(Minghui.org) Bei meiner letzten Arbeit ging es darum, japanische Reisbällchen herzustellen. Sobald ich damit angefangen hatte, wurde mir klar, dass es sich um eine Tätigkeit handelte, vor der sich alle fürchteten, da die Hochgeschwindigkeits-Maschinen in einer einzigen Schicht Zehntausende von Reisbällchen produzieren.
Für den Prozess mussten fast hundert Kisten mit gekochtem Reis – jede wog etwa 15 kg – in die Maschine gekippt werden. Während die Maschine die Reisbällchen rasend schnell ausgab, mussten wir in Höchstgeschwindigkeit verschiedene Zutaten darauflegen. Wir arbeiteten ununterbrochen von 9 Uhr morgens bis 15 oder 16 Uhr nachmittags. Es war eine kräftezehrende Arbeit, die Charge fertigzustellen.
Danach standen noch das Aufräumen, das Zerlegen, das Waschen, das Abwischen und das Wiederzusammenbauen der Geräte an. Es war eine Tortur, die nur wenige Menschen bewältigen konnten, aber ich hatte keine Wahl – ich musste es einfach durchstehen.
Eine Japanerin namens Lizi, Ende sechzig, arbeitete an diesem Arbeitsplatz. Sie war eine fleißige Frau, stand jedoch kurz vor dem Ruhestand und ich war da, um ihren Platz einzunehmen. Sie brachte mir die Grundlagen bei.
Als Praktizierende bemühe ich mich, in allem, was ich sage und tue, nach den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ zu leben, daher melde ich mich bei der Arbeit immer freiwillig für zusätzliche Aufgaben.
Wenn Zutaten hinzugefügt werden mussten, beeilte ich mich, damit Lizi verschnaufen konnte. Beim Einfüllen des gekochten Reises in die Maschine bot ich oft an, Kiste um Kiste mit dem jeweils 15 kg schwerem Reis zu tragen und bereitzustellen. Am Ende des Tages war ich so erschöpft, dass ich zu nichts anderem mehr fähig war. Doch wenn ich mich abends ins Bett legte, spürte ich, wie sich jede Zelle meines Körpers bewegte.
Nachdem ich eine Zeit lang mit Lizi zusammengearbeitet hatte, entwickelte sich zwischen uns eine enge Verbundenheit. Während unserer gemeinsamen Mahlzeiten erzählte ich ihr von Falun Dafa} und schenkte ihr eine kleine Lotusblume, auf der die Prinzipien eingraviert waren: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“. Ich erzählte ihr auch, dass ich eine Dafa-Praktizierende sei. Lizi war sehr interessiert, als sie das hörte. Von da an wechselten wir immer ein paar Worte miteinander, sei es bei der Arbeit, während der Mittagspause oder auf dem Heimweg von der Arbeit.
Eines Tages zeigte mir Lizi in der Umkleidekabine ein Bild, das mich verblüffte! Auf dem Bild stand sie neben einem Wasserfall, wo der aufsteigende Nebel die unverkennbare Gestalt eines Drachen zeigte. Am Fuße des Wasserfalls hatte der Nebel die Form eines Drachenkopfes angenommen – komplett mit deutlich sichtbaren Schnurrhaaren –, der sie anzulächeln schien, während er ihr zugewandt war. Was hatte das alles zu bedeuten? Als ich nachfragte, erfuhr ich, dass sie Buddhistin war und sich intensiv mit der buddhistischen Lehre beschäftigte.
Das veranlasste mich, ihr die Fakten über Falun Dafa noch ausführlicher näherzubringen. Ich erzählte ihr auch, dass es ein Buch mit dem Titel {{Zhuan Falun gibt, das auf Japanisch erhältlich ist, sowie Übungsvideos mit japanischen Übersetzungen. Ich sagte ihr, ich würde sie für sie kaufen.
Am Tag, bevor ich vorhatte, die Bücher zu kaufen, überlegte ich, wie ich ihr die Dinge noch klarer und gründlicher erklären könnte. Ich griff zu meinem Handy, um nach einschlägigem Materialien zu suchen, die ich ihr zeigen konnte. Zufällig hatte der Meister gerade einen neuen Artikel auf der Minghui-Website mit dem Titel „Warum will der Schöpfer alle Lebewesen erretten“ veröffentlicht. Mir wurde sofort klar, dass dies genau die Antwort war, nach der ich gesucht hatte!
Ich öffnete die japanische Version der Website und stellte zu meiner Freude fest, dass die japanische Übersetzung bereits einen Tag nach dem chinesischen Original veröffentlicht worden war. Ich öffnete den Artikel und reichte ihr das Handy sofort. Sie las den gesamten Artikel schnell durch und nickte aufrichtig.
Bevor sie fertig war, schaute sie sich noch ausgiebig den Namen des Meisters an. Am nächsten Tag brachte ich ihr eine großformatige japanische Ausgabe des Zhuan Falun und das Lehrvideo für die Übungen (mit japanischer Übersetzung). Als sie das Buch entgegennahm, schaute sie auf den Namen des Meisters unten auf dem Einband. Dann nickte sie zufrieden und nahm es freudig entgegen.
Als ich Lizi das Buch gab, legte ich eine Notiz auf Japanisch bei, in der ich erklärte, wie man es lesen sollte: Sie solle es von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung lesen. Im Idealfall würde ihr wiederholtes Lernen helfen, jedes Mal mehr zu verstehen. Sie versprach mir, dass sie es zu Hause nach ihrer Pensionierung sorgfältig lesen würde.
Es dauerte nicht lange, bis Lizi in den Ruhestand ging. Sechs Monate vergingen wie im Flug. Aufgrund von Personalmangel während der geschäftigen Saisonendphase in Japan holte die Firma Lizi zur Auishilfe zurück. Ich war froh, dass sie wieder mit mir zusammenarbeitete. Als wir uns trafen, erzählte sie mir voller Freude: „Das Buch, das du mir empfohlen hast, ist fantastisch! Ich habe es komplett gelesen!“ Während sie sprach, streckte sie den Daumen nach oben und ihr Gesicht strahlte vor Begeisterung.
Auf den ersten Blick konnte ich erkennen, dass Lizis Teint sich stark von dem unterschied, wie er noch sechs Monate zuvor gewesen war. Früher hatte ihr Gesicht dunkel und fahl gewirkt, mit eingefallenen Augen; nun jedoch strahlte sie vor Gesundheit und die dunklen Ringe unter ihren Augen waren verschwunden. Ich freute mich riesig für sie – ein Leben war gerettet worden.
Ich war tief bewegt, als mir bewusst wurde, dass alles die Fügung des Meisters ist. Als Lizi die Schrift des Meisters „Warum will der Schöpfer alle Lebenwesen erretten“ las, hatte sie Dafa verstanden und wurde gerettet. Was für ein unglaubliches Schicksal ist das doch! Mir fehlen wirklich die Worte, um die Größe und die Barmherzigkeit des Meisters zu beschreiben!
Der Artikel des Meisters spricht direkt die Herzen der Lebewesen an. Dies ist auch eine Manifestation der grenzenlosen Gnade des Buddhas in der menschlichen Welt! Wir sind Dafa-Jünger der Fa-Berichtigung und unterstützen den Meister bei der Fa-Berichtigung. Deshalb müssen wir unbedingt unsere historische Mission erfüllen!