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Ein drohender Konflikt verschwand wie von selbst

11. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Ich bin 74 Jahre alt und lebe allein in einer ländlichen Gegend, wo ich etwas Land bewirtschafte. Früher arbeitete ich als Arzt und leitete eine kleine Klinik. Heute möchte ich meinen Mitpraktizierenden von einer Kultivierungserfahrung berichten.

Der erste Vorfall ereignete sich im Sommer 2023. Eines Tages wollte ich auf meinem Maisfeld Unkraut jäten. Als ich dort ankam, sah ich, dass der Mais in der ersten Reihe entlang der Grenze zum Nachbarfeld aufgrund von Herbiziden, die mein Nachbar gespritzt hatte, eingegangen war. Obwohl ich mich darüber etwas ärgerte, glaubte ich nicht, dass mein Nachbar es absichtlich getan hatte. Und so schenkte ich der Sache keine weitere Beachtung und sprach ihn auch nicht darauf an.

Im folgenden Jahr baute ich in der ersten Reihe direkt an der Grenze zum Nachbarn keinen Mais an. Meine Maissorte wächst deutlich höher, und ich wollte nicht, dass sie die niedrigeren Pflanzen meines Nachbarn beschattet. Als ich jedoch später einmal auf dem Feld Unkraut jätete, stellte ich fest, dass der Mais an der Grundstücksgrenze erneut durch die Herbizide eingegangen war.

Dieses Mal war ich sehr aufgebracht und hatte das Gefühl, dass mein Nachbar mich absichtlich ausnutzt. Immer wieder dachte ich daran, ihn zur Rede zu stellen. Ich überlegte sogar, ihn anzuzeigen und Schadensersatz zu verlangen, falls er nicht damit aufhören würde. Meine Gedanken kreisten ständig darum, mit ihm zu streiten, zu kämpfen und mich zu rächen. Ich konnte die Sache einfach nicht loslassen. Letztendlich hielten mich die Prinzipien von Falun Dafa davon ab, sodass ich diese Gedanken nicht in die Tat umsetzte.

Am nächsten Tag erzählte ich meinem Mitpraktizienden voller Groll und Unzufriedenheit, was geschehen war. Er sagte: „Wir sind Kultivierende und sollten nicht mit anderen streiten. Wenn wir das tun, verlieren sie ihr Gesicht. Außerdem wissen wir durch das Fa, dass alles aus einem Grund geschieht. Vielleicht schulden wir diesem Menschen etwas aus einem früheren Leben, und jetzt ist die Zeit, diese Schuld zurückzuzahlen.“

Nachdem er mir sein Verständnis mitgeteilt hatte, beruhigte ich mich. Ja, als Kultivierender sollte ich nicht mit anderen streiten. Ich war immer noch zu sehr auf meine eigenen Interessen bedacht.

Als ich wieder zuhause war, las ich im Zhuan Falun und kam an diese Stelle, wo der Meister erklärt:

„Ihr wisst, wenn einer die Ebene des Arhats erreicht hat, nimmt er sich nichts zu Herzen, ganz gleich was ihm begegnet. Die Angelegenheiten unter den gewöhnlichen Menschen nimmt er sich überhaupt nicht zu Herzen und bleibt immer fröhlich, auch wenn er große Verluste einstecken muss. Wenn du das wirklich erreichen kannst, hast du schon die anfängliche Erleuchtungsposition eines Arhats erreicht.“ (Zhuan Falun 2019, S.472)

Nachdem ich diese Stelle gelesen hatte, wurde ich plötzlich auf einer höheren Ebene erleuchtet und ließ diese materiellen Interessen und den Kampfgeist los. Als ich meinen Nachbarn wieder sah, grüßte ich ihn, als wäre nichts geschehen.

Im dritten Jahr, als ich wieder Mais anpflanzte, ließ ich ein größeres Stück an der Grenze frei, damit der Mais die Pflanzen meines Nachbarn nicht beschattete. Diesmal wurde keine meiner Pflanzen durch das Herbizid meines Nachbarn beschädigt.

Vor einiger Zeit kam mein Nachbar mit vier kleinen gebratenen Hähnchen und einigen anderen Sachen vorbei und sagte, er wolle mit mir zusammen essen. Ich begrüßte ihn freundlich und bat ihn herein. Obwohl er sich nicht entschuldigte, sprachen seine Handlungen für sich. Immer wieder sagte er: „Du bist wirklich ein guter Mensch.“ Seitdem ist mein Nachbar sehr freundlich und grüßt mich immer sehr herzlich. Durch Dafa hat sich der ganze Konflikt wie von selbst aufgelöst.

Ich erkannte zutiefst, wie viel mir das Lernen des Fa gebracht hat. Ganz gleich, wie müde ich nach der Arbeit bin, ich lerne jeden Tag eine Lektion im Zhuan Falun. Wenn ich weniger zu tun habe, lerne ich zwei Lektionen. Ich sende zu jeder vollen Stunde aufrichtige Gedanken aus und mache jeden Tag alle fünf Übungen.

Wenn mich meine Nachbarn für meine gute Gesundheit und meine Energie loben, erzähle ich ihnen, dass ich täglich Falun Dafa praktiziere. In meinem Dorf weiß jeder, dass ich ein Falun-Dafa-Praktizierender bin.

Der Meister beschützt mich bei einem schweren Autounfall

Ein anderer Vorfall ereignete sich vor mehr als zehn Jahren, als ich noch in der Klinik arbeitete. Damals praktizierte ich noch nicht so lange.

Der Mann meiner Cousine nahm mich in seinem neuen Auto mit zu seinem Vater. Es nieselte. Als wir kurz vor einer Kreuzung waren, sagte ich: „Sei vorsichtig, wenn du diese Kreuzung überquerst. Fahr langsamer und pass gut auf.“

In dem Moment sah ich ein helles Licht, und kurz darauf gab es einen lauten Knall. Unser Auto war mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Das andere Auto wurde etwa sechs Meter weit weggeschleudert, überschlug sich und landete in einem Graben. Es war seltsam, obwohl die Windschutzscheibe zerbrochen war, war sie noch vollständig an ihrem Platz.

Auch unser Auto hatte sich überschlagen und dabei die Betonbegrenzung am Straßenrand durchbrochen. Wenige Minuten nach dem Unfall stiegen die vier Personen aus dem anderen Auto völlig unverletzt aus. Es war wirklich ein Wunder! Ich weiß, dass der Meister uns beschützt hat. Er half mir durch diese Sache auch, eine karmische Schuld aus der Vergangenheit zurückzuzahlen.

Meister, vielen Dank, dass Sie mich gerettet haben!