(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Ich grüße meine Mitpraktizierenden!
Ich sprach mit meiner Vorgesetzten und schickte ihr eine E-Mail, in der ich um eine Gehaltserhöhung bat. Sie antwortete: „Ja, das ist mir bewusst. Das wird jedes Jahr gemacht.“ Unsere Gehälter werden alljährlich um einen festen Betrag erhöht. Ich hoffte jedoch, dass meine Gehaltserhöhung dieses Jahr höher ausfallen würde als in den Vorjahren.
So schrieb ich eine weitere E-Mail, in der ich um eine höhere Gehaltserhöhung bat. Als ich gerade auf „Senden“ klicken wollte, hielt ich inne. Ging es bei der Kultivierung nicht darum, zuerst an andere zu denken? Ich beschloss zu warten. Die Tochter meiner Vorgesetzten lag gerade in den Wehen, deshalb hielt ich es für unangebracht, das Thema gerade jetzt anzusprechen, und beschloss, bis zum kommenden Montag zu warten.
Nach dem Praktizieren der Übungen im Park (worüber ich später berichten werde) und dem Lernen des Fa kam mir der Gedanke, dass ich vielleicht etwas anstrebte, das mir nicht zustand, und es möglicherweise auf Kosten eines anderen bekommen würde.
Nachdem ich das Fa gelesen hatte, liefen mir Tränen über das Gesicht. Ich fragte mich, warum mir diese tiefe Anhaftung so lange verborgen geblieben war. Hätte ich an jenem Tag nicht noch einmal im Zhuan Falun gelesen, hätte ich vielleicht die E-Mail mit der Bitte um eine höhere Gehaltserhöhung gleich am nächsten Tag verschickt. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Jede Zelle meines Körpers spürte die Barmherzigkeit des Meisters – seine Führung und seinen Hinweis, dass ich im Begriff war, den falschen Weg einzuschlagen.
In der Tat leitet uns der Meister bei jedem Schritt der Kultivierung an. Es ist nicht leicht, unsere Anhaftungen zu erkennen. In diesem Moment bestanden meine menschlichen Anschauungen darauf, dass ich eine höhere Gehaltserhöhung verdient hätte. Aber von einer höheren Ebene aus betrachtet verhielt es sich genau umgekehrt. Wir müssen uns fleißig kultivieren und können uns nicht nach den Maßstäben der gewöhnlichen Gesellschaft richten.
Anhaftungen zu erkennen, ist schwierig, und sie loszulassen, erfordert ein noch höheres Maß an Verständnis. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar, dass ich durch seine barmherzige Führung zu dieser Erkenntnis gelangt bin.
Der Meister hat mich bei jedem Schritt meiner Kultivierung begleitet. Ich hoffe, dass ich das Fa noch tiefer verstehen und die vielen Anhaftungen, die ich noch nicht wegkultiviert habe, durch kontinuierliches Fa-Lernen und Nach-innen-Schauen beseitigen kann.
Nun möchte ich einige Erfahrungen hinsichtlich der Gruppen-Übungen in einem Park in der Nähe meines Zuhauses mit euch teilen.
Mitpraktizierende und ich treffen uns jeden Samstag in einem Park, wo wir gemeinsam die Falun-Dafa-Übungen praktizieren. Der Park wird von vielen Menschen besucht, sei es zum Joggen oder seien es Kinder mit ihren Fußballmannschaften und ihren Eltern. Zu meiner Überraschung sehe ich oft Kinder aus der Kindertagesstätte, in der ich tätig bin. Während sie Fußball spielen, schauen sie immer wieder in unsere Richtung und beobachten unseren Übungen.
Nach meinem Verständnis hat der Meister es aus Barmherzigkeit so arrangiert, dass die Kinder, die eine Schicksalsverbindung mit Dafa haben, die Gelegenheit erhalten, das Fa zu erhalten. Einige von ihnen kamen herüber, um mich zu begrüßen. Einmal schenkte ich einem Kind einen Lotusblumen-Anhänger, den auch die Eltern mit Freude annahmen.
Einmal regnete es an einem Sonntag, deshalb sandten wir zunächst aufrichtige Gedanken aus. Kurz darauf hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und wir praktizierten alle fünf Übungen bei strahlendem Sonnenschein. Ich konnte die barmherzige Ermutigung und den Schutz des Meisters förmlich spüren.
Ich achte auch sehr auf eine gepflegte Erscheinung und darauf, mich angemessen zu verhalten, wenn ich die Übungen in der Öffentlichkeit praktiziere. Schließlich repräsentiere ich das Dafa und biete den Menschen die Gelegenheit, Falun Dafa kennenzulernen.
Als ich an einem anderen Tag meine Übungsmatte aus dem Auto holte, nahm ich einen Flyer und einen Lotusblumen-Anhänger mit und legte sie auf eine Bank in unmittelbarer Nähe, bevor wir mit den Übungen begannen. Ich tat dies, ohne zu wissen, warum.
Als ich nach der letzten Übung meine Augen öffnete, bemerkte ich ein Paar, das mit seinem Kind vorbeikam. Sie blieben stehen und schauten uns zu. Ich ergriff sogleich den Flyer und die Lotusblume und stellte der Familie Falun Dafa vor. Während wir uns unterhielten, sagte die Frau etwas zu ihrem Kind auf Persisch (Farsi). Begeistert stellte ich fest, dass sie aus dem Iran stammten. Ich erzählte ihnen, dass ich ebenfalls Iranerin sei, und erklärte ihnen auf Farsi, was Falun Dafa ist. Ich sprach auch über die Verfolgung von Falun Dafa in China.
In diesem Moment wurde mir klar, dass ich den Flyer und die Lotusblume nicht zufällig aus dem Auto mitgenommen hatte. Diese schicksalshafte Begegnung war von unserem barmherzigen Meister arrangiert worden, sodass diese Menschen die wahren Umstände erfahren konnten.
Diese Erfahrung erinnerte mich daran, dass ich als Dafa-Praktizierende zu jeder Zeit und in jeder Situation aufrichtige Gedanken bewahren, konzentriert bleiben und mich gut kultivieren sollte. Nur so werde ich meine Mission erfüllen und die Dinge, die es zu tun gilt, gut erledigen können.
Nun möchte ich über einige Erfahrungen an einem Promotionsstand für Shen Yun in Vancouver berichten.
Wann immer sich die Gelegenheit bot, ging ich zum Promotionsstand und half dabei, der iranischen Gemeinschaft Shen Yun vorzustellen. Die meisten Menschen wissen, dass die politische Lage im Iran äußerst turbulent geworden ist und viele Menschen ihr Leben verloren haben. Als ich darüber nachdachte, auf die Iraner zuzugehen und sie mit Shen Yun bekanntzumachen, kamen mir Bedenken, dass sie vielleicht das Gefühl haben könnten, ich würde nicht verstehen, was sie gerade durchmachten, und sie in einer solch schwierigen Situation auch noch auffordern, eine Aufführung zu besuchen. Aus diesem Grund wartete ich ab, bis sich die Lage etwas beruhigt hatte. Erst als sich die Umstände etwas verbessert hatten, fand ich endlich den Mut, hinzugehen und mit ihnen zu sprechen.
Das war nicht einfach, da auch ich emotional davon betroffen war, dass im Iran innerhalb von nur zwei Tagen zahlreiche Menschen getötet worden waren. Nachdem ich meine Gedanken beruhigt hatte, bat ich den barmherzigen Meister, mich zu stärken und mir die Weisheit zu geben, meine Mission zu erfüllen. Ich erkannte, dass ich mich zuerst erhöhen und fleißig kultivieren musste, indem ich das Fa gewissenhaft lernte und die Übungen praktizierte.
Etwa einen Monat später, nach dem Tod des iranischen Präsidenten, schienen die Menschen wieder Hoffnung zu haben. Es herrschte eine positivere Atmosphäre und so begann ich vermehrt, die Menschen anzusprechen. Jedes Mal, wenn ich zum Promotionsstand ging, ermutigten mich meine Mitpraktizierenden mit den Worten: „Du solltest öfters kommen. Wenn du hier bist, nehmen die Leute Flyer von dir an und sind bereit, mit dir zu sprechen.“
Viele Menschen kamen zu unserem Stand. Während ich ihnen Shen Yun vorstellte, die Ticketpreise nannte und ihnen erzählte, worum es bei der Aufführung ging, klärte ich sie gleichzeitig über die wahren Umstände auf. Ich hatte das Gefühl, dass sich viele Iraner verändert hatten. Es schien, als seien nach diesen Ereignissen einige Hindernisse beseitigt worden, und die Menschen hörten mir aufmerksam zu.
Da auch der Iran über eine reiche traditionelle Kultur verfügt, fiel es mir leichter zu erklären, wie die Kommunistische Partei Chinas die traditionelle chinesische Kultur zerstört hat. Ich sprach über die Schönheit der 5000-jährigen Zivilisation Chinas, seine vielfältigen ethnischen Traditionen und seine wunderschönen Kostüme. Manche verweilten lange am Stand und hörten aufmerksam zu.
Als ich eines Tages einem Iraner einen Shen-Yun-Flyer geben wollte, lehnte er ihn sofort ab: „Nein danke, das sind doch die Leute, die sich selbst in Brand gesteckt haben.“ Dabei bezog er sich auf die Propaganda der KPCh über die sogenannte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Ich wusste sofort, dass er stark von der Lügenpropaganda der Kommunistischen Partei indoktriniert war. Interessanterweise verfügte er über einen Doktortitel der chinesischen Sprache und sprach diese fließend. Ich bat einen chinesischen Praktizierenden, mit ihm zu sprechen.
Der Praktizierende erläuterte ihm die wahre Natur der Kommunistischen Partei, wie sie den Atheismus förderte, die Existenz von Karma und Reinkarnation leugnete und die Menschen dazu ermutigte, traditionelle moralische Werte aufzugeben. Er erklärte, dass die Menschen infolgedessen dazu fähig würden, schreckliche Taten zu begehen wie die Herstellung von verunreinigter Säuglingsnahrung oder die Beteiligung am Organraub aus Profitgier. Er machte den Chinesen mit den glückverheißenden Worten vertraut – „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ – und betonte, dass diese Segen und Schutz bringen können. Seine Familie in China wartete darauf, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Kanada zu erhalten, und konnte China daher noch nicht verlassen.
Nachdem der Praktizierende zu Ende gesprochen hatte, bemerkte ich, dass sich das Gesicht des Chinesen aufgehellt hatte und seine Augen strahlten. Er wirkte überaus glücklich. Ich spürte, dass er die Wahrheit verstanden hatte und gerettet worden war. Ich bin dem barmherzigen Meister zutiefst dankbar, dass er diese vorbestimmte Person zu uns geführt hat. Jedes Jahr bietet uns Shen Yun eine weitere kostbare Gelegenheit, noch mehr Lebewesen zu erretten. Viele Menschen können durch den Besuch einer Shen-Yun-Aufführung tatsächlich gerettet werden.
Nachdem ich die diesjährige Shen-Yun-Aufführung gesehen hatte, lernte ich ihre Pracht erst richtig zu schätzen. Die Aufführung wird mit jedem Jahr schöner, es ist einfach unbeschreiblich. Wie sie in ihrer Gesamtheit mit dieser enormen Geschwindigkeit und perfekter Koordination aufeinander abgestimmt ist, gleicht einem Wunder. Die Anwesenheit göttlicher Wesen auf der Bühne und die prachtvoll angefertigten Kostüme vermitteln mir in der Tat das Gefühl, als hätte man mich in den Himmel gebracht. Ich war besonders vom Tanz der Pfauen sowie dem Tanz mit den goldenen Kostümen angetan.
Die Shen-Yun-Aufführung hat mir zudem tiefere Einsichten auf dem Weg der Kultivierung vermittelt. Als ich sah, wie die Künstler bis kurz vor Beginn der Aufführung unermüdlich probten, spürte ich, dass jede Szene und jedes Detail eine tiefgreifende Lektion auf meinem Kultivierungsweg darstellte.
Habe ich als Kultivierende wahrhaftig dazu beigetragen, all ihre Bemühungen zum Erfolg zu führen? Nein. Ich habe noch einen langen Weg vor mir und hoffe, dass ich mich in Zukunft noch fleißiger kultivieren werde.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!