(Minghui.org) Die meisten Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, nach dem wahren Sinn des Lebens zu suchen. Ob reich oder arm – sie alle stellen sich dieselben Fragen: Warum sind wir hier? Und wohin gehen wir, wenn wir sterben?

Chen Mengfeng, eine ehemalige Verwaltungsleiterin eines Elektronikunternehmens, gehörte früher zu diesen Menschen. Obwohl ihr Leben geordnet und beständig verlief, verspürte sie schon in jungen Jahren immer wieder eine unbeschreibliche innere Unruhe und Angst.

Sie beschreibt es so: „Ich verstand nicht, warum ich mich so fühlte. Ich hatte doch weder Sorgen um meinen Lebensunterhalt noch fehlte es mir an etwas – warum war ich trotzdem so unzufrieden? Die Zukunft erschien mir wie ein großes Fragezeichen und ich hatte das Gefühl, nichts unter Kontrolle zu haben. Damals empfand ich das Menschsein als sehr leidvoll. Ich sah die Vögel, die scheinbar keine Sorgen hatten. Ich schaute auf die Steine am Straßenrand und dachte sogar, es wäre besser, ein Stein zu sein!“

Zhuan Falun – ein Buch, das jahrelang ungelesen im Regal stand

Als Mengfeng 36 Jahre alt war, starben zwei ihrer nahen Angehörigen. Dadurch wurde sie zum ersten Mal eindringlich mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert. Sie erinnert sich: „Ich dachte mir: ‚Selbst wohlhabende Menschen liegen am Ende im Sarg – genauso wie ganz gewöhnliche Menschen. Wozu kommen wir dann eigentlich auf diese Welt?‘ Ich bekam große Angst vor dem Leben, als stünde das Ende der Welt unmittelbar bevor.“

Diese tiefe Angst begleitete sie, bis sie sich eines Tages an das Buch erinnerte, das ihr ihr älterer Bruder Jahre zuvor geschenkt hatte. Ihr Bruder und ihre Mutter praktizierten Falun Dafa. Das Buch Zhuan Falun, das ihr Bruder ihr gegeben hatte, stand seitdem ungelesen im Bücherregal.

Mengfeng schlug das Buch auf und las es an einem einzigen Tag vollständig durch – von acht Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags, ohne Unterbrechung.

Mengfeng liest hier das Buch „Zhuan Falun“. Es habe ihre Fragen zum Leben beantwortet und ihre inneren Zweifel aufgelöst, sagt sie.

„Als ich bei der neunten Lektion des Zhuan Falun angekommen war, las ich:

‚Die gewöhnlichen Menschen legen Wert darauf, Tugend anzuhäufen. Wenn einer Tugend angehäuft und Gutes getan hat, wird es ihm im nächsten Leben gutgehen. Bei uns hat dies jedoch keine Bedeutung mehr, denn wenn du dich bis zur Vollendung kultiviert hast, hast du Dao erlangt. Das nächste Leben wird dann kein Thema mehr sein.‘“ (Zhuan Falun, 2019, S. 475)

„Ich fühlte mich, als hätte mich ein Blitz getroffen. Plötzlich verstand ich: Ich musste nicht mehr wiederkommen und leiden! Genau das hatte ich gesucht – Falun Dafa war die Antwort, nach der ich mein Leben lang gesucht hatte!“

Früher konnte Mengfeng nie verstehen, warum das Leben so schwer war, und sie hatte oft den Wunsch, dem Leid des Menschseins zu entkommen. Doch in Falun Dafa fand sie den Sinn und die Richtung ihres Lebens. Sie kaufte alle Bücher von Falun Dafa und empfand jedes Mal große Freude, wenn sie darin las. Ununterbroken studierte sie das Fa und ihre langjährigen Ängste und Sorgen lösten sich nach und nach auf.

Wie sie ihre 16-jährige Mah-jongg-Sucht überwand

Durch Falun Dafa fand Mengfeng inneren Frieden und befreite sich allmählich von langjährigen Gewohnheiten, die sie belastet hatten. Am meisten überraschte sie jedoch, dass sie ihre 16-jährige Mah-jongg-Sucht überwinden konnte.

Sie sagte: „Früher spielte ich für mein Leben gern Mah-jongg. Jeden Freitag nach der Arbeit saß ich am Spieltisch und spielte bis in die frühen Morgenstunden, manchmal sogar bis zum Mittag des nächsten Tages. Doch am Tag, nachdem ich das Zhuan Falun zu Ende gelesen hatte, rief mich meine Schwägerin an und lud mich zum Mah-jongg-Spielen ein. Ich sagte zu ihr: ‚Bitte frag mich künftig nicht mehr. Ich möchte nicht mehr spielen.’“

Mah-jongg war lange Zeit eine ihrer liebsten Freizeitbeschäftigungen gewesen. Sie hatte nie daran gedacht, damit aufzuhören – geschweige denn geglaubt, dass diese starke Gewohnheit einfach verschwinden würde, nachdem sie begonnen hatte, das Fa zu lernen.

Noch mehr freute sie sich darüber, dass ihre eigene Veränderung auch ihre Familie beeinflusste. Kurz nachdem sie mit dem Mah-jongg-Spielen aufgehört hatte, legte auch ihr Mann seine schlechten Gewohnheiten ab: Er hörte auf zu trinken, kaute keine Betelnüsse mehr (Anm. d. Red.: eine anregende Frucht, die bekanntermaßen Krebs verursachen kann) und spielte ebenfalls kein Mah-jongg mehr. Seit inzwischen 15 Jahren hat er nichts davon wieder angerührt.

Mengfeng empfand tiefe Dankbarkeit: „Ich habe wirklich erlebt, was der Meister gesagt hat:

„Habe ich nicht gesagt, dass die ganze Familie davon profitiert, wenn ein Mensch sich kultiviert?“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien, 2.-3.05.1999)

Die wundersame Kraft von Dafa hat unsere ganze Familie verändert.“

Ein unvergessliches, wundersames Erlebnis

Eines Nachts hatte Mengfeng im Schlaf plötzlich das Gefühl zu schweben. Dieses Erlebnis war so real, dass es ihr bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben ist.

Sie erinnerte sich: „Ich spürte, wie mein Körper frei in der Luft schwebte. Obwohl meine Augen geschlossen waren, wusste ich ganz genau, dass ich den Boden verlassen hatte. Ich fragte mich, ob ich die Augen öffnen sollte, um nachzusehen. Das Erstaunliche war, dass die Kraft, die mich trug, auf meine Entscheidung zu warten schien. Ich blieb einfach ruhig in der Luft schweben und stieg nicht weiter nach oben.“

Schließlich entschied sie sich, die Augen geschlossen zu lassen. Kaum war dieser Gedanke gefasst, schoss ihr Körper mit einem lauten „Wumm“ wie ein abgeschossener Pfeil nach oben in die unendliche Weite des Himmels.

Dieses Erlebnis erschütterte sie zutiefst. Sie sagte: „Ich hatte das Gefühl, dass der Meister mich ermutigte und mir zeigte, dass alles, was Dafa lehrt, wahr ist.“

Sechs Jahre Arbeitslosigkeit mit aufrichtigen Gedanken meistern

Die Prüfungen des Lebens verschwanden für Mengfeng nicht, als sie mit dem Kultivieren begann. Doch sie lernte, ihnen mit einer anderen Haltung zu begegnen. Sie und ihr Mann arbeiteten beide in derselben Elektronikfirma. Als das Unternehmen Personal abbauen musste, wurde ihr Mann als Erster entlassen.

Angesichts seiner plötzlichen Arbeitslosigkeit erinnerte sich Mengfeng an den Grundsatz ihrer Kultivierung, zuerst an andere zu denken. Sie dachte, es sei eine gute Gelegenheit für ihren Mann, sich nach vielen Jahren der Arbeit endlich einmal richtig auszuruhen.

Aus dieser Auszeit wurden allerdings sechs Jahre. In dieser Zeit fragten Verwandte und Freunde gelegentlich, ob ihr Mann inzwischen wieder Arbeit gefunden habe oder ob sie allein für den Unterhalt der Familie aufkomme. Früher hätten solche Bemerkungen sie tief verletzt. Nach Beginn ihrer Kultivierung verstand sie jedoch, dass alles seine Ursache und seinen Zusammenhang hat.

Sie sagte: „Ich weiß, dass jeder Mensch sein eigenes Schicksal hat. Deshalb machte ich mir darüber keine allzu großen Sorgen. Außerdem dachte ich: Bei meinen beiden Kindern stört es mich auch nicht, wenn sie gerade nicht arbeiten. Warum sollte ich dann meinem Mann Vorwürfe machen, nur weil er keine Arbeit hat?“

Sie empfand deshalb keinen Druck mehr wegen seiner Arbeitslosigkeit, sondern sah vielmehr seinen Einsatz für die Familie.

Während dieser sechs Jahre beschwerte sich Mengfeng kein einziges Mal. Ihr Mann wiederum wusste ihre Anstrengungen zu schätzen und übernahm stillschweigend das Kochen des Abendessens sowie viele Arbeiten im Haushalt. Dadurch wurde ihre Ehe sogar harmonischer als zuvor.

Einen Schritt zurücktreten – und die Welt öffnet sich

Sechs Jahre nach der Entlassung ihres Mannes kam es im Unternehmen erneut zu einer Entlassungswelle – diesmal verlor Mengfeng ihre Stelle. Sie war bereits seit 18 Jahren dort beschäftigt und hätte als langjährige Mitarbeiterin eigentlich zu denjenigen gehören müssen, deren Arbeitsplatz am sichersten war.

Zu dieser Zeit wollte ein Mitarbeiter einer anderen Abteilung kündigen. Deshalb fragte der Leiter dieser Abteilung Mengfeng, ob sie dessen Stelle übernehmen wolle. Nachdem sie einige Tage lang eingearbeitet worden war, änderte der Mitarbeiter jedoch plötzlich seine Meinung und beschloss, doch im Unternehmen zu bleiben.

Mengfeng wusste, dass ihre Familie ohne diese Stelle Gefahr lief, dass beide Ehepartner gleichzeitig arbeitslos wären. Doch als sie das Dilemma des Abteilungsleiters und die Unsicherheit ihres Kollegen sah, dachte sie nicht daran, um die Stelle zu kämpfen. Stattdessen trat sie einen Schritt zurück und überließ ihm den Arbeitsplatz.

Mit einem Lächeln sagte sie: „Ich habe das Prinzip, das der Meister im Fa lehrt, wirklich verstanden. Als ich meine Anhaftungen losließ und aufhörte, mit anderen um Vorteile zu streiten, fühlte ich mich plötzlich unglaublich leicht.“

Acht Monate nach ihrer Entlassung fand ihr Mann wieder eine Arbeitsstelle, und sie selbst wurde Hausfrau.

Rückblickend sagte sie bewegt: „Durch die Kultivierung in Dafa fühle ich mich wirklich leicht und frei. Und wenn ich heute zurückblicke, stelle ich fest, dass mir eigentlich nichts fehlt.“

Wahre Freude am Leben

Seit sie mit dem Praktizieren begonnen hat, hat Mengfeng immer stärker das Gefühl, dass sie und ihre Familie in vielen entscheidenden Situationen beschützt wurden. So gerieten sie und eines ihrer Kinder einmal in einen Autounfall. Das Fahrzeug wurde zwar beschädigt, doch beide blieben unverletzt.

Sie sagte: „Ich weiß, dass der Meister uns geholfen hat, dieses Unglück zu überstehen. Manche Dinge erkennen wir selbst, aber noch viel mehr geschieht, ohne dass wir es wissen oder sehen können.“ Sie war voller Dankbarkeit.

Mengfeng bei der zweiten Falun-Dafa-Übung

Mengfeng sagte, wenn sie nicht Falun Dafa praktizieren würde, hätte sie vielleicht auch weiterhin vorübergehende Vergnügungen gefunden. Doch sobald die Begeisterung vorbei gewesen wäre, wäre die innere Leere zurückgekehrt.

Sie sagte: „Seit ich Falun Dafa praktiziere, können mich die Ängste und Sorgen von früher nicht mehr beherrschen. Jetzt bin ich es, die sie kontrolliert und nicht mehr zulässt, dass sie mich stören. Dafa zu praktizieren erfüllt mich wirklich mit Freude – und das ist wahres Glück.“

Von der unerklärlichen Angst ihrer früheren Jahre bis zu der inneren Ruhe und Gelassenheit, die sie heute empfindet, hat Mengfeng erkannt, dass wahres Glück nicht davon abhängt, wie viel man besitzt, sondern von der tiefgreifenden Veränderung des eigenen Lebens von innen heraus.