(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Ich grüße meine Mitpraktizierenden!
Ich möchte dem Meister von meinen Erkenntnissen in der Kultivierung berichten und sie mit meinen Mitpraktizierenden teilen.
Aufgrund von Veränderungen bei einem mit uns verbundenen Unternehmen konnten wir vorübergehend keine Müllcontainer bei dem Entsorgungsunternehmen beantragen, sodass wir vorübergehend selbst den Antrag stellen mussten. Ein Bürokollege wurde mit dieser Aufgabe betraut und erledigte sie, aber niemand informierte mich darüber. Als ich später den Kontoauszug überprüfte, fiel mir die entsprechende Abbuchung auf. Ich rief meinen Kollegen an, um ihn danach zu fragen.
Er erklärte, dass er das geregelt habe und die Buchung im Folgemonat auf das andere Unternehmen übertragen werde. In diesem Moment beschlich mich ein Gefühl des Unbehagens und ich dachte: „Wie kommt es, dass man mich nicht vorab darüber informiert hat?“ Ich schluckte meinen Ärger hinunter und sagte nichts.
Im darauffolgenden Monat wurde der Betrag ein weiteres Mal von unserem Konto abgebucht und ich fragte erneut bei meinem Kollegen nach. „Ich habe ihnen bereits eine E-Mail geschrieben. Die Änderung wird nächsten Monat erfolgen“, erklärte er.
Als im dritten Monat der Betrag abermals von unserem Konto abgebucht wurde, hakte ich erneut bei meinem Kollegen nach. „Ich habe ihnen nochmals eine E-Mail geschrieben, aber die haben die Änderung immer noch nicht vorgenommen“, entschuldigte er sich und fügte hinzu: „Der Verantwortliche dieser Firma sollte Sie direkt anrufen.“ Daraufhin kontaktierte ich unverzüglich diesen Verantwortlichen und bat ihn, sich darum zu kümmern.
Als ich am nächsten Morgen meditierte, war ich alles andere als friedlich. Während ich dort saß, wirbelten meine Gedanken durcheinander. Ich beschwerte mich innerlich darüber, dass mein Kollege die Angelegenheit von Anfang an nicht angemessen behandelt, geschweige denn die Initiative ergriffen hatte, das Problem zu lösen. Außerdem ertappte ich mich dabei, wie ich über verschiedene Mängel in seiner Arbeit nachgrübelte, bis mein Kopf mit negativen Gedanken angefüllt war.
Dann kam mir ein weiterer Gedanke: Eigentlich hatte es sich um eine simple Angelegenheit gehandelt. Worin bestand also der Grund, dass sich das Ganze so lange hinzog? In welchem Bereich meiner Kultivierung half mir diese Situation, mich zu erhöhen? Müllcontainer, Müllcontainer …
Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz: In meinem Kopf hatten sich viele schlechte Gedanken und eine Menge Negativität angesammelt. Glich ich nicht selbst einem Müllcontainer? Warum hatte ich mich stattdessen nicht auf die Stärken meines Kollegen konzentriert? Mein Kopf gleicht einem Behälter. Wenn ich ihn mit negativen Dingen fülle, wird er zu einem Müllcontainer. Wenn ich ihn mit lichten und positiven Dingen fülle, wird er zu einer Goldgrube.
In diesem Augenblick sah ich alles glasklar: Ich befand mich von Anfang an auf dem Holzweg und betrachtete die Angelegenheit nicht aus der Sicht der Kultivierung. Außerdem hatte ich es versäumt, bedingungslos nach innen zu schauen, und war sogar stolz darauf gewesen, nach außen hin ruhig zu bleiben und nicht die Beherrschung zu verlieren.
Voller Demut legte ich meine Hände aneinander und gestand dem Meister meinen Fehler ein: „Meister, ich habe mich geirrt. Ich habe diese Angelegenheit nicht auf der Grundlage des Fa verstanden. Mir war nicht bewusst, dass nichts zufällig geschieht und alles mit der Kultivierung zusammenhängt. Ich werde diese Einstellung ändern und meine Denkweise korrigieren.“
Mit dieser Erkenntnis kehrte Ruhe in mein Energiefeld ein. Am nächsten Tag wurden alle Formalitäten reibungslos erledigt. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich gegen die Eigenschaften des Kosmos gehandelt hatte, was dazu geführt hatte, dass sich diese Angelegenheit über mehrere Monate hinzog.
Diese Erfahrung hat mich inspiriert. Wenn ich in Zukunft auf Probleme stoße, werde ich meinen Fokus nicht mehr darauf richten, wer recht oder unrecht hat. Vielmehr werde ich mich darauf besinnen, dass dieser Mitpraktizierende mir bei der Kultivierung hilft und die Situation meine Anhaftungen und Unzulänglichkeiten aufdeckt, die nicht im Einklang mit dem Fa stehen. So erst werde ich in der Kultivierung eine höhere Ebene erreichen können.
Indem ich das Fa gewissenhaft lerne und dank der Hinweise des Meisters bin ich auf meinem Kultivierungsweg fleißiger und allmählich reifer geworden. Der Müllcontainer hat sich in eine Goldgrube verwandelt; der Groll und die negativen Gedanken, die ich anderen gegenüber hegte, haben sich in Dankbarkeit umgewandelt. Ich habe erkannt, dass ich von den Stärken anderer lernen kann und sie mit meiner Kultivierung vergleichen sollte.
Ich bin dem Meister für seine sorgfältigen Arrangements zutiefst dankbar. Ich danke meinen Mitpraktizierenden für ihre Unterstützung auf meinem Kultivierungsweg. Lasst uns gemeinsam fleißig vorankommen und unsere Mission erfüllen – dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen!
Danke, Meister!Danke, Mitpraktizierende!