(Minghui.org) Auf dem Weg der Kultivierung im Falun Dafa erleben wir alle Prüfungen und Schwierigkeiten. Nachdem ich mich mehreren dieser Herausforderungen gestellt habe, glaube ich, dass es am wichtigsten ist, ruhig zu bleiben, sich an die Lehre des Meisters zu erinnern und unsere aufrichtigen Gedanken zu stärken. Wenn unsere Xinxing den Anforderungen des Fa entspricht, wird der Meister die bösen Kräfte in anderen Dimensionen beseitigen. Niemand wird es dann wagen, uns Schaden zuzufügen.
Ich möchte einige meiner Geschichten erzählen, um Dafa zu bestätigen.
An einem Sommerabend im Jahr 2008, als China Gastgeber der Olympischen Spiele war, nahmen meine Tochter und ich einige Flugblätter zur Aufklärung über die wahren Umstände sowie Aufkleber mit, bevor wir mit dem Taxi in ein Dorf auf dem Land fuhren. Nach unserer Ankunft gingen wir von Haus zu Haus, verteilten die Flugblätter und brachten Aufkleber mit den Aufschriften „Falun Dafa ist gut“ und „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ an Strommasten und Bäumen an.
Nachdem wir in fast der Hälfte des Dorfes verteilt hatten, trat ein Mann aus seinem Garten heraus und starrte uns an. Ich verspürte einen Anflug von Nervosität und wir gingen schnell weiter. Da ich mich in dem Dorf nicht auskannte und von Dunkelheit umgeben war, konnte ich nicht erkennen, wie die Straße vor uns aussah. Wir waren noch nicht weit gekommen, als wir feststellten, dass die Straße vor uns komplett überflutet war. Ohne zu zögern, hob ich meine Tochter hoch und watete vorsichtig Schritt für Schritt vorwärts.
Endlich hatten wir das Wasser hinter uns gebracht. Ich hatte gerade meine Tochter abgesetzt und atmete tief durch, als plötzlich aus dem Nichts mehrere Leute auf E-Bikes mit hell leuchtenden Scheinwerfern auf uns zukamen und direkt vor uns anhielten – insgesamt fünf oder sechs Personen.
Ich war noch dabei, wieder zu Atem zu kommen, als ein Mann laut fragte: „Was macht ihr da?“ Ich beschloss, ihm nicht zu antworten, da ich vermutete, dass es sich um denselben Mann handeln könnte, dem wir zuvor begegnet waren. Er ging wahrscheinlich davon aus, dass wir Fremde waren. Warum sollte schließlich jemand aus dem Dorf durch das Wasser wagen?
In diesem Moment kam mir plötzlich ein Satz aus der Lehre des Meisters in den Sinn:
„Wo immer es auch Probleme gibt, gehen wir dorthin, um die wirklichen Umstände zu erklären.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in der Mitte der USA, 22.06.2003)
Als ich an den Meister und das Fa dachte, erfüllte mich ein unerwarteter Mut, der meine Angst augenblicklich zerstreute. Ich warf einen Blick auf meine Tochter, die bereits dabei war, die Menschen rund um sie herum über die wahren Umstände aufzuklären.
Ich lächelte den Mann an, der uns anschrie. Mit ruhigem Ton begann ich, ihm und den anderen um uns herum die Fakten über Falun Dafa zu erklären. Die Weisheit in meinem Geist floss wie ein klarer Strom und alle hörten still zu.
Plötzlich kam eine Frau auf mich zu und fragte: „Sind Sie nicht die Lehrerin?“ Da die Dorfkinder jeden Tag mit dem Schulbus unsere Schule besuchen, hatte sie mich wahrscheinlich schon einmal gesehen und wiedererkannt. Ich antwortete mit Überzeugung: „Gerade, weil Sie meine Gemeindemitglieder sind, möchte ich unbedingt, dass Sie die wahren Hintergründe über Falun Dafa erfahren, um großen Katastrophen zu entkommen. Mögen alle Dorfbewohner in Sicherheit sein. Deshalb bin ich das Risiko eingegangen, mitten in der Nacht mit dem Taxi hierherzufahren.“
Es stellte sich heraus, dass der Mann, der uns angeschrien hatte, der Dorfsekretär war. Er sagte zu mir: „Glaubst du das? Ich rufe die Polizei an, dann verlierst du deinen Job und kommst ins Gefängnis. Es ist schließlich das Jahr der Olympischen Spiele.“
Ich erwiderte: „Es gibt nicht viele Beamte wie Sie, die sich so sehr für die Menschen einsetzen. Selbst mitten in der Nacht sind Sie mit Ihren Männern auf Streife, um die Sicherheit Ihres Dorfes zu gewährleisten. Sie sind ein guter Sekretär! Gute Menschen werden sicher belohnt.“
Während dieses unerwarteten Vorfalls erklärten meine Tochter und ich ihnen die wahren die Hintergründe von Falun Dafa, in der aufrichtigen Hoffnung, dass die Anwesenden die Tatsachen schnell erkennen und gerettet werden würden. Ich spürte, dass in diesem Moment in anderen Dimensionen ein großer Kampf zwischen Gut und Böse stattfand. Da ich erkannte, dass unser Xinxing den erforderlichen Anforderungen entsprach, glaube ich, dass der Meister zu unseren Gunsten eingriff, das Böse vernichtete, das die Menschen manipulierte, und diese Prüfung für seine Schüler auflöste.
Der Sekretär forderte uns auf: „Legen Sie diese Sachen weg und gehen Sie!“ Ich lächelte und antwortete: „Nehmen Sie sie mit nach Hause und schauen Sie sie sorgfältig an. Dann werden Sie alles verstehen.“ Die Frau fragte mich: „Es ist schon so spät, wie wollen Sie nach Hause kommen?“ Ich wandte ein: „Wir nehmen ein Taxi, wenn wir eines finden. Wenn nicht, gehen wir zu Fuß zurück.“
Meine Tochter und ich gingen in Richtung Straße. Gerade als wir die Straße erreichten, hielt ein dreirädriges Motorradtaxi vor uns an. Ein Mann stieg aus. Was für ein Zufall! Das Timing war perfekt. Ich dachte mir: „Der Meister muss dieses Fahrzeug geschickt haben, um uns nach Hause zu bringen. Danke, Meister!“
Unterwegs sprachen wir mit dem Fahrer über Falun Dafa und die Verfolgung. Als er unsere Aufrichtigkeit erkannte, fuhr er uns den ganzen Weg und brachte uns bis vor die Haustür. Als wir ausstiegen, sagte er zu uns: „Jetzt ist alles in Ordnung. Seid in Zukunft einfach vorsichtig.“ Ich war etwas verwirrt, da er ja gar nicht wusste, was gerade im Dorf passiert war. Ich dachte: „Vielleicht tröstet uns der Meister durch die Worte dieses Fahrers.“
Zu Hause, als ich die Ereignisse noch einmal im Kopf durchging, hatte ich wirklich ein wenig Angst. Die bösartige Partei verhaftete landesweit Menschen, um die „Stabilität“ für die Olympischen Spiele zu „wahren“. Hätten wir in diesem Moment auch nur den geringsten Anflug von Angst oder Zögern gezeigt, hätte das Ergebnis ganz anders aussehen können.
Vor einigen Jahren rief mich eines Morgens meine Schwägerin an und teilte mir mit, dass die örtliche Polizei mich gebeten habe, vorbeizukommen. Zunächst war ich etwas beunruhigt, aber ich beruhigte mich schnell wieder und beschloss, nicht hinzugehen, sondern wie gewohnt zur Arbeit zu gehen. Nach diesem Arbeitstag hatte mich weder jemand aufgesucht noch hatte mich jemand angerufen.
Zwei oder drei Tage später, gegen Mittag, kam der Schulleiter auf dem Schulhof direkt auf mich zu und sagte: „Die Polizei hat angerufen und möchte, dass Sie zur Blutentnahme kommen.“ Ich antwortete: „Ich werde nicht hingehen.“
Ich hatte ihm bereits zuvor die wahren Umstände erklärt. Als Parteimitglied war er stur und unnachgiebig. So sagte ich zu ihm: „Niemand in der Geschichte hat es jemals geschafft, einen aufrichtigen Glauben zu zerstören.“ Der Schulleiter sagte nichts mehr dazu und ging zurück in sein Büro.
Am nächsten Tag kamen zwei hochrangige Beamte zur Schule, um mich aufzusuchen (vielleicht hatte die Polizei Druck auf sie ausgeübt). Sie waren sehr unhöflich, bestanden darauf, dass ich kooperieren solle, und sagten, dass sich letztendlich jeder registrieren lassen und eine Blutabnahme über sich ergehen lassen müsse, und dass ich es einfach als Erste tun solle. Sie versicherten mir, dass nichts dabei sei.
Ich sagte den beiden mit fester Stimme: „Ich weiß, dass nur Kriminelle einer Blutuntersuchung unterzogen werden. Ich bin ein gesetzestreuer Bürger. Ich werde mir kein Blut abnehmen lassen. Wenn eines Tages der Staat verlangt, dass jeder Bürger Blut abnehmen lassen muss, werde ich mich nicht von anderen abheben.“ Als sie meine entschlossene Haltung sahen, sagten sie nichts mehr und gingen. In den folgenden Tagen kam niemand mehr, um mich zu belästigen. Dies war ein weiterer Kampf zwischen Gut und Böse. Mir wurde klar, dass man in kritischen Momenten aufrichtige Gedanken bewahren muss, und nur dann kann der Meister einen beschützen.
Ich erinnere mich, dass ich einmal gerade Unterricht gab, als der Parteisekretär meines Wohnortes auftauchte und mir mitteilte, dass die Stadt einen Studienkurs (also ein Gehirnwäscheverfahren in einem Gehirnwäschezentrum zur Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden) veranstalte und wolle, dass ich daran teilnehme. Ich sagte ihm streng: „Ich werde nicht hingehen.“ Ich erklärte ihm, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gute Menschen zu sein, und dass die Praktizierenden deshalb zu Unrecht verfolgt werden. Außerdem sprach ich mit ihm darüber, dass die Kommunistische Partei Chinas bereits in ihren früheren politischen Kampagnen ausschließlich gute Menschen verfolgt habe.
Dann zitierte ich ihm folgendes Fa des Meisters:
„Die Fa-Berichtigung zieht durch die Welt; die Gottheiten und Buddhas offenbaren sich grandios. Alle ungerechten karmischen Verbindungen in der chaotischen Welt finden eine gütige Lösung. Diejenigen, die Dafa Böses antun, gehen hinunter durch die Pforte des Nicht-Lebens. Bei allen anderen kehrt das Menschenherz zur Aufrichtigkeit zurück; Tugend wird hochgeschätzt, Gutes wird getan und alles wird erneuert. Alle Lebewesen schätzen die Gnade der Erlösung durch Dafa. Im ganzen Kosmos wird gemeinsam gefeiert, sich beglückwünscht und sich gemeinsam gefreut. Die volle Blütezeit von Dafa in der Welt beginnt in diesem Moment.“ (Voraussage der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt, in: Essentielles für weitere Fortschritte II, 9.12.2001)
Er hörte mir aufmerksam zu, bis ich mit dem Vortragen fertig war, dann ging er. Vielleicht hatte die Lehre des Meisters ihn bis ins Mark erschüttert. Ich weiß nicht, wie er sich später seinen Vorgesetzten gegenüber verhalten hat. Ich glaube jedoch, dass er sich nicht mehr an der Verfolgung beteiligte und sich dafür entschied, die Praktizierenden zu schützen. Dieser Mensch wird mit Sicherheit eine glänzende Zukunft haben.