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Ich verstehe nun, dass meine Familie mir bei meiner Kultivierung hilft

7. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Ich begann 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, schäme ich mich zutiefst, dass es mir trotz meines langjährigen Lernens des Fa nicht gelungen ist, mich wirklich zu kultivieren. Ich habe die Schriften gelesen, ohne sie vom Oberflächlichen bis in die Tiefe zu verstehen. Da ich mich nicht vom Fa leiten ließ, richtete ich meinen Blick nach außen, wenn ich auf Probleme stieß, und reagierte mit menschlichen Anschauungen. Wenn ich doch einmal in mich ging, war dies nur oberflächlich. Es gelang mir nicht, die eigentliche Ursache meiner Anhaftungen zu erkennen und zu beseitigen, sodass die Probleme immer wieder auftraten. Außerdem gelang es mir nicht, anhand des Fa zu erkennen, welche menschlichen Anschauungen und Anhaftungen ich loslassen musste. Daher war mein Kultivierungsweg voller Stolpersteine. Es tut mir wirklich leid, Meister!

Durch das Lernen des Fa und den Austausch mit Mitpraktizierenden verstand ich schließlich, dass meine Beziehung zu den Menschen darin besteht, zu erretten und gerettet zu werden; darüber hinaus gibt es keine andere Beziehung. Selbst meine Familienangehörigen gehören zu den Menschen, die der Meister so arrangiert hat, dass sie mir helfen, meine Mission zu erfüllen und ihm dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten. Der Umgang mit meinen Familienangehörigen und die Bewältigung von Konflikten wurden so arrangiert, um mir bei der Kultivierung zu helfen. Ich möchte euch erzählen, wie der Meister meine Familie dazu genutzt hat, mir bei meiner Kultivierung zu helfen; sollte etwas nicht im Einklang mit dem Fa stehen, weist mich bitte gütig darauf hin.

Mein Mann

Mein Mann ist schwerhörig und aufbrausend; er spricht laut und liebt es, andere herumzukommandieren. Ich konnte das nicht ertragen, weshalb ich ihm ständig sagte, er solle leiser sprechen. Er hörte nicht auf mich und beschimpfte mich sogar. Außerdem störten mich seine mangelnde Bildung und seine schlechten Manieren. Obwohl ich mich äußerlich nicht mit ihm stritt, hegte ich tief in meinem Inneren Groll und weigerte mich, mich ihm unterzuordnen. Infolgedessen kam es zu Konflikten, die manchmal eskalierten. Manchmal herrschte dann für ein paar Tage Chaos. Egal, was ich tat, in seinen Augen war es falsch; er schrie, beschimpfte mich und schlug sogar zu.

Damals hielt ich es nicht mehr aus und beschwerte mich bei den Praktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe. Dabei weinte ich sogar. Die anderen teilten ihre Erkenntnisse mit mir und rieten mir, bei Konflikten nach innen zu schauen – mich bedingungslos selbst zu hinterfragen. Sie erklärten mir, dass Familienmitglieder wie ein Spiegel wirken, der die eigenen Unzulänglichkeiten widerspiegelt. Zunächst konnte ich das nicht begreifen; ich beharrte darauf, dass ich im Recht war und dass er derjenige war, der Streit anzettelte. Im Grunde schaute ich immer noch nach außen und gab meinem Mann die Schuld.

Auf dem Heimweg dachte ich über das Fa nach und plötzlich verstand ich: „Was tue ich da eigentlich? Warum lege ich mich mit einem gewöhnlichen Menschen an? Warum streite ich darüber, wer Recht und wer Unrecht hat? Meine Beziehung zu ihm ist einfach eine Beziehung, um zu retten und gerettet werden. Vielleicht ist sein Verhalten eine Gelegenheit für mich, ihn zu retten. Sollte ich ihm nicht Verständnis und Liebe entgegenbringen und ihn die Schönheit von Dafa und die Güte der Praktizierenden erkennen lassen, damit er gerettet werden kann.“ Sobald sich meine Einstellung geändert hatte, hörte sein feindseliges Verhalten auf, und alles kehrte zur Normalität zurück. Es ist wirklich wunderbar, Falun Dafa zu praktizieren!

Meine Tochter half mir bei meiner spirituellen Entwicklung

Angetrieben von meiner Zuneigung zu meiner Tochter und von gewöhnlichen menschlichen Anschauungen beurteilte ich sie oft und versuchte, mich auf der Grundlage meiner eigenen Ansichten in ihre Angelegenheiten einzumischen. Ich spielte gerne die Mentorin, gab Ratschläge und wollte, dass sie die Dinge auf meine Art tat, doch das führte zu gegenteiligen Ergebnissen. Sie reagierte gereizt und weigerte sich, meinen Worten zu folgen, während ich mich verletzt fühlte und mich aufregte, weil ich dachte, sie sei undankbar.

Nach reiflicher Überlegung und nachdem ich mich beruhigt hatte, hatte ich vergessen, dass das Leben eines Menschen durch seine karmischen Verbindungen bestimmt wird und dass alles vorbestimmt ist; wie konnte ich da erwarten, dass die Dinge nach meinen persönlichen Vorlieben verlaufen? Es war ihr Lebensweg – wer könnte sich da einmischen? Solange sie nicht Dafa praktizierte, wodurch der Meister ihr Leben neu arrangieren würde, bestand meine Verantwortung lediglich darin, mich in unserer komplexen, miteinander verflochtenen Beziehung richtig zu verhalten. Ich will ihr die Größe und Herrlichkeit von Dafa vor Augen führen, damit sie erkennt, dass es gut ist, und sie gerettet wird.

Das wäre wirklich gut für sie, und ich würde damit Verantwortung für sie übernehmen; außerdem rückt es unsere Beziehung in die richtige Perspektive. Oberflächlich betrachtet sind wir Mutter und Tochter, doch in Wirklichkeit befinden wir uns in einer Beziehung zwischen einer, die rettet, und einer, die gerettet wird. Sobald ich diese Fa-Prinzipien verstanden hatte, wurde ich innerlich friedlich und wusste, was zu tun war. Nun lasse ich die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen, und unsere Beziehung ist harmonisch geworden, was ein besseres Umfeld schafft, um ihr die wahren Umstände zu erläutern und damit sie durch Dafa gerettet werden kann. Dies ist die sorgfältige Fügung des Meisters, um mir zu helfen, meine Mission zu erfüllen, ihm bei der Errettung von Lebewesen zu helfen. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar.

Mein kleiner Enkel

Die Kultivierung ist eine äußerst ernste Angelegenheit. Schon das geringste Nachlassen der Wachsamkeit kann dazu führen, dass man wieder in die Welt der gewöhnlichen Menschen zurückfällt. Von menschlichen Begierden, Gedanken und Emotionen beeinflusst, könnte man törichte, unvernünftige Dinge tun, die den für einen Kultivierenden erforderlichen Maßstäben nicht genügen. Zudem werden solche menschlichen Begierden von der Selbstsucht und Engstirnigkeit angetrieben, die letztendlich die Mission der Errettung der Lebewesen behindern können.

Mein kleiner Enkelsohn kam in die Schule, und da seine Mutter ihn in der Mittagspause nicht abholen konnte, übernahm ich die Aufgabe, ihn mittags hin- und zurückzubringen. Jeden Tag, wenn ich ihn von der Schule nach Hause gebracht hatte, mussten wir das Mittagessen hastig hinter uns bringen, gefolgt vom Kampf, ihn zum Mittagsschlaf zu bewegen, und dann musste ich ihn schon nach einer halben Stunde wieder wecken, um nicht zu spät zum Unterricht zu kommen. Wenn er nicht von selbst aufwachte, war er unglücklich, wenn man ihn weckte, was zu Weinen und Wutanfällen führte – eine tägliche Geduldsprobe für mich. In meiner freien Zeit musste ich ihm beim Lernen helfen, doch er gab mir Widerworte und weigerte sich, zuzuhören. Je enger der Zeitplan war, desto mehr trödelte er herum. Manchmal verlor ich die Beherrschung und schrie ihn an, schlug ihn oder schimpfte mit ihm, was nur noch mehr Trotz auslöste. Die Aufregung und die Wut machten mich völlig fertig und erschöpften mich, was einen Teufelskreis erzeugte.

Eines Tages weinte mein kleiner Enkel, zeigte mit dem Finger auf mich und schrie: „Du bist keine gute Oma; ich mag es nicht, wenn du so bist!“ In dem Augenblick war ich schockiert. Tatsächlich war ich keine gute Großmutter. Wie konnte ich nur so impulsiv sein und es sowohl an Geduld als auch an Mitgefühl mangeln lassen? Alles, was er von mir bekam, waren Gereiztheit und strenge Disziplin. In dieser Umgebung gab es keine Freundlichkeit und keine Gelassenheit, und er konnte die Schönheit von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht nicht erkennen. Wie hätte er sich da gut benehmen sollen?

War seine Reaktion nicht ein Spiegelbild meiner selbst? Ich bin eine Praktizierende – ich sollte nicht zurückschlagen, wenn ich geschlagen werde, oder zurückschimpfen, wenn ich beschimpft werde: Ich soll mich an die Maßstäbe von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten. Was war nur in mich gefahren? Mein Verhalten glich genau der Alleinherrschaft der Kommunistischen Partei Chinas, bei der versucht wird, andere zu kontrollieren, in der man glaubt, im Recht zu sein, und das tut, was „das Beste für ihn“ ist, und darauf besteht, dass die Dinge auf meine Art geschehen oder gar nicht.

Die Gedanken und Handlungen anderer zu kontrollieren ist schrecklich; ich benahm mich schlimmer als ein gewöhnlicher Mensch. Obwohl ich das Fa schon so viele Jahre gelernt hatte, hatte ich es noch nicht wirklich verstanden; deshalb ließ ich mich von menschlichen Gefühlen und Anschauungen in die Irre führen und tat absurde Dinge, die weit vom Fa abwichen. In dem Moment schäme ich mich zutiefst, dass ich der barmherzigen Errettung des Meisters nicht gerecht geworden bin.

In der Kultivierung gibt es keine Kleinigkeiten, und nichts, was uns begegnet, ist Zufall. Alles ist ein wohlgeordnetes Arrangement des Meisters, um meinen lang gehegten Wunsch und mein vorgeschichtliches Gelübde zu erfüllen, ihm bei der Errettung der Lebewesen zu helfen! Doch ich, eine unwürdige Praktizierende, habe meinen Fehler nur langsam erkannt und den Meister dazu gebracht, sich Sorgen um mich zu machen. Ich weiß jetzt, dass ich Unrecht hatte. Der Meister hat dafür gesorgt, dass meine Familienangehörigen mir bei meiner Kultivierung helfen. Von nun an muss ich das Fa mit ruhigem Geist lernen, mich ganz in das Fa vertiefen, mich wirklich gemäß seinen Anforderungen kultivieren, dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen, Lebewesen zu retten. Mein einziger Wunsch ist es, den Meister lächeln zu sehen!


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.