(Minghui.org) Meine Kultivierung im Falun Dafa begann im Juni 1998. Seitdem habe ich viele Schwierigkeiten durchlebt; einige, die meine Familie betreffen, möchte ich hier berichten.
Etwas mehr als ein Jahr, nachdem ich begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, leitete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre Unterdrückungskampagne gegen Falun Dafa in China ein. Mein häusliches Umfeld wurde feindselig. Mein Mann, ein schüchterner, einfältiger Mensch, glaubte den Lügen der Partei über Falun Dafa und wollte, dass ich mit dem Praktizieren aufhöre.
Er fragte mich: „Willst du immer noch zum Praktizieren gehen?“ – „Wie könnte ich etwas so Gutes nicht praktizieren?“, entgegnete ich. „Alle meine Beschwerden sind verschwunden – das hast du mit eigenen Augen gesehen.“ Er erwiderte: „Es war sowieso an der Zeit, dass es dir wieder besser geht.“
Ich ignorierte seine ablehnende Haltung und praktizierte weiter. Dann fing er an, mich zu schlagen, vor allem auf den Kopf. Er zerriss meine Dafa-Bücher, zerschlug das Tonbandgerät, mit dem ich die Übungsmusik abspielte, und folgte mir den ganzen Tag auf Schritt und Tritt.
Nichts, was mein Mann tat, konnte meinen Glauben erschüttern. Ich stand spät in der Nacht auf, um die Übungen zu machen, nachdem er eingeschlafen war. Da mein Mann mich nicht unter Kontrolle bringen konnte, drohte er mir mit Scheidung, aber ich lehnte ab. Er rief sogar vier meiner Onkel zu uns nach Hause und beschämte mich vor ihnen. Er warf mir vor, mich nicht um unseren Haushalt zu kümmern, unser Kind zu vernachlässigen und keine ordentliche Ehefrau zu sein.
Ich wusste, dass das irrationale Verhalten meines Mannes das Werk der bösen alten Mächte aus anderen Dimensionen war, und so sagte ich zu meinen Verwandten: „Onkel, ihr wisst ja alle, dass ich früher ständig krank war und kaum arbeiten konnte. Jetzt bin ich gesund, weil ich Falun Dafa praktiziere, und kann alle möglichen Arbeiten verrichten. Falun Dafa lehrt uns, gute Menschen zu sein! Die sogenannte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz war eine Falschmeldung, die von der KPCh erfunden wurde, um Falun Dafa zu diffamieren.“ Als meine Onkel meine Entschlossenheit sahen, gingen sie nach Hause.
Ich wollte nicht mehr ständig heimlich mitten in der Nacht aufstehen, um die Übungen zu praktizieren, und brauchte einen Durchbruch. Eines Tages saß mein Mann an seinem Schreibtisch und schrieb, und ich fing an, neben ihm die Übungen zu machen. Das brachte ihn in Rage, also schnappte er sich eine Tintenflasche und fing an, mich damit zu schlagen. Ich machte weiter mit den Übungen, egal wie hart er mich schlug. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich diese Hürde unbedingt nehmen musste.
Da mein Mann mich nicht davon abbringen konnte, hörte er mit dem Schlagen auf. Während ich die zweite Übung, die Falun-Pfahlstellung, ausführte, spürte ich, wie mein Körper immer größer wurde, so groß, dass es unbeschreiblich war. Dann wurde mein Körper allmählich immer kleiner. Das Gefühl war unglaublich! Ich wusste, dass ich das Richtige getan hatte – der Meister ermutigte mich! Diese Erfahrung festigte meine Entschlossenheit, Falun Dafa zu praktizieren, noch weiter.
Eines Tages kam ich nach dem Besuch bei einer anderen Praktizierenden später als erwartet nach Hause. Daraufhin beschimpfte mein Mann mich von 19 Uhr bis kurz vor Mitternacht mit den vulgärsten Ausdrücken.
Ich ließ mich davon nicht beeindrucken und dachte: „Ich bin dir noch etwas aus einem vergangenen Leben schuldig, mach nur weiter – je mehr du fluchst, desto schneller werde ich es dir zurückgezahlt haben.“ Ich war nicht nur nicht verärgert, sondern verspürte sogar eine tiefe Ruhe. Schließlich hatte mein Mann es satt, sich so zu benehmen, und ging zu Bett. Später zeigte er mich bei der Polizei an, und zwei Beamte kamen zu uns nach Hause. Ich erzählte ihnen von Dafas Güte. Sie sagten: „Praktizieren Sie zu Hause, wenn Sie glauben, dass es gut für Sie ist. Gehen Sie nur nicht nach Peking.“ Dann entfernten sie sich wieder.
Im Jahr 2001 erläuterte der Meister das Fa – das Prinzip, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die alten Mächte in anderen Dimensionen zu beseitigen. Mir wurde klar, dass das böse Gespenst des Kommunismus meinen Mann manipuliert hatte, damit er schlimme Taten gegen mich und Dafa beging. Auch er war ein Opfer.
Eines Abends ging mein Mann früh ins Bett, und ich saß neben ihm und sandte aufrichtige Gedanken aus. Als er mich dort sah, drehte er mir den Rücken zu und bedeckte seinen Kopf mit der Bettdecke. Ich blieb ruhig und bat den Meister um Hilfe, um jegliche Einmischung der alten Mächte aus allen Dimensionen zu beseitigen, die meinen Mann kontrollierten. Ich machte so weiter, bis mein Mann gegen Mitternacht plötzlich die Bettdecke von sich warf. Tränen liefen ihm über die Wangen.
„Warum weinst du?“, fragte ich ihn. „Es tut mir leid“, sagte er, „ich habe dich so schlecht behandelt, und trotzdem liegt dir noch immer etwas an mir.“
Die schlechten Faktoren, die meinen Mann beherrschten, hatten sich aufgelöst, und sein wahres Selbst war erwacht. Das war das letzte Mal, dass mein Mann meine Kultivierung beeinträchtigte.
Meine Barmherzigkeit für meinen Mann kam zum Vorschein, und er sah bemitleidenswert aus. Ich sagte: „Füge Dafa keinen weiteren Schaden zu; wie willst du sonst all das Karma zurückzahlen, das du geschaffen hast?“ Er senkte den Kopf und sagte nichts.
Ich habe oft für ihn aufrichtige Gedanken ausgesendet. Später geriet er in zwei gefährliche Situationen, kam aber unter dem Schutz des Meisters beide Male unversehrt davon. Mein Mann versteht nun voll und ganz, dass Dafa gut ist und dass Dafa Menschen erretten kann. Manchmal erzählt er sogar anderen Leuten davon.
Einmal hatte mein Mann Schmerzen wegen eines Nierensteins. Ich schlug ihm vor, den Meister um Hilfe zu bitten, woraufhin er laut sagte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Die Schmerzen ließen bald nach, und am nächsten Morgen schied er einen Stein aus, der so groß wie ein Gerstenkorn war. Von da an strahlte sein Gesicht, und er begann wieder an Gewicht zuzunehmen.
Ich möchte dem barmherzigen Meister dafür danken, dass er meinen Mann gerettet und unsere Familie zusammengehalten hat.
Der zweitälteste Bruder meines Mannes ließ sich scheiden und musste seine beiden Söhne alleine großziehen. Er war oft schlecht gelaunt und verbrachte seine Freizeit damit, Alkohol zu trinken. Die beiden Jungen aßen bei uns oder bei anderen Verwandten. Im Winter nähte ich ihnen warme Kleidung.
Als sie älter wurden, brachen sie die Schule ab und gingen oft in Internetcafés. Aus Sorge um ihre Zukunft wollte ihr Vater, dass der zweite Sohn zur Armee ging. Eine der Regeln für die Einberufung zur Armee lautete, dass niemand im Haushalt des Einberufenen Falun Gong praktizieren durfte. Jedes Familienmitglied, das Falun Gong praktizierte, musste eine Erklärung verfassen und unterschreiben, in der es versicherte, Falun Gong nicht mehr zu praktizieren.
Mein Mann sagte: „Morgen um 08:00 Uhr kommen Beamte der Kreispolizei und der Polizeiwache. Sie wollen, dass du eine Garantieerklärung unterschreibst. Der Junge kann nicht zur Armee gehen, wenn du das nicht unterschreibst. Was willst du also tun?“
Kaum hatte mein Mann zu Ende gesprochen, kamen sein ältester Bruder und dessen Familie vorbei. Sie flehten mich an, die Garantieerklärung zu verfassen. Ich sagte: „Ich mache mir genauso große Sorgen um die Zukunft des Kindes wie ihr. Ihr wisst, was für ein Mensch ich bin – es ist nichts Falsches daran, ein guter Mensch zu sein. Die KPCh will diesen Vorwand nutzen, um mich zu verfolgen. Macht euch keine Sorgen, ich werde mich darum kümmern. Bitte geht jetzt erst einmal nach Hause.“
All das waren Störungen. Während ich die ganze Nacht über aufrichtige Gedanken aussandte, bat ich den Meister, mir zu helfen. Am nächsten Morgen sagte ich zu meinem Mann: „Es wird nichts passieren, hab keine Angst. Der Meister ist da, das Fa ist da. Ich werde nicht kooperieren.“
Ich verbrachte den Tag im Haus meines Onkels damit, das Fa zu lernen, aufrichtige Gedanken auszusenden und nach innen zu schauen. Dabei entdeckte ich tief in meinem Inneren eine Anhaftung: Hass. Es hatte Streitigkeiten zwischen unserer Familie und dem zweitältesten Bruder meines Mannes gegeben. Er hatte uns nie etwas zurückgegeben, was er sich von uns ausgeliehen hatte, auch kein Geld. Ich schaute auf ihn herab und hegte einmal sogar Rachegedanken.
Ich sagte zu den alten Mächten: „Ich werde mich gemäß dem Fa korrigieren; ihr dürft euch nicht einmischen. Ich folge nur den Arrangements des Meisters.“ Dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um alle bösen Elemente zu beseitigen, die die Polizei und meine Familienangehörigen manipulierten.
An diesem Abend rief mein Mann an und sagte: „Komm nach Hause, es ist alles in Ordnung. Die Leute vom Polizeirevier sind nicht gekommen.“
Schließlich trat der Sohn in die Armee ein, und die Angelegenheit geriet in Vergessenheit. Ich bin dem Meister dankbar, dass er all dies arrangiert hat. In Zukunft werde ich mich noch mehr bemühen, die drei Dinge gut zu machen und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.
Das ist mein persönliches Verständnis. Bitte weist mich freundlich auf etwaige Unstimmigkeiten hin.