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Belgien: Vorstellung von Falun Dafa auf Kulturfestival „Retrouvailles“

13. September 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Belgien

(Minghui.org) Praktizierende nahmen am 5. und 6. September am Kulturfestival „Retrouvailles“ in Lüttich teil, um die Öffentlichkeit mit Falun Dafa bekannt zu machen. Viele Menschen blieben am Informationsstand stehen und informierten sich über Falun Dafa; etliche äußerten ihre Zustimmung zu dessen Leitprinzipien  Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) fordert.

Mit rund 200.000 Einwohnern zählt Lüttich zu den größten Städten Belgiens. Das 1992 ins Leben gerufene Kulturfestival „Retrouvailles“ widmet sich den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Umwelt. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 300 Organisationen an der Veranstaltung, die über 35.000 Besucher anzog.

Der Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden bildete eine Oase der Ruhe. Viele Menschen blieben dort stehen, um mehr über diesen traditionellen chinesischen Kultivierungsweg zu erfahren. Während der zweitägigen Veranstaltung meldeten sich mehr als 50 Personen an, um den örtlichen Übungsplatz zu besuchen und die Falun-Dafa-Übungen zu erlernen.

Falun-Dafa-Praktizierende (in gelben T-Shirts) nehmen am Kulturfest Retrouvailles teil (Minghui.org)

Universelle Werte

Stephanie hat vor zwei Monaten angefangen, Falun Dafa zu praktizieren (Minghui.org)

Stephanie, eine Englischlehrerin an einer Hochschule, erfuhr vor zwei Monaten von Falun Dafa und begann, die Übungen zu praktizieren. „Wenn ich die Übungen mache, komme ich zur Ruhe und kann Probleme vergessen, die mich belasten“, berichtete sie. „Ich fühle mich sowohl körperlich als auch geistig sehr gut. Mein Herz wird reiner und mein Geist klarer.“

Sie kaufte sich ein Exemplar des Buches Zhuan Falun und erklärte, dass ihr die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gefallen würden, da sie in der Gesellschaft dringend gebraucht würden. „Wenn mehr Menschen diesen Prinzipien folgen würden, wäre die Welt ein besserer Ort“, fügte sie hinzu.

Als Lehrerin hält Stephanie es für wichtig, Kindern diese Prinzipien zu vermitteln. Sie erwähnte, dass Kinder in der heutigen Gesellschaft unter großem Druck stünden und dass solche positiven Inhalte ihnen bei ihrer Entwicklung helfen sowie die Gesellschaft friedlicher machen würden.

Sophie und ihre Mutter interessierten sich für Falun Dafa und unterhielten sich mit einem Praktizierenden. Sie hatte bereits ähnliche Aktivitäten, als sie in Kanada lebte, wusste jedoch nicht, worum es sich dabei handelte. Nach dem Gespräch mit dem Praktizierenden und weiteren Informationen sagte sie: „Diese Werte [Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht] sind entscheidend; sie gehören zu den grundlegendsten Prinzipien der Menschheit. Wenn die Menschen aufrichtig sind, andere freundlich behandeln und Toleranz üben, wird die Welt ein besserer Ort.“ Sie ist der Ansicht, dass das zwischenmenschliche Miteinander harmonischer und das allgemeine gesellschaftliche Klima besser wäre, wenn sich noch mehr Menschen auf diese Weise verhalten würden.

Sophie erzählte, sie habe bereits von der Unterdrückung durch die KPCh und der erzwungenen Organentnahme in China gehört. Ihrer Meinung nach müssten mehr Menschen von diesen erschütternden Tatsachen erfahren. Wenn sich diese Informationen weiter verbreiten und mehr Menschen auf das Thema aufmerksam werden, werde sich die Situation ändern.

Auch die Einwohnerin Pauline Nicola und ihre Freundin stimmten den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu. Nicola betonte, wie wichtig Güte, Toleranz und Aufrichtigkeit im Umgang miteinander seien. Man solle anderen freundlich und mit Respekt und Toleranz begegnen.

Ihre Freundin ergänzte, Güte bedeute für sie, jedem Menschen mit Freundlichkeit zu begegnen. Beide betrachteten diese Werte als einfach und zugleich von großer Bedeutung für das tägliche Leben.

„Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind der Sinn des Lebens“

Christiane hegt eine große Vorliebe für die traditionelle chinesische Kultur (Minghui.org)

Die 92-jährige Christiane, die in Begleitung ihrer Enkelin gekommen war, sagte: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind der Sinn des Lebens.“ Sie fügte hinzu, dass sie die chinesische Kultur bewundere: „Die alte chinesische Kultur ist eine der intelligentesten und fortschrittlichsten Zivilisationen.“

Christiane betonte zudem ihre Liebe zur traditionellen Kultur, nicht zur modernen Politik. Sie erwähnte ihr neu erwachtes Interesse an traditionellen Verfahren wie der Akupunktur sowie an alten chinesischen Erfindungen. Sie ist der Ansicht, dass – auch wenn viele Zivilisationen Aufstieg und Niedergang erlebt haben – die traditionellen kulturellen Werte nicht unterschätzt werden sollten.

Josy erwirbt bei der Veranstaltung ein Exemplar des Zhuan Falun (Minghui.org)

Josy, ein Lehrer für Sozialkunde an einer weiterführenden Schule, sagte, dass er die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auch in seiner Lehrtätigkeit wiederfinde. „Als Lehrer muss ich authentisch bleiben und meinen Schülern diese Werte vermitteln“, erklärte er.

Er kaufte ein Exemplar des Zhuan Falun und äußerte den Wunsch, mehr über Falun Dafa zu erfahren. Josy meditiert regelmäßig und bemüht sich, diese Prinzipien auch in seinem Alltag zu beherzigen. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien für ihn eine Orientierung auf seinem Weg, ein besserer Mensch zu werden.

Sozialarbeiter Bernard (Minghui.org)

Der Sozialarbeiter Bernard zeigte sich bestürzt über die Unterdrückung von Falun Dafa durch die KPCh. „Die Verfolgung von Falun Dafa erinnert mich an die totalitären Methoden Stalins oder Hitlers“, erklärte er. Anschließend unterzeichnete er die Petition, die ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen fordert.

Unterstützung für die Menschenrechte

Passanten unterzeichnen eine Petition und unterstützen damit die Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden (Minghui.org)

Drei junge Menschen – Kenza (Mitte), Kinan (links) und Amine (rechts) – sind der Ansicht, dass es wichtig ist, auf Ungerechtigkeit in der Welt zu achten, und dass man sie nicht ignorieren darf (Minghui.org)

Drei junge Leute – Kenza, Kinan und Amine – erfuhren zum ersten Mal von Falun Dafa und der Verfolgung in China, darunter auch vom Organraub an Praktizierenden. Kenza zeigte sich betroffen und wollte mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen. Kinan hoffte, dass die Petition dazu beitragen werde, mehr Menschen auf die Geschehnisse in China aufmerksam zu machen. Amine war bestürzt darüber, dass Menschen wegen ihres spirituellen Glaubens verfolgt und sogar getötet werden. Er hoffte, dass die Petition zu einer Veränderung und einer Verbesserung der Situation in China beitragen werde.

Alle drei waren sich einig, dass man gegenüber Ungerechtigkeiten in der Welt nicht die Augen verschließen dürfe. Besonders erschütterte sie, dass die Verfolgung bereits seit 27 Jahren andauert. Amine sagte, er habe nicht erwartet, dass die Verfolgung durch die KPCh ein solches Ausmaß angenommen habe. Dass Menschen allein wegen ihres Glaubens getötet würden, sei für ihn kaum vorstellbar.

Auch Nadia Benary und ihr Mann Vincent Staff blieben am Falun-Dafa-Stand stehen und lasen die Informationsmaterialien. Nadia, die beruflich mit Jugendlichen arbeitet, hatte zuvor noch nichts vom Organraub in China gehört. Als sie davon erfuhr, fragte sie betroffen: „Diese Aktivitäten dienen doch lediglich der persönlichen Kultivierung und schaden niemandem – warum sind sie dann verboten?“

„In Belgien können die Menschen Falun Dafa frei praktizieren, doch in China werden die Praktizierenden verfolgt – das ist unvorstellbar“, fügte Nadia hinzu. Sie bedankte sich bei den Praktizierenden für die Informationen und unterzeichnete die Petition gegen die Verfolgung.

Gauthier unterzeichnet die Petition, um die Bemühungen der Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen (Minghui.org)

Gauthier, ein etwa 20-jähriger Gärtner, berichtete, dass er bereits vor einigen Jahren im Geografieunterricht von der Verfolgung von Falun Dafa erfahren habe, als sein Lehrer Menschenrechtsfragen in verschiedenen Ländern behandelte. Das Bildungsumfeld in Belgien sei relativ offen, erklärte er, und an den Schulen könne frei über politische und gesellschaftliche Fragen in aller Welt diskutiert werden. Er halte es für wichtig, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen und sie zu verstehen.

Gauthier unterzeichnete die Petition und äußerte die Hoffnung, dass dadurch mehr Menschen auf die Verfolgung aufmerksam würden. „Da ich in einem freien Umfeld lebe, kenne ich das wahre Ausmaß der Verfolgung vielleicht gar nicht“, sagte er. „Deshalb möchte ich mein Bestes tun, um die Praktizierenden dabei zu unterstützen, die Verfolgung öffentlich bekannt zu machen.“