen könnten. Ich machte mir auch Sorgen, dass es Auswirkungen auf meine Karriere haben könnte, dass ich eine schlechte jährliche Leistungsbewertung erhalten könnte und so weiter.

Ein paar Tage später wurde ich in das Büro für Allgemeine Angelegenheiten (die interne Verwaltung der Schule) versetzt. Zunächst versuchte ich, diese Wendung der Ereignisse vor den anderen zu verbergen. Doch mir wurde schnell klar, dass dies falsch war und dass ich aus Angst und Egoismus handelte, was mein wahres Selbst verdeckte. Ich sollte mich nicht verstecken – ich hatte nichts Falsches getan. Wenn die Leute davon erfuhren, dann sollte es eben so sein.

Ich sollte eine positive Einstellung gegenüber der Situation bewahren. Durch mein Handeln wollte ich, dass alle einen guten Eindruck von Dafa bekamen, damit ich dem Meister dabei helfen konnte, Menschen zu erretten. Alle negativen Gedanken musste ich vollständig beseitigen.

Am nächsten Tag kam eine Kollegin, die ich im Folgenden „Kollegin A“ nennen werde, ins Büro. Als sie mich sah, war sie schockiert und sagte: „Was machst du denn hier? Arbeitest du hier?“ Ich bejahte. Sie sagte nichts mehr dazu, sondern ging mit einem erstaunten Gesichtsausdruck weg. Ich glaubte, dass ihr Kommen eigentlich eine Prüfung für mich sein sollte.

Ein paar Tage später saß Kollegin A mir beim Mittagessen gegenüber und fragte erneut: „Arbeitest du jetzt im Büro für Allgemeine Angelegenheiten?“ Ich nickte. Sie fuhr fort: „Du unterrichtest also nicht mehr?“ Wie zuvor antwortete ich ruhig mit einem Ja. Ohne einen Gedanken zu hegen, antwortete ich, als hätte das, was sie gesagt hatte, nichts mit mir zu tun. Keiner unserer anderen Kollegen am Tisch sagte ein Wort, alle aßen schweigend weiter. 

Als ich später über das Geschehene nachdachte, wurde mir klar, dass das Verhalten und die Fragen der Kollegin A dieses Mal eine Prüfung waren, ob ich meine Anschauungen wirklich losgelassen hatte. Der Meister nutzte meine Suspendierung, um mir zu helfen, meine tief verborgenen Eigensinne aufzudecken.

Bei wahrer Kultivierung geht es darum, das eigene Herz zu kultivieren und sich keine Sorgen um den Verlust materieller Vorteile zu machen. Sobald sich die Xinxing eines Menschen unter der Führung von Falun Dafa wirklich erhöht hat, wird er keine materiellen Vorteile mehr anstreben. Das ist der wahre Weg der Kultivierung.

Hätte ich keine aufrichtige Geisteshaltung bewahrt, hätten die alten Mächte die Suspendierung als Mittel genutzt, um mich zu verfolgen. Der Meister nutzte jedoch die Arrangements der alten Mächte, um mir zu helfen, negative Dinge – einschließlich meiner egoistischen Bestrebungen, menschlichen Anschauungen und meinem Gewinnstreben – wirklich loszulassen und mich nach den Grundsätzen von Falun Dafa zu richten: Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht. Diese Kultivierungsgelegenheit und das, was ich an Erkenntnissen gewonnen habe, sind von unschätzbarem Wert.

In jener Nacht beendete ich das Schreiben dieses Artikels und erlebte während meiner Meditation einen Zustand wahrer Leere – ein Gefühl von Leichtigkeit und Gelassenheit, das ich zuvor noch nie erlebt hatte. Es war wirklich wunderbar.