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„Menschenrechte sind universell und unteilbar und müssen geschützt werden“ – Amsterdam gedenkt des „20. Juli“

5. August 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in den Niederlanden

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende hielten am 19. Juli 2026 auf dem Dam-Platz in Amsterdam eine Kundgebung ab, um der Praktizierenden zu gedenken, die aufgrund der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben gekommen waren. Sie forderten die Öffentlichkeit auf, gemeinsam dazu beizutragen, diese Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Falun-Dafa-Praktizierende gedenken am 19. Juli 2026 in Amsterdam ihrer Mitpraktizierenden, die infolge der Verfolgung durch die KPCh ihr Leben verloren haben (Minghui.org)

Sie prangern die grausame Unterdrückung der KPCh an und führen der Öffentlichkeit die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)

Passanten informieren sich über Falun Dafa und die Verfolgung (Minghui.org)

Auf dem Dam-Platz nahm eine Gruppe Praktizierender still die Meditationsposition ein. Sie hielten Porträts von Mitpraktizierenden, die infolge der Verfolgung durch die KPCh ums Leben gekommen sind. Viele Touristen blieben stehen und machten Fotos von dem würdevollen Anblick.

KaYan Wong, Vertreter des niederländischen Falun-Dafa-Vereins, sprach auf der Kundgebung:

„Vor 27 Jahren lancierte die KP Chinas die brutale Verfolgung von Falun Dafa“, erklärte Wong. „Seit diesem Tag leisten die Praktizierenden auf friedliche und besonnene Weise der Verfolgung Widerstand. Sie klären die Öffentlichkeit über die Situation auf und legen den Menschen in China nahe, aus der Kommunistischen Partei und den ihr angeschlossenen Jugendorganisationen auszutreten, um sich eine strahlende Zukunft zu sichern.“

Unterstützung durch Menschenrechtsorganisationen

Ein Praktizierender liest den Brief einer Menschenrechtsorganisation vor (Minghui.org)

Der Globale Schutz der Menschenrechte (GHRD) veröffentlichte anlässlich des 27. Jahrestages der Verfolgung eine Erklärung:

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten dokumentieren Berichte unabhängiger Experten, Menschenrechtsorganisationen und internationaler Gremien Anschuldigungen bezüglich willkürlicher Inhaftierung, Folter, des Verschwindenlassens von Personen sowie der Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit, denen Falun-Gong-Praktizierende ausgesetzt sind. Zu den schwerwiegendsten Vorwürfen gehört die gewaltsame Organentnahme bei Gewissensgefangenen, darunter hauptsächlich Falun-Gong-Praktizierende. Sollten sich diese Anschuldigungen bestätigen, stellen sie einen eklatanten Verstoß gegen das internationale Menschenrechtsrecht und die medizinische Ethik dar und untergraben die Grundprinzipien der Menschenwürde und des Rechts auf Leben.

Wir würdigen alle Opfer dieser Verfolgung und bekräftigen erneut, dass Menschenrechte universell und unteilbar sind, nicht diskriminiert werden dürfen und geschützt werden müssen. Dauerhafte Gerechtigkeit erfordert nicht nur das Gedenken, sondern auch anhaltendes internationales Handeln, um Rechenschaftspflicht zu gewährleisten und die Menschenwürde zu verteidigen.“

Auch Hans Noot, Direktor von „Human Rights Without Frontiers“ (Menschenrechte ohne Grenzen) in den Niederlanden, sandte ein Unterstützungsschreiben. Darin heißt es:

„Seit 27 Jahren erleiden Falun-Gong-Praktizierende in China aufgrund ihres Glaubens systematische Verfolgung. Berichte über willkürliche Inhaftierungen, Folter und Organraub zeugen von schweren und anhaltenden Verletzungen grundlegender Menschenrechte. Diese Unterdrückungskampagne verletzt direkt die Religions- und Weltanschauungsfreiheit – ein universelles und unveräußerliches Recht.

Die internationale Gemeinschaft muss diese Verbrechen weiterhin verurteilen und darf niemals die Augen davor verschließen. Wir würdigen die Opfer, solidarisieren uns mit denjenigen, die weiterhin unter der Verfolgung leiden, und verurteilen jegliche Akte der Unterdrückung aufgrund von Glauben oder Weltanschauung.“

Die Öffentlichkeit unterstützt die Praktizierenden

Die Zwillingsbrüder Jelle und Olof (Minghui.org)

Die Zwillingsbrüder Jelle und Olof wurden auf die Kundgebung aufmerksam und hielten fest, dass Meditation nicht verfolgt werden dürfe. „Es ist völlig unangemessen, dass die Regierung eine solche Praxis verfolgt. Das ist wirklich erschreckend und zutiefst unmenschlich. Wenn allein das Meditieren dazu führt, dass man bestraft wird, welche Strafen werden dann für wirklich schwerwiegende Dinge verhängt? Das spricht Bände über diese Regierung und die aktuelle Lage in China“, so Jelle.

„Auch die Niederlande sollten sich darum bemühen, die Ausbreitung des chinesischen Einflusses hierzulande zu verhindern, damit wir die Freiheiten, die wir heute genießen, weiterhin bewahren können“, bekräftigte er.

Die beiden dankten den Praktizierenden für die Organisation der Kundgebung. „Ich bewundere auch diejenigen, die bereit sind, die Freiheit zu schützen“, sagte Jelle. „Sie treten mutig für ihre Verteidigung ein und wissen ihren Wert wirklich zu schätzen.“ Olof fügte hinzu: „Ich hoffe, dass die Menschen, die derzeit in den Niederlanden leben, diese Freiheit nicht als selbstverständlich betrachten.“

Erika aus Dänemark weinte, als sie die Informationstafeln las (Minghui.org)

Erikas Augen füllten sich mit Tränen, als sie die Schautafeln mit den Informationen über die Foltermethoden der KPCh las. „Das ist schrecklich. So etwas darf nicht passieren. Wie können die Machthaber ihr eigenes Volk so behandeln?“, äußerte sie. Sie war bestürzt über die Menschenrechtsverletzungen des totalitären chinesischen Regimes.

„Die KPCh will nur die Menschen kontrollieren und kümmert sich überhaupt nicht um deren Bedürfnisse– genau wie der Iran und Russland. So manche westlichen Länder verschließen die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen, weil sie von China profitieren“, konstatierte sie.

Sie versprach, für die Falun-Dafa-Praktizierenden zu beten: „Gott wird diese Übeltäter bestrafen. Das Gute wird belohnt und das Böse wird seine gerechte Strafe erfahren. Gott sieht alles!“ Sie ermutigte die Praktizierenden, die Verfolgung weiterhin publik zu machen: „Bleibt standhaft – irgendwann werden eure Stimmen gehört.“