(Minghui.org) Als ich 1998 die Mittelschule besuchte, machte mich meine Mutter mit Falun Dafa bekannt. Wir litten beide an einer schweren erblichen Lebererkrankung, außerdem hatte sie Tuberkulose. Sie war schnell erschöpft und nahm häufig Medikamente ein, ging ins Krankenhaus und bekam Infusionen. Nachdem sie das Fa studiert, die Dafa-Übungen gemacht und ihren Charakter kultiviert hatte, verbesserten sich ihr geistiger und körperlicher Zustand erheblich, und unsere Familie wurde harmonischer.
Ich verlor mich in der Populärkultur und wollte vor allem Spaß haben. Mir fehlte es an Willenskraft, und ich wollte mich auch nicht einschränken lassen. Entsprechend schlecht waren meine schulischen Leistungen. Kurz gesagt, war ich ein schlechter Schüler, der seinen Lehrern viel Ärger bereitete und sich zahlreiche schlechte Gewohnheiten angeeignet hatte.
Doch trotz allem fühlte ich mich Dafa auf unerklärliche Weise verbunden. Ich mochte Dafa sehr und empfand es als gut; auch der Meister erschien mir freundlich und zugänglich. Beim Fa-Lernen war ich jedoch äußerst nachlässig. Ich hatte das Zhuan Falun kaum einmal vollständig gelesen. Wenn ich mir die Vorträge des Meisters auf Video ansah oder die Audioaufnahmen anhörte, unterbrach ich oft, um mich anderen Dingen zuzuwenden. Auch die Übungen praktizierte ich nur selten, und mein Geist kam nicht zur Ruhe. Ich wollte einfach keine Schwierigkeiten ertragen. So gelang es mir nicht, wirklich in Dafa einzutreten.
Am 20. Juli 1999 setzte Jiang Zemin, der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, die Verfolgung von Falun Dafa in Gang. Von da an herrschte bei uns zu Hause eine angespannte Atmosphäre. Mein Vater war dagegen, dass meine Mutter Falun Dafa praktizierte. Wenn sie hinausging, um mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen oder Informationsmaterialien zu verteilen, wurde sie nach ihrer Rückkehr von meinem Vater geschlagen und beschimpft. Er wollte sich sogar von ihr scheiden lassen.
Die überwältigende Verleumdungspropaganda der KP Chinas durchdrang die Schulen, die Gesellschaft und täuschte Millionen chinesischer Bürger. Als die inszenierte „Selbstverbrennung auf dem Tian’anmen-Platz“ im Fernsehen ausgestrahlt wurde, zeigte sich die Bösartigkeit der Partei in einem solchen Ausmaß, dass ich tatsächlich das Gefühl hatte, dunkle Wolken würden sich über mir zusammenziehen und eine bedrückende Angst auf mir lasten. Während der Oberschule und meines Studiums wohnte ich in einem Wohnheim – und entfernte mich dadurch von meiner Familie und der Umgebung, in der ich das Fa lernen konnte.
Wenn ich in den Sommerferien nach Hause kam, ließ mich meine Mutter die neuen Artikel des Meisters lesen. Ich verstand, dass wir jetzt in einer Zeit leben, in der das Karma angehäuft wird und Dämonen den Geist der Menschen verderben. Diese schlechten Gedanken ziehen sie in Richtung der Hölle. Und ohne Dafa als Leitfaden kann man nicht wahrhaftig und aufrichtig sein. Auch ich verlor mich in dieser weltlichen Welt und war sogar schlechter als gewöhnliche Menschen. Es war wirklich beschämend und tat mir im Herzen weh.
Doch die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ waren wie Samen, die in mein Herz gesät worden waren. Die Schule versuchte, mich unter Druck zu setzen, damit ich Transparente unterschrieb, auf denen Dafa angeprangert wurde. Ich weigerte mich und hasste es, die hohlen Schulparolen zu hören, die die böse Partei verherrlichten.
Als ich zum chinesischen Neujahrsfest nach Hause fuhr, verspotteten mich meine Verwandten: „Hast du ferngesehen? Praktizierst du immer noch Falun Dafa?“ Ich antwortete: „Natürlich tue ich das!“ Obwohl ich das mit dem Mund sagte, wurden meine unaufrichtigen Gedanken immer stärker und ich entfernte mich von Dafa. Erst im April 2021 kehrte ich endlich zur Kultivierungspraxis zurück. Im Handumdrehen waren 23 Jahre vergangen!
Als ich dann ehrfürchtig das Zhuan Falun las, berührte mich die Barmherzigkeit des Meisters so tief, dass mir unaufhörlich die Tränen kamen. Ich war überglücklich, erneut die Gelegenheit zu haben, Dafa zu lernen, und zugleich dem Meister zutiefst dankbar, dass er mich nicht aufgegeben hatte. Gleichzeitig bereute ich, 23 Jahre meines Lebens vergeudet zu haben.
Meine Frau verstand anfangs nicht, warum ich mich kultivieren wollte, und war dagegen. Doch als sie merkte, wie entschlossen ich war, akzeptierte sie schließlich meine Entscheidung.
Als ich einmal zu einer Mitpraktizierenden gehen wollte, um das Fa mit ihr zu lernen, verlor sie die Beherrschung und beschimpfte mich. Sie wollte mich nicht hingehen lassen.
Damals konnte ich meine Xinxing nicht bewahren und begann, mit ihr zu streiten. Ich sagte: „Seit ich Dafa lerne, habe ich mit meinen schlechten Gewohnheiten gebrochen. Ich trinke nicht mehr, rauche nicht mehr, gehe nicht mehr zu Prostituierten und spiele nicht mehr um Geld. Außerdem bin ich dir treu. Dafa ist ein aufrichtiges Fa, das die Menschen lehrt, gut zu sein.“ Meine Frau entgegnete: „Ist das nicht alles selbstverständlich?“
Sie nahm eine Vase und warf sie zu Boden. Dann hielt sie eine scharfkantige Scherbe in der Hand. Ich versuchte, sie davon abzuhalten, sich etwas anzutun. Sie schrie: „Entweder du gibst Falun Dafa auf, oder wir lassen uns scheiden. Du hast nur diese beiden Möglichkeiten.“
Ich sagte: „Wenn es sein muss, können wir uns scheiden lassen. Aber beruhige dich und tu dir nichts an.“ Sie blieb jedoch unnachgiebig: „Dann lass uns sofort gehen!“
Auf dem Weg zum Amtsgericht sagte ich im Stillen zum Meister: „Meister, ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe meine Xinxing nicht bewahrt. Ich kann mich nicht von ihr scheiden lassen. Viele Menschen in meinem Umfeld kennen Dafa noch nicht. Eine Scheidung könnte sich negativ auswirken. Bitte hilf mir.“
Vielleicht lag es daran, dass der Meister meinen Willen sah, mich zu bessern. Als wir beim Gericht die Unterlagen einreichen wollten, sagte der Mitarbeiter: „Die Unterlagen sind nicht in Ordnung. Sie müssen ergänzt und neu eingereicht werden.“ So kam es, dass wir uns nicht scheiden ließen.
Im Nachhinein erkannte ich, dass die Konflikte mit meiner Frau jedes Mal dadurch entstanden waren, dass ich mich nicht nach den Maßstäben des Fa gerichtet und meine Xinxing nicht bewahrt hatte. In diesen Momenten dachte ich immer mit menschlichen Gefühlen und menschlichen Anschauungen über die Dinge nach. Ich war weder ruhig noch vernünftig und konnte auch keine Rücksicht auf andere nehmen.
Einige meiner verborgenen Anhaftungen waren nicht leicht zu erkennen. Wenn ich mich mit meiner Frau stritt, dachte ich: “Wenn Dafa so gut und rechtschaffen ist, warum versteht sie das dann nicht?“ Ich fühlte mich schlecht, wusste aber nicht, dass ich bereits vom Fa abgewichen war. Da wollte ich einen guten Charakter zeigen, doch tatsächlich waren es nur meine Anhaftungen, die zum Vorschein kamen.
Von nun an muss ich meine Ungeduld, mein Konkurrenzdenken, meine Eifersucht und den Groll beseitigen. Ich werde meiner Frau gegenüber nachsichtig, verständnisvoll und freundlich sein, damit sie erkennt, dass Dafa wunderbar ist.
Ich spüre wirklich, wie ernst die Kultivierung ist. Sie dient nicht einem selbst, sondern dazu, andere an die erste Stelle zu setzen. Der Meister möchte, dass wir selbstlose Menschen sind! Ich darf nicht nur mit dem Mund davon reden, sondern muss es entsprechend den Maßstäben des Fa tatsächlich tun. Erst wenn man es tut, ist es Kultivierung. Nur wenn ich meine Anhaftungen wirklich loslasse, kann ich meinen Kultivierungsweg vollenden. Während ich weiterhin das Fa lernte und mich in der Kultivierung läuterte, veränderte sich auch die Haltung meiner Frau. Sie versuchte nie wieder, mich vom Praktizieren abzuhalten.
Mein Schwiegervater hatte ein falsches Verständnis von Dafa und sprach schlecht darüber, weil er von der Verleumdung und Propaganda der KP Chinas vergiftet war. Im vergangenen Sommer verlor er das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht. Meine Frau und meine Schwiegermutter rezitierten die ganze Nacht lang: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Am nächsten Morgen wachte er auf. Meine Frau rief aus: „Dafa ist einfach ein Wunder!“
Der Arzt stellte fest, dass mein Schwiegervater einen Gehirntumor hatte. Er wurde zunächst in das Provinzkrankenhaus und anschließend zur Operation nach Peking verlegt. Als er nach Hause zurückkehrte, sagte er: „Im Krankenwagen vom Provinzkrankenhaus nach Peking hatte ich das Gefühl, als würde ich in einem Sarg liegen.“
Als er in den Operationssaal geschoben wurde, telefonierte meine Frau per Video mit mir. Ich sagte meinem Schwiegervater: „Papa, rezitiere: Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Er gab mir ein „OK“-Zeichen. Am dritten Tag nach der Operation fiel er ins Koma und wachte mehr als 20 Tage nicht auf.
Seitdem hat sich mein Schwiegervater sehr gut erholt. Meine Schwiegermutter sagte: „Er ist wie ein neuer Mensch. Ich habe den Talisman, den du mir gegeben hast, hinten in seine Handyhülle gesteckt.“ Jetzt wissen meine Frau und meine Schwiegereltern alle, dass Dafa gut ist. Sie sind aus der KP Chinas und ihren Unterorganisationen ausgetreten.
Meine Schwiegermutter hat bereits zuvor das Zhuan Falun gelesen, daher weiß sie, dass Dafa gut ist. Eine Mitpraktizierende schlug ihr vor, sich gemeinsam mit meinem Schwiegervater die Videoaufnahmen der Fa-Erklärungen des Meisters anzusehen. Meine Schwiegermutter willigte ein. Auch mein Sohn lernt mit mir das Fa und praktiziert die Übungen. Dabei bemüht er sich, sein Verhalten an den Maßstäben des Dafa auszurichten. Ein Mitpraktizierender bemerkte, wie sehr er sich seit Beginn seiner Kultivierung verändert habe: Er sei wie ein neuer Mensch geworden – verständnisvoll und höflich. Auch andere erleben ihn als warmherzig und sympathisch..
Ich bin Kunstdozent an einer Hochschule und unterrichte Grundlagen der bildenden Kunst. Mit dem Fa-Lernen änderte ich meine frühere Unterrichtshaltung – die unverantwortliche, ungezügelte und nachlässige Haltung, die heutzutage bei vielen Lehrern zu beobachten ist.
Nach Beginn der Kultivierung im Dafa stellte ich fest, dass moderne Kunsttheorien, viele zeitgenössische Kunststile und Künstler sich verirrt haben. Sie haben die Verbindung zwischen den Menschen und dem Göttlichen durchtrennt. Das Verständnis von Schönheit hat sich verändert. Dies fügt der Tradition der göttlichen Kultur großen Schaden zu.
Solche irrationalen Erscheinungen werden als Befreiung der menschlichen Natur und der Individualität bezeichnet. Diese Arroganz und Respektlosigkeit hindern die Menschen daran, die Schönheit der traditionellen, orthodoxen Kunst und die tieferen Inhalte dahinter zu erkennen. Als Praktizierender muss ich Dafa als Maßstab nehmen und meiner Verantwortung nachkommen, meinen Schülern den orthodoxen Kunststil der traditionellen Kultur zu vermitteln.
In meiner Klasse sind 30 Studenten, von denen die meisten keine künstlerische Grundausbildung haben. In der kurzen Unterrichtszeit von nur einem halben Semester ist es sehr schwierig, diese Kunsttheorien und die grundlegenden Fähigkeiten in Bezug auf Formgebung, Farbe, Komposition und so weiter vollständig zu beherrschen. Man muss viel Zeit für wiederholtes Üben verwenden und dabei ständig Erfahrungen sammeln, um sie allmählich zu beherrschen.
Im Unterricht verkleinere ich zunächst das Zeichen- bzw. Malpapier auf 21 cm × 28,5 cm. Ich verlange, dass jedes Bild einigermaßen vollständig ist. Durch das kleinere Format ist es leichter, die Anforderungen zu erfüllen, und man kann mehr Bilder anfertigen.
In der Anfangsphase ist es besonders wichtig, das Selbstvertrauen der Studenten zu stärken. Zugleich müssen sie sich mit vielen Einzelheiten vertraut machen. Vom Erfassen und Anlegen der Formen über die sorgfältige Ausarbeitung bis hin zu stimmigen Größenverhältnissen und einer harmonischen Gesamtwirkung des Bildes gibt es vieles zu vermitteln. Um all dies zu beherrschen, brauchen die Studenten viel Zeit zum Üben. Vor jeder Unterrichtsstunde komme ich 15 Minuten früher in den Klassenraum. Noch bevor der reguläre Unterricht um acht Uhr beginnt, erkläre ich ihnen die theoretischen Grundlagen, die sie an diesem Tag lernen und beherrschen sollen. So bleibt ihnen im eigentlichen Unterricht mehr Zeit zum Zeichnen und Malen.
Meine ernsthafte und strenge Haltung beim Unterrichten wirkt sich auf alle aus. Die Studenten kommen ebenfalls alle frühzeitig, um sich vorzubereiten – das bewegt mich sehr. Jedes Bild eines Studenten muss individuell korrigiert werden. Dabei werden zugleich die zuvor vermittelten theoretischen Grundlagen weiter vertieft und gefestigt.
Da jedes Bild seine eigenen Besonderheiten aufweist, unterscheiden sich auch die Probleme, die beim Malen auftreten. Deshalb gehe ich bei den Korrekturen gezielt auf einzelne Details ein und leite die Studenten Schritt für Schritt dazu an, ihre Arbeiten weiter auszuarbeiten. Statt bei allen denselben Maßstab anzulegen, berücksichtige ich die individuellen Unterschiede und Besonderheiten ihrer Arbeiten.
Diese Art des Unterrichtens ist zwar sehr anstrengend, aber auch besonders wirkungsvoll. Die Studenten arbeiten weiter an ihren Bildern, stoßen dabei auf neue Probleme, korrigieren sie und setzen diesen Prozess fort, bis ihre Arbeiten schließlich vollendet sind. Ein kleines Gemälde muss während einer vierstündigen Unterrichtsstunde mehrmals überarbeitet werden. Ich mache keine Pause, und die Studenten ebenfalls nicht.
In der Klasse spricht niemand, niemand spielt mit dem Handy. Man hört nur das Geräusch der Pinsel, die über das Papier fliegen. Ein Student, der bereits Zeichenerfahrung hatte, sagte einmal: „Das ist kein Klassenraum einer Hochschule. Das ist ein Bootcamp!“
Tag für Tag wird dieses Training zwangsläufig Ergebnisse hervorbringen. Wenn man wirklich etwas lernen möchte, gibt es keine Abkürzung.
Am Ende des Semesters, wenn die einzelnen Arbeiten gerahmt und die drei Wände vollständig mit ihnen behängt sind, sitzen wir gemeinsam dort und betrachten unsere eigenen Werke. Diese Freude lässt sich nicht in Worte fassen. Es ist wirklich erst bitter, dann süß.
Ich glaube, auch ihre Eltern werden sich freuen, wenn sie die Werke ihrer Kinder und ihre Fortschritte sehen.
Während ich meine beruflichen Aufgaben gut erfülle, korrigiere ich mich auch ständig gemäß dem Fa. Ich verstehe nun die Worte des Meisters:
„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36)
Es ist die Unterstützung des Meisters, die mir hilft, meine Arbeit gut zu machen. Ich sollte keine Anhaftung an Freude und Begeisterung entwickeln. Falun Dafa hat mich von Grund auf verändert. Der Meister kümmert sich in jedem Augenblick um mich. Er hat mich aus der Hölle gerettet und gereinigt.
Ich werde weiterhin den Menschen von Dafa und der Verfolgung erzählen, Lebewesen retten und mein vorgeschichtliches Gelübde erfüllen. Sollte etwas unangemessen sein, bitte ich um gütige Korrektur.