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Ukraine: Eine Atmosphäre der Ruhe beim Stadtfest in Riwne

10. September 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Kiew

(Minghui.org) Eine Gruppe von Falun-Dafa-Praktizierenden brachte am 30. August 2026 eine Atmosphäre der Ruhe in das Stadtfest von Riwne in der Ukraine.

Praktizierende aus vier ukrainischen Städten – Lwiw, Netischyn, Luzk und Kiew – reisten nach Riwne, um die dortigen Praktizierenden bei der Veranstaltung zu unterstützen.

Praktizierende führen am 30. August 2026, dem Tag der Stadt Riwne, im Park die Falun-Dafa-Übungen aus (Minghui.org)

Teilnahme trotz Krieg

Fünf Praktizierende aus Kiew reisten mit dem Auto nach Riwne. Zuvor war Kiew tagelang fast stündlich von Drohnen angegriffen worden. Am Vorabend der Reise war zudem die Hauptstraße, die die Praktizierenden von Kiew nach Riwne nehmen mussten, wegen schwerer, durch Explosionen verursachter Schäden gesperrt worden. Daraufhin entschieden sich die Praktizierenden für einen Umweg, auch wenn dieser mehr Zeit in Anspruch nahm.

Tatyana bei der fünften Falun-Dafa-Übung, der Meditation (Minghui.org)

Tatyana, eine Praktizierende aus Kiew, erklärte, warum sie und die anderen entschlossen waren, diese Reise anzutreten.

„Ich hoffe sehr, dass die Ukrainer in diesen schwierigen Zeiten eine wirksame Möglichkeit finden, ruhig zu bleiben und Körper, Geist sowie Nervensystem in Einklang zu bringen“, sagte sie. „Ich praktiziere Falun Dafa seit 25 Jahren – schon seit meinen letzten Schuljahren – und habe am eigenen Leib erfahren, wie diese Praxis wirklich hilft, zur Ruhe zu kommen, innere Ausgeglichenheit zu finden und in den unterschiedlichsten Situationen und bei Schwierigkeiten Lösungen zu finden.“

Viele Praktizierende in Kiew machen jede Woche gemeinsam die Übungen. Für Tatyana ist dies inmitten der Wirren des Krieges eine erdende Erfahrung. Sie empfindet, dass die „Energie“, die beim Praktizieren der Übungen entsteht, „nicht nur einen selbst, sondern auch das Umfeld harmonisiert“.

„Ich möchte, dass die Menschen in Riwne erfahren, dass es eine so wunderbare Praxis gibt, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Und sie ist völlig kostenlos“, erklärte sie.

Glücklicherweise war der Straßenabschnitt, der an diesem Morgen zuvor gesperrt gewesen war, teilweise wieder freigegeben, als die Praktizierenden dort ankamen, sodass sie ihn problemlos passieren konnten.

Einwohner und Besucher interessieren sich für Falun Dafa

Raisa hörte der beruhigenden Musik zu den Falun-Dafa-Übungen zu und beobachtete eine ganze Weile die Menschen beim Praktizieren. Schließlich nahm sie Informationsmaterial und die Telefonnummer einer Praktizierenden aus Riwne entgegen, um die Übungen später selbst erlernen zu können.

Auch ein Einwohner von Riwne kam zum Infostand. Dort fiel sein Blick auf das Buch Zhuan Falun. Er erzählte, er habe es sich bereits einmal ausgeliehen und gelesen und wolle nun ein eigenes Exemplar besitzen. „Dieses Buch ist wie eine Lebensader“, fand er.

Eine weitere Frau bedankte sich bei den Praktizierenden für die Informationen über die Praxis und fügte hinzu: „Ich interessiere mich schon lange für dieses Wissen, konnte es aber bisher nicht als schlüssiges Gesamtsystem erfassen. Ich hatte zwar hier und da etwas darüber gelesen, doch mir war nicht klar, wie eng das Wissen über das Universum und die Energie mit dem Menschen und seiner moralischen Ebene verknüpft ist. Vielen Dank!“

Unterschriften gegen die Verfolgung

Passanten wurden zudem eingeladen, eine Petition zur Beendigung der Verfolgung zu unterzeichnen. Obwohl die Praxis vollkommen friedlich und unpolitisch ist, begann im Jahr 1999 die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Praktizierende verteilen Flugblätter über Falun Dafa und die Verfolgung an Passanten und laden sie ein, die Petition zu unterzeichnen (Minghui.org)

Eine junge Frau unterzeichnet eine Petition, die ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa fordert (Minghui.org)

Viele Menschen in Riwne zeigten sich von den Bemühungen der Praktizierenden berührt und unterzeichneten die Petition. Maria und ihre Enkelin wollten mehr über die Verfolgung erfahren. Nachdem Maria die Petition unterschrieben hatte, berichtete sie, dass auch ihre Familie in der Vergangenheit unter dem kommunistischen Regime in der Ukraine gelitten habe.

Auch einige junge Leute aus Luzk, die zufällig vorbeikamen, zeigten Interesse an den Übungen und wollten mehr über die Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas erfahren. Auch sie unterzeichneten die Petition.