(Minghui.org) 1996 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren, und bin mittlerweile 66 Jahre alt. Falun Dafa hat mir sowohl körperlich als auch geistig gutgetan, Harmonie in meine Familie gebracht und mir gezeigt, wie ich ein guter Mensch sein kann – jemand, der in jeder Situation andere an die erste Stelle setzt. Falun Dafa war ein Segen für meine Familie.
Im Jahr 2020 rief mich jemand an und sagte: „Dein Schwiegervater wurde von einem Auto angefahren!“ Als ich eintraf, war er bereits verstorben. Der Anblick war herzzerreißend. Er war 82 Jahre alt. Der Fahrer erklärte sich bereit, meiner Schwiegermutter eine Entschädigung in Höhe von 230.000 Yuan (etwa 30.000 Euro) zu zahlen.
Zu Lebzeiten meines Schwiegervaters wurden er und meine Schwiegermutter vom zweitjüngsten Bruder meines Mannes unterstützt, obwohl das ältere Ehepaar eigenständig lebte. Nach seinem Tod blieb meine Schwiegermutter allein zurück. Der zweitjüngste Bruder und die jüngere Schwester meines Mannes (meine Schwägerin) besprachen die Situation, und es wurde beschlossen, dass meine Schwiegermutter bei meiner Schwägerin wohnen sollte, deren Ehemann ebenfalls verstorben war.
Nach einigen Jahren des Zusammenlebens kam es zu Konflikten – vor allem, weil meine Schwiegermutter eine starke Raucherin war, die an einer Herzerkrankung und einem Lungenemphysem litt. Meine Schwägerin hatte starke Einwände gegen das Rauchen, aber meine Schwiegermutter weigerte sich, darauf einzugehen, sodass sie sich häufig stritten. Die Spannungen zwischen ihnen verschärften sich, und das Entschädigungsgeld war vollständig aufgebraucht. Im Februar 2025 erklärte meine Schwägerin, sie könne die Pflege ihrer Mutter nicht länger auf sich nehmen.
Mein Mann ist der Älteste von vier Geschwistern – neben zwei jüngeren Brüdern und einer jüngeren Schwester. Der zweite und der dritte Bruder sowie die Schwägerin hatten den Rentenbetrag, den mein Schwiegervater meiner Schwiegermutter hinterlassen hatte, bereits aufgebraucht. Meine Schwiegermutter erzählte mir, wie viel sie jedem von ihnen gegeben hatte, und fügte hinzu: „Dir habe ich nichts gegeben, weil du Verständnis hast und ich wusste, dass es dir nichts ausmachen würde.“ Ich lächelte nur.
Der zweite Bruder ist beruflich viel unterwegs, hat gesundheitliche Probleme und ist in zweiter Ehe verheiratet. Der dritte Bruder arbeitet nicht wirklich und ist auf das Einkommen seiner Frau angewiesen. Mein Mann wusste, dass ich mir Sorgen machte, und sagte: „Lass uns um Mama kümmern.“ Ich stimmte zu. Als Dafa-Praktizierende, die sich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hält, steht die kindliche Pietät (Hingabe zur Familie) an erster Stelle. Mein Mann fügte hinzu: „Machen wir uns keine Sorgen um das Geld. Das hat nichts mit uns zu tun.“
Auch unter den anderen drei Geschwistern kam es wegen des Geldes zu Streitigkeiten. Die Entschädigung in Höhe von 230.000 Yuan war innerhalb weniger Jahre aufgebraucht. Obwohl wir weder ein Haus noch Land oder Ersparnisse besaßen, übernahmen wir schließlich die Verantwortung für ihre Versorgung. Ich dachte, dass wohl nur jemand, der Dafa praktiziert, bereit wäre, dies unter solchen Umständen auf sich zu nehmen.
Meine Schwiegermutter isst gerne Nudeln, deshalb rolle ich den Teig oft von Hand aus und mache ihr Nudeln. Auch Teigtaschen mag sie sehr. Wenn ich welche für sie mache, freut sie sich wie ein Kind. Einmal sagte sie zu mir: „Als ich noch Geld hatte, warst du nicht an der Reihe. Jetzt, wo ich nichts mehr habe, bist du an der Reihe. Aber das ist gut – du sammelst Tugend. Sich um ältere Menschen zu kümmern, bringt Segen.“ Wir sahen uns an und lächelten verständnisvoll.
Auch meine Schwiegermutter hat von Dafa profitiert. Sie hat nach 70 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und ihr Gesundheitszustand verbessert sich kontinuierlich.
Es ist so, wie der Meister sagte:
„Überall, wo Buddhas Licht erstrahlt, herrschen Schicklichkeit, Redlichkeit, Harmonie und Klarheit“ (Zhuan Falun, 2019, S. 173)
Eines Tages im Jahr 2011 rief mich mein Mann an. Seine Stimme klang aufgeregt, als er mir erzählte, dass er vor einer Universität einen Autounfall gehabt habe. Als ich dort ankam, sah ich, dass er starke Schmerzen hatte und sich den Kiefer hielt, aber nirgends blutete. Er rief einen Freund an, der ihn ins Krankenhaus brachte. Die Ärzte stellten eine Trümmerfraktur des zweiten Halswirbels fest. Die verletzte Stelle lag nur einen Millimeter von einem für die Atmung wichtigen Nerv entfernt. Sofort wurde mein Mann auf eine Trage gelegt.
Der Arzt sagte: „Sie haben wirklich großes Glück gehabt. Sie sind dem Tod gerade noch einmal entkommen. Dass Sie noch auf eigenen Beinen ins Krankenhaus gehen konnten, ist wirklich ein Wunder!“ Ich wusste genau, dass der Meister meinen Mann gerettet hatte.
Anschließend strich der Arzt mit einem medizinischen Plättchen über die Handflächen, Fußsohlen und Beine meines Mannes, um zu prüfen, ob er dort noch etwas spürte. Wo immer der Arzt die Haut berührte, zeigte mein Mann eine Reaktion – alles war normal. Der Arzt erklärte, er dürfe nur flach im Bett liegen und eine Woche lang nicht aufstehen; die Gefahr sei noch nicht vorüber. Doch ich blieb ruhig, denn ich wusste, dass der Meister meinen Mann beschützte.
Mehr als zehn Jahre sind inzwischen vergangen, und mein Mann erfreut sich weiterhin guter Gesundheit. Unser großartiger Meister hat ihm ein zweites Leben geschenkt. Mit Worten lässt sich meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister nicht ausdrücken.