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Das Praktizieren von Falun Dafa hat mein Leben erneuert

15. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Nordostchina

(Minghui.org) Ich bin 71 Jahre alt und habe 1997 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Ich möchte euch von meinen Erfahrungen auf dem Weg der Kultivierung erzählen.

Meine schwierige Zeit vor der Kultivierung

Ich verkaufe Kleidung an einem Stand. Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, litt ich unter zahlreichen Beschwerden, darunter Schlaflosigkeit, Herzerkrankungen, Magenprobleme, Brusthyperplasie, Schmerzen im unteren Rückenbereich, Rheuma in den Beinen, eine Schultersteife, Knochensporne an zwei Wirbeln und Hühneraugen an den Füßen. Ich litt seelisch und körperlich. Mit 40 Jahren war ich blass und dünn und hatte kaum Kraft oder Energie.

Mein Mann hatte einen schlechten Charakter. Nachdem er seine Arbeit verloren hatte, wurde er spielsüchtig. Wenn ich ihn bat, auf den Stand aufzupassen, während ich Nachschub holte, nahm er das Bargeld, das ich durch Verkäufe verdient hatte, und verspielte es. Er brachte sogar Leute mit nach Hause, und sie spielten bis spät in die Nacht.

Immer wenn er Geld verlor, bekam er heftige Wutanfälle, die sich gegen mich richteten. Wenn er mich um Geld bat und ich mich weigerte, wurde er wütend. Ich habe viele Male versucht, ihn davon zu überzeugen, mit dem Glücksspiel aufzuhören.

Während er spielte, nahm mein Mann nichts um sich herum wahr. Eines Tages, als ich weg war, um den Vorrat aufzufüllen, ging er spielen, anstatt mir beim Ausladen der Ware zu helfen. Mir wurde schlecht vom Hin- und Herfahren, und als ich mit dem Ausladen fertig war und nach Hause kam, war er bereits weg. Ich war zutiefst aufgebracht und enttäuscht.

Mein Sohn war sogar noch problematischer. Von meinem Mann verwöhnt und von mir vernachlässigt, gab er das Taschengeld, das ich ihm für das Mittagessen gegeben hatte, für andere Dinge aus, ohne mir davon zu erzählen. Er schwänzte oft die Schule, um mit Straßenrowdys herumzuhängen, und fing an zu rauchen, zu trinken, sich zu prügeln, zu spielen und Geld von zu Hause zu stehlen. Die Nachbarn beschwerten sich so oft, dass ich jedes Mal nervös wurde, wenn jemand an unsere Tür klopfte. Jeden Tag lebte ich in Angst.

Meine körperliche und seelische Veränderung

Der 22. Juni 1997 war ein unvergesslicher Tag. An jenem Morgen kam ich früh an meinem Stand an und sah die Besitzerin des Nachbarstandes ein Buch lesen. Ich fragte sie, was sie da lese, und sie sagte mir, es sei das Zhuan Falun. Sie erklärte mir, es handele sich um das Hauptwerk von Falun Dafa und sei eine Kultivierungsmethode der buddhistischen Schule.

Ich fragte: „Darf ich es mir ausleihen, wenn du es ausgelesen hast?“

„Klar. Ich werde mir bald die Video-Vortragsreihe des Meisters ansehen. Ich sage dir Bescheid, sobald ich sie habe“, antwortete sie.

Später an diesem Tag fragte ich sie: „Könntest du bitte kurz auf meinen Stand aufpassen? Ich habe einen Termin bei einem Arzt für traditionelle chinesische Medizin.“ Sie willigte ein.

Der Arzt für traditionelle chinesische Medizin fühlte meinen Puls und sagte: „Junge Frau, es gibt keinen einzigen Teil Ihres Körpers, der nicht ein Problem hat.“ Dann verschrieb er mir Medikamente im Wert von über 100 Yuan (13 Euro).

Als ich zu meinem Stand zurückkehrte, sagte die Frau: „Ich habe die Vortragsvideos bekommen. Schauen wir sie uns heute Abend an.“

Als ich mir an diesem Abend die Vorträge des Meisters ansah, war ich tief bewegt. Jedes Wort, das er sagte, berührte mich, als würde sich ein Fenster in meinem Herzen öffnen. Ich beschloss, Falun Dafa zu praktizieren.

Als ich nach Hause kam, warf ich alle meine Medikamente weg, auch die, die ich gerade erst gekauft hatte, und seitdem brauche ich keine Medikamente mehr.

Als wir die Vorträge des Meisters zu Ende gesehen hatten, kaufte ich mir ein Zhuan Falun. Ich las es begierig, als würde ich einen großen Durst stillen. Tagsüber las ich dieses kostbare Buch, wann immer im Geschäft nicht viel los war, und abends las ich es gemeinsam mit anderen Praktizierenden. Jeden Tag war ich vom Buddha-Licht umhüllt.

Zu dieser Zeit gab es noch keine Anleitungsvideos oder Musik für die Übungen, und so brachte ich mir die Übungen selbst bei, indem ich den Abbildungen und Anleitung im Buch Falun Gong – Der Weg zur Vollendung folgte. Als später die Übungsmusik verfügbar war, stand ich jeden Morgen früh auf, um mit anderen Praktizierenden im Park zu üben.

Durch das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen erfuhr ich enorme Veränderungen. Alle meine Krankheiten verschwanden. Da ich nicht aus gesundheitlichen Gründen mit dem Praktizieren von Dafa begonnen hatte, dachte ich nie an Krankheit.

Eines Tages, als ich mir die Füße wusch, bemerkte ich, dass die hartnäckigen Hühneraugen, die mich jahrelang geplagt hatten, verschwunden waren. Ich war so begeistert, dass ich meinen Mann rief: „Komm, schau mal! Meine Hühneraugen sind weg.“

Da wurde mir bewusst, dass alle meine Beschwerden vollständig verschwunden waren. Es war wirklich erstaunlich. Meine Gesichtsfarbe verwandelte sich von fahl zu rosig, und ich war voller Energie. Jeden Tag lächelte ich.

Durch das Lernen des Fa begann ich, die Prinzipien von Falun Dafa zu verstehen, und ließ nach und nach meinen Groll gegenüber meinem Mann und meinem Sohn los. Mein Mann wurde Zeuge all dieser Veränderungen an mir und erkannte, wie wunderbar Falun Dafa ist. Er gab seine Suchtgewohnheiten auf und begann ebenfalls zu praktizieren.

Eines Tages, kurz nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, wurde mein Sohn zur Polizeiwache gebracht und kam in dieser Nacht nicht nach Hause. Wir wussten nicht, was vor sich ging, und machten uns Sorgen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf, wollte aber nicht aus dem Bett aufstehen. In einem traumähnlichen Zustand sah ich den Meister im Himmel, wie er auf einer Lotusblüte saß, mit einem großen Lichtkreis hinter sich, genau wie auf seinem Porträt. Ich rief meine Familie: „Kommt, seht mal, der Meister ist da!“ Ich legte meine Hände zur Heshi-Geste aneinander und sagte wiederholt: „Seien Sie gegrüßt, Meister!“

Voller Begeisterung stand ich auf. Ich ging zu meinem Stand und erzählte den Leuten von meinem Traum. Sie freuten sich alle für mich und sagten: „Mach dir keine Sorgen – deinem Sohn wird es gut gehen. Meister Li wacht über alles und ist gekommen, um dir zu sagen, dass du dir keine Sorgen machen sollst.“

„Es ist ein wundervolles Gefühl, von Meister Li beschützt zu werden“, antwortete ich.

An diesem Abend kam unser Sohn tatsächlich nach Hause. Aus tiefstem Herzen war ich dem Meister dankbar. Danke, Meister, dass Sie unser familiäres Unglück abgewendet haben!

Mein Sohn sagte: „Mama, rate mal! Meine beiden Kumpels waren in eine Bandenschlägerei verwickelt, und jemand ist dabei ums Leben gekommen. Beide wurden verhaftet und müssen sich wegen schwerer Straftaten verantworten. Ich hatte so ein Glück, dass ich an diesem Tag zu Hause geblieben bin, sonst wäre ich jetzt in ihrer Lage.“

Ich erwiderte: „Weil deine Mutter eine Praktizierende ist, hat der Meister dich beschützt und dir diese Prüfung erspart.

Der Meister sagte:

„Wenn einer in der Familie das Fa bekommen hat, profitiert die ganze Familie davon.“ (‚Antworten auf die Fragen bei der Erklärung des Fa in Jinan, in: Fa-Erläuterung des Zhuan Falun, 1997)

Ich danke dem Meister, dass er dich gerettet hat. Der Meister hat deine Prüfungen gelöst.“

Von diesem Tag an veränderte sich mein Sohn. Er wurde vernünftig, machte keinen Ärger mehr und unterstützte mich bei meiner Kultivierung im Falun Dafa.

Der Meister verwandelte meinen Sohn, errettete mich und meine Familie. Ich kann die Gnade des Meisters nicht zurückzahlen. Danke, Meister!

Die Anhaftung an persönlichen Gewinn loslassen

Ich habe nach und nach viele Fa-Prinzipien verstanden sowie auch den Sinn des Lebens. Der Meister hat den Praktizierenden gesagt, wir sollen das Fa als Leitfaden für unsere Kultivierung nehmen. Deshalb stelle ich höhere Anforderungen an mich selbst und erinnere mich immer wieder daran, dass ich eine Praktizierende bin und Probleme mit der Denkweise eines Praktizierenden angehen sollte.

Obwohl schon viele Jahre vergangen sind, kann ich mich noch lebhaft an einige Begebenheiten erinnern. Zum Beispiel sagte mein Lieferant eines Tages, als ich den Vorrat auffüllte: „Nimm ruhig ein Bündel – in jedem Bündel sind zehn Hosen.“ Ich zählte sie und stellte fest, dass es elf waren, also gab ich ihm die überzählige Hose zurück.

Er sagte: „Ich habe so ein Glück, heute einen guten Menschen getroffen zu haben. Danke!“

„Gern geschehen. Ich praktiziere Falun Dafa und nehme keine Dinge, die anderen gehören“, antwortete ich.

Manchmal zahlen Kunden versehentlich zu viel. Eines Tages bezahlte mich eine Kundin mit einem 100-Yuan-Schein. Ich nahm das Geld und strich mit den Fingern darüber; es waren tatsächlich zwei Scheine. Einen davon gab ich der Kundin zurück, und sie sagte voller Freude: „Danke. Sie sind so gütig!“

„Ich praktiziere Falun Dafa und nehme kein Geld, das mir nicht gehört. Bitte denken Sie daran: ‚Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“

Sie sagte: „Ja, das habe ich mir gemerkt. Ich komme wieder und kaufe noch etwas bei Ihnen.“

Als ich einmal nicht aufpasste, nahm ich Falschgeld an. Es waren gefälschte 50-Yuan- oder 100-Yuan-Scheine. Ohne zu zögern vernichtete ich sie, damit niemand sonst betrogen würde.

Mit meinen Lieferanten oder mit Kunden, die zurückkamen, um Kleidung umzutauschen oder zurückzugeben, stritt ich mich nie. Den Verkäufern in meiner Nähe ging es genauso. Ein Bekannter sagte einmal zu mir: „Die Standbesitzer auf dieser Seite haben eine bessere Einstellung als die dort drüben.“

„Das liegt daran, dass jeder auf dieser Seite weiß, dass Falun Dafa gut ist. Einige der Leute auf dieser Seite lesen sogar Dafa-Bücher. Weißt du, Falun Dafa ist ein Buddha-Fa, das die Menschen lehrt, gut zu sein und Güte zu entwickeln. Der ‚Selbstverbrennungsvorfall auf dem Tiananmen-Platz‘ wurde inszeniert, um die Menschen zu täuschen“, erläuterte ich.

Sie sagte: „Ach so, das war es also!“

Eines Tages kaufte ein Mann mittleren Alters eine Hose, ohne über den Preis zu feilschen. Nachdem er gegangen war, stellte ich fest, dass eine Hose fehlte, also machte ich ihn schnell ausfindig und sagte: „Bitte zeigen Sie mir die Hose, die Sie gerade gekauft haben.“

Er hatte zwei Hosen dabei, aber ich sagte nichts dazu. Ich nahm einfach die überzählige Hose zurück und sagte ihm freundlich: „Was Sie getan haben, war falsch. Bitte tun Sie das nicht mehr. Sie haben Glück, dass Sie mir begegnet sind; wäre es jemand anderes gewesen, wäre man vielleicht nicht so mit Ihnen umgegangen.“

Er antwortete: „Es tut mir leid, ich bin im Unrecht. Danke.“

„Ich praktiziere Falun Dafa. Wenn du jemandem danken möchtest, dann bedanke dich bitte beim Begründer von Falun Dafa“, sagte ich.

Er nickte wiederholt.

Manchmal kostete es viel Mühe, ein einziges Kleidungsstück zu verkaufen, sodass ich gelegentlich frustriert war. Manche Kunden zögerten lange und verglichen immer wieder die Preise an verschiedenen Ständen, bevor sie sich entschieden. Sobald ich mich an die Worte des Meisters erinnerte, war ich nicht mehr verärgert.

Solange ich das Fa des Meisters in meinem Inneren bewahre, mich nach den Anforderungen des Meisters verhalte, anderen freundlich begegne und an andere denke, habe ich nicht das Gefühl, etwas verloren zu haben. Stattdessen fühle ich mich wohl.