(Minghui.org) Am 4. August 2026 nahmen Praktizierende an der landesweiten Straßenfestnacht gegen Gewalt in Manhattan teil, um Falun Dafa vorzustellen. Zu der jährlich stattfindenden Veranstaltung zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls kamen zahlreiche Familien in der Lower East Side von Manhattan zusammen. Die Praktizierenden führten die Übungen vor und präsentierten Darbietungen mit Taiko-Trommeln sowie traditionellen chinesischen Saiteninstrumenten. Viele Besucher unterhielten sich mit ihnen, lasen die Informationsmaterialien und stellten Fragen, um mehr über Falun Dafa und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu erfahren. Als die Übungsvorführung endete, rief ein Moderator: „Falun Dafa ist gut!“
Während der nationalen Straßenfestnacht gegen Gewalt in Manhattan am 4. August 2026 fand eine Übungsvorführung von Falun Dafa statt (Minghui.org)
Taiko-Trommelvorführung (Minghui.org)


Die Veranstaltungsteilnehmer unterhalten sich mit Praktizierenden und informieren sich über Falun Dafa. (Minghui.org)
Die nationale Straßenfestnacht gegen Gewalt wurde 1984 ins Leben gerufen und ist eine jährliche Gemeinschaftsveranstaltung in den Vereinigten Staaten, die darauf abzielt, die Beziehungen zwischen Anwohnern und Einsatzkräften (Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern) zu stärken, die nachbarschaftliche Zusammenarbeit zu fördern und sichere, harmonische Gemeinschaften zu schaffen. Die Veranstaltung, an der Falun-Dafa-Praktizierende teilnahmen, wurde vom 7. Polizeirevier des NYPD organisiert, das in erster Linie für die Strafverfolgung in New Yorks Chinatown zuständig ist. Am gleichen Tag veranstaltete das NYPD ähnliche Gemeinschaftsveranstaltungen an mehr als 70 Orten in den fünf Stadtbezirken.
Elaine Hoffman erfuhr erstmals von ihren Nachbarn von Falun Dafa. Sie war zutiefst verwirrt, als sie erfuhr, dass die Praktizierenden seit über 20 Jahren von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) unterdrückt werden.
„Sie [die Praktizierenden] wollen einfach nur meditieren, inneren Frieden finden und ein ruhiges Leben führen. Ich verstehe nicht, warum sich jemand dazu gezwungen fühlen sollte, andere deswegen zu verfolgen – warum bestehen manche Menschen darauf, Grenzen zu überschreiten und andere zu zwingen?“, wunderte sie sich.
Hoffman verwies darauf, dass Falun Dafa mehr sei als nur ein Meditationssystem. „Es legt Wert auf Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit. Wenn man es praktiziert, entdeckt man eine völlig andere Erfahrung, die ein tiefes Gefühl der Gelassenheit und Erhebung mit sich bringt“, erklärte sie.
„Wenn jeder nach den von Falun Dafa vertretenen Prinzipien Wahrhaftigkeit‚ Güte, Nachsicht leben würde, wäre die Welt sicherlich ein ganz anderer Ort“, fuhr Hoffman fort und fügte hinzu, dass ihr die Gemeinschaftsveranstaltung sehr gut gefallen habe. „Vergesst die ethnischen Etiketten! Geht hinaus in die Gemeinschaft und lernt euch besser kennen!“
Isa Rodriguez, der gelegentlich Tai Chi praktiziert, zeigte großes Interesse an Falun Dafa. Er freute sich zu hören, dass die Übungsbewegungen leicht zu erlernen sind und dass die Praktizierenden nach der Lehre von Falun Dafa leben. „Es ist immer gut, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen“, stellte er fest.
Isa war überrascht, als er von der Unterdrückung durch die KPCh hörte und meinte: „Ich finde das zutiefst beunruhigend; meiner Ansicht nach sollte die Welt nicht so sein. Ich glaube, jeder sollte offen und frei die Überzeugungen und Philosophien praktizieren können, die er vertritt.
Wenn sie das nicht tun können, ist das in gewisser Weise eine Tragödie für die Welt. Denn jeder trägt einen Teil seiner Kultur, seiner Überzeugungen und seiner Musik in sich und ich betrachte Kultur im Wesentlichen als Kunst, Musik, Tanz und Küche. Und jeder sollte sich frei ausdrücken können, ohne Verfolgung oder Verurteilung“, fügte er hinzu.
Außerdem machte er ein Gruppenfoto mit den jungen Praktizierenden, die die Taiko-Trommeln spielten. „Der Klang ihres Trommelns war unglaublich bewegend. Es fühlte sich an, als würden sie durch die Trommeln eine Geschichte erzählen. Kraftvoll und erhebend – wenn ich es mit nur zwei Worten beschreiben müsste, wären das die richtigen“, sagte Rodriguez.
Janeka machte die Übungen mit, als die Praktizierenden sie vorführten, und meinte hinterher: „Sie sind wunderschön und strahlen eine große innere Ruhe aus. Es fühlt sich wunderbar an, daran teilzunehmen.“
Sie wohnt in der Nähe und erzählte, dass sie jeden Morgen Praktizierende sähe, die in einem Park die Übungen machen würden. „Die Bewegungen sind langsam, harmonisch und sehr anmutig. Ich wollte schon immer mitmachen, aber ich muss morgens zur Arbeit“, stellte sie bedauernd fest.
Die Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – hielt sie für sehr wichtig. „Dem stimme ich aus vollem Herzen zu. Ich bemühe mich immer, positiv zu bleiben und gute Energie auszustrahlen. Zu sehen, wie die Praktizierenden diese Werte im Alltag leben, inspiriert mich sehr. Es entspricht genau der Art, wie ich selbst leben möchte: innerlich im Gleichgewicht zu sein und diese positive Energie mit den Menschen um mich herum zu teilen.“
Der Gemeinschaftstag sei eine wunderbare Gelegenheit, Menschen zusammenzubringen, fand sie. „Ich glaube, wir sind alle Kinder Gottes. Woher wir kommen oder welcher Kultur wir angehören, spielt keine Rolle. Wir wünschen uns doch alle dasselbe: für unsere Familien zu sorgen und in Liebe und Frieden zu leben. Unterschiede in Sprache oder Hautfarbe sind unwichtig – solange Frieden und Liebe zwischen den Menschen herrschen, ist das alles, was zählt.“
Deshalb habe sie die Veranstaltung als besonders herzerwärmend empfunden. „Heute sind alle hier zusammengekommen. Es gibt keine Gewalt und keine Konflikte. Eine gute Gemeinschaft ist ein seltener Schatz – wenn man eine gefunden hat, sollte man sie bewahren.“
Janeka erzählte, sie sei traurig, von der Verfolgung durch die KPCh zu erfahren. „In vielen Teilen der Welt sind Menschen gezwungen, ihren Glauben zu verbergen. Zum Glück können sie hier in den Vereinigten Staaten ihren Glauben frei ausüben und die Übungen praktizieren, ohne Verfolgung befürchten zu müssen. Ich hoffe auf eine bessere Welt, in der jeder – ganz gleich, wo er lebt – Glaubensfreiheit genießen kann.“