Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Taiwan: Gegenseitige Ermutigung beim Sommercamp in Tainan

5. August 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Tainan

(Minghui.org) Junge Falun-Dafa-Praktizierende trafen sich am 25. und 26. Juli 2026 zu einem Jugendsommercamp an der Nationalen Cheng-Kung-Universität in Tainan, Taiwan. Gemeinsam lasen sie die Lehre von Falun Dafa, praktizierten die Übungen und tauschten sich über ihre Kultivierungserfahrungen aus. Dabei erörterten sie, wie sie sich noch besser an den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ausrichten können.

Junge Praktizierende beim Jugendsommercamp 2026 in Taiwan (Minghui.org)

Die Teilnehmer des Camps lesen gemeinsam die Lehre von Falun Dafa (Minghui.org)

Junge Praktizierende bei gemeinsamen Falun-Dafa-Übungen im Camp (Minghui.org)

Die Teilnehmer des Camps waren zwischen 13 und 40 Jahre alt; zu ihnen zählten Schüler der Mittel- und Oberstufe, Studenten sowie Berufstätige. Sie tauschten sich über Fragen der Kultivierung aus, die junge Menschen in verschiedenen Lebensphasen beschäftigen – etwa während der Ausbildung, im Berufsleben, in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Alltag.

Zu den Themen gehörten unter anderem, wie man nach innen schaut, sich charakterlich verbessert, das Ablegen menschlicher Anschauungen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Praktizierenden. Am Ende berichteten die Teilnehmer, dass ihnen dieser Austausch geholfen habe, die Lehre von Falun Dafa besser zu verstehen und verschiedene Anhaftungen loszulassen.

Vom Ingenieur zum Medienprofi

Yang Junhao (Minghui.org)

Yang Junhao erzählte, er habe oft über den Sinn des Lebens nachgedacht. Mittlerweile verstehe er, dass Praktizierende sich durch die Kultivierung ständig erhöhen und danach streben sollten, zu ihrem wahren Selbst zurückzukehren – indem sie das Fa lernen, die Übungen praktizieren und ihre Anhaftungen ablegen.

Ein Freund machte Yang 2017 mit Falun Dafa bekannt. Nachdem er mit dem Praktizieren begonnen hatte, stellte er fest, dass seine Kraft zunahm und seine Gedanken klarer wurden; er konnte den Herausforderungen des Lebens fortan mit einer positiveren Einstellung begegnen. „Falun Dafa lehrt die Menschen, gut zu sein und sich zu verbessern, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Praktizierenden“, erkannte er. Ihm wurde klar, dass er jeden einzelnen Gedanken überprüfen musste, wenn er sich selbst berichtigen wollte.

Nachdem er ins Berufsleben eingetreten war, wechselte er von seiner Tätigkeit als Ingenieur im Hsinchu Science Park in eine Vollzeitbeschäftigung im Medienbereich, um seinen Wunsch zu erfüllen, dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen. Wenn es innerhalb des Teams Meinungsverschiedenheiten gab, seine Vorschläge abgelehnt wurden oder eine Situation aussichtslos erschien, besann er sich stets darauf, dass er ein Kultivierender ist. „Anstatt nur darauf zu achten, was ich gut gemacht habe, sollte ich auch darauf schauen, wo ich mich verbessern kann“, sagte er sich dann. Anschließend entschied er sich, sein Ego zurückzustellen und mit der gesamten Gruppe zu kooperieren, indem er darauf achtete, die Sichtweisen der anderen zu verstehen.

„Ich bin dankbar, dass hier im Camp ein Umfeld existiert, in dem junge Praktizierende voneinander lernen und sich gemeinsam kultivieren können“, freute sich Yang und fügte hinzu, dass er bereits zum dritten Mal teilnehme. Während des Austauschs in der Gruppe äußerte er die Ansicht, dass die von Mitpraktizierenden erstellten Videos zu weltlich seien und weder die Wahrheit über die Verfolgung vermitteln noch Menschen erretten könnten. Durch eingehende Gespräche erkannte er jedoch, dass seine Denkweise falsch war. Er begriff, dass er freundlich zu anderen sein und seine negativen und kritischen Gedanken ablegen sollte. Er nahm sich vor, an sich selbst zu arbeiten und mehr Verständnis für andere aufzubringen.

Die Anhaftung an Fernsehserien loslassen

Qiu Xinyu erzählt, dass sie aufgehört habe, sich Fernsehserien zu schauen, und sich wieder daran erinnert habe, warum sie praktiziert (Minghui.org)

Qiu Xinyu begann schon in jungen Jahren, gemeinsam mit ihrer Mutter Falun Dafa zu praktizieren, und besuchte später die Niaosong Arts High School, wo sie Tanz studierte. Unter der Anleitung ihrer Lehrer und Freunde lernte sie das Fa und praktizierte die Übungen. Sie beschrieb sich mit den Worten: „Ich bin ein ernsthafter Mensch. Wenn ich sah, dass andere nachlässig wurden, erinnerte ich mich daran, selbst konzentriert zu bleiben.

Nachdem sie ihr Studium begonnen hatte und sich an das freie und offene Campusleben gewöhnt hatte, nahm sie sich vor, sich weiter zu erhöhen. Doch die Vielfalt des Universitätslebens ließ ihren Entschluss, sich zu kultivieren, wanken. Nach und nach verbrachte sie immer mehr Zeit damit, auf ihrem Handy zu scrollen sowie Serien und Animes zu schauen. Das wurde zu ihrer Art, sich zu entspannen.

Nach ihrem Abschluss wurde die Arbeit in einem Café zu einer großen Prüfung für sie und sie fragte sich: „Warum ist das alles meine Schuld?!“ Die hohe Arbeitsbelastung sowie die ständigen Nörgeleien und die Kritik frustrierten sie zutiefst. Als sie nach innen schaute, erkannte sie: „Nichts im Leben ist einfach. Ist es nicht etwas Großartiges, Schwierigkeiten zu ertragen und Verantwortung zu übernehmen?“ Ihre Sichtweise änderte sich eine Woche vor dem Jugendcamp.

„Es war ein wunderbares Gefühl, bei meinem ersten Jugendcamp ganz in Dafa einzutauchen!“, stellte Qiu fest. „Wir studieren gemeinsam die Lehre, machen die Übungen, senden aufrichtige Gedanken aus und tauschen uns über unsere Erfahrungen beim Überwinden von Prüfungen aus. Das ist eine seltene Gelegenheit.“

Sie fügte hinzu: „Der Austausch über emotionale Themen hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Sich ständig Serien anzuschauen, kann tatsächlich Begierden und Obsessionen auslösen! Ich werde definitiv aufhören, mir Serien auf dem Handy anzusehen, und mich nach Kräften bemühen, meine Anhaftungen an Ruhm, Reichtum und Gefühlen loszulassen.“

Student erzielt einen Durchbruch

Gao Zhongwei sagt, das eigene Ego zurückzunehmen, sei sein größter Gewinn aus dem Campaufenthalt gewesen (Minghui.org)

Für Gao Zhongwei war es die erste Teilnahme an dem Jugendcamp. Er studiert mittlerweile im zweiten Jahr. Von Falun Dafa hatte er bereits in der achten Klasse durch seinen Vater erfahren. „Für mich ist Dafa etwas Wunderbares. Jedes Mal, wenn ich die Übungen mache, fühle ich mich voller Energie, als wäre ich ein ganz anderer Mensch“, berichtete er. „Als ich das Zhuan Falun zum ersten Mal las, spürte ich sofort, dass die Worte des Meisters absolut wahr sind, und akzeptierte sie voll und ganz.“

Nach seinem Abitur war Gao für die Organisation der Abschlussfeier verantwortlich. Dabei ärgerte er sich über einige Mitschüler, die den Ablauf verzögerten. Durch das Studium des Fa und das Nach-innen-Schauen erkannte er jedoch, dass er selbst egoistisch gehandelt hatte.

Im Jugendcamp half Gao bei der Essensbestellung und stellte fest, dass auch dies eine Prüfung seines Charakters darstellte. Als es Unstimmigkeiten bei den Mengen gab, war er besorgt und hatte sogar Angst. „Ich fürchtete, die anderen könnten denken, ich sei unfähig. Doch sobald ich meine Anhaftungen erkannt hatte, ließ sich das Problem leicht lösen. Es stellte sich heraus, dass ich versehentlich eine zusätzliche Zahl in das Formular eingetragen hatte. Das war ein echter Durchbruch für mich“, gestand er ein.

Seine wichtigste Erkenntnis während des Camps sei gewesen, dass seine menschlichen Anschauungen ihn zwar schützten, aber auch seinen Egoismus förderten. „Ich muss selbstlos werden und an andere denken. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Kultivierende sind. Wir müssen nach innen schauen und unseren Egoismus ablegen“, resümierte er.

Sich die Motivation für die Kultivierung wieder bewusst machen

Yeh Yu-ling berichtet, sie habe wiederentdeckt, was sie ursprünglich zur Kultivierung motiviert habe (Minghui.org)

Yeh Yu-ling, die bald ihr drittes Studienjahr beginnt, wuchs in einer Familie von Praktizierenden auf. Sie wollte an eine Hochschule in den USA wechseln, um einer problematischen Freundschaft zu entkommen, doch der Prozess war mit Schwierigkeiten verbunden. Später erkannte sie, dass diese Schwierigkeiten entstanden waren, weil ihr Ausgangspunkt falsch gewesen war.

Aus der Sicht der Kultivierung erkannte sie zudem, dass es am besten ist, die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen zu lassen und sich nicht daran zu stören, wie sich die andere Person verhält. Es ist besser, einfach freundlich zu sein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Schwierigkeiten gelassen zu begegnen oder sie loszulassen, ist ebenfalls eine Form von Barmherzigkeit.

Als Yeh bei ihrer Mitarbeit im Camp auf Probleme stieß, betrachtete sie diese aus der Perspektive der Kultivierung. Sie dachte sich, dass es sich um eine Prüfung handeln könnte, um ihre Ungeduld, ihre Angst vor Ärger oder Problemen sowie ihren Neid zu überwinden. Dabei lösten sich alle Probleme reibungslos auf. „Es war eine ganz besondere Erfahrung“, erinnerte sie sich.

Die Teilnahme an dem Jugendcamp empfand Yeh als inspirierend. „Ich habe wiederentdeckt, was ich wirklich wollte, und mir sind meine Mission und meine Ziele klarer geworden. Der Anblick der vielen fleißig kultivierenden Mitpraktizierenden bestärkte mich darin, mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung Schritt zu halten und meinen eigenen Kultivierungsweg gewissenhaft zu gehen“, erklärte sie. „Ich scheine meine Motivation für die Kultivierung wiedergefunden zu haben; mein Geist ist nun klarer.“

Daran denken, nach innen zu schauen

Tsai Chih-han (Minghui.org)

Tsai Chih-han, die vor Kurzem ihr Studium abgeschlossen hat und sich nun auf ein weiterführendes Studium vorbereitet, wurde in eine Familie von Falun-Dafa-Praktizierenden hineingeboren. Während ihrer Schulzeit besuchte sie die Niaosong-Kunstschule, wo sie ein stabiles Umfeld für die Kultivierung – das Studium des Dafa und das Praktizieren der Übungen – vorfand. Die Teilnahme an diesem Jugendcamp half ihr, den Ursprung ihrer langjährigen Angst besser zu verstehen. „Es lag alles daran, dass ich ‚mich selbst‘ an die erste Stelle setzte“, erkannte sie.

Tsai erzählte, dass sie früher gezögert habe, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen, weil sie Angst vor der Kommunikation und davor hatte, sich nicht gut auszudrücken. Zudem fürchtete sie, das Gesicht zu verlieren. Es fehlte ihr an Selbstvertrauen, weshalb sie sich nicht traute, etwas Neues auszuprobieren. Sie erkannte auch, dass sie dazu neigte, zu urteilen und sich Sorgen zu machen.

Als diese Ängste und Anhaftungen im Camp zur Sprache kamen, stellte sie fest, dass sie verschwanden, sobald sie offen angesprochen wurden. Tsai sagte: „Das Jugendcamp ist wie ein Intensivkurs. Durch den Austausch mit anderen Praktizierenden erkannte ich meine eigenen Anhaftungen. Nachdem ich mich mit ihnen verglichen hatte, wusste ich, dass ich es in Zukunft besser machen musste“, erklärte sie. „Unsere Güte sollte sich nicht so zeigen, dass wir von anderen erwarten, gut zu uns zu sein, sondern darin, selbst bessere Menschen zu werden.“

Ob Studienabsolventen oder noch Studierende, ob im Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten oder beim Loslassen des Egos – trotz unterschiedlicher Lebenserfahrungen gewannen die Campteilnehmer dieselben Erkenntnisse über die Kultivierung. Das zweitägige Jugendcamp war zwar kurz, bot den jungen Praktizierenden jedoch die Gelegenheit, sich durch den Erfahrungsaustausch gegenseitig zu inspirieren und das Umfeld für die Kultivierung zu schätzen. Mit neuen Erkenntnissen und unerschütterlichem Glauben sind sie entschlossen, sich stetig weiter zu erhöhen.