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Meine Erkenntnisse, nachdem ich meine Übungsbewegungen korrigiert habe

9. August 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich begann mit dem Praktizieren von Falun Dafa, kurz bevor die Kommunistische Partei Chinas am 20. Juli 1999 die Verfolgung einleitete. Nach Beginn der Verfolgung verlor ich die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren.

Aus Sicherheitsgründen durften wir die Lehre nur in kleinen Gruppen von zwei oder drei Personen lesen, und wir mussten die Übungen zu Hause alleine durchführen. So war es unvermeidlich, dass unsere Bewegungsabläufe bei den Übungen allmählich voneinander abwichen.

Dies galt insbesondere für ältere Praktizierende: Obwohl sie die drei Dinge jeden Tag gewissenhaft durchführten, konnten sie kaum körperliche Veränderungen feststellen und einige von ihnen sind sogar verstorben.

Natürlich mag dies an unserer Xinxing und anderen Faktoren liegen, doch die Bewegungen selbst spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation des eigenen Körpers. Ich möchte euch einige meiner Erkenntnisse dazu schildern.

An einem Nachmittag im vergangenen Dezember ging ich zum Haus eines Praktizierenden, um das Fa zu lernen. Nachdem wir aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten, begannen wir mit den Übungen und wollten gegenseitig unsere Bewegungen überprüfen.

Da die Verfolgung kurz nach dem Beginn meines Praktizierens einsetzte, hatte ich nie die Gelegenheit, die Übungen mit einer Gruppe von Praktizierenden zu machen. Ich wusste nicht, was es bedeutet, sich weiterzuentwickeln oder wirklich zu praktizieren. Ich lernte die Bewegungen einfach, indem ich andere Praktizierende nachahmte, und ging davon aus, dass ich sie schon beherrschte. Als ein anderer Praktizierender mich darauf hinwies, dass meine Bewegungen falsch seien, war ich überrascht! Ich dachte: „Ich praktiziere seit 26 Jahren, und dennoch sind meine Bewegungen falsch – bin ich wirklich ein Praktizierender?“

Der Meister lehrt uns:

„Die Kultivierungsübungen dienen einerseits dazu, durch die starke Kultivierungspotenz, die Kultivierungsfunktionen und den Mechanismus zu verstärken, mit der Zielsetzung, daß das Gebot den Menschen läutert; andererseits werden dabei noch viele Lebewesen evolviert.“ (Besonderheiten der Kultivierungsübungen, in: Das große Vervollkommnungsgesetz des Falun-Buddha-Gebotes)

Wenn die Bewegungen nicht korrekt ausgeführt würden, hätten wir dann die Energie, die vom Meister installierten Funktionen und Mechanismen zu stärken? Ganz zu schweigen davon, uns weiterzuentwickeln.

Als ich an diesem Abend nach Hause kam, holte ich „Das große Vervollkommnungsgesetz des Falun-Buddha-Gebotes“ hervor und übte gemäß der Anweisungen des Meisters. Ich führte die fünf Übungsreihen vor einem Spiegel durch, bis ich sie richtig beherrschte. Es fiel mir schwer, meine Bewegungen zu korrigieren – meine Beine zitterten, als ich die zweite Übung machte, meine Hände und Arme zitterten und mein Körper fühlte sich taub an. In der dritten Woche fiel es mir jedoch schon viel leichter.

Eines Nachts träumte ich, ich befände mich in einem sehr großen Raum mit zwei Betten, eines an jedem Ende. Ich saß auf der Kante eines der Betten. Vor mir stand eine Maschine, die wie ein Webstuhl aussah. Aus der Rückseite der Maschine ragten zwei Räder heraus, die stark nach rechts geneigt waren. Der Faden an der Vorderseite war gerissen.

Ich rief die Person auf dem anderen Bett an und sagte: „Meine Maschine ist kaputt; könntest du mal nachsehen?“ Die Person kam herüber, gab dem Untergestell einen kleinen Schubs und die beiden Räder rutschten wieder an ihren Platz. „Es ist wieder in Ordnung“, sagte sie.

Was die losen Fäden anging, musste ich sie einen nach dem anderen bis zu ihrem Ausgangspunkt zurückverfolgen, um sie wieder miteinander zu verbinden. Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass der Meister mir damit andeuten wollte, dass der ursprüngliche Mechanismus aus dem Gleichgewicht geraten war, nun aber wieder in die richtigen Bahnen gelenkt wurde und die Verbindungen wiederhergestellt wurden. Ich wusste, dass dies die Art des Meisters war, mich zu ermutigen.

Eine weitere Woche verging. Als ich die Übungen machte, spürte ich ein Wärmegefühl im ganzen Körper. Während ich das Rad festhielt, fühlte es sich an, als stünden meine Füße auf Wolken – ein wahrhaft wundersames Gefühl –, als würde ich auf Wolken reiten. Von da an fühlte sich mein Körper leicht an und alle körperlichen Beschwerden verschwanden.

Die Barmherzigkeit des Meisters ist unbeschreiblich. Obwohl ich die Mechanismen, die der Meister für mich eingerichtet hatte, verzerrt habe, hat der Meister mich nicht aufgegeben, sondern mir eine bedeutende Erhöhung gewährt. Ich empfinde aufrichtig tiefe Scham und Reue darüber, dass ich den sorgfältigen Bemühungen und der barmherzigen Erlösung durch den Meister nicht gerecht geworden bin.

Als ich über die Erkenntnisse nachdachte, die ich durch diesen Prozess der Korrektur meiner Bewegungen gewonnen hatte, tauschte ich mich mit mehreren Praktizierenden aus und verglich unsere Erfahrungen. Dabei stellte ich fest, dass drei von sieben von ihnen die Bewegungen falsch ausführten und einige sogar zusätzliche Bewegungen hinzugefügt hatten. Bemerkenswert ist, dass all diese Praktizierenden das Fa vor dem 20. Juli 1999 erhalten hatten.

Wenn wir die Übungen nicht korrekt ausführen, verändern wir dann nicht unbewusst die Kultivierungsmethode des Meisters? Ist das nicht ein ernsthaftes Problem? Ich teile dies als Anhaltspunkt für Mitpraktizierende – insbesondere für die Älteren – in der Hoffnung, dass wir alle das Fa als unseren Leitfaden nehmen, unsere Bewegungen gemäß der Anleitung im „Das große Vervollkommnungsgesetz des Falun-Buddha-Gebotes“, unnötige Umwege vermeiden und gemeinsam voranschreiten und uns erhöhen. Lasst uns die bedeutungsvolle Mission der Errettung der Lebewesen erfüllen und gemeinsam mit dem Meister nach Hause zurückkehren.

Vielen Dank, Meister! Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende! Das ist mein Verständnis auf meiner derzeitigen Ebene. Bitte weist mich freundlich auf etwaige Unstimmigkeiten hin.